16.07.10 19:11 Uhr
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Mitarbeiter des Bundeswehr-Museums veröffentlicht beim Verlag der NPD

Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden hat ein Buch bei dem Verlag veröffentlicht, der die NPD-Parteizeitung "Deutsche Stimme" herausgibt. Dort erschien nun auch das Buch "Sachsen 1945" von Museums-Mitarbeiter Wolfgang Fleischer.

Der Bundeswehr-Historiker Fleischer ist Autor mehrerer Bücher, die sich inhaltlich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen. Er war zuletzt außerdem Mitglied der Historiker-Komission, die von der Stadt Dresden einberufen wurde, um die schweren Bombenangriffe auf Dresden im Jahr 1945 zu untersuchen.

Der Chef des Bundeswehr-Museums, Matthias Rogg, war entsetzt über das Vorgehen seines Mitarbeiters. Er habe gewusst, dass Fleischer an einem Buch arbeite, jedoch nicht, dass es von dem NPD-Verlag herausgegeben werde. Er sagte: "Moralisch bin ich empört." Welche Konsequenzen Wolfgang Fleischer nun zu erwarten habe, könne er aber noch nicht absehen.


WebReporter: lieserle
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Dresden, NPD, Verlag, Parteizeitung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2010 19:39 Uhr von aknobelix
 
+20 | -9
 
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er soll sich halt weiter moralisch empören die wurst.ist der verlag verboten?schreibt der historiker unwahrheiten?oder wo sonst drückt der schuh?

wenn er sich nur moralisch empört kann er sich auch an die linken wenden,könnens dann zusammen flennen.
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16.07.2010 20:00 Uhr von Natoalarm
 
+15 | -4
 
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diese empörten idioten sind die Gefahr für: Freiheit und Selbstbestimmung!
Als "Konsequenz" gehört der Musemusschef entlassen!!
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16.07.2010 20:13 Uhr von -Agitator-
 
+10 | -6
 
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Hätte die ersten beiden Kommentare so nicht erwartet, weil sie der Wahrheit entsprechen!

Diese Krokodilstränen und die künstliche, von Medien, Gutmenschen und Politik aufgezwungene, Zwangs-Empörung ist in höchstem Maße lächerlich und peinlich - aber für Personen in solchen Ämtern "Pflicht", weil sie sich bei Widerstand gegen die öffentliche Heuchelei und dem Aussprechen der Wahrheit von ihrem Posten verabschieden können. Wer die Wahrheit sagt, verliert.
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16.07.2010 21:29 Uhr von kurti11
 
+9 | -6
 
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Was für eine Scheinheiligkeit. Wenn er beim Verlag der "Linken" veröffentlicht hätte, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, hätte sich keiner (getraut) aufgeregt. Lächerlich.

Beide (Links und Rechts) unterscheidet eigentlich gar nichts-sind beide extrem orientiert und versuchen, andere Meinungen zu verbieten. Und in der Beziehung sind die "Linken" schlimmer als die "Rechten".

Aber das erkennen Gott sei Dank immer mehr Leute.

[ nachträglich editiert von kurti11 ]
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16.07.2010 22:55 Uhr von snfreund
 
+8 | -1
 
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er ist: öffentlich, seiner funktion wegen,,entsetzt,, was für eine heuchelei .....
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16.07.2010 23:50 Uhr von willi_wurst
 
+5 | -0
 
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geld !!! er wird ein bisschen schlau sein und sein werk einem verlag angeboten haben, der über entsprechende vertriebskanäle und entsprechende kundschaft verfügt - die sich eben für dresden um 1945 interessieren. somit sehe ich den grund einfach darin, das er natürlich geld damit verdienen möchte.

Im übrigen ist ein buch nicht automatisch schlecht, oder böse, nur weil es im "falschen" verlag gedruckt wurde.

der inhalt macht´s. und wenn der inhalt wissenschaftlich fundiert ist und möglicherweise dinge anspricht die in der allgemeinheit nicht gerne gehört ... und schon garnicht von jedem gedruckt werden möchte ... naja ... egal....

[ nachträglich editiert von willi_wurst ]
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17.07.2010 12:22 Uhr von Shik
 
+2 | -0
 
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Er hat ein Buch und will es verlegen lassen und dieser Verlag will es halt tun, am Buch Inhalt ändert sich dadurch doch kein Stück etwas.

Das dieser Verlag gleichzeitig für die NPD druckt mag für den ein oder anderen moralisch verwerflich sein, aber im endeffekt muss man sich vor Augen führen, dass die NPD immernoch eine Legale Partei ist, die sogar in ein paar Landtagen vertreten ist und somit scheinbar (und mehrfach von Verfassungsgerichten bestätigt) die Mindestanforderungen für eine Demokratische Partei erfüllt.

Ich kann die NPD (sowie die ein oder andere Partei im Bundestag) nicht leiden, da ich sie für gefährlich für unsere Demokratie halte, aber solange sie nicht verboten ist, ist es unerheblich ob der Autor des Buches nun beim Verlag der NPD, SPD, CDU, FDP oder LINKEN druckt.
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17.07.2010 13:10 Uhr von One of three
 
+1 | -1
 
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Hintergründe Man muss sich fragen warum er diesen Verlag wählte.

Ganz bestimmt nicht weil er mit ihnen sympathisiert oder ähnliches. Natürlich findet er im Kundenkreis des Verlages Käufer, die sich für dieses Thema interessieren. Allerdings hat Herr Fleischer dies eigentlich nicht nötig, da er sich durch seine bisherigen Bücher einen sehr guten Namen gemacht hat.

Der Hintergrund dürfte eher in der derzeitigen Verlagsflaute liegen. Im Moment überlegen Verlage jede Veröffentlichung - auch die von renommierten Autoren. Da die Kosten für eine Eigenveröffentlichung im Selbstverlag immens sind ist das Risiko zu groß. Da geht man dann eben zu einem Verlag, der eine ansprechende Auflagenhöhe anbietet und den Vertrieb übernimmt.

Alles halb so wild.

[ nachträglich editiert von One of three ]

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