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US-Regierung will Anführer der Taliban von der Terrorliste streichen

Der afghanische Präsident Hamid Karzai und die US-Regierung wollen schon in den kommenden Wochen ranghohe Vertreter der Taliban von der UN-Terrorliste streichen. Die Vereinten Nationen bleiben zunächst aber skeptisch und fordern Beweise, dass von den Betroffenen keine Gefahr mehr ausgeht.

Mit der Streichung von der Schwarzliste soll ein wichtiger Schritt in Richtung Aussöhnung zwischen der afghanischen Regierung und Teilen der Taliban gegangen werden. Eine Einigung über die Zukunft der Terrorliste soll schon auf der Afghanistan-Konferenz am 20. Juli in Kabul erfolgen.

Von der Streichung nicht betroffen sollen allerdings Talibanführer sein, die im Kontakt mit dem Terrornetzwerk al-Quaida stehen. Auch manche westliche Experten sind überzeugt, dass ein militärischer Sieg gegen die Taliban nicht mehr möglich ist, und sie deshalb ins Machtzentrum integriert werden müssten.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Taliban, Anführer, Hamid Karzai, Terrorliste
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2010 15:50 Uhr von bow13
 
+8 | -4
 
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ja klar! Militärisch können die nix mehr machen dann werden sie halt Freunde! Kann mir mal jemand erklähren was das soll??

[ nachträglich editiert von bow13 ]
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12.07.2010 16:11 Uhr von ElChefo
 
+7 | -3
 
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Wenn das so kommen sollte, wird uns das afghanische Volk wirklich hassen, kommt es doch einem Verrat gleich. Und mit Recht. Fragt mal einen Afghanen, wie glücklich und gut das Leben unter denen war, so von 1996-2001... Blühende Landschaften und so...
...Zynismus darf behalten werden.
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12.07.2010 16:29 Uhr von usambara
 
+2 | -1
 
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nicht nur das die neue US-"Strategie" lautet: Die (Ex)-Taliban werden von den USA bewaffnet und als Dorfmilizen aufgestellt und bezahlt.
Selbiges hat man im Irak mit den "Awakening-Milizen" getan, um Al Qaida zu bekämpfen- mit zugegeben kurzfristigen Erfolg.
Aber was passiert nach einem Abzug der Besatzungsarmee?
Unter russischer Besatzung lieferten die USA Waffen an die Mudschaheddin, die sich dann nach dem Abzug der Sowjets gegenseitig bekämpften, bis aus ihnen u.a. die Taliban hervor gingen.
Kurzfristig kann man so vielleicht die Lage in den Griff kriegen, um den Abzug der NATO zu rechtfertigen, langfristig werden noch mehr Waffen das Land noch mehr zerreißen.
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12.07.2010 18:03 Uhr von Earaendil
 
+1 | -0
 
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ich glaub: das einfach nicht...das ist das dreissteste,was ich seit langem gelesen habe..naja fast..aber ... o:O
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12.07.2010 19:45 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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@usambara: Nur fast richtig. Die Taliban kamen aus Pakistan und vertrieben die Mujahedeen. Aus deren Resten ist dann die Nordallianz hervorgegangen.
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12.07.2010 19:48 Uhr von certicek
 
+0 | -1
 
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Operation Banane: "Während die USA etliche Milliarden Dollar in die militärische Forschung stecken, reichen den smarten Gotteskriegern bereits ein paar Bananen und ein wenig Erdnussbutter, um die letzte verbliebene Supermacht in die Knie zu zwingen. Mit diesen Wundermitteln haben es die Taliban nach Informationen einer britischen Nachrichtenagentur, die von People´s Daily anonym zitiert wird, geschafft,..."

weiterlesen hier: http://txwsg.tk
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13.07.2010 07:44 Uhr von DVB
 
+2 | -0
 
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"Die zweite Finanzquelle ist der Drogenhandel.
Auch hier könnte man viel tun."

Nur schade das dann dem CIA viel Geld verloren gänge!
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13.07.2010 08:17 Uhr von Silber_Fuchs
 
+1 | -0
 
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Zitat: "...und fordern Beweise, dass von den Betroffenen keine Gefahr mehr ausgeht..."

Allein dieser Satz ist zum lachen! Einmal Terrorist...IMMER Terrorist...
Wenn man in so einem Umfeld voller Hetze, Gewalt und Hasspredigen aufwächst, kennt man einfach nichts anderes!

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