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EU: Schnellere Aufnahme von fremden Arbeitskräften geplant

Fachkräfte und Spezialisten von Betrieben aus Nicht-EU-Staaten sollen demnächst schneller in die EU kommen können. Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen sollen demnach innerhalb von 30 Tagen erteilt werden, so ein Vorschlag der EU-Innenkommissarin, Cecilia Malmström.

Außerdem sollen Familienmitglieder von entsandten Fachkräften bereits nach zwei Monaten eine Aufenthaltserlaubnis bekommen, die Genehmigungen ohne weitere Prüfung ein Jahr lang Gültigkeit haben und die Prüfung, ob EU-Bürger die gleiche Arbeit übernehmen könnten, ganz entfallen.

Die Vorschläge der EU-Innenkommissarin betreffen auch Saisonarbeiter, denen künftig für ein Jahr eine Arbeitserlaubnis erteilt werden könnte. Damit die Regelung in Kraft treten kann, müssen allerdings erst die EU-Staaten sowie das EU-Parlament zustimmen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Aufnahme, Fachkraft
Quelle: www.faz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2010 17:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -10
 
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@Tony: "Achso hier sind sie alle nicht gebildet oder wie?"

Bitte nicht von dir auf andere schließen...
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14.07.2010 18:02 Uhr von shadow#
 
+3 | -4
 
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"..EU-Staaten sowie das EU-Parlament zustimmen...": Unwahrscheinlich dass das zu 100% so kommt.
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14.07.2010 18:04 Uhr von Querdenker01
 
+12 | -1
 
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Arbeitsmarktregulierung! Millionen Arbeitslose und ausländische Arbeitskräfte regulieren das Lohngefüge, ... nach unten! Die Ausbildung eigener Fachkräfte und Spezialisten scheint den Politverbrechern nicht gerade am Herzen zu liegen, denn Letzteres gehört der Wirtschafts- und Finanzlobby, die andere Interessen diktieren.
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14.07.2010 19:38 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+3 | -1
 
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Wär mal dafür im europäischen Recht festzuhalten, dass politische Entscheidungen die sich gegen die EU und ihre Büger richten als Kontinentsverrat gewertet und mit 30 Jahren Verbannung bestraft werden. Genau das trifft nämlich auf diesen Vorschlag zu. Das ist ein Affront gegen jeden arbeitenden EU-Bürger. Leute die viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung gesteckt haben werden durch Billig-Kräfte aus Fernost ersetzt.

Um kurzfristigen Fachkräftemangel auszugleichen könnte man ja eine befristete Arbeits und Bleibeerlaubnis schaffen nach folgenden Gesichtspunkten.

1. Maximal ein Jahr Arbeits und Bleiberecht
2.Kein Nachkommen der Familie
3.Keine Sozialleistungen von staatlichen Stellen, aber auch kein Einzahlen für die entsprechenden Kassen
4.Arbeitgeber muss en ausländischen Arbeitnehmer Krankenversichern.
5.Das Gehalt muss mindestens das doppelte des Durchschnittgehalts für die entsprechende Berufsgruppe im entsprechenden EU Land betragen.
6. Der Vertrag ist für die Arbeitgeberseite bindend, also keine vorzeitige Kündigung.

Diese Punkte würden es ermöglichen hochqualifizierte bei Bedarf ins Land zu holen, aber verhindern das EU-Arbeinehmer von diesen verdrängt werden da die in jedem Fall billiger zu beshäftigen sind. Dann werden sich die Unternehmen auh überlegen ob sie was zur Ausbildung entsprechender Kräfte beitragen.
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14.07.2010 19:59 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+1 | -1
 
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Schon klar: Ich bezweifel auch das viele davon Shortnews Kommentare lesen ;-). Wollte mir aber mal angewöhnen Gegenvorschläge zu bringen, wenn ich schon an den Vorschlägen von irgendwem rummecker.
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14.07.2010 20:49 Uhr von AnitaF
 
+3 | -2
 
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Millionen Deutsche werden arbeitslos? Ab 01.01.2011 können Millionen Osteuropäer in Deutschland offiziell arbeiten und deren Familien Sozialleistungen wie z.B. Hartz IV und Kindergeld erhalten. Es wird auch mit einem erheblichen Lohndumping in allen Bereichen der Wirtschaft gerechnet. Allen Bürger der OST-EU-Ländern wie Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern können in Deutschland ihre billige Arbeitskraft anbieten. Dabei kann der Lohn für Bürgern aus Osteuropa auch nur bei 3 Euro Stundenlohn liegen, da sie eine Lohnaufstockung (Steuergelder) durch die ARGEN bzw. Arbeitsagentur erhalten. Alle Bürger aus den genannten Ost-Ländern brauchen auch keine Arbeitserlaubnis mehr und haben sogar Anspruch auf eine Wohnungsausstattung. Der EU-Wahnsinn wird hier besonders deutlich! Was denkt sich diese Bundesregierung dabei? Fast stillschweigend wird verhindert das die Öffentlichkeit davon erfährt, denn die Wahlen in NRW würden erheblich anders ausfallen, wenn die Bürger wüssten was ihnen durch Billigarbeiter aus den EU-Ost-Ländern bevorsteht. Werden wir bald alle Ein-Euro-Jober sein bzw. Hartz-IV erhalten?


http://www.volksprotest.de/
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14.07.2010 23:36 Uhr von shadow#
 
+0 | -4
 
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@Bordeaux_Carnigo: >1. Maximal ein Jahr Arbeits und Bleiberecht

Nach der Zeit schmeisst der Arbeitgeber dann das Projekt weg wenn es noch nicht fertig ist? Das muss auch verlängert werden können, wobei dann alle Voraussetzungen wieder neu geprüft werden müssen.

>2.Kein Nachkommen der Familie

Wozu? Damit möglichst wenig Geld innerhalb der EU ausgegeben wird?
Würdest du ohne Frau und Kinder in einem fremden Land wohnen wollen?
Ohne diesen Punkt geht es nicht bzw. es wäre nur noch attraktiv für die Arbeitskräfte, die man eigentlich nicht hier haben möchte.

>3.Keine Sozialleistungen von staatlichen Stellen, aber auch kein Einzahlen für die entsprechenden Kassen

Sozialversicherung nicht, da es im Gegenzug auch nichts gibt. Alles andere schon. Dafür gibt es dann beispielsweise auch Kindergartenplätze etc.


>4.Arbeitgeber muss en ausländischen Arbeitnehmer Krankenversichern.

Das kann exakt so wie bei deutschen Arbeitnehmern passieren. Aber bitte nur gesetzliche Krankenkassen, damit da wieder ein bisschen mehr Geld reinkommt ;-)

>5.Das Gehalt muss mindestens das doppelte des Durchschnittgehalts für die entsprechende Berufsgruppe im entsprechenden EU Land betragen.

Das ist Unsinn. Nicht unter Tarif/Durchschnitt reicht.
Hier bin ich aber eher für die Beibehaltung der Regelung, dass erklärt werden muss dass der Job von keinem EU-Bürger erledigt werden kann.
Das ist im Einzelfall sehr einfach, verhindert aber effektiv das Anwerben von Billiglohnarbeitern im großen Stil.
Aktuell gilt diese Regelung sogar noch für Arbeitnehmer mancher neuen EU-Länder. Die dürften sich jetzt etwas veräppelt vorkommen.

>6. Der Vertrag ist für die Arbeitgeberseite bindend, also keine vorzeitige Kündigung.

Auch nicht gerade zweckdienlich. Das Risiko geht jeder Arbeitnehmer ein. Mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses fängt schlicht und ergreifend die Uhr für das Ende der Aufenthaltsgenehmigung an zu Ticken und wenn sie bis dahin keinen neuen Job samt neuem Genehmigungsverfahren haben, sind sie 3 Monate später eben wieder zuhause.
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15.07.2010 12:00 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -0
 
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Jaaaaa: Noch mehr billige Arbeitskräfte.
Hurra hurra hurra!

Ehm, ironie... versteht sich.
Deppenverein da.
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25.07.2010 13:46 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
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@shadow: Wieso 100%? Da reicht eine einfache Mehrheit, und die kriegt im Parlament fast jeder Vorschlag, egal wie weltfremd er sein mag... Und stimmt das Parlament dafür, reicht auch für einen EU-Beschluß eine Mehrheit von 55% oder das "Ja" von 15 Mitgliedern.
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11.08.2010 23:51 Uhr von erichmiller
 
+0 | -0
 
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vollkommen richtig: die deutschen, sind nicht mehr was sie früher waren.
ich kenne nur faule und säufer. versorgungsmwntalität ist an gesagt.. wie gesagt. ich kenne nur diese. mag es andere geben./ ich bin in den osten) gezogen. grauenhaft. da muss unser staat kaputt gehen

[ nachträglich editiert von erichmiller ]

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