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Jordaniens Königin verweigert Übersetzung ihres Toleranz-Kinderbuchs ins Hebräische

Das Kinderbuch "The Sandwich Swap" der jordanischen Königin Rania hat es inzwischen auf die Bestseller-Liste der "New York Times" geschafft. Nach der englischen Übersetzung aus dem Arabischen verweigert nun die Autorin allerdings die Genehmigung für eine Hebräisch-Übersetzung.

Der Königshof erkärte, man wolle "die Angelegenheit" prüfen. Die Übersetzungsverweigerung steht im Widerspruch zum Inhalt des Buches, geht es doch um multikulturelles Miteinander und Toleranz. Kernpunkt der Geschichte für Kinder ab vier Jahren ist der Streit um verschiedene Pausenbrote.

Während Lilly amerikanische Peanut-Butter-Sandwiche isst, bevorzugt Salma Fladenbrot mit Humus. Erst der Austausch der Brote lässt sie Freundinnen bleiben und den kulturellen Unterschied akzeptieren. Die Geschichte basiere auf eigenen Erlebnissen in einer internationalen Schule, so Rania.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jordanien, Übersetzung, Toleranz, Kinderbuch, Königin Rania, The Sandwich Swap
Quelle: www.hagalil.com
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2010 12:35 Uhr von aknobelix
 
+24 | -18
 
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multikulturelles Miteinander und Toleranz ich lach mich ja echt schief....null toleranz :-)

es gibt halt nur eine kultur die fordert und selber zu nichts bereit ist.
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15.07.2010 13:14 Uhr von Animus2012
 
+15 | -7
 
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zynismuß:[züni;smuß] jordanische königen schreibt ein buch über toleranz; will aber nicht das es ins hebräische übersetzt wird
intoleranz:[in;tole;ranz] siehe zynismuß
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15.07.2010 13:29 Uhr von atrocity
 
+15 | -7
 
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wisst ihr sicher warum das erst geprüft werden muss?
ich denke mal es geht da eher um Urheberrechtsfragen und Vergütung für die Autorin als um Intoleranz.
Wer weiß was der Israelische Verlag für ein Angebot gemacht hat... eventuell war das ja mit Absicht so unverschämt niedrig das man es erstmal ablehnen musste?
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15.07.2010 13:54 Uhr von shikk
 
+10 | -6
 
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@atrocity: exakt! du bist der einzige ders gecheckt hat. der rest startet ja nur wieder dieses behinderte israel/islam gebashe!
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15.07.2010 14:08 Uhr von DrOtt
 
+5 | -3
 
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hmm Könnte doch auch sein, dass man versucht jordaniens Königin in den Dreck zu ziehen... solange man nicht die Hintergründe kennt sollt man nicht Urteilen!!!!!!! O_o
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15.07.2010 14:28 Uhr von Marky
 
+8 | -2
 
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Hübsches Mädel: deren Königin :O)
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15.07.2010 15:23 Uhr von Arschgeweih0815
 
+5 | -4
 
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Der Israeli Kishon hatte nichts dagegen: dass seine Bücher auch ins arabische übersetzt werden. Er war sogar stolz darauf.
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15.07.2010 17:12 Uhr von all_in
 
+8 | -4
 
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"Irgednwie muss Israel ja mal merken, das sie nichts anderes als Nationalsozialisten sind. Es fehlt nur der eine letzte Schritt zur systematischen Vernichtung "des Feindes". In allen anderen Punkten Ghettos, Diskriminierung, Enteignung, Mord, Folter stehen Sie Hitler und seinen Schergen in nichts nach."


Aus einer Studie des Institute for Interdisciplinary Research on Conflict and Violence at the University of Bielefeld:

"Eine besondere Facette ist die vor seit rund 10 Jahren aufgekommene Variante des israelbezogenen Antisemitismus. Antisemitisch ist die Kritik an Israel dann, wenn sie das Existenzrechte Israels und sein Recht auf Selbstverteidigung aberkennt, mit antisemitischen Stereotypen arbeitet, doppelte Standards an Israel anlegt oder Juden/innen in Generalhaftung für israelische Politik nimmt. Auch die außergewöhnlich hohe Emotionalität mit der über Verfehlungen Israels im Nah-Ost-Konflikt oft gesprochen wird und die Einseitigkeit von Berichten und Bewertungen sind dem Antisemitismus zumindest sehr nahe.

-->Besonders deutlich verweist der Antisemitismus dabei auch auf den Vergleich zwischen Juden und Nazi-Täter und NS-Assoziationen, wie der Missbrauch von Begriffen wie „Vernichtungskrieg“ mit Blick auf den Nah-Ost-Konflikt.<--"

http://migration-boell.de/...


Na, wer erkennt die Parallelen?
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15.07.2010 17:13 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Hummus: Also müsste es nicht Hummus auf dem Fladenbrot heißen? Humus ist doch Erde, oder irre ich mich?

Naja, die Frage ist doch, warum das Burch nicht übersetzt werden soll. Mag die Königin Israel nicht oder sind die Übersetzer bzw die Verlage zu gierig?
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15.07.2010 18:12 Uhr von kurti11
 
+3 | -4
 
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Naja: Wenn man keine Ahnung von einer Sache hat (in diesem Fall Toleranz), sollte man kein Buch drüber schreiben.
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15.07.2010 19:18 Uhr von Veram
 
+2 | -2
 
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und wenn alles gar nicht wahr ist? Vielleicht solltet ihr alle mal den heutigen Artikel darüber) in der Haaretz lesen (nicht den gestrigen, auf dem dieser Artikel hier beruht). Sieht so aus, als ob sie selbst gar nicht angefragt wurde!

http://www.haaretz.com/...
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15.07.2010 19:25 Uhr von Mi-Ka
 
+2 | -4
 
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Veram, wollte diesen Artikel auch gerade hier reinstellen.
Aber du warst schneller. Dafür bin jetzt so unverschämt und zitiere den hier interessanten Teil:
"Official Jordanian sources on Thursday denied a recent Haaretz report that Queen Rania had turned down several offers to publish a Hebrew version of a children´s book she wrote.

Official Jordanian sources said that Rania had never received such an offer from Israeli publishers, adding that requests like these would have been sent directly to the U.S. publisher and not to the writer herself. "

Aber dieses Fakt wird die Hetzer nicht interessieren.
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16.07.2010 12:38 Uhr von bannman
 
+4 | -0
 
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Heilige Scheisse: Wie sich die Leute gleich wieder einig sind, das alle Juden Nazis sind...

Und die fehlende Freigabe für das Buch nur damit zusammenhängen kann das die Wucher-Juden schlechte Angebote gemacht haben...

Atrocity und Izzo. Lest ihr Eure Kommentare eigentlich ab und zu mal durch, bevor ihr abschickt? Und kommt Euch dabei nie der Gedanke, dass das was Ihr verzapft nichts mit Objektivität sondern mit Vorurteilen zu tun hat?
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16.07.2010 13:20 Uhr von Veram
 
+2 | -1
 
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Frage: Mir stellt sich halt doch die Frage, warum israelische Medien die Nachricht verbreiten, wenn sie gar nicht stimmt. Jeder, der auch nur ein bisschen was vom Verlagsgeschäft weiß, muss auch wissen, dass Lizenzverträge mit dem Originalverlag geschlossen werden und nicht mit dem Autor, der ja sein Urheberrecht an den Verlag überträgt (in diesem Fall sind es sogar 3 Autoren; von Rania stammt eigentlich nur die Idee des Buches und die selbsterlebte Story). Sollte es also wirklich Anfragen geben haben, sind sie beim amerikanischen Verlag gelandet und wurden dort als nicht interessant angesehen (und Verlage wollen nun einmal oder besser müssen Geld verdienen mit Lizenzausgaben).

[ nachträglich editiert von Veram ]
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19.07.2010 11:28 Uhr von 7
 
+1 | -0
 
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Fladenbrot mit Humus: Made my day! :-D

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