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Erstes Gerichtsurteil gegen einen Banker wegen der Finanzkrise

Wegen verbotenen Börsenmanipulationen ist der ehemalige Vorsitzende der Mittelstandsbank IKB, Stefan Ortseifen, von einem Gericht in Düsseldorf für schuldig befunden worden.

Ortseifen wurde zu zehn Monaten Haft auf Bewährung und zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt. Er habe die schlechte Lage der Bank heruntergespielt. Dadurch stieg der Aktienkurs der Bank. Auch den Aufsichtsrat informierte er falsch.

Die Verteidigung des Bank-Managers hat angekündigt, in die Revision zu gehen. Ihrer Meinung nach ist der Richterspruch ein "krasses Fehlurteil".


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Börse, Finanzkrise, Banker, Gerichtsurteil, Manipulation, Stefan Ortseifen
Quelle: www.express.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2010 12:44 Uhr von ohne_alles
 
+14 | -0
 
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Ein bisschen Knast hätte nicht geschadet.
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15.07.2010 13:07 Uhr von DummerBuerger
 
+5 | -0
 
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Zitat: "Krasses Fehlurteil": Wenn der Kontakt zur Realitaet fehlt,
ja dann mag diese Aussage eventuell zutreffen.


Gruss,
DummerBuerger
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15.07.2010 13:33 Uhr von maki
 
+8 | -0
 
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Natürlich ist das ein "Krasses Fehlurteil", aber: die Todesstrafe wurde ja vor längerer Zeit abgeschafft....

:-DDD
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15.07.2010 13:39 Uhr von goBear
 
+6 | -0
 
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Tolle Strafe Der muss 100.000€ Zahlen + Anwalt und Gericht, macht vielleicht 120.000 wenn man mal hart rechnet. Hat aber wahrscheinlich 1.000.000€ Gewinn gemacht.
Die zehn Monate macht der doch einfach Urlaub irgendwo im warmen Süden und gut ists für ihn.
Dann geht er einfach zur nächsten Bank wo er dann zeigt was für ein toller Manager er ist, denn er hat für sich ja die letzten 5 Jahre so tolle gewinne gemacht, was springt dann wohl erst für das Unternehmen oder die neue Bank raus?

Aasgeier sind das alles, denen alles egal ist solange sie auch nur einen Euro Gewinn in der eigenen Tasche am ende haben.

Und das der in Revision geht ist auch klar, denn seine Verurteilung geschah öffentlich und nun ist sein ruf beschädigt und das geht ja nicht!!!

Was dieses Land, diese Welt, braucht sind adäquate Strafen für solche Taten, 5 Jahre Haft für den Betrug an der Bank, den Anlegern und weil der Staat eingreifen musste an allen Bürgern. Dann noch alle Gewinne die er in der Zeit gemacht hat, Extras, Boni, Spesen und Gehälter weg, denn die hat er sich ja nur mit Betrug verdient. Dann noch ne Geldstrafe die den Schaden der Bank und des Staates so wie den Schaden am Vertrauen der Anleger/Bürger wieder auffängt und die Manager überlegen es sich eine Milliarde mal ob sie so einen Blödsinn riskieren!
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15.07.2010 13:44 Uhr von PakToh
 
+4 | -0
 
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Stimmt! Ist auch ein krasses Fehlurteil...

Der müsste ne Strafe in Höhe eines Jahresgehaltes kriegen und nicht die paar "Peanuts" von 100.000 Euro - das haben wir in letzter Zeit ja wohl mitbekommen, dass das allentfalls die Bonuszahlung gewesen ist.

Weiterhin bringt Knast bei dem gar nichts, im Knast sind Wirtschaftskriminelle die Spitze der Nahrungskette, von daher sollte man ihn da kriegen wo es ihm weh tut: bei seinem Geld!
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15.07.2010 13:50 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -0
 
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zumindest: Zumindest hätte die Strafe seinen Boni angepasst sein sollen.

Ob Vorbestraft oder nicht dürfte in den Kreisen wohl keinen Interessieren.
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15.07.2010 14:19 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+0 | -0
 
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15.07.2010 14:58 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
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Verdienst du ein wenig zuviel: und hast nur deine Verantwortung ignoriert, passiert die verhaeltnismaessig wenig...bist du aber n kleines Wuerstchen und hast mal ein paar tausend (verhaeltnismaessig wenig) Euro an Steuern hinterzogen, kannste direkt fuer mind. 5 Jahre in den Bunker gehen....nem Bekannten von mir (selber schuld) ist das passiert...schaut man sich das Urteil hier an, sind das schon derbe krasse Gegensaetze...bei meinem Bekannten ging es um weniger, als hier an Strafe bezahlt werden soll...

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