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FDP-Chef Guido Westerwelle fordert die kurzfristige Abschaffung der Wehrpflicht

Nach einem Vorschlag von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg fordert FDP-Chef Guido Westerwelle noch in dieser Wahlperiode die Abschaffung der Wehrpflicht und die Einführung einer Freiwilligenarmee.

Mit dem brisanten Thema müssen sich nun die Unionspolitiker auseinandersetzen, die überwiegend für eine Beibehaltung der Wehrpflicht sind. Die Bundeswehrreform soll zu mehr Gerechtigkeit bei den jüngeren Jahrgängen führen, so die Aussage von Westerwelle im "Hamburger Abendblatt".

Union und FDP hatten bereits im Herbst 2009 eine Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate und einen Truppenabbau beschlossen. Nähere Einzelheiten hierzu wird Verteidigungsmister Guttenberg im September präsentieren.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, FDP, Bundeswehr, Guido Westerwelle, Reform, Karl-Theodor zu Guttenberg, Abschaffung, Wehrpflicht
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2010 09:52 Uhr von oeds
 
+19 | -0
 
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Richtig so: Ein Soldat der 6 Monate ausgebildet wurde kann kaum im echten Einsatz (ausgenommen Katastrophenhilfe) eingesetzt werden.

Daher braucht es ohnehin nebenbei eine Berufsarmee. Mit der Wehrpflicht werden unnötig Milliarden an Steuergeldern für Sold, Unterkunft, Verpflegung, Ausbildung etc ausgegeben ohne am Ende eine einsatzfähige Truppe zu haben.

[ nachträglich editiert von oeds ]
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14.07.2010 10:29 Uhr von borgworld2
 
+10 | -0
 
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Genau: die Bundeswehr verkleinern und modernisieren.
Lieber weniger, aber dafür gut ausgebildete Soldaten die wenn man sie schon in eine "Kriegszone" schickt auch wiederkommen und zwar nicht im Blechsarg.

Ansonsten vielleicht das THW etwas ausbauen um die fehlenden Bundewehrsoldaten im eigenen Land zu ersetzen.
Also für Katastrophenschutz etc.
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14.07.2010 11:09 Uhr von claeuschen
 
+8 | -4
 
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Ich fordere: die kurzfristige Abschaffung von Herrn Westerwelle.

;-)
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14.07.2010 11:52 Uhr von BIitzer
 
+3 | -1
 
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Unsinnige Debatte: Man diskutiert immer nur darüber, ob Wehrdienst oder Berufsarmee die bessere Wahl ist. Fakt ist aber doch erst einmal, dass die Wehrpflicht bei uns - ob sechs, neun oder zwölf Monate - einfach nicht funktioniert. Die Frankfurter Rundschau zu den Zahlen:

"Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden im vorigen Jahr 456.000 Männer zwischen 18 und 23 Jahren gemustert und davon 68.270 einberufen. In ähnlichem Umfang leisten junge Männer Zivildienst."

Prozentual: ca. 30% eines Jahrgangs machen noch Wehr- oder Zivildienst

Im Klartext: Jeder Befürworter der Wehrpflicht muss eine Lösung für dieses Problem anbieten können, oder einem heute 18-jährigen erklären, warum er zu einem Zwangsdienst verpflichtet wird, während 70% (!) seiner Altersgenossen gar keinen Dienst mehr leisten. Wer trotzdem pro Wehrpflicht ist, macht sich einfach unredlich.
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14.07.2010 12:23 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -4
 
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Berufsarmee: In einer Modellrechnung 2004 kam man zu dem Ergebnis, dass eine Berufsarmee 3,5 bis 7 Milliarden Euro teurer sei als die derzeitige Armee. Ich denke wir wollen kostensparen. Da wäre doch eine Berufsarmee suboptimal.
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14.07.2010 13:21 Uhr von borgworld2
 
+3 | -0
 
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K.T.M. Klar bei gleicher grösse.
Aber wir brauchen keine Bundeswehr die so gross ist.
Sie muss für ihre jetzigen Aufgaben eine richtige Grösse und Ausrüstung haben mehr nicht.
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14.07.2010 14:30 Uhr von flireflox
 
+3 | -1
 
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Das VOLK fordert dass sich Guido Westerwelle an seine Versprechen halten soll!!!

Was ist mit mehr Netto vom Brutto? Was ist mit Geschenken an Hotelbesitzern?

Guido Westerwelle hat ganz klar sein Wahlversprechen gebrochen und bewusst gelogen.

Und wenn ich einen LÜGNER als Außenminister habe, dann ist mir relativ egal was er fordert, das war sowieso seine letzte Amtsperiode, danach kann er froh sein, wenn er die 5% Hürde knackt.
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14.07.2010 14:51 Uhr von borgworld2
 
+1 | -1
 
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flireflox: Toll und wer hat seine Versprechen gehalten?
Die Opposition die keine gemacht hat.

Ausserdem bewusst gelogen würde ich ihm nichtmal unterstellen, seine Forderungen/Versprechen waren einfach utopisch und nicht durchführbar.
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14.07.2010 14:57 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -1
 
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ich wär für die kurzfristige Abschaffung von Guido: ohne Bezüge und Pension.
Hat bereits genug Schaden angerichtet.
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14.07.2010 15:54 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -2
 
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@borgworld2: "Klar bei gleicher grösse.
Aber wir brauchen keine Bundeswehr die so gross ist."

Trotzdem bleibt die Berufsarmee teuerer. Ich kann auch die jetzige Armee verkleiner, dass würde noch mehr Kosten sparen. Es gibt genügend Positionen in der Armee wo es völlig reicht nen günstigen GWDL einzusetzen.
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14.07.2010 17:09 Uhr von flireflox
 
+1 | -0
 
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@borgworld2: "Toll und wer hat seine Versprechen gehalten?"

Bist du besoffen? Sorry aber die Frage kann ich mir gerade nicht verkneifen wenn so eine naive Gegenfrage kommt.

Also die CDU/CSU hat ihre Wahlversprechen auch gebrochen bsp. Gesundheitsreform (Es wird keine höheren Kosten für die Beitragszahler geben).

Und ob die Opposition nichts versprochen hat, gelogen hat, sich mit der Mafia verbündet, einen Cartoon Film dreht oder kollektiven Suizid begeht interessiert mich überhaupt nicht.

DAS EINZIGE WAS ZÄHLT ist das was die Regierung macht bzw. versprochen hat. Aufgrund Ihrer VERSPRECHEN sind sie nämlich gewählt worden!


"Ausserdem bewusst gelogen würde ich ihm nichtmal unterstellen, seine Forderungen/Versprechen waren einfach utopisch und nicht durchführbar."

Du glaubst doch nicht im ernst, dass Spitzenpolitiker der Regierungspartei sowas nicht vorher wissen und ein paar Monate im Voraus planen können. Und wenn sie es nicht planen können, dann dürfen sie es eben nicht VERSPRECHEN. So belügt und betrügt man das Volk.
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15.07.2010 14:56 Uhr von borgworld2
 
+0 | -2
 
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flireflox: "Und ob die Opposition nichts versprochen hat, gelogen hat, sich mit der Mafia verbündet, einen Cartoon Film dreht oder kollektiven Suizid begeht interessiert mich überhaupt nicht."

Gut, wir sehen uns dann nach der nächsten Wahl wenn du auf der jetzigen Opposition als Regierung rumhackst weil da interessiert es dich ja plötzlich wieder.

Leute wie du die nicht mal über den Tellerrand blicken können kotzen mich echt an!
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16.07.2010 23:53 Uhr von Nordi26
 
+2 | -0
 
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Na ja: freiwillig wird es wohl nix werden. Wenn man bedenkt wie es in andere Länder gemacht wird. Für dieses Vaterland würde keiner sein Leben geben wollen. Geschweige dann diese Motivation: "Frage nicht was das Land für dich tun kann, sondern was du für das Land tun kannst". Das System ist dann nur noch was für Möchtegern-Rambos und da gibt es nicht viele, die nicht wissen wie gefährlich ein Einsatz in Afganistan ist. Besonders für noch nicht Vollreife ist dieses jetzige System doch nicht schlecht, denen kann jetzt noch ein bischen Disziplin beigebracht werden, jedenfalls so lange die Bundeswehr nicht ganz zum Kindergarten mutiert.

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