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Überdosis: Großbritannien bezweifelt Fähigkeiten deutscher Ärzte

Die britische NHS (staatliches Gesundheitswesen) fand heraus, dass drei deutsche Ärzte schwere Fehler bei der Anwendung von Schmerzmitteln begingen. Dies war in einer britischen Zeitung zu lesen. Diamorphin wurde eingesetzt - dies ist Heroin, das synthetisch hergestellt wird.

In Deutschland wird es nicht zur Schmerzmittelbekämpfung eingesetzt. Im Jahr 2008 starb ein 70-Jähriger an zehnfacher Ueberdosierung, die von einem deutschen Arzt angeordnet wurde. Dieser Arzt war überarbeitet und sprach schlecht Englisch.

Der britischen Nachrichtenagentur gegenüber gab er zu, nicht viel über dieses Mittel zu wissen. In weiteren zwei Fällen überlebten Patienten Überdosierungen, die von deutschen Ärzten verordnet wurden. Dies führte zu Zweifeln an der Kompetenz deutscher Aerzte.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Großbritannien, Arzt, Zweifel, Fähigkeit
Quelle: www.aerztezeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2010 18:47 Uhr von marshaus
 
+4 | -5
 
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Interessantes Thema. Ich würde Euch die Originalquelle empfehlen. Leider konnte ich nicht alles unterbringen.
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15.07.2010 19:01 Uhr von Lamura
 
+11 | -1
 
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Ich würde nciht soweit gehen, gleich an der generellen Kompetenz der deutschen Ärzte zu zweifeln.

Es ist vielmehr so, daß Medikamente je nach Präparat völlig unterschiedlich dosiert sein können. So kann eine Ampulle Valium 1mg/ml enthalten oder auch 10 mg/ml.

Daß englishe Präparate u.U. anders dosiert sind, könnte man sich allerdings denken - da hilft aber auch ein kurzer Blick auf die Angabe auf der Ampulle oder der Schachtel.

Man kann also diesen Ärzten durchaus Fahrlässigkeit nachsagen, weil sie dies (vielleicht in Unkenntnis?) nicht überprüft haben - aber deswegen sind sie noch lange nicht grundsätzlich inkompetent.
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15.07.2010 19:59 Uhr von Anubis2000
 
+17 | -3
 
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Na und ? Ganz Deutschland zweifelt an der Kompetenz der Engländer,
besonders beim Fussball...
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15.07.2010 20:41 Uhr von Ardranachbelon
 
+11 | -1
 
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Bedenklich finde ich: den letzten Satz in der Quelle:
" In Großbritannien arbeiten oft deutsche Ärzte, da sie dort besser bezahlt werden."

Darüber sollte man sich Gedanken machen, Behandlungsfehler passieren allen Ärzten, auch den englischen.
Leider werden sie noch oft vertuscht, weil die Gutachter meist auch Ärzte sind und eine Krähe hackt der anderen etc.

Aber wenn unsere Ärzte aus finanziellen Gründen abwandern, haben wir hier irgendwann ein Problem, oder haben es schon.
Und rein gefühlsmässig würde ich vermuten, das auch erst die guten Ärzte ins Ausland gehen, aber das weiß ich nicht.
Auf dem Land ist es mittlerweile in einigen Gegenden schon Standart das es nur wenige und völlig überlastete Hausärzte gibt.

Aber wenn die Engländer die Kompetenz deutscher Ärzte bezweifeln, stellen sie vielleicht weniger ein und wir haben hier wieder ein paar mehr??
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15.07.2010 20:48 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
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Nach der News der Ärztezeitung zweifle ich auch.
Diamorphin ist Heroin.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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15.07.2010 21:08 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+3 | -1
 
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Die deutschen Ärtzte in England haben meist in Deutschland auch eine Praxis. Gehen aber am Wochenende oder wenn sie hier für das behandeln von Patienten nichts mehr kriegen für ein paar Tage in englische Krankenhäuser, da in England die Ärtzte schon mit normalen Schichten gut verdienen will dort keiner die stressigen Nacht und Wochenend Schichten machen will. Grad in den Großstädten wie London sind die Stundenlöhne verglichen mit deutschen Verhältnissen relativ hoch.
Hätte aber auch bedenken mir von nem deutschen Artzt, der grad ne 24 Stunden Wochenend Schicht gemacht hat und schon die ganze Woche vorher gearbeitet hat, ein Schmerzmittel mit dem er in Deutschland nicht arbeitet dosieren zu lassen, zumal er die Anweisung auch noch auf Englisch gibt.
In England wird man in den Krankenhäusern auch mit Schmerzmitteln zugdröhnt, dass man gar nix mehr merkt.
Hier im Krankenhaus musste ich die Schwester vier mal anbetteln, bis ich nen halbes Tablettchen Iboprofen gekriegt hab.
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15.07.2010 22:49 Uhr von snfreund
 
+3 | -1
 
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das problem bei dem zeugs ist die hohe gefahr der abhängigkeit, wenn man das im krankenhaus bekommt wegen der schmerzen, ist nach ein paar tagen schon der eingewöhnungseffekt in gange, geht bei dem zeug ganz schnell, von daher ganz gut, das bei uns in D das zeug auch nur im extremfal verschrieben/verordnet wird ...
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16.07.2010 09:07 Uhr von Lolali
 
+3 | -0
 
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Ardranachbelon: nicht nur Ärzte, sondern auch das Pflegepersonal verdient im Ausland mehr. Wenn du bei uns in Basel ins Spital musst, wirst du in mindestens 90% von einem deutschen Arzt behandelt.

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