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Herne: Ratsbeschluss - Google soll für "Street View"-Aufnahmen bezahlen

Im März hatte die FDP-Fraktion in Herne einen Ratsbeschluss verfasst, der eine Sondernutzungsgebühr für Googles "Street View" beinhaltet. Nun hat die Stadt dem Beschluss in vollem Umfang zugestimmt. Google soll pro gefilmtem Kilometer 20 Euro Nutzungsgebühr an die Stadt zahlen.

Gegen die städtischen Gebäude soll ein Widerspruch eingelegt werden, damit diese nicht fotografiert werden. Den Bürgern der Stadt wurde solch ein Musterwiderspruch bereitgestellt, damit sie auch gegen das Fotografieren des Hauses oder ähnlichem Privatem Widerspruch einlegen können.

Seit März 2010 kann man über das Internet schon die Musterwidersprüche abrufen. Bisher haben sich 300 Bürger dafür eingetragen. Auch die Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH hat Widerspruch eingelegt, wie vermeldet wird.


WebReporter: Wanne85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Street View, Google Street View, Beschluss, Herne
Quelle: www.derwesten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2010 13:29 Uhr von Wanne85
 
+3 | -1
 
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Ich finde sowas wirklich unnötig. Seit dem es Street View in Deutschland gibt sind viele dagegen. Ich finde Street View ganz gut. Man kann Städte entdecken zu denen man nicht so leicht kommt oder kurz vor einem Urlaubtripp kann man sich die Gegend erkundigen. Und für Leute wie mich der aus Herne weggezogen ist wäre das natürlich auch was besonderes, so könnte ich meinen Ehemaligen Wohnort aus dem Netz weiter betrachten. Mal sehen wie Google dazu reagiert.
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13.07.2010 13:38 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -0
 
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Sondernutzungsgebühr: Interessant. Geht es hier um ein geziehlten Ratsbeschluss gegen Google und kann somit als Einschränkung/Benachteiligung von Google gesehen werden, oder ist das eine generelle Regelung? Und zahlt man die Gebühr ab dem ersten Kilometer? Und wie ist das mit privaten Fotografen? Dürfen die dann noch fotografieren? Also ich habe damals bei der Hochzeit meiner Schwester die volle Fahrt von der Kirche bis zum Restaurant gefilmt, das würde mich nun in Herne sicherlich 80-100 Euro kosten.
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13.07.2010 13:45 Uhr von Todtenhausen
 
+3 | -0
 
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Schwachsinn! Die Aktion ist totaler Murks, wie ich finde.

Jeder Depp kann zu Fuß durch Städte pilgern und kostenlos fotografieren, was er will. Warum soll das für Google anders sein?
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13.07.2010 14:11 Uhr von Wanne85
 
+5 | -1
 
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An beide Vorredner. Tja leider ist es nun mal in Deutschland so das man jeden abzockt der Geld hat. Alle anderen dürfen machen und tun was sie wollen.

Ich bin strikt gegen eine Gebühr für Google. Sowas schwachsinniges..
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13.07.2010 14:14 Uhr von Slingshot
 
+1 | -7
 
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Yeah und ich bin strikt gegen Streetview. In einem 600 Seelendorf gibt es nichts, was man in Streetview stellen müsste. Privatsphäre geht vor.
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13.07.2010 14:16 Uhr von kingoftf
 
+4 | -0
 
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§ 59 UrhG: Werke an öffentlichen Plätzen
(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.

Da wiehert mal wieder der Amtsschimmel und der deutsche Michel bekommt ein feuchtes Höschen.....
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13.07.2010 14:27 Uhr von Todtenhausen
 
+1 | -0
 
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@Slingshot: Wo ist denn der Unterschied?
Wenn ich selbst durchs Dorf fahre, fotografiere und die Bilder anschließend auf meine Homepage stelle ist das doch nichts anderes als Google Streetview.

Bist du permanent nackt in deinem Vorgarten oder inwiefern geht das gegen deine Privatsphäre?
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13.07.2010 14:30 Uhr von Wanne85
 
+2 | -1
 
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@Todtenhausen: Solche Leute wie Slingshot wird es immer geben.

Bestimmt selbst im Urlaub einfach überall Fotos machen und hier was über Privatsphäre erzählen.

Das ist dann für die ab jetzt auch nicht mehr erlaubt =)
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13.07.2010 15:14 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+2 | -1
 
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Google Street View schont die Umwelt: Denn, wenn ich sehen will wie es in der Strasse XY aussieht muss ich nicht selbst dort hinfahren - Google hat das schon für mich und Millionen andere getan.

Ich kann die Dummheit der Street View Gegner beim besten Willen nicht verstehen. Wer nicht will, dass sein Haus gefilmt/fotografiert wird, soll doch einfach einen Vorhang davor hängen. Ist doch ganz einfach, oder?

Mit den gleichen dummen Argumenten könnte man auch Navigationsgeräte oder gar Landkarten und Kameras verbieten wollen.

[ nachträglich editiert von Briefmarkenanlecker ]
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14.07.2010 13:41 Uhr von Aries.Quitex
 
+1 | -0
 
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@Briefmarkenanlecker: Mein Klassiker an dieser Stelle:
Beschwert sich über Google Streetview aber ist Mitglied be Facebook und surft unter Windows XP mit dem Internetexplorer 6 mit dem Admin-Account.

Aber das sind halt normale Leute.

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