Fünf Milliarden Jahre alte Gammablitze blockieren Satelliten
Ein enormer Ausbruch kosmischer Röntgenstrahlen hat am 21. Juni einen Satelliten der NASA lahmgelegt. Die bisher hellsten gemessenen Gammablitze waren so stark, dass die Software des Satelliten "Swift" vorübergehend außer Gefecht gesetzt wurde.
Etwa fünf Milliarden Jahre waren die Strahlen im Weltraum unterwegs. Wahrscheinlich entwickeln sich sogenannte Gammablitze bei der Entstehung eines Schwarzen Loches durch den Kollaps eines massereichen Sterns. Genaue Hintergründe über das Entstehen von Gammablitzen sind noch nicht bekannt.
Mit "Swift" wird seit dem Jahr 2004 versucht, Gammablitze zu erforschen. Die Software kam bei dem Bombardement der Blitze im Juni zum erliegen, weil diese so schnell auf den Detektor trafen, dass dieser nicht mehr mit dem Zählen nachkam.