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Stevia wird als Zuckerersatz immer interessanter

Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob die Strauchpflanze Stevia als Zuckerersatz zugelassen werden soll. Die Strauchpflanze enthält einen kalorienfreien Süßstoff und besitzt gesunde Eigenschaften. Kritiker warnen jedoch, dass Stevia gesundheitsschädlich sein könnte.

Als Lebensmittel ist Stevia hierzulande noch nicht zugelassen. Die Nachfrage steigt allerdings: Forscher in Europa und Deutschland beschäftigen sich intensiv mit der Pflanze. Nach neuen Studien birgt Stevia keinerlei gesundheitlichen Risiken.

Auch Cola-Hersteller interessieren sich immer mehr für Stevia. In ersten Getränken und Lebensmittel ist die Pflanze bereits verarbeitet.


WebReporter: Nefkor
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Zucker, Stevia, Süßstoff
Quelle: www.zehn.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2010 14:43 Uhr von SystemSlave
 
+26 | -11
 
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Ist bestimmt harmloser ls Aspartan und Co: das was die Zuckerersatz nennen würde ich nichtmal zum Klohputzen nehmen.

Flurid ist Giftig, Jod ein Abfallprodukt der Chemie Industrie und dennoch sind sie für den Menschen zugelassen. Und bei ner Pfalnze stellen die sich so an, stimmt den muss sich die Chemie Industrie was neues einfallen wie sie Ihren Giftmüll entsorgen. Aber es gibt ja noch Drittweltländer
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08.07.2010 14:51 Uhr von iamrefused
 
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08.07.2010 15:16 Uhr von jpanse
 
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Habe Stevia schon probiert: Zucker bleibt zucker...es ist eine andere süsse und das schmeckt man.
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08.07.2010 15:17 Uhr von Jolly.Roger
 
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Gesundheitsschädlich ist genaugenommen auch nicht richtig.

Die Blätter des Strauchs werden in manchen Ländern als Verhütungsmittel eingesetzt, sie sollen die Fruchtbarkeit verringern.

Die Frage ist, ob das genau mit diesem süßenden Bestandteil zu tun hat oder nicht. Außerdem ist fraglich, ob die Wirksamkeit nicht auf der gleichen "Tatsache" beruht wie die Wirksamkeit von Naßhornpulver zur Potenzsteigerung.

Wobei es in der heutigen Zeit sowieso massenweise erlaubte Produkte gibt, die nachweislich Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.

Ich war lange Zeit hin- und hergerissen, aber langsam bin ich mir sicher, daß hier einfach nur die Zucker-Hersteller dahinterstecken und das Stevia schlecht reden wollen. Werd mir das Zeugs jetzt mal bestellen, Kinder wollt ich eh keine mehr... ;-)
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08.07.2010 15:52 Uhr von strausbertigen
 
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Alt bekannt: diese Pflanze wie auch noch ganz andere sind deshalb hier "nicht zugelassen" weil es MEnschen gibt die mit der Industrielobby zusammenarbeiten. Die Zuckerbranche (klingt lustig) ist gewaltig und zwar so gewaltig dass man es gerne unterschätzt....schliesslich klingt Zucker ja auch schon süss.

Ebenso gibt es diverse Heilpflanzen die man in Europa und auch den USA nicht zulässt aber nicht weil sie etwa schädlich wären, sondern weil sie ganze MArken komplett überflüssig machen würden und auch noch völlig frei von idiotischen Stoffen wären.

Geld regiert die Welt heisst das Spiel hier
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08.07.2010 15:53 Uhr von Cheshire
 
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@SystemSlave: Ich liebe es wie du mit Halbwissen um Dich wirfst,

a) Giftigkeit ist eine Frage der Dosierung, auch Kochsalz kann für den Menschen giftig werden wenn man es hoch genug dosiert.
b) der menschliche Körper braucht Fluoride zum Aufbau von Knochen und Zähnen.
c) nur wasserlösliche Fluoride sind extrem giftig, es gibt aber auch eine vielzahl von wasserunlöslichen Fluoriden.
d) unabhängig davon ob Iod als Abfallprodukt bei bestimmten chemischen Prozessen entsteht ist es ebenso wie Fluoride ein wesendlicher Teil von dem was der Mensch zum Leben benötigt. Iodmangel ist ganz und gar nicht schön.
e) der Name des Zuckerersatzes ist Aspartam und auch hier kommt es bei der Gesundheitsgefährdung auf die Menge an.
In Studien hat sich die gefährliche Dosis bei 50mg/Kg Körpergewicht pro Tag herausgestellt, in Europa gilt ein Grenzwert von 40mg.
Nur zur Verdeutlichung: ein 70 Kg schwerer Mann müsste pro Tag etwa 26,6 Liter Cola Light zu sich nehmen um die 40mg/Kg Körpergewicht zu erreichen.

Aber ok, alles was die Lebensmittelindustrie macht ist böse und dient nur dazu Abfallprodukte zu entsorgen.
Sorry aber wenn Du auf diesem Standpunkt stehst empfehle ich Dir, schonmal wieder Weizen anzubauen und Dein eigenes Brot komplett selbst herzustellen, weil Du wirst immer irgendwas finden was ja so extrem böse ist.

Oder versuch doch alternativ mal einen Monat komplett Iodfrei zu leben, das wäre bestimmt auch lustig wenn Du siehst wie Dein Körper reagiert!
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08.07.2010 17:17 Uhr von Chastity82
 
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Stevia: Ich hoffe das Stevia endlich zugelassen wird. Die Studien die belegen sollen, dass Stevia schädlich sind wurden teilweise finanziell von Zucker und Süsstoff produzierenden Firmen unterstützt. Ich gebe darauf nichts. Die meisten Produkte sind ab einer gewissen Dosierung schädlich!

Ich nutze schon seit Jahren Stevia da ich gegen künstliche Süsstoffe allergisch bin. Das wirkt sich leider sogar schon bei den minimalen Mengen die in den meisten Zahnpasta Sorten enthalten sind aus.
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08.07.2010 17:26 Uhr von goBear
 
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Der Witz ist Das man (pures) Stevia bereits als Badezusatz bekommt und zum süßen benutzen kann.
Verboten wurde es durch die NeoFood Verordnung der EU um die Leute vor "schädlichen" neuen Pflanzenprodukten aus dem EU-Ausland zu schützen, da die Bürger eine Unverträglichkeit haben KÖNNTEN.
Meiner Meinung nach ist diese Verordnung nur der Versuch den Lebensmiteilherstellern genug Zeit zu verschaffen neue und interessante Pflanzen oder Produkte selbst zu kultivieren um kein Geld ins Ausland oder an andere Hersteller zahlen zu müssen.
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08.07.2010 17:53 Uhr von -canibal-
 
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@Bacha.Bazi: Genau! Hinter der permanenten „Verunglimpfung“ und als „gesundheitlich bedenklich“ Einzustufenden Stevia steht die mächtige Zucker-Lobby, die in der Pflanze, wenn sie für den Markt als unbedenklich zugelassen wird, sich um ihre Multimilliardenpfründe Sorgen macht. Überall und in allem, was wir essen ist Zucker drin. Hauptsächlich in industriell gefertigter Nahrung. Wo soll der ganze Zuckerberg dann hin? Und wer kauft ihn dann noch? Sogar Ärzte raten dazu wenig bis gar keinen Zucker zu essen, da er erwiesenermassen schädlich ist, dick macht und nach immer mehr Nachschub verlangt, weil es „leere“ Kalorien sind und nur Brennwert haben aber keinen Nährwert, und ergo auch ein gewisses Suchtpotenzial in sich trägt.

Genau das gleiche gilt auch für die „Alkohol-Lobby“ (Brauereien, Winzer, Brennereien, Staat/Steuereinnnahmen)
Siehe Werbung... “Dieses Spiel wurde ihnen präsentiert von...Krombacher“....“Ein Glas Rotwein täglich fördert ihre Gesundheit“ (...alles Blödsinn...dafür gibt es keine wirklich fundierten medizinischen Beweise!)

Hätte Canabis eine Lobby, wäre die Legalisierung schon längst Realität, würde zum Alltag gehören und alles wäre gut organisiert, damit jeder, der will sich beim Drogisten oder sonstwo sein „Piece“ kaufen kann und Ruhe wäre...

Aber es ist grundsätzlich gut und lässt hoffen, dass die Zuckermafia ins wanken gerät...
Beim Tabak hats doch auch geklappt, trotz jahrelanger Beteuerungen und eindeutiger Forschungsergebnisse von noch eindeutigeren „Experten“, dass Nikotin nicht süchtig macht und Rauchen keinen Lungenkrebs verursacht....

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
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08.07.2010 19:06 Uhr von SXMPanther
 
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@Canibal: Wie wäre es wenn du statt Cannabis den richtigen Namen der Pflanze erwähnst?

Diese Pflanze heißt nämlich Hanf und wurde bereits seit hunderten von Jahren angebaut und verarbeitet weil man von dieser Pflanze etwa 100% nutzen kann... Selbst das heutige Plastik und Benzin könnte man aus Hanf herstellen und bräuchte keinen Tropfen Erdöl. Nur weil man aus dieser Pflanze soviel machen konnte wurde sie von der Erdölindustrie als Cannabis verunglimpft.
BTW.: Mittlerweile gibt es über 20 Sorten von Hanf die angebaut werden dürfen weil der THC gehalt nicht ausreicht um einen Rauschzustand zu erreichen. Vielleicht wäre da mal eine richtige Forschung sinnvoll weil es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt und er Umweltfreundlich ist. Aber das werden wir wohl nie erleben solange die Ölindustrie noch existiert....
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08.07.2010 22:47 Uhr von Bluti666
 
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Kein Wunder das Stevia angeblich gesundheitschädlich sein soll, sieht doch die Zuckerindustrie ihre Felle davonschwimmen. Meine Mutter hat Stevia zuhause, einmal als fertiges Granulat und einmal die Blätter der Pflanze selbst, was mich daran stört ist, das Stevia leider genauso einen beschissenen Eigengeschmack hat wie die ganzen künstlichen Süßstoffe ala Apartam, Acesulfam-K, Cyclamat und Saccharin.
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08.07.2010 23:16 Uhr von Marius2007
 
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Ich bin mit der News nicht einverstanden: Okay man kann sich echt kurz halten aber das ist langsam nichts neues mehr die gleichen Informationen gab es schon vor 2 Jahren.
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08.07.2010 23:18 Uhr von Simon_
 
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Zuckerersatz: Geheimtipp: Xylit/Xylitol.
http://www.xylitol-info.de ist da ganz hilfreich. Sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker, hat aber nur 40% der Kalorien und ist nicht kariogen -> die karieserregenden Bakterien können es nicht verstoffwechseln.

Ist zwar etwas teurer.. aber gesünder.
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09.07.2010 08:12 Uhr von dataunoch
 
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Die Zuckerindustrie ist ein Milliardenmarkt. Da darf man auch etwas dagegen arbeiten ;-)
In Japan und USA ist das Mittel zugelassen, scheint also nicht so schädlich zu sein.

Die Tabakbauer in Deutschland, die ja jetzt keinen Tabak mehr anbauen dürfen, sollen auf Stevia "umrüsten"

http://www.innovations-report.de/...

Und die Uni Hohenheim prüft aktuell für uns die Verträglichkeit:
https://stevia.uni-hohenheim.de/

Es wird ziemlich sichern bald auf den Markt kommen.
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09.07.2010 16:22 Uhr von httpkiller
 
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Ich bezweifle dass die Zuckerhersteller einen so großen Einfluss ausüben (siehe auch https://stevia.uni-hohenheim.de/). Sonst wäre auch Süßstoff nicht auf dem Markt. Und genauso wenig wie Süßstoff kann Zucker durch Stevia ersetzt werden. Zum backen z.B. ist Stevia (wie auch Sußstoff) ungeeignet da die anderen Eigenschaften (neben der Süße) des Zuckers fehlen. Im Kaffee schmeckt Stevia auch nicht sonderlich, es ergibt einfach keinen harmonischen Geschmack. Da bevorzuge ich Süßstoff. Im Tee allerdings ist Stevia gut. Ich habe selbst Stevia und habe schon einige Sachen ausprobiert. Irgend wie hatte ich auch neulich den Verdacht, dass ich auf Stevia leicht alergisch reagiere. Das muss ich mal weiter im Auge behalten. Und es ist immer Vorsicht geboten, nur weil etwas pflanzlich ist, heißt es nicht automatisch das es gesünder als ein chemischer Süßstoff ist. Wobei da stevia in anderen Ländern zugelassen ist, dürfte die Gefahr gering sein. Hätte es diese EU Verordnung schon länger gegeben währen auch exotisch Früchte wie die Kivi und die Trachenfrucht nicht als Lebensmittel zugelassen.

Aber man sollte schon schauen, dass wir Stevia selbst anbauen können. Eine noch größere Abhängigkeit von China ist nicht erstrebenswert, Vor allem nicht bei Lebensmitteln, die mischen da ja gerne mal Malimin drunter.

[ nachträglich editiert von httpkiller ]
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09.07.2010 18:35 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@SXMPanther: "Wie wäre es wenn du statt Cannabis den richtigen Namen der Pflanze erwähnst? Diese Pflanze heißt nämlich Hanf (...)"

Öhm... ist beides richtig. Cannabis ist nur der wissenschaftliche Name der Gattung Hanf ;)
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12.07.2010 15:18 Uhr von sayrue
 
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Stevia aus Paraguay: Ich vertreibe - aus Paraguay heraus - Stevia in meinem online-Shop.
Unser Stevia ist sonnenverwöhnt und wir können 4x im Jahr bestes Süßkraut ernten. Dem entsprechend sind auch alle Stevioprodukte (Pulver und Tropfen) hervorragend im Geschmack und aufgrund ihrer Zusammensetzung auch mehrfach ausgezeichnet (u.a. vom Diabetikerverband sowie Koscher).

Übrigens ist das reine Steviosid, wie es in Deutschland gerne auf ebay oder sonstigen Portalen angeboten wird, nicht für den Frühstückstisch geeignet. Hier in Paraguay wird Steviosid ausschließlich für die industrielle Weiterverarbeitung angeboten.
Es ist so dermaßen hoch konzentriert, dass es der Endverbraucher gar nicht vernünftig dosieren kann. Das Ergebnis ist Bitterkeit aufgrund von Überdosierung.

Warum also nicht gute Produkte direkt aus Paraguay beziehen - dem Herkunftsland von Stevia?

Herzliche Grüße aus Paraguay
http://www.Yerbabuena-Shop.net
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12.07.2010 20:07 Uhr von Naturico
 
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Natürlich Süßen mit Stevia! Stevia gehört endlich als Lebensmittel in der EU zugelassen, wie in vielen Ländern schon lange vielseitig geschätzt. Der K(r)ampf der Lobbys in der EU gegen Stevia ist ein Skandal. Was erlaube Eu? Gibt ein Stück Natur dem Mensch zurück.

Steviablätter sieht das Verwaltungsgericht München als Lebensmittel an, da es vor der Novel Food Verordnung schon in großem Maße in Deutschland konsumiert wurde und dieser somit nicht unterliegen dürfte. Entscheid noch nicht rechtskräftig, wegen Berufung Land Bayern, doch Prozess wird merkwürdigerweise seit langem nicht fortgeführt, weshalb wohl?

Für alle Steviainteressierte schaut Euch den Fernsehbeitrag der Abendschau im BR Fersnehen vom 26.05.2010 an. Einfach bei google nach dem Stichwort Süßkraut Stevia Abendschau suchen.
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07.07.2011 16:49 Uhr von Stanislav
 
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WDR Reportage über Stevia: Wehr mehr über Stevia erfahren möchte, findet hier eine gut gemachte und aktuelle Reportage des WDR über Stevia: http://www.dokumentarfilm24.de/...
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28.10.2011 15:34 Uhr von quade34
 
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jolliRoger: mir gefällt Dein Naßhornpulver. Wo wächst das Tier?

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