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BP: Abdichtungskosten am Ölbohrloch sind steuerlich absetzbar

Wie die "Financial Times" berichtet, kann BP die Kosten für die Abdichtung des Bohrlochs im Golf von Mexiko steuerlich geltend machen.

Für BP könnte dies in der Bilanz zu einer Steuerersparnis von zehn Milliarden Dollar, umgerechnet 7,95 Milliarden Euro, führen.

Der Ölkonzern hat die Steuerersparnis nicht kommentiert. Wegen Übernahme-Gerüchten durch Exxon oder Chevron ist die BP-Aktie an der Börse kräftig gestiegen.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, BP, Absetzung, Ersparnis
Quelle: derstandard.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2010 14:36 Uhr von FireFighter-Fataal
 
+15 | -0
 
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wen wunderts: als ob die alles so bezahlen würden, wäre dem so, wäre das problem schon behoben.
das der Riese übernommen wird kann ich mir aber nicht vorstellen...

ich hab übrigens letztens in einer alten Auto Zeitschrift ein hübsches Bild gesehen, indem ein Auto über eine Landstr. fuhr. Da drunter stand: Jeden tropfen Öl den Sie verliren ist ein Schaden für die Umwelt (oder so).
Lustig fand ich es aber erst als ich das BP Logo am Rand gesehen hab...
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13.07.2010 14:59 Uhr von iamrefused
 
+4 | -2
 
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niemand: hat den schuss gehört... und es hagelt wohl mal wieder bargeld für nichtsnutze :D
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13.07.2010 15:03 Uhr von certicek
 
+11 | -1
 
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Im Golf von Mexiko gibt es außer "dem" Loch noch ca. 27.000 andere Bohrlöcher. Niemand weiß, wieviele davon noch lecken.
Ca. 600 gehören BP.
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13.07.2010 15:20 Uhr von Hafturlaub
 
+5 | -6
 
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ja klar können sie das: wäre ja auch Schwachsinn, wenn nicht. Oder soll BP auf die Kosten des Unfalls noch Ertragssteuern zahlen?
Der Pöbel rafft das natürlich nicht.
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13.07.2010 15:47 Uhr von kidneybohne
 
+11 | -5
 
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war ja klar: Die bauen Mist und die unbeteiligten müssen blechen...
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13.07.2010 16:10 Uhr von iamrefused
 
+0 | -3
 
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hey der nächste: schritt wäre doch , das leck mit menschlichen überresten zu stopfen oder was ;D

[ nachträglich editiert von iamrefused ]
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13.07.2010 16:14 Uhr von Perisecor
 
+4 | -8
 
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@ kidneybohne: Wo müssen denn da Unbeteiligte blechen?

Habt ihr (bis auf Hafturlaub) alle wirklich so wenig Ahnung von Steurrecht? Oo
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13.07.2010 16:18 Uhr von GLOTIS2006
 
+1 | -2
 
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Kursanstieg: Es kann genauso gut sein - eigentlich sogar wahrscheinlicher -, dass der Kurs wieder steigt, WEIL EXXON und SHELL begonnen haben massiv die Aktien zu kaufen. Ab 2% Besitz muss das eigentlich der SEC gemeldet werden, ABER das ist ziemlich leicht mittels dritter (Banken zB) zu umgehen.
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13.07.2010 16:38 Uhr von readerlol
 
+3 | -2
 
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simple: kostenrechnung BP ist kein konzern der irgendwie einfach so was macht, so stellen es die medien gerade dar bzw. das sie "verzweifelt" das loch stopfen müssen. Die wissen ganz genau wieviel ihre Quelle wert ist und lassen so lange laufen bis die quelle ein wirtschaftlicher total schaden ist und es nicht mehr lohnt sie zu retten, dann werfen sie, wie es die russen schon 160 mal gemacht haben, eine kleine atombombe drauf und fertig ist der lack.

Die Verschmutzung und das sterben von Tieren ist denen Finanziell völlig wurst.

[ nachträglich editiert von readerlol ]
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13.07.2010 17:04 Uhr von Simon_
 
+2 | -1
 
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@FireFighter-Fataal: Meinst wohl das hier:

http://pics.nase-bohren.de/...

^^
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14.07.2010 09:24 Uhr von handyandy
 
+2 | -2
 
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so funktioniert halt: der Kapitalismus. Als normalverdieneneder Bürger kann man einfach nur noch ganz blöde schauen. Unsereins würde nicht mehr aus dem Knast raus kommen.
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14.07.2010 12:41 Uhr von Dr.Eck
 
+1 | -2
 
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Quatsch: natürlich können die das absetzen .. oh man .. auch der Normalbürger kann Ausgaben z.t. absetzen ist ganz normale, vernünftige, Wirtschaft ... was für ein reißerischer Schwachsinn wieder !!!
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14.07.2010 13:39 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -0
 
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@handyandy: Für einen Unfall hat man ne Versicherung. Auch als "Normalbürger" würde die Versicherung den Schaden übernehmen und danach wäre Schicht im Schacht!!

Der Privatmann müsste übriges nichts weiter machen, anders als BP.

@certicec
Anstatt Gerüchte zu verbreiten solltest du dich mal informieren :)
Es ist richtig dass es im Golf von Mexico insgesamt ca. 27000 Bohrlöcher gibt. Zur Zeit ist aber das hier angesprochene das einzige welches leckt. Und das ist bewiesen und wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert.
Dafür gibt es extra an jedem Bohrloch "Wächter" die jedes kleinste Leck melden würden
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14.07.2010 17:28 Uhr von Raginmund
 
+1 | -1
 
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Klar, dass dies Steuerzahler tragen müssen: Anstelle der Schuldigen, aber eigentlich sind wir ja auch mit Schuld, fragen wir denn nach den Risiken der Rohstoffbeschaffung wenn wir einen Plastikbecher... kaufen? Wann hat denn das letzte Mal ein Verbraucherboykott die Hersteller zu Alternativen gezwungen. Den letzten an dem ich mich erinnern kann war der von Bravolesern an MC Donalds gegen die FCKW - haltigen Verpackungen und der ist schon eine Weile her.
Von dem Zeitpunkt an wo der Verbraucher mit informiert ist, ist er nicht mehr unschuldig.

Wie haben in vielen Produktionswegen nicht die optimalste Lösung, aber wir sollten es anstreben und notfalls Verbrauchseinschränkungen bis dahin halten. Nach wie vor bleibt die Frage muss wirklich als in Plastik eingeschweißt werden... ?

[ nachträglich editiert von Raginmund ]
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16.07.2010 14:20 Uhr von huschi
 
+2 | -0
 
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BP zahlt alles selber und wird es danach in die normale jährliche Bilanz als "Ausgaben" abrechnen.
Versteuert wird lediglich der Gewinn, welcher sich aus Einnahmen und Ausgaben zusammensetzt.
Und ich bezweifle, dass sich diese Katastrophe überhaupt in der Jahresbilanz von BP bemerkbar macht.

Aber jeder der denkt "wir Steuerzahler tragen das mit", hat offensichtlich den Wirtschaftskurs der Hauptschule _nicht_ bestanden.

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