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0,0-Promille-Grenze für alle Autofahrer gefordert

Wenn es nach Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer geht, soll bald nicht nur für Fahranfänger, sondern für alle Autofahrer eine 0,0-Promille-Alkohol-Grenze gelten. Böhmer will das Thema deshalb bei der nächsten Verkehrsministerkonferenz auf die Tagesordnung setzen.

Während einige SPD-Politiker und Ex-Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig den Vorstoß unterstützen, kommt Kritik vom ADAC. Dieser sagt, ähnlich wie Verkehrsminister Peter Ramsauer, ein solches Verbot sei "weder verhältnismäßig noch durchsetzbar." Der ADAC fordere vielmehr eine "hinreichend hohe Kontrolldichte."

Seit Einführung des absoluten Alkoholverbots für Fahranfänger im August 2007 ging die Anzahl der Verkehrsunfälle, an denen alkoholisierte Fahranfänger beteiligt waren, stark zurück. Insgesamt sank die Zahl der an Alkohol-Unfällen beteiligten Fahranfänger um etwa 15 Prozent.


WebReporter: ladida91
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Autofahrer, ADAC, Fahranfänger, Promille-Grenze
Quelle: www.welt.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2010 11:12 Uhr von ladida91
 
+33 | -2
 
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Auch wenn ich es befürworte nichts zu trinken, wenn man Auto fährt halte ich die Meinung des ADAC doch für vertretbar. Was bringt ein strengeres Verbot, wenn man kaum Kontrollen fürchten muss. Zu erst einmal sollte dafür gesorgt werde, dass die aktuellen Grenzwerte besser eingehalten werden.
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18.07.2010 11:18 Uhr von OJOL
 
+36 | -1
 
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Es müsste einfach wesentlich öfter kontrolliert werden. Selbst an Festtagen, Silvester etc. sehe ich selten Kontrollen. Ebenfalls müsste standardmäßig bei Volksfesten oder Dorffesten sämtliche wegführenden Straßen regelmäßig kontrolliert werden.
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18.07.2010 11:24 Uhr von midn8
 
+15 | -2
 
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ich trink gar nix wenn ich fahren muss, daher wären 0.0 auch kein problem.
abgesehen davon versteh ich die statistik nicht: bezieht sich das alles auf fahranfänger (vor 08 2007) bei unfällen unter 0.8 promille oder wie? sicher nicht.
ich denke der ADAC rechnet, dass bei einem generellen verbot die leute gar nix trinken, im vergelich dazu bei einer 0.8 grenze denken "oh, eins wird schon noch gehen"
vermutlich hat ojol schon recht, mehr kontrollen wären ein besserer schritt, denn die wo mit 2 promille bei einer 0.8 grenze fahren, fahren auch mit 2 promille bei 0.0.
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18.07.2010 11:29 Uhr von usambara
 
+16 | -24
 
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Blasometer an der Zündung- serienmäßig.
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18.07.2010 11:37 Uhr von Air0r
 
+24 | -5
 
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Ich trinke selbst zwar generell nichts, aber 0.0 finde ich, muss auch nicht unbedingt sein. Wenn man mal Abends gemütlich ein Bier getrunken hat und davon nicht beeinträchtigt wird ist es auch ok dann noch zu fahren. Gegen Fahrer die dann auffällig werden oder total besoffen durch die Gegend fahren sollte allerdings schon hart vorgegangen werden.
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18.07.2010 11:38 Uhr von sevenOaks
 
+7 | -3
 
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@usa: natürlich, und bei ner fehlfunktion (>elektronik) bleibt die karre dann einfach stehen, toll.
wenn das dingens genauso zuverlässig ist wie der automat. bremsassistent bei volvo, dann kann sowas nicht einsetzen ;)

siehe: http://www.youtube.com/...
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18.07.2010 11:41 Uhr von WTMReaper
 
+20 | -5
 
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@usambra: ist doch quatsch!
hast dir ne praline reingeschmissen wo alkohol drin ist und zack, kannste latschen...
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18.07.2010 11:48 Uhr von Amarandwolf
 
+13 | -5
 
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naja: ich bin zwar eigentlich ein strikter gegner von alkohol aber ich würde sagen ne toleranz grenze von 0.2promille würde es auch tun. eben wegen medikamenten, restalkohol im blut usw

und ansonsten eben mehr kontrollen
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18.07.2010 11:57 Uhr von Herbstdesaster
 
+6 | -12
 
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Find ich vollkommen in Ordnung.
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18.07.2010 12:15 Uhr von announcer
 
+5 | -3
 
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@ladida91: "Auch wenn ich es befürworte nichts zu trinken, wenn man Auto fährt halte ich die Meinung des ADAC doch für vertretbar. Was bringt ein strengeres Verbot, wenn man kaum Kontrollen fürchten muss. Zu erst einmal sollte dafür gesorgt werde, dass die aktuellen Grenzwerte besser eingehalten werden. "

Die Frage ist, wer zahlt die Kontrollen? Ist es nicht so, dass dann der Aufschrei wieder groß sein würde wenn die Steuergelder "verschwendet" würden. Außerdem würde die Polizei wieder mehr kritisiert werden "ob diese nichts besseres zu tun hätten" und der gleichen.

Obwohl ich ganz deiner und der Meinung des ADACs bin.

Außderdem bin ich für mehr Aufklärung und erhöhte Strafen. Auch wenn die Kontrollen verhältnismäßig gering ausfallen, sollten sie einen gnadenlos treffen wenn einer die Grenze überschreitet.

Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Hierbei gefährdet man Menschenleben - vorallem das Leben ANDERER!
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18.07.2010 12:17 Uhr von Kappii
 
+4 | -2
 
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das könnte: die Leuten unter Umständen von fatale Fehleinschätzungen wie seiner Zeit Günther Beckstein und seine zwei Maß Bier abhalten. Man müsste sich keine Gedanken mehr machen wieviel man trinken darf/kann und ein heran-trinken wäre auch ausgeschlossen.
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18.07.2010 12:18 Uhr von announcer
 
+4 | -7
 
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@WTMReaper: Ich bezweifel dass man eine Praline, mit Alkohol gefüllt, im Blut nachweisen kann :-)

Bevor man einen ansehnlichen Wert im Blut nachweisen kann, würde man vermutlich die Pralinen wieder rückwärtsessen...
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18.07.2010 12:23 Uhr von Frankenaffe
 
+3 | -0
 
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@ usambara

Das ganze Funktioniert ja auch so toll. Die Autozeitschrift Auto, Motor & Sport hat sowas man eine Zeit lang getestet. Am Ende kam raus das bei knapp der hälfte der Fahrten die Kontrolle umgangen wurde weil das Kontrollgerät eine Fehldiagnose hatte und das Auto nicht starten wollte.

Wenn die Leute zu blöd sind einzusehen das es einfach eine sehr sehr dumme Idee ist mit der Sie sich und vor allem anderen gefährden dann bringt dir auch eine technische Vorrichtung am Auto nichts. Weil so schnell wie es sowas gibt so gibt es auch Möglichkeiten sowas zu umgehen.

0,5 so wie es momentan ist würde schon passen. So kann man auch mal ein Radler oder ein Pils trinken wenn man unterwegs ist. Ich finde das ist ein sinnvoller Wert zwischen Sicherheit, Realität und einem Wert den die Menschen respektieren und verstehen.
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18.07.2010 12:30 Uhr von aaargh
 
+10 | -3
 
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Geht gar nicht! Nicht mal für Fahranfänger! Warum? Weil Alkohol in geringen Mengen nunmal häufiger vorkommt als es die Prohibitionsfraktion wahrhaben will:

- Medikamente (auch Homöopathie)
- Obst

nur mal als Beispiele.

Ich behaupte auch einfach mal frech, dass ein Verdauungsschnaps keinerlei Beeinflussung des klaren Denkens zur Folge hat (außer natürlich man hat noch 2-3 Bierchen wärend des Essens getankt...).

Alkohol bekommt man nicht nur durch trinken ins Blut.

mMn wäre bei 0,3 eine gute Grenze - für alle.
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18.07.2010 12:31 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -7
 
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0,0 Promille fände ich gut: Unfälle, die durch die Aggresivität der Fahrer , die was getrunken haben , ausgelöst werden, würden zumindest Reduziert, die Polizei hätte es auch leichter, Angetrunkene Festzustellen..und die Rate der Toten die Angetrunkene zu verantworten haben würde auf längere Zeit sinken.

Nur unsere Trink - Freudigen Politiker wollen das ums Verrecken nicht.

Wenn man schon überall Rauchverbot will, ist das Alkoholverbot die logische Schlussvolgerung.
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18.07.2010 12:41 Uhr von frederichards
 
+10 | -2
 
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Ja, und dann fahren viele Frauen: Ihre Männer nach Hause und treffen dann auch nur auf Frauen, die ebenfalls ihre Männer nach Hause fahren und niemand fährt mehr vorausschauend und Rückssichtsvoll und dann steigen die Versicherungsbeiträge wieder enorm an.

Das geht doch nicht....:)

Wer Ironie entdeckt, kann sie behalten.
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18.07.2010 12:42 Uhr von politikerhasser
 
+13 | -1
 
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Vermutlich ist der Rückgang der Alkoholunfälle lediglich damit zu erklären, dass man sich den Sprit für Mensch und Maschine gleichzeitig einfach nicht mehr leisten kann...
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18.07.2010 12:45 Uhr von Schaumschlaeger
 
+6 | -2
 
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Ich glaube solche Grenzen sind keine Lösung. Jemand der fast nie Alkohol trinkt wird bei 0,5 Promille viel deutlicher beeinträchtigt sein als jemand anders, der jeden Abend seine 2-3 Bier trinkt. Ein geringer Toleranzwert ist jedoch nötig, da man nicht notwendigerweise Bier o.ä. trinken muss, um einen geringen Blutalkoholgehalt zu haben.
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18.07.2010 13:25 Uhr von Azureon
 
+8 | -4
 
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Vollkommen richtig! Sorry, wenn man fahren muss und trotzdem auf das eine Bier nicht verzichten kann, der hat echte Probleme.
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18.07.2010 13:38 Uhr von Ossi35
 
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@Mister-L: "Beschlagnahmen des Autos und anschliesende Versteigerung z.b. wie es in Italien üblich ist bei Alkoholsündern."

Ich würde Amok laufen wenn man meine Karre einfach so vollkommen unberechtigt versteigern würde. Das ist mein Eigentum und die werde ich nicht opfern, weil die Bullen sich entscheiden harten Kurs zu fahren.

Nebenbei würde ich Autofahren auch nur unter geringstem Alkoholeinfluss völlig unabhängig von irgendwelchen Grenzen sein lassen. Denn selbst, wenn man unter der Grenze ist, trotzdem einen Unfall baut und irgendwie rauskommt, dass man was getrunken hat erlischt u.U. der Versicherungsschutz.
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18.07.2010 13:51 Uhr von Shik
 
+1 | -3
 
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Auf 0,2 runter setzen: Also ich halte es für sinnvoll die Alkohol grenze weiter runter zu setzen als es momentan der Fall ist, aber 0,0 halte ich für ziemlich realitätsfremd.

Wenn man fährt sollte man das mit dem trinken von Alkohol lassen und nach meiner Meinung auch nicht das eine Bier oder den Verdauungsschnaps der noch gehen wird.

Aber man muss sich vor Augen führen das Alkohol ja nicht nur in Getränken enthalten ist, sondern auch in Dingen wie Pralinen, Medikamenten, einigen Speisen oder erst im Magen durch Umwandelung entstehen kann.
Das sind in 99% der Fällen dann immer noch weniger als 0,2 oder 0,1 pro Mill, aber immer noch mehr als 0,0!
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18.07.2010 14:16 Uhr von halloechen
 
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@ Mister-L: Bei mir wurde auch schon ein Wert von 1,23 Promille im Pustegerät festgestellt, und das obwohl ich nicht einen Schluck Alkohol getrunken hatte. Die Blutprobe ergab dann eine Blutalkoholkonzentration von 0,00 Promill.

Aus sicherer Quelle weiß ich, dass in Italien einzig und allein der Wert des Pusteröhrchens ausschlaggebend ist für die Enteignung und Zwangsversteigerung des Autos.

Würdest du wollen, dass dein Auto Enteignet und Zwangsversteigert wird, weil das Gerät einen falschen Wert anzeigt?

Ich bin FÜR mehr Kontrollen an den Wochenenden in Gegenden wo Großraumdiskotheken sind, bei uns gibt es diese so gut wie gar nicht mehr...
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18.07.2010 14:54 Uhr von Floppy77
 
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0,0 Promille kann man schon: überschreiten ohne überhaupt Alkohol zu sich zu nehmen, am besten ein paar Stunden vor Fahrtantritt kein Brot, Säfte oder z. B. reife Bananen zu sich nehmen, gibt sicherlich noch einiges mehr.

Autos sollten einen Alkoholtester gleich verbauen, z. B. im Lenkrad oben reibeissen und pusten und wenn 0,0 Promille überstiegen wird, bleibt der Motor aus.

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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18.07.2010 15:47 Uhr von announcer
 
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@arrrgh: "Warum? Weil Alkohol in geringen Mengen nunmal häufiger vorkommt als es die Prohibitionsfraktion wahrhaben will:

- Medikamente (auch Homöopathie)
- Obst

nur mal als Beispiele."

Du willst doch nicht allen ernstes behaupten dass man durch die Einnahme von Homöopathischen Mitteln Alkohol im Blut nachweisen kann?! Du sollst nicht die ganze Flasche saufen, es genügen Tropfen! ;-)
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18.07.2010 16:31 Uhr von maretz
 
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(fast) dafür: Ich sag mal so - ich bin fast dafür. Und zwar 0,1 Promille. Dies hat den Grund das man dann auch noch ne Praline essen darf - ohne das ein kleinlicher Polizist einen dafür den Lappen abnimmt. Ich denke zwar das die wenigsten Polizisten so kleinlich sein würden - aber so ist das dann klar geregelt...

Und wer nen Bier oder mehr trinken möchte der soll halt das Fahrzeug stehen lassen... Da auch ohne jede Ausnahme...

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