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Mutter eines getöteten Bundeswehr-Soldaten will vor Gericht ziehen

Nils Bruns war der insgesamt 38. deutsche Soldat, der in Afghanistan sein Leben ließ. Er und zwei weitere Kameraden kamen am 02. April 2010 bei einem Feuergefecht mit Taliban ums Leben. Nun fordert die Mutter des verstorbenen Hauptfeldwebels eine juristische Aufarbeitung der Geschehnisse.

Die Mutter sei "nach reiflicher Überlegung und umfassenden Recherchen" nun davon überzeugt, dass der Tod ihres Sohnes hätte verhindert werden können, wenn nicht gar müssen. Im Strafantrag heißt es, man habe die Einheit ihres Sohnes "unter bewusster Versagung militärischer Hilfe verrecken lassen".

An der Trauerfeier des am Karfreitag verstorbenen Hauptfeldwebels nahmen unter anderem auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Kanzlerin Angela Merkel teil. Die Trauerrede war eines der ersten Male, bei denen die Kanzlerin das Wort Krieg in Zusammenhang mit dem Afghanistaneinsatz brachte.


WebReporter: ladida91
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Mutter, Afghanistan, Soldat, Bundeswehr, Anzeige
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2010 12:38 Uhr von Klassenfeind
 
+22 | -5
 
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Das macht Hoffnung !! Die Frau und Mutter ist stärker, als es das Bundesverteidigungsministäriums je gedacht hatte.

Endlich geht jetzt auch der Krieg gegen die verfetteten und hoch dotierten Beamten im Ministerium auch mal los.

Ich drücke der Mutter alle Daumen die ich habe und hoffe auf Erfolg !!
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18.07.2010 13:59 Uhr von dream.S
 
+2 | -15
 
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18.07.2010 14:07 Uhr von darkdaddy09
 
+5 | -0
 
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Dass sich Merkel und zu Guttenberg dort hintrauen! Eigentlich sollten die beiden mal in den Krieg ziehen!
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18.07.2010 14:24 Uhr von Really.Me
 
+2 | -1
 
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Hmmm es ist doch so das man freiwillig zur Bundeswehr geht.
Es ist doch auch so das die Bundeswehr nicht erst seit ein paar Jahren bei "gefährlichen" Auslandseinsätzen dabei ist.

Warum in Gottes Namen wird dann immer gejammert wenn ein Soldat bei einem Einsatz stirbt. Die rennen da nicht umsonst mit Kugelsicheren Westen rum und sitzen in gepanzerten Fahrzeugen. Das man im Einsatz sein Leben verlieren kann ist nunmal so!
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18.07.2010 14:52 Uhr von Lyko
 
+4 | -1
 
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@ Really.Me: Und warum gehen Leute zur Polizei oder Feuerwehr? hm... beides gefährlich !

Sollte man das auch sein lassen?

Nur weil ein guter Gedanke so mies von der Politik ausgenutzt wird und die Jung in fremden Ländern für NIX ihr leben aufs Spiel setzen, heißt es nicht das die Jungs selber schuld sind.



Die Frage sollte also nicht heißen "Warum gehen die Jungs denn zur Bundeswehr?" sondern "Warum schickt man die Bundeswehr sonst wohin"
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18.07.2010 15:29 Uhr von Kutte1969
 
+1 | -2
 
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@Lyko: Meine Zeit bei der Bundeswehr ist schon einige Jahre her und ich war nur Wehrpflichtiger. Wenn ich mich recht erinnere, betrug aber schon damals die Zeit bis zur Beförderung zum Hauptfeldwebel mindestens acht Jahre.

Wenn man bis dahin nicht zu lange mit dem knitterfreien Hut in der Sonne gestanden hat, sollte doch jeder Zeit genug gehabt haben, sich über die möglichen Folgen klar zu werden.

[ nachträglich editiert von Kutte1969 ]
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18.07.2010 18:22 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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@1984: "der afghanistan einsatz ist kein uno legitimierter kriegseinsatz, es wurde nur von den amis so zurechtgelogen, aber die uno hat keine einzige resolution über einen bewaffneten einsatz legitimiert, somit ist auch die afghanistan invasion der amis ein weiterer unprovozierter angriffskrieg gegen einen souveränen staat."

Mal abgesehen von den Resolutionen 1386 und den darauf folgenden bis inklusive 1833.

Also noch Lügen zum Spott?
Bleib doch wenigstens bei der Wahrheit. Kritisch gegen den Einsatz sein ist das Eine, aber Lügen und Häme sind etwas anderes. Eine Schande für die Fraktion der Friedensbewegten und Kriegsgegner bist du.
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18.07.2010 18:50 Uhr von Really.Me
 
+1 | -2
 
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Es sterben jeden Tag zig Leute unschuldig auf dem Weg zur Arbeit. Denen gedenkt auch keiner.
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18.07.2010 19:15 Uhr von ElChefo
 
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@really me: Also, die Gerichte sind voll von Verfahren wegen Verkehrsdelikten. Darunter auch viele mit Todesfolge.
Und gedacht wird deren Opfer auch, schau mal, wieviele Autobahnkirchen es gibt, in den meisten stehen auch dahingehende Widmungen. Zum Beispiel an der Autobahnkirche Exter (A2). Ist aber ein anderes Thema.
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18.07.2010 21:55 Uhr von hahanf01
 
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@ewiges gejammer: es wird niemend gezwungen in ein land zu gehen wo wir nichts verloren haben. und meines wissens sind es freiwillige oder sie gehen wegen dem geld dahin. jeder weis kwas dort passieren kann und dann immer wieder diese gejammer. geht mir alles nur auf den sack. dann noch steuergelder verschwenden mit dieser klage ist genau so großer mist. aber es wied immer solche vollpfosten geben die sich für ein paar euro opfern, ist halt so!?

in diesem sinne
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18.07.2010 21:58 Uhr von Patreo
 
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Glück AB an den gefallenen Kameraden War einer von aus aus Seedorf und von daher hab ich Mitgefühl mit dem Kameraden. Jeder redet sich ein das Risiko zu kennen, man wird in diversen Lehrgängen gedrillt und geschult es zu bewältigen und auch sehr großzügig bezahlt.
Es liegt natürlich die Hauptlast bei dem Entscheidenden, trauern um einen verlorenen Kaemraden, Freund, Familienmitlglied sei an dieser Stelle dennoch erlaubt.
Kommentare ala ER IST SELBST SCHULD sind dabei mehr als belanglos.
Da wir zur QRF gehören frage ich mich ob die Mutter nicht ganz unrecht hat. Berichten zufolge sei Hilfe erst sehr spät gekommen und dann auch noch von amerikanischer und nicht von deutscher Seite.
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19.07.2010 00:16 Uhr von ElChefo
 
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@hahanf01: Dein Geseier ist so ekelhaft, das man es kaum mehr sehen mag. Eine Schande.

@Patreo
"Berichten zufolge sei Hilfe erst sehr spät gekommen und dann auch noch von amerikanischer und nicht von deutscher Seite."

Von wem die Hilfe kommt ist erstmal belanglos. Es gibt eine klare Aufgabenverteilung vor Ort. Die Deutschen haben den QRF-, Schutz-, und Aufklärungsauftrag, die Amerikaner stellen MedEvac. Da fliegt nebenbei neben dem US-Paramedic auch ein deutscher Notarzt mit. Wie schnell oder wie langsam Hilfe kommt lässt sich auch schwer beeinflussen, da liegt es eher so, das die Rettungskette speziell im Fall von Karfreitag verdammt schnell abgelaufen ist. Was man kritisieren mag ist die Reluktanz zur Freigabe von Close Air Support einer höheren Eskalationsstufe als Show of Force oder Warning Shot.

Da sollte man sich mal Gedanken drüber machen. Allerdings kann man da auch die Frage stellen, wie die Handlungsoption aussieht, wenn - wie in diesem Fall - die Angreifer aus Menschengruppen heraus kämpfen und diese als Schutzschild nutzen.
Die Erfahrung hat gezeigt, das die Bevölkerung nicht negativ, eher positiv auf hartes Durchgreifen reagiert, selbst bei eigener Betroffenheit. Da beziehe ich mich auf die Gespräche, die im Anhang des Feldjägerberichts zum 4.September 2009 protokolliert sind.
Inwiefern das allerdings auf ein - durch INS begonnenes - Gefecht innerhalb einer Ortschaft anwendbar ist, ist wiederum eine andere Frage.
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19.07.2010 18:48 Uhr von Earaendil
 
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so eine blöde alte: hätte ihren sohn zur gewaltfreiheit erziehn solln,...der bescheurte typ musste ja nicht in die bundeswehr eintreten,und in diesem schrecklichen krieg mitmischen..

ich habe keinerlei mitleid mit diesen bursche und deren familien....ganz im ggenteil denke ich,daß so jeder bekommt ,was er verdient

ihr sohn hat dort unten menschen das leben genommen....das war seine strafe
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20.07.2010 19:39 Uhr von Angel79MD
 
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im grunde genommen: haben deutsche soldaten da unten nix zu suchen

aber egal der deutsche bürger zahlt ja brav seine steuern und solange wir zuviel geld haben können wir es ja an andere länder verschenken und unsere leute in Ländern verrecken lassen in denen wir nix zu suchen haben

[/ironie off]
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21.07.2010 16:55 Uhr von ElChefo
 
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@angel: Im Grunde genommen ist diese These Blödsinn.
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23.07.2010 09:08 Uhr von smokeyy2
 
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Alle geistig am wandern Da versteh ich die mutter nicht, wer soldat ist kann getötet werden, ist nix neues zumal er bestimmt nicht gegen seinen willen da war..

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