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Sankt Augustin: Familiendrama endet mit drei Toten

Zu Bahngleisen nahe Königswinter wurde die Polizei hin beordert. Zwei Personen, die offenbar von einem ICE erfasst und getötet wurden, wurden dort entdeckt.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte sich ein 36-Jähriger mit seinem zweieinhalb jährigen Sohn auf die Gleise gelegt und vom Zug überfahren lassen.

Als die Beamten die Wohnung der Getöteten aufsuchten, fanden sie im Wohnhaus die vermutlich vom Ehemann getötete Frau und Mutter des gemeinsamen Kindes. Vermutlich hatte der Ehemann seine 39-jährige Frau umgebracht und daraufhin den Suizid vorgenommen.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Suizid, Familiendrama
Quelle: www.tz-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2010 23:39 Uhr von BeaconHamster
 
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Das schlimmste ist bei Suizid immer, wenn Sie noch andere Leute mitreissen, vor allem Kinder, die ihr eigenes Leben noch vor sich gehabt hätten.
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14.07.2010 00:39 Uhr von Brotkruemmel
 
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mhm Ist das jetzt zynisch gemeint? @ A.theaker
Anders kann ich mir dein Kommentar nicht erklären.

Mit Ehrenmord hat das nichts zu tun
Finde es schrecklich wenn so etwas passiert....es kann viele Gründe haben..finanzielle,familiäre etc.

Aber den Sohn und seine Frau mitzureißen....da kann und werd ich nie den Grund erkennen
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14.07.2010 00:50 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Einfach nur traurig: :-(
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14.07.2010 03:12 Uhr von aral
 
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@Brotkruemmel: Nix zynisch: Dein Kommentar zeigt plakativ die unterschiedliche Wahrnehmung in Deutschland von solchen Fällen. Wenns ne deutsche Familie ist, dann ist es für Otto-Normal-Dummbürger "schrecklich" und "kann viele Gründe haben" und man sucht nach Erklärungen. Aber wehe, es geht um Menschen mit südländischen Vorfahren. Dann könnte das Geschrei nicht größer sein.

Und dabei bildet man sich dann ein, als Gesellschaft ethisch höher zu stehen.

Genau das hat A.theaker ausdrücken wollen, und jeder halbwegs intelligente Mensch versteht das auch.
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14.07.2010 07:21 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Aral: Zwischen einem "deutschen" Ehedrama: und einem "südländischen" Ehrenmord gibt es riesengroße Unterschiede. Wenn ein D Ehemann durchdreht (das kann die verschiedensten Gründe haben, z.B. finanziell, Partnerschaft, Krankheit o.A.) bringt er seine Familie um und dann sich selbst.

Beim typischen meist südländischen Ehrenmord geht es nur darum, daß eine Frau nach den Vorstellungen einiger Männer Ihre Ehre beschmutzt hat und bringen sie dafür um. Sie selbst sehen sich völlig im Recht und bleiben natürlich selbst am Leben.
Der Selbstmörder ist so verzweifelt, daß er mit seinem eigenem Leben bezahlt, der Ehrenmörder bekommt ein paar Jahre (wenn er Pech hat), kommt dann wieder frei und er und seine ganze Familie sind ständig der Meinung, sie sind im Recht und würden es selbstverständlich jederzeit wieder machen.

Siehst Du die großen Unterschiede?

Das Einzige, was bei beiden Taten gleich ist, ist, das Unschuldige sterben müssen!

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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14.07.2010 10:21 Uhr von aral
 
+2 | -2
 
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Euch ist nicht zu helfen a) in Deutschland gibt es genauso eine beträchtliche Menge an Eifersuchtsmorden, wie es im anderen Fall Morde aus "verschiedensten Gründen" gibt
b) Ihr versucht tatsächlich, zwischen "gutem Mord" und "bösem Mord" zu unterscheiden

Sorry Leute, aber Ihr wollte einfach nur spalten und ausgrenzen. So wird das nie was mit der Völkerverständigung. Ihr (und Eure Äquivalente in allen Bevölkerungsgruppen) seid der *Grund* für mangelnde Integration.
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14.07.2010 11:19 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Aral: Es gibt keinen guten oder bösen Mord!
Jeder, der einen anderen umbringt, sollte ausgegrenzt (eingesperrt) werden, egal welche Nationalität.

Was ich bei den "Ehrenmorden" so erschreckend finde, ist, das ja normalerweise nicht ein Einzelner z.B. aus Eifersucht durchdreht, sondern daß sich offensichtlich die ganze "entehrte" Familie zusammensetzt und bespricht, wie, wann und wer diejenige am besten umbringt.

Sorry, aber das geht gar nicht. Das erinnert mich eher an organisierte Kriminalität als an einen einzelnen Täter. Beides sind schlimme Taten, aber bei einem Ehrenmord sind eben meistens mehrere beteiligt, die sich auch noch im Recht sehen.

Solange in den südöstlichen Ländern bzw. im islamischen Bereich die Rechte der Frauen so eingeschränkt ist, wird es immer zu solchen Übergriffen kommen, die meines Erachtens nach schwer betraft werden müssen (und zwar jeder, der daran beteiligt war).

Wenn Du unter Völkerverständigung meinst, daß wir so etwas tolerieren sollen, liegst Du definitiv falsch. Familien mit solchen Ansichten bzw. Taten würde ich lieber ausweisen lassen.

Zum Integrieren gehören immer mindestens 2 und Einwanderer müssen auch bereit sein, eine gewisse Integration in wichtigen Bereichen zuzulassen, und das fehlt leider oft!

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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14.07.2010 11:30 Uhr von aral
 
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Nein, ich toleriere so etwas nicht was mich stört, und weshalb ich Euch beiden (und vielen Anderen) mangelnde Bereitschaft zur Integration (von Anderen) vorwerfe ist, daß Ihr mit zweierlei Maß meßt.

Es sollte nicht der Maßstab abhängig von der Herkunft eines Täters angelegt werden, sondern ein Maßstab entsprechend der Natur eines Verbrechens.

Wichtig ist, daß wir Zuwanderern nur durch eine Einbindung in unsere Gesellschaft auch unsere Werte vermitteln können. Gesellschaftliche Werte lernt man nicht in einer "Schule für Einwanderer" - so etwas muß man verinnerlichen. Und dazu gehört der tägliche, normale Umgang mit Menschen aus dem Land, in dem man lebt. Wenn diese sich verweigern - wie soll dann ein Zuwanderer unsere Werte annehmen?

Zum Integrationswillen gehört hier auch die Integrationshilfe. Und in diesem in Deutschland immer zu hörenden Entsetzen über sogenannte Ehrenmorde, während man ein "Eifersuchtsdrama" in der Bildzeitung mit einem "naja, passiert halt"-Schulterzucken zur Kenntnis nimmt, genau darin spiegeln sich die allgemeinen Vorbehalte gegenüber Fremden wieder, die Menschen leider schon immer hatten, und die uns im Weg sind, wenn wir auf diesem Planeten in Frieden zusammen leben wollen.

Den gleichen Scheiß gibt es auf der "anderen" Seite (eigentlich gibt es viele Seiten) - aber es gibt eben auch in den anderen Lagern gemäßigte Stimmen (wie ich meine eigene auch sehe), die sehr wohl auch die eigenen Fehler zu sehen und kritisieren versuchen und das Gute im Gegenüber.

Und nein, mit Kirche hab ich nix am Hut ^^
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14.07.2010 11:40 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Aral: Wenn Du in ein Land einwanderst und die: Gesetze nicht akzeptierst, liegt es aber an Dir und Du solltest dort Nicht einwandern, schließlich wirst Du dazu ja nicht gezwungen.

Ich weiß jetzt allerdings nicht, was genau Du nicht tolerierst.

Wie gesagt, jeder Mord ist schlimm und es steht ein Schicksal dahinter. Ich kann keinerlei "naja, passiert halt-Schulterzucken" erkennen. Man ist auch da betroffen.

Meinst Du denn, nur weil wir Ehrenmorde schlimm finden, integrieren wir keine Ausländer?
Viele Türken, Griechen, Italiener und andere sind längst voll integriert, aber Du mußt auch immer eine Bereitschaft zur Integration haben.
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14.07.2010 12:04 Uhr von aral
 
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Um Gesetze zu akzeptieren, muß man sie auch verstehen. Zumindest intuitiv. Und die meisten Menschen, die in diesem Land leben, verstehen die Gesetze nicht, nach denen sie sich richten. Das ist ein Fehler in unserem System.

Aber als hier Geborener (mit einer Familie, die von hier kommt oder schon integriert ist) hast Du die Werte, die durch unsere Gesetze lediglich einen definierten Rahmen bekommen, gelernt.

Genau das fehlt vielen Immigranten. Gerade Menschen aus niedrigen Bildungsschichten sind nicht in der Lage, unsere Gesetzestexte zu lesen, zu verstehen und zu verinnerlichen. Wenn es da, wo sie herkommen, ganz anders zugeht, und Gewalt gegen Frauen zum Beispiel noch normaler ist, dann ändern die sich nicht von heute auf morgen, nur weil sie gelesen haben, daß es hier verboten ist.

Das ist ein Lernprozeß. Und wenn man die Menschen nicht "an die Hand" nimmt, ergo sie im täglichen Leben mit einbindet (statt auszugrenzen - ein Beispiel sind Wohngegenden, wo fast nur Türken wohnen - das ist vor 30 Jahren falsch gemacht worden und muß jetzt korrigiert werden, so schwer es fällt) - wie sollen sie es dann lernen? Das gelingt im Zweifelsfall nur den oberen 10% (Guck Dir doch mal die Deutschen in Istanbul an - da gab es vor einiger Zeit mal nen Bericht über ne deutsche Gemeinde - die integrieren sich auch nicht - die meisten sprechen immer noch kein Türkisch, dafür haben sie sich aber ne gute deutsche Straßenkehrmaschine einfliegen lassen, weils ihnen zu dreckig war).
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14.07.2010 12:33 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Aral: O.K., dann habe ich Dich verstanden. Mit vielen Deiner Ausführungen gehe ich dann auch konform.

Wobei ich nicht glaube, daß jemand, der einen Ehrenmord bei uns durchführt, sich nicht im klaren ist, daß es hier verboten ist (auch wenn er vielleicht D Gesetzestexte nicht versteht (nebenbei, die versteht ein D oft auch nicht ;) )), nur setzt er seinem Glauben / Lebensansichten eine höhere Priorität ein.

Zu Deinen Türken Wohngegenden / D in der Türkei: Ich finde es normal, wenn man trotz Integration eher unter Gleichgesinnten verkehrt, da das einfacher ist und man sich in vieler Hinsicht besser versteht.
Wenn ich auswandern würde, hätte es für mich eine hohe Priorität, die Sitten und die Sprache meines Gastlandes zu lernen, damit man z.B. auch neue Freunde oder Arbeit findet.

Ich sehe schon die Problematik von "frisch" Eingewanderten. Die Frauen haben nichts zu sagen und sind für die Männer da und müssen z.B. Kopftuch tragen. Eine Tochter, die jetzt bei uns zur Schule geht und all die Freiheiten / zügigkeiten hier sieht, steht natürlich in einem großen Konflikt mit der konservativen Familie. Wenn da nicht Toleranz auf beiden Seiten und damit ein langsames Zusammenwachsen entsteht, "knallt" es irgendwann.

Wir haben bei uns viele Diplomanden / Doktoranden aus z.B. Ägypten. Die haben riesengroße Probleme mit WissenschaftlerINNEN, die Ihnen etwas zu sagen haben und auch noch etwas beibringen müssen. Wobei das ja nur eine gewisse Zeit ist und Ihnen auf jeden Fall auch etwas den Horizont erweitert.
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14.07.2010 15:02 Uhr von U.R.Wankers
 
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übel fiese Sache, sinnloser Tod von drei Menschen

http://www.general-anzeiger-bonn.de/...
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14.07.2010 16:30 Uhr von aral
 
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Gut, freut mich, daß wir uns verständigen konnten

Nein, natürlich weiß ein Mensch, der hier jemanden umbringt - gleich aus welchen Motiven - daß das nicht erlaubt ist. Das ist es aber - z.B. - auch in der Türkei nicht - aber leider ist es im Hinterland gesellschaftlich geduldet. Darum kommt dieser kaputte "Ehr"begriff (mit Ehre hat das nichts zu tun) in die Köpfe - bzw. ist darin.

Solche Täter denken meiner Meinung nach in erster Linie daran, ihre gesellschaftlich anerzogenen Regeln umzusetzen, und frühestens in zweiter Linie daran, welche rechtlichen Konsequenzen das hier hat. Mit anderen Worten: Unsere Gesetze sind für sie nicht maßgebend. Womit wir wieder bei meinem vorherhigen Posting wären - denn warum sind sie nicht maßgebend? Weil diese Menschen sie nicht akzeptieren.

So wie Du und ich es (hoffentlich) nicht akzeptieren würden, wenn in Deutschland morgen die freie Meinungsäußerung verboten würde (wir sind ja auf dem Weg dahin). Nur weil es dann ein Gesetz dagegen gibt, sehen wir das noch lange nicht ein und sind bereit, uns danach zu richten. Weil wir es aus unserer Erziehung / Gesellschaft anders kennen.

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