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Ursula von der Leyen: Ab Januar kommt die "Bürgerarbeit" für Langzeitarbeitslose

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihr Projekt zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit durch die sogenannte "Bürgerarbeit" vorgestellt.

Dabei sollen ab Januar 34.000 Personen in den Kommunen gemeinnützige Arbeiten leisten. Dazu sind die Jobcenter angehalten, ab 15. Juli 160.000 Langzeitarbeitslose auszusuchen, die in einer halbjährlichen "Aktivierungsphase" gezielt in Arbeit vermittelt werden.

Personen, die nicht vermittelt werden können, sollen dann zur Bürgerarbeit herangezogen werden. Diese erhalten dann für eine 30 Stunden Woche einen monatlichen Bruttolohn von 900 Euro. Das Projekt soll erst einmal drei Jahre laufen und wird 1,3 Milliarden Euro kosten.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Job, Arbeitslosigkeit, Lohn, Ursula von der Leyen, Bürgerarbeit
Quelle: de.news.yahoo.com

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147 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2010 15:41 Uhr von Spafi
 
+178 | -30
 
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ja endlich: Hoffentlich bringt der Reichsarbeitsdienst dann gleich mal die Autobahnen auf vordermann
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09.07.2010 15:49 Uhr von alles.Gelogen
 
+172 | -16
 
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Geil oder: langzeitarbeitslose werden nach und nach die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst verdrängen. Und nicht nur dort. Sie werden gratis für die Wirtschaft zur verfügung stehen.

Ich kenne einen Betrieb, der läuft fast ausschließlich über 1 € Jobber. Die zahlen denen NICHTS!! Sogar die 2 € pS zahlt der Staat, genau wie die Versicherung etc.

Jetzt denkt bestimmt jeder, ungelernte Menschen. Nein, dass sind Menschen, die eine vollwertige Ausbildung haben. Bürokaufleute, Schlosser oder Fahrer. Es gab mehrere beschwerden zwecks Ausbeutung, die die Arge ablehnte, und mit Leistungsstop drohten, wenn die "Schmarotzer" die Maßnahme einstellen.

Lacht nur ihr dummen Befürworter! Euch wird es bald nicht anderst gehen. Welcher Betrieb stellt eine Vollzeitkraft ein, wenn er einen voll Ausgebildeten "Prakikanten" bekommen kann, ohne etwas zahlen zu müssen!
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09.07.2010 15:53 Uhr von anderschd
 
+96 | -13
 
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Was soll denn: Bürgerarbeit sein?
Ein anderes Wort für Ausbeutung auf höchstem Level?

Wird Zeit FÜR Bügerarbeit der Politik.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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09.07.2010 15:55 Uhr von Sobel
 
+64 | -6
 
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Und: Firmen die noch halbwegs gute Löhne zahlen, kommen in Schwierigkeiten und müssen Konkurs anmelden oder diesen Unsinn mitmachen, um weiter bestehen zu können.

Dabei geht es nicht nur um diese Bürgerarbeit, sondern auch um Zeitarbeitsfirmen, 400-E-Jobs und vielem Unsinn mehr.

[ nachträglich editiert von Sobel ]
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09.07.2010 15:57 Uhr von Jerry Fletcher
 
+62 | -11
 
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lol: brutto 900?? lächerlich.. was bleibt den leuten denn da??
weniger als sie hartz4 bekommen.. 4reine beschäftigungs therapie die nichts bringt .. nur mehr und mehr bürokratie..
und den steuerzahler noch mehr als "nur" hatz4 kosten wird
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09.07.2010 15:59 Uhr von brainbug1983
 
+43 | -3
 
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Gerade bei solchen Sachen, bei denen die Menschen gezwungen werden für solch ein Gehalt zu arbeiten sollten sich die Leute wehren. Selbst wenn man Miete und Hartz 4 mit einberechnet kommt man bei einem EEJ wohl kaum über 5 Euro/Stunde. Klar, bleibt man fern oder verweigert die arbeit erhält man ne Leistungskürzung, aber sollte ich jemals in sowas reingeraten ist sicher das ich auch wirklich nur arbeit für 1 Euro abliefer oder öfter mal aus versehen Dinge fallen lass. Man sollte das ganze natürlich nicht übertrieben und zu auffällig machen, aber einen auf voll motivierten Arbeiter würd ich da sicherlich nicht machen.
Wenn die da oben nur halb soviel motivation in die schaffung neuer Arbeitsplätze investieren würd wie momentan für die schönigung der Statistik drauf geht sähs hier mit sicherheit ganz anders aus....
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09.07.2010 16:06 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+32 | -5
 
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Laut Steuerrechner bleiben da für einen Single 714€.
Mit Hartz4 + 400€ Job hatte ich damals mehr, und das bei 15 Stunden Arbeit pro Woche....
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09.07.2010 16:07 Uhr von reala
 
+22 | -73
 
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09.07.2010 16:08 Uhr von TrangleC
 
+59 | -5
 
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Parallele: Einer der wichtigsten Faktoren die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben war dass die Mittelklasse und die Arbeiter nicht mehr mit der Masse billiger Sklaven konkurrieren konnten. Wer sich keine eigenen Sklaven leisten konnte, hat kein Geld mehr verdient weil alle Arbeit praktisch umsonst von Sklaven gemacht wurde. Das hat dazu geführt dass die Oberschicht die von der Sklavenarbeit profitiert hat immer reicher und die Mittelschicht ruiniert wurde.

Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?
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09.07.2010 16:10 Uhr von Klassenfeind
 
+33 | -1
 
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Bürgerarbeit: gibts doch schon,heißt nur anders...

1 - Euro Job
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09.07.2010 16:16 Uhr von Sobel
 
+45 | -1
 
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@reala: "Nix im Leben ist umsonst"

Darüber sollten einige Arbeitgeber beim Lohnzettel ausstellen auch mal nachdenken.
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09.07.2010 16:17 Uhr von Johnny Cache
 
+22 | -0
 
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900 Brutto: Also 900 Brutto ist ja wohl in jedem Fall weniger als ALG2, was letztendlich bedeutet daß die Leute nicht mehr oder weniger bekommen als jetzt auch.
Auf der anderen Seite sollte man dann aber auch darauf bestehen daß die Stellen so bezahlt werden daß die Leute von dieser Arbeit auch leben können. Alles andere ist nämlich Sklavenarbeit.

Ich könnte auf der Stelle ein Duzend oder mehr Arbeitsplätze schaffen wenn ich dafür nicht einen einzigen Cent zu zahlen hätte. Gut, Konkurrenten die wirtschaftlich agieren müssen würden natürlich eingehen, aber deren Arbeitskräfte stehen dann in einem Jahr auch wieder zur allgemeinen Verfügung. So schließt sich dann auch der Kreis.
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09.07.2010 16:18 Uhr von romifreak
 
+14 | -40
 
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09.07.2010 16:19 Uhr von Agnostiker2010
 
+50 | -6
 
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ACHTUNG SARKASSMUSS UND BÖSER HUMOR: na dann gibts doch noch ne verwendung für die alten amerikanischen kasernen !
da kommen dann alle harzer rein ein paar wachen drumherum und ein feines schild drüber mit der aufschrifft "ARBEIT MACHT FREI" und wer nicht brav mitmacht .... na ja ab auf die schlachtbank.

//sarkassmuss aus

und jeder der nun schreit "nix im Leben ist umsonst",
wenn ich dran denke was ich unserem staat mit arbeitslosenversicherung , rentenversicherung (von der rente sehe ich eh nichts mehr) und steuern in den hals geschmissen habe bekomme ich das kotzen.
ich bin jetzt 2 jahre arbeitslos und werde bahandelt als hätte ich noch nie einen finger gerührt und ware der schmarotzer der nation.
und das schönste ist noch das ich auf drängen der arge meine firma geschlossen habe sonnst hätte ich keine unterstützung bekommen.
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09.07.2010 16:28 Uhr von Sobel
 
+12 | -0
 
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Was soll bei einem Single da noch aufgestockt werden? Das ist doch ganz einfach - das Bürgergeld ist dafür da, um weniger zahlen zu müssen. Die geben den H4-Empfängern doch nicht freiwillig mehr Geld. Wir müssen doch sparen.
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09.07.2010 16:30 Uhr von xilim
 
+41 | -0
 
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Hat diese Frau: eigentlich jemals eine gute Idee gehabt???
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09.07.2010 16:36 Uhr von Sobel
 
+7 | -1
 
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@Papi: Da gibt es keine, war nur ein Gedanke von mir. Doch was soll bei 700 Euro für einen Single noch aufgestockt werden?

Und wundern würde mich hier gar nichts mehr.
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09.07.2010 16:39 Uhr von KnutElch
 
+0 | -0
 
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900 Euro Netto denke ich mal. Ist das selbe wie ABM und da warens so 850 Euro Netto. Leistungen vom Amt sind immer Netto. Oder stand irgendwo was anderes?
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09.07.2010 16:42 Uhr von Schaumschlaeger
 
+19 | -0
 
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Fallen die dann auch aus der Statistik? Wenn unsere Ministerin weiter so gute Arbeit leistet, dann haben wir bestimmt bald Vollbeschäftigung. Davon kann man sich zwar nichts kaufen, aber wenigstens stimmen die Zahlen.
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09.07.2010 16:43 Uhr von Floppy77
 
+18 | -1
 
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Der: Staat sollte lieber für die vorhandende Arbeit reelle Jobs schaffen, mit einer Entlohnung von der die Leute auch leben können.
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09.07.2010 16:44 Uhr von Soulfly555
 
+16 | -0
 
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Achja: Unsere Zensursula, die olle Gebärmaschine, hatte ja wieder nen grandiosen Einfall. Nach und nach werden dann Langzeitarbeitslose für einen Hungerlohn reguläre Arbeitsplätze ersetzen. Bravo
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09.07.2010 16:47 Uhr von Universum22
 
+7 | -31
 
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09.07.2010 16:49 Uhr von Johnny Cache
 
+11 | -0
 
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@Schaumschlaeger: Selbstverständlich wird man dann nicht mehr als Arbeitsloser geführt. Man gehört dann zu der überwältigenden Anzahl der Leute die zwar ALG2 beziehen müssen, aber dennoch arbeiten. Soweit ich weiß sind das schon heute weit mehr als die Hälfte aller.

Wenn man mal richtig rechnet kommt man auf mindestens 7 Mio. Bürger die effektiv Arbeitslos sind oder unterhalb des Existenzminimum leben müssen und deswegen aufstocken dürfen, welche bezogen auf die rund 54 Mio Bürger im arbeitsfähigen Alter also einen Anteil von ca. 13% haben.
Und wie hoch ist noch mal unsere offizielle Arbeitslosenquote?
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09.07.2010 16:52 Uhr von brainbug1983
 
+9 | -0
 
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@romifreak: Das Problem dabei ist, das heute schon ein großteil der EEJs NICHT zusätzlich sind. Nur leider wissen das die wenigsten oder lassen sich dann ganz schnell von der Arge einschüchtern. Wenn ich seh das EEJ z.B. in Kindergärten kommen um mit den Kindern zu spielen, was bitte ist daran zusätzlich? Dafür gibts ausgebildete Erzieherinnen. Weiter gehts mit den ganzen Grünanlagen-Pflegern. Die müssen auch ohne EEJ gepflegt werden, und zwar zu normalen Löhnen, aber auch hier werden viele reingesteckt die dann normale Angestellte verdrängen. Da gibts noch etliche Beispiele zu, aber ich denk das dürften die beiden sein die am häufigsten vorkommen.
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09.07.2010 16:52 Uhr von Universum22
 
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