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Deutschland: DIHK fordert mehr Zuwanderung und schlägt kanadisches Modell vor

Die großen Wirtschaftsverbände sehen mehr denn je Deutschland als Einwanderungsland an, dessen Wohlstand nur durch eine erleichterte Zuwanderung erhalten werden kann. Grund ist die demografische Entwicklung Deutschlands, die zu einem Absinken der Bevölkerungszahl führen werde.

Hierbei wird besonders von nicht-europäischen Ausländern seitens der Wirtschaft gesprochen. So sehe man Deutschland im Wettbewerb und müsse sich demzufolge darin besser positionieren, um als attraktives Einwanderungsland angesehen zu werden. Für bessere Integrationschancen müsse man genauso sorgen.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, favorisiert nach kanadischem Modell ein Punktesystem im Hinblick auf Qualifikation, Erfahrung im Beruf und Sprachkenntnisse. So könne man flexibel und schnell auf Fachkräftemängel reagieren.


WebReporter: Margez
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Zuwanderung, DIHK
Quelle: www.rp-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2010 10:25 Uhr von borgworld2
 
+12 | -2
 
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Find ich gut: Zuwanderung der richtigen Leute ist ja zu begrüssen.
Bei solchen Personen hat man auch selten Probleme mit Kultur oder sonstwas, denn man kann mit ihnen Kommunizieren.
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09.07.2010 11:08 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -5
 
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Die Zuwanderung: passiert doch....jeden Tag.

Nur eben meist illegal...

Wie da das kanadische Modell wirklich Abhilfe schaffen soll,weiß ich nicht...
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09.07.2010 11:08 Uhr von hertle-
 
+10 | -1
 
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natürlich ist die Wirtschaft an mehr Zuwanderung interessiert.
Dann bekommen die mehr billigere Arbeitskräfte.
Die Wirtschaft war ja der initiale Auslöser für die Zuwanderung.
Die Wirtschaft hat auch die Krise erschaffen. Damit jagen sie uns Zukunftsängste ein und drücken die Löhne.

Auf Dauer geht diese Rechnung aber nicht auf.

Billige Arbeitskräfte machen weniger Konsum.
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09.07.2010 11:42 Uhr von GuruRoach
 
+2 | -1
 
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die wirtschaft hat anscheinend immer noch zuwenig billige arbeitssklaven, die unter tarif bezahlt werden und keiner gewerkschaft angehören. lasst uns doch gleich das dubai-modell zum vorbild nehmen... phillipinos einfliegen, die solange hier zum hungerlohn arbeiten dürfen solange sie ruhig sind und jederzeit auch ohne gründe wieder abgeschoben werden können. die hälfte der deutschen arbeitnehmer, deren jobs ersetzbar sind, bekommt dann hartz4, das von der noch arbeitenden, gebildeteren hälfte der deutschen arbeitnehmer bezahlt wird, den Firmenbesitzern werden alle steuern erlassen.
dann sind doch alle glücklich... die hartz4ler wollen laut den firmenbossen ja eh nicht arbeiten, die arbeitnehmer zahlen zwar übermässig abgaben aber "die können ja froh sein einen job zu haben", die ausländischen hungerlöhner verhungern hier immerhin nicht so schnell wie daheim und die bosse können weiter immer mehr geld scheffeln.

bravo.
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09.07.2010 11:51 Uhr von HateDept
 
+4 | -1
 
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Ausbildung adé: Der clevere Kapitalist investiert nicht in Ausbildung - er kauft ausgebildete Leute ein.
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09.07.2010 11:55 Uhr von hertle-
 
+3 | -1
 
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dumm ist nur daß der Großteil des verdienten Geldes der zugewanderten Arbeitskräfte oft wieder in das Heimatland fließt.

Irgendwann wird es auf uns zurückkommen.. und wir bezahlen die Rechnung.

<futuramainsider>Last uns ne riesige Kugel aus Müll und AOL-CDs ins All schießen.</futuramainsider>
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09.07.2010 12:11 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -2
 
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Hiermit sind wohl vor allem Chinesen gemeint, aber damit würde man die Wirtschaftsspionage des Reichs der Mitte noch mehr anheizen. Außerdem geht natürlich ein Stück Identität Europas mit jedem Zuwanderer so flöten. Wenn man daher so dringend Spezialisten braucht, warum fördert man dann nicht die Gentechnik, dann ist das Problem am cleversten gelöst. Die Natur hat mit Zwillingen auch kein Problem.
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09.07.2010 13:12 Uhr von xjv8
 
+2 | -0
 
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Dann: sollen die Arbeitgeber mal sehen, dass sie Arbeitslosenquote auf 3% senken. Es gibt genügend ältere Arbeitnehmer die qualifiziert sind und aufgrund ihres Alters abgelehnt werden. Natürlich dürfte es dann auch mit Leiharbeitern aus sein. UND dann, und nur dann würde ich die Grenzen aufmachen. Der DIHK macht sich das alles sehr leicht und fordert nur, auf die soziale Verantwortung angesprochen kommt meistens nichts.
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09.07.2010 15:43 Uhr von Totoline
 
+3 | -1
 
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Alles klar: " So könne man flexibel und schnell auf Fachkräftemängel reagieren. "

Fachkräfte sind nach wie vor angeblich knapp.
Aber mal ehrlich: Keine unserer Regierungen, weder die aktuelle, noch eine der älteren, hat sich jemals durch Ehrlichkeit oder soziale Kompetenz hervor getan.

In meinen Augen dient diese Farce nur dazu, die eh schon am Boden liegenden Löhne noch weiter zu drücken, damit sich das Kapital, welches durch Lobbyismus verdient wird mehrt!

Zudem ist dieser Mangel selbst verschuldet! Als erstes wurde an der Bildung gespart, Ausbildungsplätze gab es eine Zeit lang auch nicht wie Sand am Meer, das Studium darf man sich inzwischen selber Finanzieren.

Ach ja...wie viele Lehrkräfte stehen auf der Straße? Wie groß sind inzwischen die Klassen, die durch die verbliebenen, völlig überforderten Lehrkräfte unterrichtet werden?

[ nachträglich editiert von Totoline ]
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09.07.2010 19:56 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -0
 
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flexibel: >> So könne man flexibel und schnell auf Fachkräftemängel reagieren. <<

trotz den 6,8 millionen hartz-IV-empfängern, 3,153 millionen arbeitslosen, gut 300 tausend sozialhilfeempfänger und einer mir derzeit unbekannten anzahl von in >arbeitsmaßnahmen< steckenden bürgern, brauchen wir >unbedingt< noch mehr zuwanderer von "von nicht-europäischer herkunft".

an der stelle zu erwähnen das die bürger (wähler) verarscht wurden, dürfte etwas überflüssig erscheinen.

weniger überflüssig sollte der hinweis sein, das sich das die gut 10 millionen hilfempfänger auch bei der nächsten wahl nicht aussuchen dürfen, welche hochqualifizierten "nichteuropäer" demnächst für sie in die presche springen sollen.

denn zufälligerweise sind sich da alle bürgerlichen parteien, einschließlich der linken und der "wirtschaft" einig, das wir unbedingt mehr zuwanderer brauchen.

für viele heißt das diesbezüglich bei der nächsten wahl einmal mehr, das man sich den sonntag und das >kreuzmachen< auch sparen kann.
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09.07.2010 21:33 Uhr von Natoalarm
 
+5 | -3
 
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Ich wähle NPD: Ist auch gut so.
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10.07.2010 09:59 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
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bei den Kanadiern müssen Einwanderer-Kinder einen höheren IQ aufweisen, als die Eigenen...

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