15.07.10 11:03 Uhr
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Nordkorea: Gesundheitssystem praktisch nicht mehr existent

Unterversorgung und Hunger sind in Nordkorea seit Jahren an der Tagesordnung. Nun werden die Verhältnisse im Gesundheitssystem immer schlimmer.

Nach Berichten von Amnesty International sind Narkosemittel so knapp, dass Operationen und Amputationen bei vollem Bewusstsein der Patienten durchgeführt werden müssen. Durch die Mangelernährung sind Epidemien an der Tagesordnung.

Außerdem sind Arztbehandlungen, wie vom Regime in Pjöngjang behauptet, nicht gratis sondern müssen bezahlt werden, was wiederum zur folge hat, dass immer weniger Menschen in Krankenhäuser gehen.


WebReporter: mr_gonzo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Krankenhaus, Nordkorea, Operation, Versorgung, Gesundheitssystem
Quelle: orf.at

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2010 11:03 Uhr von mr_gonzo
 
+33 | -2
 
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Man kann für die Menschen in Nordkorea nur hoffen, dass sich irgendwann mal was dort unten ändert. Schlimm, das die Menschen in diesem Land offensichtlich nicht mal das aller nötigste zum Leben haben. Natürlich ist das global gesehen kein Einzelfall
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15.07.2010 11:17 Uhr von CrazyWolf1981
 
+50 | -5
 
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Schlimmer kann es: für die Menschen durch einen Einmarsch der USA wohl kaum noch werden. Es wird einfach Zeit diesen Diktator eine Kugel zu verpassen und das Volk zu befreien. Oder glaubt wirklich jemand dass es da glückliche, freie Menschen gibt, außer dem Diktator und Anhang?
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15.07.2010 11:23 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+42 | -4
 
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Solange noch genug: Geld für Atombomben da ist...
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15.07.2010 11:28 Uhr von Jacques_Mesrine
 
+19 | -46
 
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15.07.2010 11:44 Uhr von Slaydom
 
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@jacq: Kaum einer war und kann Nordkorea besuchen, da man einfach nciht so einfach reinkommt, selbst wenn man dort Urlaub macht, wird man von einem oder zwei Dolmetschern begleitet die nur die gute Seite Nordkoreas zeigen und mit einheimischen darf man sowieso nicht reden.
Aber man kann ehemalige NK befragen, die abgehauen sind. Die erzählen dann, was wirklich dort los ist ;)
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15.07.2010 11:46 Uhr von S8472
 
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@Jacques_Mesrine: Es gibt jede Menge interessanter Dokumentationen zu Nord-Korea. Ich empfehle für den Einstieg http://video.google.com/...
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15.07.2010 11:55 Uhr von Maestro79
 
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@S8472: Vielen Dank für den Videolink! Die Doku ist sehr informativ.
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15.07.2010 11:56 Uhr von Maverick Zero
 
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@Jacques: Du willst doch hoffentlich nicht im Ernst die Situation in Nord Korea mit der in den großen Industrienationen vergleichen, oder?

Wann gab es die letzte Hungersnot in Deutschland / Amerika / etc. bei der reihenweise die Menschen gestorben sind?
Wieviele Krankenhäuser in Deutschland und den USA kennst du, die keine Narkosemittel mehr haben, so dass Patienten bei vollem Bewusstsein operiert werden müssen - wenn denn überhaupt Patienten kommen...

Beim besten Willen, das kannst du nicht miteinander vergleichen...
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15.07.2010 11:57 Uhr von maki
 
+4 | -24
 
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15.07.2010 12:21 Uhr von maki
 
+8 | -13
 
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@Jacques_Mesrine: "...wie sich westliche firmen in nordkorea einnisten würden?"

Und wie sowas dann aussieht, konnte man gestern nacht im ZDF sehn, wo sich eine unglaubliche Spur der Schweine (von Shell & Co.) durch Nigeria zieht.
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15.07.2010 12:35 Uhr von cyrus2k1
 
+7 | -7
 
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@Maverick Zero: Die aktuellen Zustände in den USA sind leider um einiges Schlimmer als die Medien es uns erzählen. Ich habe mit einigen Amerikanern zu tun und manche Städte und sogar Regionen dort gleichen schon Kriegsgebieten und dritte Welt Ländern. Die USA sind langsam am Zerfallen.
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15.07.2010 13:01 Uhr von Alice_undergrounD
 
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north korea is best korea! lol

aber der kommunsimsus is ja sooooo toll^^
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15.07.2010 13:06 Uhr von Dusta
 
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maki: Merkst du eigentlich, wie lächerlich es ist, jede Tatsache die dir nicht passt als "westliche Propaganda" abzutun?

Schade, dass es in deinem Schwarz-Weiß denken nicht dazu reicht Sachlagen einfach zu aktzeptieren. Nordkorea ist eine Diktatur, die den Menschen grundelegende Rechte verwehrt. Der Überwachungsstaat dort ist einer der effektivsten der Welt. Das was Nordkorea für dich unterstützenswert macht, ist der vermeintliche Widerstand gegen den "US-Imperialismus". Die Situation der Menschen dort ist dabei für dich Nebensache, wichtig ist, das du dein Weltbild entgegen aller Tatasachen aufrecht erhalten kannst und ausreichend Spieler für dein Great Game hast.

Nordkorea steht für dich auf der richtigen Seite, ist also toll. Alles schlechte an Nordkorea ist erfunden.

"you are either with us or against us".

Nirgendwo trägt dieser Satz größere Früchte als bei Pseudo-linken, Antiimperialisten und "Israelkritikern". Du bist das beste Beispiel.
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15.07.2010 13:20 Uhr von Bleifuss88
 
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Oh man: wie es aussieht ist Jaques Mesrine unser neuer Forentroll. Schon bei der Afghanistan-News sich nicht mit ruhm bekleckert und jetzt hier weitermachen. Es gibt nun wirklich genug Berichte über die Situation in Nordkorea.

@News:
Wenn in Nordkorea überhaupt noch irgendwas existent ist, ist es die Leibgarde für den Diktator. Das schlimme ist halt nur, dass das Volk nicht aufbegehren kann, weil ihnen so dermaßen indoktriniert wurde, ihrem Führer zu folgen, dass scheinbar jedes rationale Denken außer Gefecht gesetzt ist. Wenn doch zumindest das Militär mal versuchen würde zu putschen...
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15.07.2010 13:24 Uhr von fallobst
 
+8 | -1
 
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ach lasst doch die altkommunisten maki und jacques: in ruhe. die leben eben in ihrer eigenen realität... nur leider immer noch in einem bösen kapitalistischen staat mit all seinen schrecken und nachteilen. wie wärs mit einer kleinen spende für die beiden für flugtickets nach nordkorea?
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15.07.2010 13:29 Uhr von Dracultepes
 
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@maki: Ja NordKorea unser Traumland ^^
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15.07.2010 14:46 Uhr von GLOTIS2006
 
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@der komische vorredner: URLAUB in NORDKOREA? DOLMETSCHER, die einem die SCHÖNEN Seiten zeigen?

Nordkorea ist für Ausländer vollkommen tabu. Im selbst abgesteckten Gebiet von nordkoreanischen Patrolien aufgegriffen wird man sofort festgenommen und inhaftiert. Das gilt für jeden. Als ich ein Jahr in Japan gelebt habe (2008 bis 2009) konnte ich fast jeden Tag im Fernsehen verfolgen wie neue Fälle von Entführungen von Japanern durch Nordkorea öffentlich wurden.

Was redest du bitte für einen Unsinn über URLAUB in Nordkorea? Wahrscheinlicher und praktisch möglich ist "Urlaub" in Afghanistan. In Nordkorea KEINE Chance.
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15.07.2010 14:51 Uhr von ric_muc
 
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muss mich da GLOTIS2006 anschließen.
Sicherlich ist ein geschönter und inszenierter Urlaub in Nordkorea möglich.
Die Scheinwelt die einem dort aufgezeigt wird ist aber lächerlich.
Einheimische werden verhaftet wenn du als Tourist Sie nur ansprichst.
Die Unterversorger ist mit die schlechteste auf der ganzen Welt..... und er redet von Urlaub..... unglaublich.
Von den Atomwaffen mal abgesehen, die damit finanziert werden!
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15.07.2010 14:52 Uhr von Dracultepes
 
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@Glotis2006: http://wikitravel.org/...

http://www.auswaertiges-amt.de/...

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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15.07.2010 15:04 Uhr von Perisecor
 
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@ Jacques_Mesrine

"in den usa ist auch kein geld fürs gesundheitssystem da"

Die USA geben deutlichst mehr staatliche Mittel für das Gesundheitssystem aus als z.B. Deutschland.

Allerdings gibt es in Deutschland eine verpflichtende und teure Krankenversicherung, die im Ernstfall sowieso nicht zahlt. Eine solche verpflichtende Versicherung gibt es in den USA nicht, dort darf jeder selbst wählen, ob und wenn ja wie er sich versichern möchte.

"deutschland könnte von seinen riesigen rüstungsexporten bissl was ins gesundheitssystem pumpen"

Da die Rüstungsunternehmen dem Staat nicht gehören, wird das nicht geschehen. Man pumpt ja auch kein Geld aus der Klopapier-Produktion in den Straßenbau.

"wenn man ein waffensystem exportiert, welches woanders auf der welt leid und vernichtung bringt"

Wie genau bringen Radarsysteme Leid und Vernichtung? Vielleicht ist es dir bisher nicht aufgefallen, aber nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen.

@ maki

Dank deiner hier auf SN bekannten Vorgeschichte hast du sicherlich tiefere Einblicke in sozialistische Staaten wie z.B. Nordkorea als wir. Warum teilst du dein Insiderwissen nicht mal mit uns?

"wo sich eine unglaubliche Spur der Schweine (von Shell & Co.) durch Nigeria zieht. "

Jaja, Nigeria war früher ja ein absoluter Hort des Friedens und des Reichtums...

@ cyrus2k1

"und manche Städte und sogar Regionen dort gleichen schon Kriegsgebieten und dritte Welt Ländern."

Schwachsinn. Selbst in problematischen Vierteln von z.B. Los Angeles ist es nicht "schlimmer" oder "kriegsähnlicher" als in Pariser Vororten.

"Die USA sind langsam am Zerfallen. "

Ähm ja, mit was für "Amerikanern" genau hast du zu tun? Haben die zufällig eine Südstaatenflagge an ihr Auto montiert...?

@ GLOTIS2006

Man kann sehr wohl nach Nordkorea reisen, es ist allerdings nicht einfach. Berichte über solche Besuche gibt es im Internet zu hauf.
Es ist auch mehr ein "Landesbesuch" als ein "Urlaub" nach westlichen Maßstäben.
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15.07.2010 15:24 Uhr von DeeRow
 
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Oh nein: kein Gesundheitssystem...

Man gut, dass wir so ein supergut funktionierendes seit 1000 Jahren haben.


LOL.
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15.07.2010 15:31 Uhr von mohinofesu
 
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Und da beschwert sich: noch jemand über D Oo
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15.07.2010 15:34 Uhr von Alice_undergrounD
 
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wir könnten ihnen: ja den rösler schicken :D
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15.07.2010 16:37 Uhr von SelltAnasazi
 
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@Perisecor: Lol vergiss das amerikanische Gesundheitssystem... das man seine Versicherungen so auswählen kann wie man will oder keine haben will klingt ja auf den ersten Blick toll... aber es ist echt beschissen, denn die Versicherungen sind um einiges teurer als hier und wenn du sie dir nicht leisten kannst pech gehabt... wenn dann noch im falschen Krankenhaus landest kann es gut sein das sie dich in ein Taxi setzen und irgendwo rauswerfen lassen ;)

Ach ja und Preise für Medikamente sind mal krass überzogen!

Sei froh das du hier lebst.... ich weiss jetzt nicht wie es in Deutschland ist.. aber hier in der Schweiz behandelt dich jedes Krankenhaus wenn du was hast... in den USA nicht.
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15.07.2010 16:51 Uhr von Perisecor
 
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@ SelltAnasazi: "aber es ist echt beschissen, denn die Versicherungen sind um einiges teurer als hier"

Das kann man so nicht sagen. Zum Einen verdienen viele Amerikaner mehr als Deutsche bzw. am Monatsende bleibt mehr Geld übrig, die Kosten sind also im Verhältnis nicht teurer.

Dazu sind die Versicherungen modular aufgebaut, man kann also für (Phantasiezahlen!) 50 Dollar pro Monat eine grundlegende Versicherung haben oder 1000 Dollar pro Monat einen allumfassenden Schutz inkl. freiwilliger Reha, ständigen Vorsorgeuntersuchungen und komplett freier Klinikwahl und Medikamenten-Übernahme.

Man bekommt aber in jedem Fall das, was man bezahlt. In Deutschland bezahlt man viel und bekommt dafür nur wenig.

"und wenn du sie dir nicht leisten kannst pech gehabt"

Die meisten Menschen, die keine Versicherung haben, wollen keine. Ein anderer Teil hat zwar theoretisch das Geld, gibt es aber lieber für andere Dinge als eine solche Versicherung aus.

Und selbst diejenigen, die keine private Versicherung haben und auch nicht in eines der vielen staatlichen Versicherungssysteme fallen, werden im Notfall behandelt. Es verblutet also nach einem Unfall niemand, weil er nicht versichert ist und teilweise werden auch dann die Kosten vom Staat oder NGO getragen.

"wenn dann noch im falschen Krankenhaus landest kann es gut sein das sie dich in ein Taxi setzen und irgendwo rauswerfen lassen ;)"

Aber erst, nachdem sie dich behandelt und deine Rechnungsadresse haben! :P

"Ach ja und Preise für Medikamente sind mal krass überzogen!"

Das ist in allen Industriestaaten so, denn durch die hohen Kosten dort werden Entwicklung und günstigere Verkaufspreise in ärmeren Staaten quersubventioniert.

"Sei froh das du hier lebst"

Um ehrlich zu sein lebe ich hauptsächlich in den USA, weswegen ich immer etwas schockiert bin, was für Vorurteile in Deutschland und Europa anzutreffen sind.

".... ich weiss jetzt nicht wie es in Deutschland ist.. aber hier in der Schweiz behandelt dich jedes Krankenhaus wenn du was hast... in den USA nicht."

Prinzipiell behandelt in den USA jedes Krankenhaus Notfälle. Manchmal sind Krankenhäuser (vor allem in großen Ballungsgebieten) überlastet, weswegen dann andere Krankenhäuser angefahren werden.

Was jedoch vorkommt; normale Behandlungen finden eigentlich immer in Krankenhäusern statt, welche einen Vertrag mit der Versicherung haben - außer man hat eine Versicherung mit freier Krankenhauswahl. Das aber wie gesagt nicht bei Notfällen, sondern planbaren Operationen o.ä.

Das findet man jedoch auch in Deutschland und anderen europäischen Staaten, empfinde ich persönlich auch nicht als Nachteil.


Nur als kurze Anmerkung;
meine Versicherung in den USA zahlt z.B. ziemlich viel was mit Vorsorge und akuten Unfällen zu tun hat, ebenso wie viele kostspielige Krankheiten (z.B. Krebs). Was ich z.B. ausgespart habe ist die Behandlung von HIV, selbstverschuldeten schweren Unfällen (mit überhöhter Geschwindigkeit über eine rote Ampel gefahren und einen Unfall gebaut) und solche Sachen. Dinge, deren Risiko ich eben selbst bestimmen kann.

Bin ich also morgen der Meinung, ich werde nie auf Krebs behandelt werden (z.B. weil ich mir vorher das Leben nehmen würde), könnte ich das Modul abwählen und so nochmal einiges an Geld sparen. Fair, wie ich finde.

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