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Wirtschafts- und Finanzkollaps befürchtet: Sind manche Banken "too big to save"?

Viele Banken gelten als "too big to fail". Wegen ihrer Größe wird ihnen Systemrelevanz zugeschrieben - der Staat müsste im Fall einer drohenden Insolvenz aushelfen. Denn diese könnte derart viel Schaden anrichten, dass ein Kollaps des Finanzsystems und der Wirtschaft nicht mehr auszuschließen wäre.

Eine Studie von Asli Demirguc-Kunt (Weltbank) und Harry Huizinga (Tilburg University) nährt nun Zweifel daran, ob die ohnehin von Schuldenlasten gebeutelten Staaten im Ernstfall überhaupt die Möglichkeit hätten, für die Verbindlichkeiten der Banken einzustehen und somit das Schlimmste zu verhindern.

Die Banken könnten plötzlich "too big to save" sein. Beispiel Schweiz: Allein die UBS hat Verbindlichkeiten, die die gesamte nationale Wirtschaftsleistung um das 3,7-fache überschreiten. Auch die Schulden der Banken Großbritanniens belaufen sich auf das 5,5-fache der dortigen Wirtschaftsleistung.


WebReporter: ohne_alles
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Regierung, Bank, Rettung
Quelle: www.handelsblatt.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2010 11:33 Uhr von opheltes
 
+7 | -1
 
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Ich denke das ist eine News für die Politiker.

Das weiss doch jedes Kleinkind hier.
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14.07.2010 11:46 Uhr von readerlol
 
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und: täglich grüßt das murmeltier
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14.07.2010 11:56 Uhr von -canibal-
 
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ich weiss nicht genau, wer es gesagt hat, aber es hört sich ungefähr so an....

*...mit den staatlichen milliarden- und billionenschweren Finanzhilfen an die Banken hält man ein alles zerstörendes und verschlingendes System am Leben, das ja genau DIE Probleme erzeugt, die man durch die Finanzhilfen zu eliminieren versucht...

...es ist, wie wen man einem Alkoholiker eine Flasche Schnaps hinstellt und zu ihm sagt, hier trink...deine Probleme sind zwar immer noch da, aber du fühlst dich dann besser...*
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14.07.2010 11:56 Uhr von K.T.M.
 
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Das ganze Finanzsystem ist doch eh großer Bullshit!
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14.07.2010 11:58 Uhr von hugrate
 
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dann aber schnell: die umsatzsteuer auf 50% damit wenigstens deutschland als letztes untergeht.
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14.07.2010 12:29 Uhr von strausbertigen
 
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Also irgendwie: liest man das jetzt alles 2-3 Tage.....es nervt nur noch und b.) Jeder Depp der sich mal angesehen hat wie das Finanzsystem funktioniert, wird entweder lachen oder schockiert sein. So ein Bullshit System, bringen nichtmal Kindergartenkinder beim spielen im Sandkasten zustande....die tauschen Wert, gegen Wert und erfinden keine gedruckten Sachen die angeblich irgendwas Wert sein sollen,w as gar nicht vorhanden ist.....ebenso die Zinsen in diesem System. Da wird einem Staat Geld entgegengeschleudert was er braucht und im Gegenzug will man aber bitte wesentlich mehr zurückhaben als man eigentlich gegeben hat......so das macht man nun bei allen Staaten und ratet mal wie das Ergebnis aussieht.....Es wird mehr Geld rückgefordert als es eigentlich gibt....Geld zu dem kein realer Wert existiert.
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14.07.2010 12:47 Uhr von alles.Gelogen
 
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Betrug: Ich denke schon, dass man die Banken retten musste, sonst hätte es einen Bank-Run gegeben, der das ganze System zerstört hätte.

Allerdings wurden die Banken nicht nur gerettet, sondern gemästet. Wie sonst ist zu erklären, dass die Deutsche Bank erst Gelder erhalten hat, und anschließend einen Milliarden Gewinn macht, welche an die Aktionäre ging. Zusätzlich hatte die Deutsche Post auf Druck der Regierung Massenhaft Aktien der DB aufgekauft, um diese zu stützen.

Dazu gibt es nich etliche weitere Beispele. So haben wir für einen 25% (stillen) Anteil der Commerzbank 18 Mrd bezahlt. Danach kaufte die CB für 5 Mrd die Dresdner Bank. Der Aktuelle Gesamtbörenwert liegt jetzt unter 5 Mrd. Wir haben für einen 25% Anteil 18 Mrd bezahlt. Rechnet selbst, was wir wieder zurück bekommen.

Und ich könnte da leider endlos weiter aufzählen. Traurig!
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14.07.2010 12:55 Uhr von ohne_alles
 
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@strausbertigen: "liest man das jetzt alles 2-3 Tage.....es nervt nur noch"

Ich glaube, dass man es nicht oft genug wiederholen kann.
Auf Grund der Bedeutung der Thematik und weil die Mainstream-Medien sich dieser Themen so gut wie nie annehmen. Letzteres führt dazu, dass die meisten Menschen noch mit Scheuklappen herumlaufen.

[ nachträglich editiert von ohne_alles ]
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14.07.2010 13:02 Uhr von -canibal-
 
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@ohne _alles: [...]weil die Mainstream-Medien sich dieser Themen so gut wie nie annehmen[...]

...und warum nehmen sich die Mainstream-Medien lieber "entlaufenen Schosshündchen" und "orakelnden Kraken" an...?

...keine gute Idee, die breite Masse der Bevölkerung nur unnötig zu beunruhigen. mit Themen, die sie eh nicht verstehen...(Weisung des Innenministeriums)....fantasier ich jetzt gerade so....
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14.07.2010 13:17 Uhr von ohne_alles
 
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Wie es ein Journalist (J. Swinton, Chefredakteur der Times, anlässlich der Feier zu seiner Verabschiedung) mal ausdrückte:

"Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müßte sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße und den Arsch des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.
Dreht diesen Huren den Rücken zu."
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14.07.2010 13:24 Uhr von Leeson
 
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Solange: die Reichen, die in der Welt bestimmen, noch genug vedienen, wird sich auch nichts ändern.

Die verdienen immer egal was passiert.
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14.07.2010 13:29 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
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Private Banken: Bisher musste der Staat hauptsächlich bei staatlichen Landesbanken ordentlich zahlen, weil diese als "too big to fail" galten. Private Banken wie die UBS wirtschaften da etwas vorsichtiger. Ich bin deswegen dafür alle Banken zu privatisieren.
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14.07.2010 13:54 Uhr von K.T.M.
 
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@Verfassungsschuetzer: "Private Banken wie die UBS wirtschaften da etwas vorsichtiger. Ich bin deswegen dafür alle Banken zu privatisieren."

Das ändert aber auch nichts an den grundlegenden Problem des Systems. Es wird aus dem nichts Geld erschaffen ohne realen Gegenwert. Angenommen alle Kunden der UBS kommen auf die Idee und wollen nächste Woche ihr gesamtes Geld Bar ausgezahlt haben. Was würde dann passieren? Die UBS würde es nicht überleben, weil sie es garnicht könnte.
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14.07.2010 14:31 Uhr von -canibal-
 
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Jean Ziegler: Prof. der Soziologie an der Universität in Lausanne (Schweiz)...

""Der Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich. Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz zu schweigen. Vor diesem Hintergrund und angesichts des zügellosen Neoliberalismus der Finanzmärkte entlarvt sich das Reden der Mächtigen von christlichen Werten, von Solidarität und Gerechtigkeit als pure Heuchelei.""

"Globalisierung" und "Liberalisierung" der Märkte ist eine gigantische Lüge...denn es macht nur DIE reicher und mächtiger, die sowieso schon reich und mächtig sind...
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14.07.2010 15:04 Uhr von -canibal-
 
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@K.T.M. Interview mit Jean Ziegler...
...ist ein bisschen viel Text, aber sehr interressant zu lesen...

http://www.neues-deutschland.de/...
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14.07.2010 15:35 Uhr von cyrus2k1
 
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Dieses ganze System muss sowieso zusammenbrechen: da es ohne ständig steigende Schulden nicht funktioniert. Aber damit steigen auch die Zinsen exponentiell. Das kann mathematisch gesehen schon nicht ewig gut gehen. Irgendwann ist das Ende erreicht und wir sind im Beginn dieser Phase. Doch was ist die Lösung für den Reset? Eine neue Finanzmarktordnung, Krieg? Ich weiß es nicht.
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14.07.2010 16:10 Uhr von -canibal-
 
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@cyrus2k1: ich denke es gibt genug Leute auf dieser Erde, genug "Intelligenz" und genug Wissenschaftler mit genügend Sachverstand die sehr genau wüssten, was zu tun ist...

ich bin mir sicher, dass es genug Leute gibt, die lieber heute als morgen Vieles verändern und ins Gleichgewicht bringen würden, wenn sie könnten und dürften...

Immer mehr Menschen spüren, dass wir uns in einem Schiff befinden, das auf den Wasserfall zutreibt und noch nicht wirklich etwas gegen den Sog unternommen wird...

...nur bei Politikern, Bankern, Wirtschaftsbossen, Industriemagnaten und wie dieses Gesindel alles heisst, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, das wir mitten im globalen Selbstmord sind...aber wie auch, die Droge >Macht< macht besoffener und süchtiger als alle Schnapslager dieser Welt zusammen...

ich weiss auch nicht was passieren wird...die Frage ist nicht was, sondern wann...
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14.07.2010 21:36 Uhr von Leeson
 
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Vllt: sammeln die auch schon ihr Geld und wenn es passiert ist ihre Menge an Geld wenigstens noch ein bisl was wert.

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