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Verstümmelungen stehen in Teilen Westafrikas noch immer auf der Tagesordnung

Durch den Einsatz zahlreicher Aktivisten sind die Praktiken der Genitalverstümmelung in Teilen Afrikas glücklicherweise mittlerweile geächtet. Weniger bekannt ist jedoch, dass man in manchen Regionen mit heißen Steinen die Brüste junger Frauen "bügelt", um das Wachstum zu hemmen.

Sinn soll sein, die Mädchen vor Vergewaltigungen und ungewollten Schwangerschaften zu schützen, da diese in diesen Regionen Afrikas den sozialen Absturz bedeuten. Medizinisch gesehen macht diese brutale Behandlung jedoch keinen Sinn: "Wachstumshormone lassen sich eben nicht einfach wegbügeln", so ein Gynäkologe.

Etwa ab einem Alter von acht Jahren müssen die Mädchen die Schmerzen aushalten. Bringen tut das ganze meist wenig bis nichts. Im Gegenteil, die Mädchen bekommen von den Behandlungen hässliche Narben und werden meist bis an ihr Lebensende von Schmerzen begleitet.


WebReporter: ladida91
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mädchen, Brust, Westafrika, Verstümmelung
Quelle: www.tagesschau.de

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18.07.2010 15:08 Uhr von hertle
 
+9 | -5
 
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Traurig: Wirklich traurig, was die Frauen dort zu durchleben haben. Aber wer weiß, vieleicht wären diese Zustände nicht mehr vorhanden, wenn die westliche Welt Afrika in den letzten Jahrhunderten nicht systematischen ausgbeutet und unterdrückt hätten.

Ich wäre wirklich sehr daran interessiert zu sehen, wie sich Afrika ohne die Missionare und Kollonisten entwickelt hätte. Gleiches gilt für Latein-Amerika.

[ nachträglich editiert von hertle ]
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18.07.2010 15:16 Uhr von ladida91
 
+1 | -2
 
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Dieses "bügeln" ist laut Quelle eine sehr alte Methode, wäre wohl ohne Einfluss der westlichen Welt genauso noch Alltag. Der einzige Unterschied zu früher ist der Grund, früher glaubte man, dass Frauen dann genug Milch für ihre Kinder produzieren würden.
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18.07.2010 15:28 Uhr von S3nn4h
 
+2 | -7
 
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versteh ich nciht: "Ich wäre wirklich sehr daran interessiert zu sehen, wie sich Afrika ohne die Missionare und Kollonisten entwickelt hätte"

was soll das denn bedeuten? weißt du wie sich afrika entwickelt hätte? garnicht.kolonie ist z.b. südafrika! und siehst du was aus kapstadt oder johannisburg geworden ist? wunderschöne städte!

abgesehen von radikalen gruppen die ihr machtgier durch solche schändlichen taten nach außen hin tragen! nicht die westliche welt ist daran schuld!zumindest nicht so maßgeblich wie du es hier darstellst! sondern eben diese buschkämpfer! es eht denen doch nur um gold, diamanten und geld! nciht die westliche welt treibt dort den bürgerkrieg voran! ohne UN wäre dort sicherlich mehr krieg als ohnehin schon.
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18.07.2010 15:56 Uhr von hertle
 
+3 | -2
 
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@S3nn4h: 1. Habe ich ja gerade gesagt, dass ich gerne wüsste wie sich Afrika entwickelt hätte ohne westlichen Einfluss. Daher ist deine Frage überflüssig. Eine wirklcih Antwort gibt es da wohl nicht.

2. War Südafrika selbstverständlich Kolonie. Kannst dir ja mal überlegen woher sonst die ganzen niederländischen Namen in Südafrika kommen.

3. Geht es in der Quelle eigentlich um Westafrika. Das hat der Autor der News leider nicht entsprechen rüber gebracht. Daher ist Südafrika eh ein schlechtes Beispiel.

4. Geht es nicht um "Buschkämpfer" (das ist ansich schon eine völlig überholte Vorstellung von Afrika). Es geht um Praktiken die von manchen Volksstämmen durchgeführt werdne. Das hat mit "Buschkämpfer" nicht das Geringste zu tun.

5. Habe ich nicht gesagt, dass der Westen an diesen Verstümmelungen schuld ist. Ich habe lediglich gesagt, dass ich glaube oder es sein könnte, dass sich dieser Kontinent anders entwickelt hätte, wenn er nicht von Europa ausgebeutet werden würde. Das kannst Du wohl kaum abstreiten.

[ nachträglich editiert von hertle ]
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18.07.2010 16:05 Uhr von S3nn4h
 
+1 | -4
 
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@hertle: zu punkt 1: Die bedeutung einer Rethorischen frage muss ich ja nu nicht erläutern...

zu punkt 2: geb ich dir recht. nur war südamerika oder auch nord und mittelamerika auch ne kolonie.Was aus diesen ländern geworden ist, sieht man nun ja auch.

zu punkt 3: da du in punkt 2 auch afrika als ganzes bezeichnest, gehört südafrika ja wohl auch dazu. somit sollte man dieses land auch mit in den vergleich miteinbeziehen.

zu punkt 4: sie leben im busch...kämpfen...also für mich buschkämpfer.Es geht ja hier nicht um die bezeichnung radikaler gruppen. es geht darum das an der momentanen situation in ganz afrika nciht der westen schuld ist, sonder ben diese, gut wir nennen sie "volksstämme". wobei das wort dann auch falsch ist. sie stehen ja nciht zu ihre volk oder für dieses ein. für mich sind es radikale randgruppen mit minderen zielen, die wie ich finde, man gnadenlos bestrafen sollte.

zu punkt 5: wenn du eine these aufstellst, in der du laubst das sich afrika vlt anders entwickelt hätte ohne den westen, dann sagst du damit indirekt, dass der westen möglicherweise schuld daran ist. ergo ist dein wiederruf nciht gerechtfertigt.
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18.07.2010 16:18 Uhr von hertle
 
+3 | -1
 
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@S3nn4h: Du willst mir doch nicht wirklich Nordamerika als Musterbeispiel einer gut entwickelten Kollonie verkaufen???

Naja ich meine, wenn man es als gute Entwicklung sieht, dass die Ureinwohner abgeschlachtet werden und die Besatzer das Land als ihr EIgentum erklären, dann verstehe ich dich natürlich. Ansonsten ist das kein legitimes Beispiel sondern ein Witz.

Ich habe in Punkt 3 nicht Afrika als Ganzes bezeichnet, sondern darauf hingewiesen, dass es in der Quelle um Westafrika geht.

zu4. Nein sie leben nicht im Busch. Westafrika besteht zum größten Teil aus Savanne. Von welchen Kämpfern Du da redest ist mir schleierhaft.
Es geht auch nicht um "radikale Randgruppen". Es geht um Praktiken die aus diverasen Gründen an Frauen vorgenommen werden. Das ist dort Alltag!!!
Und was sind denn "mindere Ziele"? Du meinst vermutlich niedere Beweggründe.

zu Punkt 5. Richtig ich sage, dass der westen MÖGLICHERWEISE daran Mitschuld trägt. Das ist nicht das Gleiche als wenn ich sagen würde "der Weste ist auf jeden Fall daran Schuld". Ich habe rein hypothetisch gefragt "was wäre wenn". Du solltest einfach versuchen zu verstehen und nicht nur das lesen was Du lesen willst!!!

[ nachträglich editiert von hertle ]
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18.07.2010 16:28 Uhr von S3nn4h
 
+1 | -3
 
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@ hertle: ja gut dann reden wir an einander vorbei...

das es grausam ist, was an den frauen dort vorgenommen wird, ist mir schon klar! ich war selber eine zeit lang in Gambia..fürmich gab es dort wälder...wälder in die ich nciht gehen durfte. egal.

mint minderen zielen meine ich diamantenhandel, goldhandel etc. natürlich illegal. dafür werden auch frauen geschändet!

das amerika besiedelt wurde hat seine vor und nachteile! im leben geht es um fortschritt..und ich stell auch hypothetisch die frage ob es gut wäre wenn dort immernoch indianer das land kontrollieren würden. und auch die germanen und sachsen wurden unterdrückt und dem westlichen glauben unterzogen...hat es uns geschadet? ich denke nciht...aber gut ich will jetzt nciht weiter über das für und wider der kolonisierung debatieren. es geht ja um das leid der frauen und das ist selbstverständlich in keinem falle zu rechtfertigen!

[ nachträglich editiert von S3nn4h ]

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