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Forschung: Sind Pflanzen intelligent?

Forscher vermuten, dass Pflanzen Intelligenz aufweisen, durch die sie ihre Feinde mit Hilfe raffinierter Mechanismen abwehren und untereinander kommunizieren können. So zum Beispiel auch die Venusfliegenfalle. Diese reagiert erst, nachdem ihre Härchen ein zweites Mal berührt wurden.

Sollte die Pflanze erfolglos geblieben sein, so öffnet sie sich nach ungefähr 30 Minuten wieder. Auch Akazien zeigten bereits vor Jahren ein ähnliches intelligentes Verhalten, indem sie die Tanninkonzentration in ihren Blättern erhöhten und somit zahlreiche ihrer Fressfeinde niederstreckten.

3.000 Antilopen fielen dabei 1990 den Akazien Bäumen zum Opfer. Die Schlingpflanze hingegen schätzt, ab wie viel Wasser und Nährstoffe an ihrem potenziellen Opfer zu erwarten sind. Der Rosenkohl ändert seine Farbe, um Schmetterlingseier durch Wespenlarven wieder los zu werden.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Pflanze, Intelligenz
Quelle: nachrichten.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2010 19:02 Uhr von Marius2007
 
+7 | -0
 
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Sehr interessante Forschungen, die zeigen, wie auch auf der Mikroebene unserer Welt doch kleine Phänomene die große Technik von heute noch in den Schatten stellen.
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17.07.2010 19:20 Uhr von anderschd
 
+12 | -2
 
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Ich würde es: -angepasst- nennen. Nicht Intelligenz.
Aber ich ja auch kein Wissenschaftler.
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17.07.2010 19:44 Uhr von NGen
 
+8 | -0
 
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würde ich auch vorsichtig sein: und angepasstheit nicht mit intelligenz verwechseln.
nachher spricht man noch irgendwelchen chemikalien intelligenz zu, weil sie sich unter bestimmten umständen so und so verhalten.
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17.07.2010 20:27 Uhr von conetzin
 
+4 | -2
 
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Hoffentlich: ist das eine Ente. Sonst wirds so langsam etwas eng für uns Vegetarier mit Argumenten für unsere Ernährungsweise ;)

Die Venusfliegenfalle schliesst sich allerdings erst dann, wenn ein Insekt in das Innere (auf dem Foto der rote Bereich) fällt und sich dort bewegt. Es reicht nicht aus nur die "Härchen" zu bewegen - hab das eben mal wieder aus Spass an meiner Pflanze ausprobiert (kleiner Finger) :>
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17.07.2010 21:48 Uhr von x5c0d3
 
+4 | -4
 
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@NewDestination: Ein Mensch der Stumm und gelähmt ist, ist in Deinen Augen also weder lebendig noch intelligent.

Chemikalien haben keinen funktionierenden Nahrungskreislauf wie ihn Tiere und auch Pflanzen aufweisen. Das Einzige was Pflanzen von anderem Leben unterscheidet ist, dass sie sich nicht durch Bewegung oder anderen uns sichtbaren Wegen mitteilen.

@conetzin Ich finde die Argumentation der Vegetarier (und erst Recht der Veganer) schon seit langem sehr dürftig. In der Natur gilt nunmal: Töten um zu leben.
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17.07.2010 22:21 Uhr von LocNar
 
+2 | -1
 
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Ich habe daheim eine Geranie die garantiert intelligenter ist als Paris Hilton ^^
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17.07.2010 23:53 Uhr von Leeson
 
+3 | -0
 
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Woher will der Baum aber: nur wissen wohin er sich anpassen soll?
Woher weiß er das er sich mit Tannin schützen kann?
Oder der Rosenkohl? Hat er alle Farben durchprobiert bis Wespen kamen und die Eier mitnahmen?

Verzwickt verzwickt... Vielleicht haben wir den Begriff Lebensform selber noch nicht verstanden.
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18.07.2010 00:24 Uhr von strausbertigen
 
+2 | -0
 
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Was ist denn: Intelligenz überhaupt? Nur weil wir uns so sehr von der Umwelt wegdefinieren, sprechen wir gerne anderen Dingen Intelligenz oder Bewusstsein ab obwohl wir garkeine anderen Bewusstseinsarten in dem Sinne wirklich kennen oder gar beurteilen können. Für mich ist die Behaupten dies und jenes sei Intelligent und anderes nicht, das selbe als würde wir Wasser auf der Grundlage von einem Metermaß berechnen wollen. Der Mensch glaubt das Wesen von Dingen zu verstehen, weil er sie zerschnibbelt, zerstört, unter ein Mikroskop legt und denkt er wüsste nun Bescheid.....
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18.07.2010 01:13 Uhr von PapaSchlumpf_
 
+2 | -0
 
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@conetzin: Ich finde es interessant, dass du selbst aus Gewissensgründen keine Tiere isst, aber eine Venusfliegenfalle in deinem Zimmer stehen hast, die genau dasselbe mit einer Mücke tut (die ja auch ein Tier ist)

Wo ist der Unterschied?
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18.07.2010 05:38 Uhr von KamalaKurt
 
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Man muss bei: diesen Forschern Intelligenz anzweifeln. Ich möchte einmal versuchen das Wort Intelligenz zu umschreiben.

Intelligenz setzt doch voraus, dass man schlussfolgern kann, was aus gebenenen Situationen, bei unterschiedlichen Reaktionen passieren kann.

Können dies denn Pflanzen? Nein! Durch jahrmillionen langer Entwicklungsphasen haben sich nunmal Abwehrmechnismen entwickelt, die aber nichts mit Itteligenz zu tun haben.

Jetzt habe ich hier aber auch einen Kommentar gelesen, dass man den Computern Intelligenz nachsagt. Dies ist natürlich großer Unsinn, denn durch die Intelligenz der Menschen sind solche gut funktionierende Programme entstanden.

[ nachträglich editiert von KamalaKurt ]
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18.07.2010 09:45 Uhr von Deejah
 
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wie definiert man intelligent ?
wenn man das Gehirn bzw neuronal sieht dann bleibt eine pflanze für unseren begrenzen Horizont natürlich dumm

sie haben uns aber vieles voraus ... sie leben im Einklang mit ihrer Umwelt ... an dieser stelle ist der Mensch wenig intelligent

also ist jedes Lebewesen auf seine Art intelligent
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18.07.2010 11:10 Uhr von anderschd
 
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@getschi: "gute Frage. Er weiß es nicht!"

Ist es nicht so, das sich auch Pflanzen über Jahrmillionen durch Versuche an die Umwelt angepasst haben und sich die Erfolgreichen Varianten durchgesetzt haben?
Die Ergebnisse werden wie überall, durch das Erbgut weiter gegeben.
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18.07.2010 11:39 Uhr von anderschd
 
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Das is klar. Es wird sehr viel über Zufall laufen. Obwohl das viele nicht wollen.;)

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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19.07.2010 07:53 Uhr von Deejah
 
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so etwas wie zufall gibt es nicht ...wir menschen sind nur nicht in der Lage Ursache und Wirkung zu begreifen.

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