09.07.10 18:46 Uhr
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Internationale Raumstation: Erst Toilette und jetzt Sauerstoffanlage kaputt

Auf der Internationalen Raumstation (ISS) gibt es derzeit eine Vielzahl von technischen Problemen. Wie ShortNews bereits berichtete, klappte das Andockmanöver eines Progress-Raumfrachters erst im zweiten Anlauf.

Jetzt ist der US-Bereich betroffen. Zunächst gab eine Toilette ihren Geist auf, jetzt funktioniert die Sauerstoffanlage nicht mehr.

Allerdings besteht für die ISS-Crew keine Gefahr, da die entsprechenden Teile im russischen Bereich funktionieren und so die Versorgung der Astronauten sichergestellt ist.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Panne, Toilette, Defekt, Sauerstoff, Raumstation ISS
Quelle: de.news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2010 19:44 Uhr von andrewla1990
 
+5 | -2
 
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Keine Gefahr? Also wenn die Versorgungssysteme im russischen Bereich auch ausfallen, haben die bald ernsthaft Probleme.

[ nachträglich editiert von andrewla1990 ]
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09.07.2010 20:13 Uhr von MegaIdiot
 
+2 | -0
 
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@andrewla1991: Was?! Das und das ist kaputt?

*latsch*

geht wieder^^


b2t
gibt es an der iss eigentlich eine Notkapsel damit die Bewohner im Ernstfall flüchten können?
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09.07.2010 20:28 Uhr von MBGucky
 
+9 | -2
 
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@andrewla1991: Das liegt einfach daran, dass die Amis meinen sie müssten für millionen Dollars einen Kugelschreiber erfinden der auch in der Schwerelosigkeit schreibt, während die Russen einfach nen Bleistift nehmen.
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09.07.2010 20:34 Uhr von _BigFun_
 
+1 | -4
 
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ist bestimmt alles Made in Taiwan :P
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09.07.2010 22:11 Uhr von FirstBorg
 
+10 | -0
 
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@MBGucky: Urban Legend.

"Als eine moderne Sage gilt, dass die NASA für eine Million Dollar einen speziellen Kugelschreiber entwickeln ließ, der auch im Weltall unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit zuverlässig funktioniert, während die Sowjetunion der Einfachheit halber einen Bleistift benutzte.[5]

Vielmehr entwickelte der Amerikaner Paul Fisher bereits 1965 den Fisher Space Pen, jedoch ohne den Auftrag der NASA. Fishers Kugelschreibermine besteht bis auf die Tinte komplett aus Metall und hält problemlos Temperaturen bis 120 °C aus, ohne Schaden zu nehmen. Die Mine in handelsüblicher Größe ist als ein versiegelter Druckbehälter ausgeführt, in dessen Innern ein kleiner Metallzylinder auf die Spezialtinte drückt, die auch auf glatten Oberflächen – wie Plastik oder Glas – und mit nach oben gerichteter Schreibspitze (selbst unter Wasser) schreiben kann. Sogar bei -45 °C und einem Luftdruck wie in ca. 4000 m Höhe ist die Mine noch schreibfähig.

Die NASA befand den Stift für tauglich und setzt ihn seit 1968 bei jeder bemannten Mission in den Weltraum ein. Sie kaufte zunächst 400 Stifte zu einem Stückpreis von 2,95 US-Dollar. Die Entwicklungskosten trug Fisher alleine. In den Souvenir-Shops der NASA wird dieser Stift mit entsprechendem Logo-Aufdruck gern als Mitbringsel erstanden.

Auch die Russen benutzen im Weltraum Kugelschreiber, da ein Bleistift aus Holz und Graphit in der sehr viel Sauerstoff enthaltenden Atemluft eines Raumschiffes ein zu großes Brandrisiko darstellt. Außerdem könnte die Bleistift-Minenspitze leicht abbrechen und so eine Gefahr für die Astronauten darstellen, denn abgebrochene Teile schweben schwerelos im Raum herum und können so leicht eingeatmet werden, ins Auge gelangen oder sogar (durch das elektrisch leitfähige Graphit) zu Kurzschlüssen führen.

Diese Legende wurde auch durch die Berichterstattung der ARD zur Mondlandung geschürt, in der Hans Heine, einer der Moderatoren, im Studio die Geschichte erzählte. Seit 2006 verschafft ein Werbespot der Zeitung Handelsblatt der Sage neue Verbreitung"

[ nachträglich editiert von FirstBorg ]
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09.07.2010 22:34 Uhr von aphexZero