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Köln: Kinder beim Spielen auf Güterwaggon von Lichtbogen getroffen

Drei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren sind beim Spielen auf einem Bahngelände zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Sie kletterten auf einen abgestellten Güterwaggon und gerieten dabei wohl zu nah an die stromführende Oberleitung.

Dabei entzündete sich ein sogenannter Lichtbogen und verletzte eine Elfjährige und einen zwölf Jahre alten Jungen lebensgefährlich. Mit schwersten Verbrennungen mussten sie in eine Spezialklinik transportiert werden.

Ein zwölfjähriges Mädchen wurden bei dem Vorfall ebenfalls schwer verletzt, konnte aber in einer Kölner Klinik behandelt werden. Die Bahn stellte daraufhin den Strom ab, es kam zu Störungen im Zugverkehr zwischen Köln und Bonn.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Köln, Stromschlag, Güterwaggon, Lichtbogen
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2010 08:55 Uhr von claeuschen
 
+2 | -0
 
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Immer wieder hört man, dass Kinder auf Waggon klettern. Im vergangenen Jahr starb in Köln ein Kind. Zum Glück ist der medizinische Fortschritt heute so weit, dass selbst Verbrennungen dieser Schwere nicht automatisch zum Tod führen.

Ich wünsche gute Besserung und das von ganzem Herzen.

[ nachträglich editiert von claeuschen ]
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09.07.2010 09:12 Uhr von Bokaj
 
+14 | -2
 
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Wenn Eltern nicht aufklären Das Thema "Lichtbogen", Gefahr von Stromleitungen gehört in den Lehrplan der 1. Grundschulklasse und in den Kindergarten, damit die Kinder die Gefahr kennen, die von Stromleitungen ausgeht.
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09.07.2010 09:41 Uhr von mr.jac
 
+6 | -3
 
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Auch Erwachsene klettern immer wieder auf Waggons und holen sich den Tod. Und dann heißt es, dass die Bahn nicht genug tut um das zu verhindern...so ein Scheiß. Die Dummheit der Leute muss bestraft werden, und das tun die in dem Fall selbst.

Was die Kinder angeht ist das natürlich nicht so schön, aber da frage ich mich, was die sich dabei denken (die sind immerhin 11 und 12!!!!) und was die Eltern gemacht haben?!
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09.07.2010 11:09 Uhr von NoGo
 
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@mr.jac: "Was die Kinder angeht ist das natürlich nicht so schön, aber da frage ich mich, was die sich dabei denken (die sind immerhin 11 und 12!!!!) und was die Eltern gemacht haben?! "

Antwort 1: Nix
Antwort 2: Nix

Und wenn es noch so schlimm ist. Kein Pardon. Betreten von Bahngelände ist verboten. Eltern haften für ihre Kinder würde ich sagen.

Ich gebe Bokaj völlig recht. Ich würde sogar weitergehen und ein neues Fach einführen, welches sich mit Gefahren im Alltag beschäftigt. Offensichtlich sind Eltern heutzutage nicht mehr in der Lage, ihren Kindern sowas beizubringen. Da könnte man dann neben elektrischem Strom und Feuer auch Verkehrserziehung, Umweltschutz und ähnliches einfließen lassen, die ja sowieso Teil des Unterrichts sind (zumindest Verkehrserziehung). Kinder müssen wissen, in was für einer Welt sie leben und wie sie sich selbst und andere schützen können und müssen.
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09.07.2010 11:33 Uhr von kingmax
 
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nix für schwache nerfen: http://www.youtube.com/...
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09.07.2010 11:45 Uhr von theG8
 
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Ein schönes Beispiel: für funktionierende Evolution. Da Elektrizität in das menschliche Leben Einzug gehalten hat und auch nicht mehr weg zu denken ist, empfiehlt es sich auf jeden Fall wenn man sich auch ein Wenig damit auskennt. Wer da nicht "fit" genug ist, hat nun mal nur schwindend geringe Chancen.
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09.07.2010 11:56 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+1 | -3
 
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@theG8: Ich stimme Dir hier voll zu !
Hier greift die Evolution.

Dumme Kinder klettern auf Waggon -> Blitz-> Kinder tot und pflanzen sich nicht mehr fort!

Kluge Kinder klettern nicht auf Waggons -> kein Blitz-> nicht tot -> pflanzen sich fort

traurig, aber nur die Klugen überleben

In der Natur heisst das natürliche Selektion
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09.07.2010 17:34 Uhr von Schwertträger
 
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Der Typ aus dem von kingmax verlinkten Video war ja auch ein sturer Unbelehrbarer. Der hat´s nicht besser verdient.

Bei den Kindern sieht die Sache anders aus.
Da müssten die Eltern zur Rechenschaft gezogen werden. Mich würde sehr interessieren, wie deren Erziehungsstil bis jetzt ausgesehen hat. Und wenn der nicht einwandfrei ist, dann ab in den Bau mit den Eltern (alle sechs) wegen fahrlässiger Körperverletzung mit teilweiser Todesfolge.
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14.07.2010 01:25 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Warum zäunt die Bahn ihr Gelände nicht ein? Bzw. sorgt dafür, dass beschädigte Zäune repariert werden.
Soweit mir bekannt, existiert ein Gerichtsurteil, dass die Bahn nicht verpflichtet ihr Gelände einzuzäunen. Beim Privatmann heisst es allerdings"Eigentum verpflichtet...". Ein weiterer Skanal der deutschen Justizmafia. An Stelle der Eltern, würde ich den zuständigen Richter/in töten und in kleine Stücke hacken - oder umgekehrt. Den Verantwortlichen der Bahn ebenfalls.
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14.07.2010 01:58 Uhr von Schwertträger
 
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@Briefmarkenanlecker: Wer ist denn für die Kinder verantwortlich??
Die Bahn?
Oder die Eltern?

Da ein Bahngelände immer mindestens ein Gleich hat, das hinausführt, kannst Du es nicht einzäunen, sofern Du nicht die ganze Strecke landesweit einzäunst. Denn sonst bleibt ja immer eine offene Stelle.

Mit der Einzäunerei würdest Du allerdings sehr vielen Leuten im ländlichen Bereich auf den Geist gehen, die dann nicht mehr einfach so die den größten Teil einer Stunde völlig ausgestorbenen Bahnkörper überqueren könnten.

Und das alles nur, weil irgendwelche Eltern ihre Kinder nicht über die Gefahren aufklären können?
Wohl ein bisschen unverhältnismäßig, oder?!

Und wie ich schon im anderen Thread sagte: Noch mehr Sicherheitsmaßnahmen führen nur zu noch mehr fehlgeleitetem, trügerischem Sicherheitsgefühl. Also ein klarer Fehlweg.


Dass die Ungleichgewichtung von Bahn zu Privateigentum einer Berichtigung bedürfte, da stimme ich durchaus zu. Aber das ist kein Grund, Richter zu ermorden. Denn Richter machen die Gesetze ja nicht.

Schon mal Politik gemacht?
Zumindest auf Gemeindeebene?
Nein?
Dann solltest Du Dich vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
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14.07.2010 03:18 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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@ Schwertträger: Die Bahn trägt genau wie jedes andere Unternehmen und jeder Privatmann auch die Verantwortung dafür, dass keine unbefugten(insbesondere Kinder) auf Privatbesitz mit möglichen Gefahrenquellen für Leib und Leben zutritt haben. Wenn auf einem z. b. ungesichertem Schrottplatz Kinder mit und in der Schrottpresse spielen und dabei verletzt oder schlimmeres werden, kann der Eigentümer auch nicht mit dem Argument kommen, die Eltern hätten ihre Kinder nicht über die Gefahren einer Schrottpresse aufgeklärt. Wie sollen Eltern ihre Kinder über alle möglichen Gefahren und Eventualitäten aufklären können? Das ist nur theoretisch möglich.

Ich meine schon, dass landesweit das Bahngelände eingezäunt werden sollte.
So hätte man den grösstmöglichen Schutz geschaffen. Und vermutlich wäre diesen Kindern ein solcher Unfall erspart geblieben.

Ich bin auch kein Freund von übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen und sehe das mit dem trügerischen Sicherheitsgefühl ähnlich wie Du. Aber ein gefährliches Gelände einzuzäunen ist in meinen Augen nicht übertrieben.

Richter machen die Gesetze nicht - doch steht ihnen in solchen Fällen meist jede Menge Spielraum zur Auslegung schwammiger Gesetzesformulierungen zur Verfügung. Kenne das Urteil und die Begründung nicht im Detail. Aber für jeden Unfall, der durch einen Zaun hätte verhindert werden können, trägt dieser Richter/in die (Mit-)Verantwortung. Einen Richter per Gesetz für ein Urteil zur Rechenschaft zu ziehen, ist in deutschland leider nicht vorgesehen - zumindest in der Praxis nicht.
Daher bliebe mir nichts anderes übrig, als den Richter/in umzubringen. In diesem Zusammenhang wäre die Abschaffung der Kontrollen an Gerichtsgebäuden sinnvoll, da diese den Richtern und Staatsanwälten ohnehin nur ein fehlgeleitetes, trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln. Ausserdem wird so die natürliche Selektion eingeschränkt und auf Dienstschluss verlegt.

Politik?
Politik ist nur was für Kinder, alte Männer und Schwachköpfe. Zumindest solange wir statt einer Demokratie nur eine Parteiendiktatur haben.
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14.07.2010 04:04 Uhr von Schwertträger
 
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@Briefmarkenanlecker: >Wenn auf einem z. b. ungesichertem Schrottplatz Kinder mit und in der Schrottpresse spielen und dabei verletzt oder schlimmeres werden, kann der Eigentümer auch nicht mit dem Argument kommen, die Eltern hätten ihre Kinder nicht über die Gefahren einer Schrottpresse aufgeklärt. <

Leider nicht.
Aber genau so wäre es richtig.


>Wie sollen Eltern ihre Kinder über alle möglichen Gefahren und Eventualitäten aufklären können? Das ist nur theoretisch möglich.<

Sicher kann man nicht über alles aufklären, aber das Spielen in der Nähe von Hochspannungsleitungen ist ein Klassiker. Noch dazu, wo Kinder sich ab zwei, drei Jahren für Züge interessieren, das Thema "die fahren mit Strom" also eigentlich omnipräsent sein müsste.


>Ich meine schon, dass landesweit das Bahngelände eingezäunt werden sollte.<

Da hast Du mich noch nicht richtig verstanden. Ich hatte gefragt, wie Du ein Bahngelände einzäunen willst. Da, wo die Gleise rein und raus führen, bleibt ja immer ein "Loch". Sicher könnte man da Tore installieren, aber wer will die immer auf und zu machen, wenn Züge kommen. Es gäbe also immer einen Weg, auf dem die Kinder auf´s Gelände kämen.
Ganz abgesehen davon: Ich kenne keinen Zaun (abgesehen von welchen die bewacht werden oder unter Strom stehen) der Kindern stand hält. Wir haben damals etliche Zäune mit der von Vater ausgeliehenen Kneifzange bearbeitet. Wo wir rein wollten, kamen wir auch rein. Und je abgesperrter, desto mehr wollten wir rein.

Ein ZAUN hätte also diesen Unfall NICHT verhindert.


>Aber für jeden Unfall, der durch einen Zaun hätte verhindert werden können, trägt dieser Richter/in die (Mit-)Verantwortung.<

Vielleicht.
Aber dafür müsste man erstmal den Nachweis führen, dass ein Zaun den Unfall wirklich verhindert hätte, ...und dafür, dass ein anderes Urteil zu früherem Zeitpunkt dann auch wirklich zu einem real existenten Zaun geführt hätte.


>Politik ist nur was für Kinder, alte Männer und Schwachköpfe. Zumindest solange wir statt einer Demokratie nur eine Parteiendiktatur haben.<

..... was man ja vielleicht ändern könnte, wenn man in der Politik wäre.
Außerdem haben wir keine Parteiendiktatur, sondern eine Wirtschaftsdiktatur.

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