15.07.10 10:21 Uhr
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Nach der Tötung seiner Freundin richtet sich der Sohn eines Polizisten selbst

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Eschweiler hat ein 26 Jahre alter Polizeischüler seine Freundin getötet. Danach erschoss er sich selbst.

Der Junge Mann, der auf einen verlängertem Wochenende in seiner Heimat weilte und ansonsten in München seiner Ausbildung nachging, nahm für die Tat die Dienstwaffe seines Vaters, der ebenfalls Polizist ist.

Die beiden Toten wurden in einem Auto in der Nähe von Eschweiler gefunden. Es wird von einem Beziehungsdrama ausgegangen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Freund, Polizist, Selbstmord, Tötung, Suizid, Eschweiler
Quelle: www.dnews.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2010 10:43 Uhr von GatherClaw
 
+16 | -1
 
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Alles aus Liebe Schon schrecklich wenn man dies als einizgen Ausweg sieht.
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15.07.2010 10:46 Uhr von readerlol
 
+23 | -6
 
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Affe: mit Waffe... schade um das mädel
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15.07.2010 11:02 Uhr von a_gentle_user
 
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15.07.2010 11:13 Uhr von tuRka51
 
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15.07.2010 11:28 Uhr von lutrikan
 
+5 | -3
 
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wieso Junge...? der "Junge" ist 26 Jahre alt, also längst kein Kleinkind mehr...und sich selbst zu töten könnte ich noch verstehen, aber die Freundin gewaltsam gleich mit in den Tod zu reißen...ist unverständlich!
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15.07.2010 11:32 Uhr von kette666
 
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15.07.2010 11:33 Uhr von Dalisha2009
 
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@ tuRka51: willst du etwa verleugnen das es ehrenmorde gibt [edit;schonvergeben]!!
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15.07.2010 11:43 Uhr von Holy-Devil
 
+1 | -9
 
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Vielleicht wollten ja beide nichtmehr. Vielleicht richtige Emos...
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15.07.2010 11:46 Uhr von WTMReaper
 
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@kette666: hast du wahnvorstellungen?
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15.07.2010 11:51 Uhr von Schwertträger
 
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@H311dr1v0r: Es gibt eigentlich sowieso keine Ehrenmorde.

Auch im von Dir geschilderten Fall, wo die Familie wegen angeblich verletzter Ehre mordet, geht es in Wirklichkeit nicht um Ehre, sondern um Kontrollverlust, also mehr oder weniger Eifersucht.

Und das könnte auch hier ein Motiv gewesen sein.

Somit sind sich die Fälle gar nicht mal so unähnlich.
Eine sichere Gemeinsamkeit haben sie auf jeden Fall: Beide sind unnötig.
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15.07.2010 11:53 Uhr von Matze0501
 
+2 | -1
 
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@a_gentle_user: Leute ich kann ja verstehen das ihr keinen Bezug zu den beiden hattet und es für euch nur eine weitere von vielen negativen Schlagzeilen ist. Aber habt ein wenig Respekt. Ich war mit beiden sehr gut befreundet und finde solche Kommentare generell unangebracht.
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15.07.2010 11:56 Uhr von w0rkaholic
 
+7 | -4
 
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@tuRka51: Mir sind keine Ehrenmorde bekannt, wo sich die Täter anschließend selbst gerichtet haben.
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15.07.2010 12:04 Uhr von Matze0501
 
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weder Ehrenmord, noch dass beide nicht mehr wollten ist hier der Fall ! Ganz im Gegenteil...niemals hätte einer von uns so eine absolut unnötige Tat erwartet.
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15.07.2010 12:06 Uhr von Schwertträger
 
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@Matze0501: Dann gebe ich Dir den Rat, den ich schon vielen Betroffenen gegeben habe: Lies hier nicht mit!
Jedenfalls nicht bei diesem Thema!

Ich verstehe sowieso nicht, warum man sich das antun sollte, wenn man schon weiss, dass die anderen die News nur als weitere Schlageziele unter vielen ansehen.



Wo Du aber schon mal hier bist: Weisst Du was zu Motiv?
Kannst Du was zur generellen Psyche des jungen Mannes sagen? Warum wollte er auch Polizist werden? War er psychisch stabil (ist beim Polizisten-Beruf immer so eine Sache, weil die Leute meist das Gefühl von Macht und Ordnung brauchen, was durchaus eben auch ins Krankhafte abdriften kann).
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15.07.2010 12:17 Uhr von Matze0501
 
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@Schwertträger Danke für den Rat aber ist kein Problem. Mich interessiert halt der Gedankengang anderer Menschen dazu.
Da sind nicht involvierte Leute einfach unbefangener.

Man kann ja diskutieren und Meinungen austauschen...kein Thema dafür ist ein Forum da. Aber wie gesagt finde ich unabhängig von dem Fall jetzt solche Aussagen wie eben generell nicht in Ordung.

Zum Motiv ja...wie vermutet Beziehungsproblem gepaart mit extremer Eifersucht.
Psychisch ein absolut stabiler und lebensfroher Mensch. Allseits beliebt und gar nicht gewaltbereit.
Er war ja noch kein Polizist,sondern hatte gerade erst mit der Ausbildung angefangen. Von da her fällt berufliche Überlastung sowieso weg.

Zum Thema Macht und Ordnung kann ich nur aufgrund meiner Ausbildung sagen (Soldat)...nein es distanziert dich eher von bewaffneter Gewalt, da du Folgen von deinem Handeln sehr gut einschätzen kannst.

[ nachträglich editiert von Matze0501 ]
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15.07.2010 12:42 Uhr von Schwertträger
 
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@Matze0501: >nein es distanziert dich eher von bewaffneter Gewalt, da du Folgen von deinem Handeln sehr gut einschätzen kannst.<

Nein, darauf wollte ich auch nicht hinaus. Ich gehe da schon ein wenig tiefer. Das, was Du gerade meinst, ist die obere, die bewusste Ebene.
Natürlich weiss jemand, der eine solche Ausbildung macht, mehr über die Folgen seines, oder überhaupt eines, Handelns. Deswegen hat er ja auch die Waffe organisiert und sich selber auch erschossen. Er kannte genau sowohl Ablauf als auch Folgen und hat es relativ wasserdicht gemacht. Ob er auch daran gedacht hat, seinen Vater aus der Sache herauszuhalten (in dem gewartet hat, bis die Waffe eingeschlossen war, um dann bspw. den Waffenschrank aufzubrechen o.ä.), weiss ich nicht.

Ich will auf die unterbewusste Motivation hinaus, warum jemand Polizist werden will. Da gibt es nämlich nicht so sehr viel verschiedene Hauptmotivationen, wobei die schlimmste der Missionierungseifer ist. Das sind 150%ige aus Überzeugung, eigentlich fast untauglich.
In die Kategorie scheint Dein Bekannter nicht zu fallen, sagst Du ja.

Dass er allseits beliebt und gar nicht gewaltbereit war, sagt übrigens gar nichts aus. Bisher gab es für ihn ja auch keinen Grund Gewalt anzuwenden.

Dass er lebensfroh war, ist übrigens eher eine Erklärung für die Tat, denn gerade Leute, die auf er einen Seite sehr lebensfroh sind, haben auf der anderen Seite auch Schwankungen weit ins Gegenteil, die sie aber meist nicht nach außen tragen, so dass kaum einer davon weiss. Deswegen hört man bei Selbstmordopfern auch immer von Angehörigen und Freunden: "ich verstehe das gar nicht, der war doch immer so lebensfroh".

Deswegen ist dieser Doppelmord auch so unabhängig von irgendeiner positiven oder negativen Einstellung zu Gewalt. Jemand, der Gewalt im Grunde ablehnt, setzt sie dennoch (evtl. mit Bedauern) als Mittel ein, wenn es notwendig ist. Der Schläger berauscht sich an Gewalt und nur der Ängstliche nutzt sie mehrheitlich nicht, weil ihn Gewalt eben selber einschüchtert und er sie somit nicht nutzen kann.

Eifersucht alleine reicht übrigens meist auch noch nicht.
Da Du an den Gedanken der Leute interessiert bist: Ich tippe auf Erwartungsdruck, mit fortschreitender Ausbildung auch eine funktionierende Familie vorweisen zu müssen?
Wie konservativ war denn Dein Bekannter? Und wie konservativ ist sein Vater? Damit meine ich nicht nur die offensichtlichen Komponenten.
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15.07.2010 13:05 Uhr von Matze0501
 
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@Schwertträger: laut aktuellem Sachstand muss er sich die Waffe ja nicht im privaten sondern im dienstlichen Bereich lediglich mit dem Schlüssel des Vaters organisiert haben.

Nein ich denke der Missionierungseifer lag bei Ihm nicht vor. Für Ihn war immer klar dass er Polizist werde wollen würde, aber wohl eher aus Gefallen an dem generellen Beruf, das Aufgabensrektrum und dem Dienst an der Gesellschaft.

>haben auf der anderen Seite auch Schwankungen weit ins Gegenteil, die sie aber meist nicht nach außen tragen, so dass kaum einer davon weiss<

Das ist ein sehr interessanter Ansatz, weil das in auch in diesem Fall sehr zutreffend ist. Natürlich ist der Wortlaut im Freundeskreis exakt der selbe. Niemand hätte so eine Tat auch nur ansatzweise erahnen können.

Ich und viele andere denken ebenso dass Eifersucht nicht der einzige Grund hätte sein können. Aber das wird wohl nie mehr aufgeklärt werden können.
Vieles ist und bleibt natürlich reine Spekulation.

> Ich tippe auf Erwartungsdruck, mit fortschreitender Ausbildung auch eine funktionierende Familie vorweisen zu müssen?<

Punkt eins kann natürlich möglich sein, obwohl der Eindruck nie vermittelt wurde bzw. bestand.
Punkt zwei denke ich eher nicht. Was ich aber weder bestätigen, noch verneinen kann.

Er war schon ziemlich konservativ und traditionell eingestellt und hatte seine klaren Vorstellungen im Bezug zu einer Partnerschaft z.B.
Über den Vater kann ich nicht sehr viel sagen. Denke aber das sich das ähnlich verhält.
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15.07.2010 13:08 Uhr von Schwertträger
 
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@Lewis Montray Alton: Wie sagte Dein Deutschlehrer damals so schön?
Achtet auf die Bezugsebene!

Du magst durchaus Recht haben, dass für etliche Eltern ein junger Mann für immer "unser Junge" bleibt (schlimm genug eigentlich, weil da eine gewisse possesive Geisteshaltung hinter steckt), aber das tut hier nichts zur Sache.

Die News wird ja nicht von den Eltern geschrieben, die berichten, was "ihr Junge" getan hat, sondern von unbeteiligten Dritten, weshalb die Bezeichnung "junger Mann" korrekt ist, die Bezeichung "Junge" jedoch nicht.
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15.07.2010 13:14 Uhr von Schwertträger
 
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@Matze0501: >Ich und viele andere denken ebenso dass Eifersucht nicht der einzige Grund hätte sein können. Aber das wird wohl nie mehr aufgeklärt werden können.<

Hmmm.... das kommt darauf an, wie sehr man auf Anstand und Pietät pfeifen und den Eltern zu Leibe rücken möchte. Ich denke, wenn man da energisch bohrt (und hinterher zwei Feide mehr hat) wird man da einiges zu Tage fördern, was die beiden teils bis jetzt wahrscheinlich nicht mal selber wissen.
Hilft der Sache selber natürlich wenig. Nur der eigenen Neugier und Genugtuung, dass die Eltern den Teil ihrer Schuld, so sie denn einen haben sollten, wenigstens einsehen und tragen.


>Er war schon ziemlich konservativ und traditionell eingestellt und hatte seine klaren Vorstellungen im Bezug zu einer Partnerschaft z.B.<

Das stützt aber dann doch eher die Vermutung mit Punkt zwei, denn der Schritt, sich selbst und die Freundin zu ermorden, ist doch recht drastisch. Da müsste doch eigentlich auf der Gegenseite eine ebenso drastische Alternative vorhanden sein. Zumindest müsste sie ebenso drastisch wahrgenommen worden sein.
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15.07.2010 13:33 Uhr von Floppy77
 
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Schon seltsam, einer darf kein Polizist werden, weil er keinen funktionierenden Hoden hat, ein anderer darf, obwohl er scheinbar gestört ist?

Und ich denke, auch ein Polizist darf seine Waffe zu Hause nicht für den angehenden Polizistensohn frei herumliegen lassen.
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15.07.2010 13:44 Uhr von Matze0501
 
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@Schwertträger: also ich persönlich habe kein Bedürfnis den Eltern, auch aufgrund evtl. begangener Fehler, noch mehr an zu tun. Vorsatz kann man denke ich den Eltern nicht unterstellen die ihren Sohn zu so einer Tat getrieben haben.
Ich denke die Eltern überlegen in diese Richtung bereits seit der Benachrichtigung über den Tod
Das wäre mir auch Neugier und Genugtuung definitiv nicht wert.

Ja da haßt du prinzipiell Recht. Jedoch sieht es momentan so aus als wäre er ganz lapidar nicht mit der Entscheidung der Freundin klargekommen wieder in den Heimatort zu ziehen, da er ja Dienst in Bayern hatte.
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15.07.2010 13:50 Uhr von Matze0501
 
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@Floppy77: da haßt du Recht, aber ich kenne die psychologischen Prüfrichlinien sehr gut und frage dich wie soll man einen Menschen exakt überprüfen der keinerlei Ansätze nach aussenhin zeigt so ein Verhalten irgendwann an den Tag zu legen ?

Korrektur...die Waffe befand sich nicht im privaten Bereich.
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15.07.2010 14:38 Uhr von tuRka51
 
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@H311dr1v0r: "Du weißt anscheinend nicht mal die Definition."

Das ich der deutschen Sprache mächtiger bin als du, kann ich mir locker vorstellen.

"Ehrenmord ist ein Mord der von Familienangehöhrigen aufgrund von verletzter "Ehere" ausgeübt wird...."

Jetzt ernsthaft, wenn ein Türke aus i-einem Grund jmd umbringt, seid ihr doch die ersten die rumheulen von wegen Ehrenmord. Kannst du alle Fakten aus dieser News rauslesen? Wieso er sowas gemacht hat? Weißt du 100%ig worum es geht? Nein! Es kann tausend Hintergründe haben oder behauptest du das Gegenteil? Wenn ja, dann erzähl uns was er sich dabei gedacht hat.

[ nachträglich editiert von tuRka51 ]
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15.07.2010 14:45 Uhr von Schwertträger
 
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@Matze0501: >...als wäre er ganz lapidar nicht mit der Entscheidung der Freundin klargekommen wieder in den Heimatort zu ziehen, da er ja Dienst in Bayern hatte.<

Wenn So war, dann ist es ja so lapidar anscheinend nicht gewesen.
Deswegen meine ich ja, dass es etwas gegeben haben muss, dass ihn dann mit dieser ja im Grunde wirklich - erstmal - lapidaren Entscheidung nicht hätte klar kommen lassen.
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15.07.2010 14:59 Uhr von Matze0501
 
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@Schwertträger: Stimmt, aber es war wohl nichts anderes als seine Entscheidung ohne sie weder leben noch sterben zu wollen. Hauptsache zusammen, auch wenn das für uns kaum nachzuvollziehen ist und je sein wird.

Bedauerlich jedoch auf jeden Fall für die Hinterbliebenen, die sich jetzt mit der ständigen Frage nach dem warum quälen müssen.

Es hätte anders gelöst werden können als zwei Leben aus zu löschen und das der Familien (beides Einzelkinder) zu zerstören.

[ nachträglich editiert von Matze0501 ]

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