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EU: Kampf gegen Piraten wird schwieriger - Kenia kündigt Abkommen mit der EU

In der Mission "Atalanta" will die EU gegen die Piraten vor der Küste von Somalia vorgehen. Bislang wurden die gefangenen Piraten in Kenia vor Gerichte gestellt. Das Land hat nun jedoch das Abkommen darüber mit der EU gekündigt. Verhandlungen mit Kenia laufen zwar, sind aber schwierig.

Nun stellt sich die Frage: "Wohin mit den Piraten?" Kenia kritisiert, dass seine Nachbarländer kaum Piraten aufgenommen hätten, Kenia trage die Hauptlast in dieser Sache. Nun hat das afrikanische Land die Aufnahme von weiteren Piraten verweigert.

Nun verhandelt die EU neben Kenia unter anderem auch mit den Seychellen über die Aufnahme von gefangenen Piraten. In diesem Jahr wurden bislang 27 Schiffe entführt. Im Kampf gegen die Piraterie sollen nun auch in Somalia Strukturen aufgebaut werden. Allerdings herrscht in dem Land Bürgerkrieg.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Kampf, Pirat, Kenia, Abkommen
Quelle: www.tagesschau.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2010 14:24 Uhr von Borgir
 
+6 | -0
 
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Mehr Informationen bei der Quelle. Konnte nicht alles unterbringen. Man hat in der Tat in letzter Zeit nur sehr wenig über Piratenaktivitäten gehört oder gelesen. Bei 27 entführten Schiffen schon ein wenig verwunderlich.
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17.07.2010 14:32 Uhr von alles.Gelogen
 
+19 | -7
 
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Glaubt ihr wirklich: der NATO gehts um Piraten? Die gibts überall auf der Welt. Und es gibt weitaus schlimmere Bedrohungen für den Handel.

Es gibt ja schon überlegungen, eine Basis an Land einzurichten. Die USA bilden bereits kräfte für Afrika aus.

Wieso hat man schon früher versucht, Somalia zu kontrolieren? Die USA haben das aus gefallen gemacht? Sicher, genau wie der Weihnachtsmann Geschenke bringt, und wir bald Weltfrieden haben.

Somalia ist strategisch eines der wichtigsten Länder in Afrika. Er liegt am Horn von Afrika. Wer diese Stelle kontroliert, der hat das sagen über den Welthandel!

Das sagen übrogens mehrere NATO Offiziere. Einfach mal Youtube "Jochen Scholz" suchen. Ist bei weitem nicht der einzigste!
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17.07.2010 14:52 Uhr von fourteil
 
+7 | -2
 
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@ alles.Gelogen: Es gibt keine Steigerung von Einzige. ;)
Ansonsten hast du völlig Recht.

[ nachträglich editiert von fourteil ]
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17.07.2010 16:13 Uhr von fallobst
 
+6 | -1
 
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@ alles.gelogen: "Und es gibt weitaus schlimmere Bedrohungen für den Handel. "

"Somalia ist strategisch eines der wichtigsten Länder in Afrika. Er liegt am Horn von Afrika. Wer diese Stelle kontroliert, der hat das sagen über den Welthandel!"

jeder vernünftige mensch sollte hier einen widerspruch entdecken.

aber für dich wiederhole ich es nochmal:
also ist die von piraten durchsetzte küste vor somalia nicht wichtig für den handel, aber andererseits ist es strategisch wichtig für den welthandel.

ausgezeichnete und schlüssige argumentation ^^
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17.07.2010 16:16 Uhr von fallobst
 
+5 | -6
 
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@ emilio.giggle: kleiner tipp für dich:
google einfach piraten. und dann guck mal was mehr überwiegt.

oder mach eine große umfrage: woran die leute eher denken, an eine partei oder an seeräuber?

mach das mal und dann kommst du wieder auf den boden der tatsachen zurück.


letztlich ist die piratenpartei eine ziemlich neue erscheinung und könnte vielleicht auch bald wieder in der versenkung verschwinden, wer weiß das schon. aber sie sind alles andere als allgegenwärtig oder wichtig, dass man wegen denen die bedeutung des wortes piraten ändern sollte.
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17.07.2010 17:12 Uhr von flireflox
 
+11 | -2
 
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Warum nimmt man Piraten überhaupt gefangen? Wenn Piraten "aufgegriffen" werden sollten, diese in dem Land verurteilt werden in dem die "Hoheitsgewässer" sind.

Wenn Piraten in internationalen Gewässern beim Überfall auf Schiffe gesehen werden sollten diese einfach solange beschossen werden bis keine Piraten mehr da sind.

Es ist ja wohl wirklich lächerlich, wenn wir Piraten wie im jüngsten Fall nach Deutschland holen und diese hier noch auf Staatskosten durchfüttern im Knast und anschließend nichtmal abschieben können, weil sie in ihrer Heimat angeblich gefoltert werden.

So spricht es sich schnell international herum, dass es keinen leichtern Weg zum deutschen Sozialsystem gibt als über solche Machenschaften.
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17.07.2010 18:10 Uhr von theG8
 
+3 | -7
 
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@flireflox: Vieleicht informierst Du Dich erstmal ein wenig über die Lage in Somalia und warum diese Leute ihr Heil in der Piraterie suchen, bevor Du Dich mit Deiner lächerlichen Aussage hier dem Spott aussetzt!
Man, man, keine Ahnung, aber immer schön die Fresse ganz weit aufreissen...
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17.07.2010 18:29 Uhr von fallobst
 
+7 | -2
 
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@ theg8: jetzt komm mir doch nicht mit solchen ehemalige-fischer- haben nichts-zu-fressen -und werden-piraten- aus-verzweiflung-geschichten. so ein unsinn. nichts zu fressen, aber für die maschinengewehre, granaten etc. gibts genug geld.

solche romantischen verklärer, gutmenschen und tätersympathisanten wie du sollten ihren mund lieber nicht zu voll nehmen.

die leute sind piraten genau aus den selben gründen warum leute eben menschen- und dorgenhändler sind. weil es sich lohnt und sie keinerlei skrupel haben, wenn es ums geld geht. und solange länder wie deutschland zu feige sind wirklich etwas dagegen zu unternehmen, solange werden die uns auch auf der nase rumtanzen.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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17.07.2010 19:38 Uhr von Perisecor
 
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Pffff manchmal gehen halt Leute über Board. Was soll man da mit Kenia verhandeln? Ist doch nicht die Schuld der NATO oder anderer Staaten wenn so ein vollbesetztes Piratenboot 600km vor der Küste sinkt.
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17.07.2010 21:54 Uhr von Borgir
 
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@emilio: was haben die Piraten (die Partei) mit Kenia zu tun? Man muss nicht nur einzelne Wörter lesen sondern auch den Zusammenhang erkennen und verstehen.
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17.07.2010 23:23 Uhr von Darknostra
 
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@fallobst: sehe ich genauso, wer sein geld für waffen und munition ausgeben kann, der kann es auch für getreide etc ausgeben.

die marine, egal von welcher nation, die da unten zum schutz eingesetzt wird, sollte die schiffe der priaten einfach versenken und die piraten den haien überlassen.

das gab es vor ein paar jahrhunderten auch schon und da hat es auch keinen gestört.
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18.07.2010 01:47 Uhr von Bleifuss88
 
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Früher: hat man das Piratenproblem ganz anders geregelt, aber das darf man ja heute nicht mehr...
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18.07.2010 03:05 Uhr von Tleining
 
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@ fallobst und Bleifuss88: @ fallobst
und wieder bewiesen, dass du keine Ahnung hast. Natürlich stehen hinter der Piraterie Leute, die damit einen enormen Gewinn machen, diese Leute sind es auch, die die ehemaligen Fischer mit Waffen usw. versorgen. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein Geschäftsmann selbst Schiffe kapert. Dafür sind die verzweifelten Bürger Somalias da. Und das die Piraterie da nichts mit Romantik zu tun hat dürfte jedem klar sein.

@ Bleifuss88
von welchem ominösen früher sprichst du bitte? Während der Blützezeit der Piraterie wurden die Piraten von allen Großmächten unterstützt, solange sie nur bestimmte Schiffe angegriffen haben. Klar gab es Todesstrafen, aber genützt hat es nichts. Von "regeln" kann also keine Rede sein. Gestoppt werden konnte die Piraterie erst, als wirklich alle Nationen gegen Piraterie waren, und die Piraten keine sicheren Häfen mehr hatten.
Man müßte also die Regierung Somalias davon überzeugen, gegen die Piraten vorzugehen, um das Problem zu lösen. Siehst du das kleine Problem?
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18.07.2010 13:05 Uhr von Azeruel
 
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@fallobst: Dann denk mal vllt. ein Schritt weiter als nur einen Schritt weiter zu denken. Weiter denken heißt nicht nach dem ersten Schritt aufzuhören sondern es rekursiv bis zum Ende zu machen.

Was meinst du denn woher die Waffen kommen und wer da in den Booten sitzt? Die Warlords im Lande sind es doch, die Waffen, Granaten etc. einkaufen, Nahrungsmittel unterschlagen, und dann als gutmenschen auf das Volk zugehen und diese im Gegenzug zu Schutz und Essen anheuern. Ja, diese verdiehnen sich damit eine goldene Nase.

Das eigentliche Problem ist nicht im Wasser zu suchen, sondern im Land. Die eigentlichen Piraten haben da noch die wenigste Schuld drann. Und wer denkt schon moralisch, wenn das Leben seiner eigenen Familie auf dem Spiel steht?

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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18.07.2010 18:17 Uhr von fallobst
 
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@ azeruel: und was ist dann dein vorschlag? sollen wir aus verständnis noch kekse an diese räuber verteilen?
oder sollen wir oder die amis einmarschieren? was meinst du wie groß dann das geschrei wäre, weil ja die somalier die armen, unschuldigen und guten opfer sind.

ne ne, die amis werden nicht so dumm sein sowas zu machen. haben dazu auch gar nicht mehr die kapazitäten. die werden das einzig richtige machen und dazwischen gehen, wenn was passiert. zur not eben mit scharfschützen. aber vielleicht liest man eben deshalb nur noch von deutschen reedereien bei solchen überfällen. bei denen weiß man zumindest, dass nichts passieren wird. im schlimmsten fall halt sozialhilfe...
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19.07.2010 15:35 Uhr von Azeruel
 
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fallobst: Wenn es eine einfache Lösung für das Problem gäbe, wäre es ja kein Problem mehr ;). Schon seit Jahren wird versucht dort eine stabile Regierung aufzubauen, das geht halt nicht, aufgrund von diversen Faktoren.

Helfen würde es zum Beispiel, wenn man, genau wie du sagst, den Räubern Kekse geben würde. In Form von humanitärer Hilfe.

Dazu müsste aber sicher gestellt werden dass diese auch ankommen, das braucht im Prinzip schon militärische Präsenz in Form von Schutzpolizei etc. Tut man das nicht, hilft man damit letzten Endes sonst nur wieder den örtlichen Warlords.

Da spielen dann natürlich wieder die ganzen politischen Faktoren, samt der dazugehörigen schwierigkeiten und eventuell auch Machenschaften, der Internationalen Nationen eine Rolle.

Folglich kann ich dir darauf schlichtweg keine klare Antwort geben.

Um diese Frage ging es aber in meinem eigentlichen Post auch nicht,. Ich wollte dich lediglich daraufhinweisen dass die Menschen die du als Skrupellos und geldgierig bezeichnest (nämlich die ehemaligen Fischer etc.) das eben NICHT aus skrupellosigkeit und geldgier machen, sondern schlichtweg damit sie und ihre Familie überleben. Und aus Überlebenstrieb machen Menschen noch ganz andere Sachen. Dazu gehörst auch du.

Du verurteilst hier ganz offiziell die falschen Leute und verbreitest damit ein komplett falsches Bild, da muss es einfach erlaubt sein etwas gegen zu sagen. Zumal du ja ganz offensichtlich das eigentliche Problem nicht erkannt hast. Wie soll man da eine Lösung finden, wenn man nichtmal das Problem kennt?

Nochmal: ich biete keine Lösung, aber eine Grundlage um eventuell eine Lösung finden zu können. zumindest auf dem geistlichen Wege. Ob diese dann nun tatsächlich realisierbar ist, steht da noch auf einem ganz anderen Blatt.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]

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