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Die Euro-Einführung - eine erneute Reparationszahlung?

Die Euro-Einführung ist laut dem Euro-Skeptiker Prof. Wilhelm Hankel die schwerwiegendste wirtschaftliche Fehlentscheidung seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Durch die Abschaffung der Deutschen Mark und der Währungsreform hin zum Euro schultere Deutschland die größte wirtschaftliche Last, so Hankel.

Die Politiker Deutschlands seien laut Hankel nicht in der Lage, diesen Sachverhalt richtig einzuschätzen. Zudem werde die deutsche Mehrbelastung von den europäischen Partnern nicht ausreichend gewürdigt. Die Bundesbürger erkennen dieses Problem erst gar nicht, so der Euro-Skeptiker weiter.

Nach Bekanntwerden der juristischen Mängel des Euro-Rettungspakets und des damit möglich verbundenen Verstoßes gegen das Grundgesetz (ShortNews berichtete), reichte Prof. Wilhelm Hankel eine Klage beim Bundesverfassungsgericht ein.


WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Währung, Einführung, Reparation, Wilhelm Hankel
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2010 12:12 Uhr von Reflektion
 
+41 | -6
 
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Leistet Deutschland bei seinem europäischen Engagement wirklich eine Reparationszahlung ab oder hält die Bundesrepublik durch die Zahlungen den Europäischen Geist am Leben? Sind die Zahlungen unverhältnismäßig oder eine Notwendigkeit um die Europäische Gemeinschaft zu stützen. Ist die BRD Vorreiter oder Opferlamm?
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08.07.2010 12:16 Uhr von Hartz4User
 
+61 | -4
 
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@ Autorenmeinung: ganz klar Opferlamm
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08.07.2010 12:24 Uhr von anderschd
 
+49 | -3
 
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Der Euro. Ein riesiges Kartenhaus in dem schon jede dritte Karte fehlt. Lange geht es wohl nicht mehr. Mal abwarten. Zahlen werden wir, so oder so.
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08.07.2010 12:40 Uhr von Shan_sn
 
+16 | -3
 
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So ist das mit EINER Währung: Eine Währung für wirtschaftlich starke und schwache Ländern kommt zumindest anfangs den Schwachen zugute. Der EUro ist auch ein Grund, warum die Griechen nun den Gürtel enger schnallen müssen.
Mit einer eigenen Währung reguliert sich ein staat seine im Vergleich schwache Wirtschaft mit Kursanpassungen.
Durch den Euro gibts keinen Kurs zwischen "reichen" und "armen" Ländern.
Bald werden die Schulden durch den exponentiellen anstieg nicht mehr zu zahlen sein. Dann ist das Kapitel Euro beendet!
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08.07.2010 12:42 Uhr von PakToh
 
+9 | -2
 
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@Autor: Ok, Du zahlst ab jetzt alle meine Ausgaben und ich sag dir dass du mehr Zahlen sollst weil ich mich verrechnet habe und wir alle nicht genug Geld haben um uns meinen Lebensstil zu sichern.

Bist du dann Ofperlamm oder ist das ein notwendiges Übel?

Sicher ist es Differnezierter zu sehen, aber diese ganzen Behauptungen der Weltwirtschaft entspringen in meinen Augen nur den Denkstrukturen die das System allen Managern und Studenten in Wirtschaft eindrücken will und aktuell einbrennt.

Es gibt an Unis genug Leute die die Krise haben kommen sehen, aber entweder haben sie von den Profs für ihr denken schlechte Noten bekommen, haben irgendwann die Klappe gehalten oder sind abgegangen...

Von Daher: Wer glaub Wirtschaft funktioniert mit "ewigem Wachstum" der ist entweder blöde oder kann nicht weiter als 3 zählen, denn wenn man die Wirtschaft hoch rechnet wirds eng oder es gibt nen Knall ;)
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08.07.2010 12:46 Uhr von Alh
 
+13 | -3
 
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Hankel: vor!
Endlich mal jemand, der sich nicht verarschen lässt.
Bei einer Volksabstimmung würde der Euro sicher schlecht abschneiden und die Mark müsste wieder eingeführt werden.
Die Zahlungen sind unverhältnismäßig hoch und wüssten wir die genauen Beträge würde ein Aufschrei durchs Land gehen.
Ohne D könnte die EU den Laden dichtmachen, deshalb, raus aus dem Schuldenverein!
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08.07.2010 12:47 Uhr von Reflektion
 
+15 | -1
 
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@gugge01: Und wenn diese Reparationszahlung an die Zustimmung der Siegermächte zur Wiedervereinigung gekoppelt ist?
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08.07.2010 12:53 Uhr von PakToh
 
+6 | -1
 
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@gugge01: Rein von der Formalen Definition magst du Recht haben, aber nur weil man dünne Scheisse Dünpfiff nennt ist es noch lange nicht wohlriechender...
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08.07.2010 12:57 Uhr von ohne_alles
 
+12 | -0
 
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Das gesamte deutsche Volk ist ein Opferlamm, welches für die korrupte Finanzelite blutet. Systembedingt durch Zinszahlungen
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08.07.2010 12:58 Uhr von ckh
 
+10 | -0
 
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Reparation? Nennen wir es doch einfach eine verborgene Reparationszahlung. Sparen wir uns die Debatte. Fakt ist, das es ein unfassbares Verlustgeschäft für unser Land war. Wie die EU insgesamt. Danke, Herr "Doktor" Kohl.
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08.07.2010 13:18 Uhr von certicek
 
+11 | -1
 
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@ ckh: Irrtum. Verlust nur nur für die Arbeiter und Angestellten, Rentner, Kinder, Familien....
Für Großunternehmen, Banken und politische Elite ein Gewinn. Ein Riesengewinn!!!

[ nachträglich editiert von certicek ]
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08.07.2010 13:33 Uhr von Reflektion
 
+4 | -2
 
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@gugge01: Dann alle Rechnungen nach Neuschwabenland!

[ nachträglich editiert von Reflektion ]
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08.07.2010 14:46 Uhr von Flying-Ghost
 
+2 | -4
 
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Blablabla Brot; Spiele und Unterhaltung für das Volk.[edit;wazzztl]
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08.07.2010 14:55 Uhr von flireflox
 
+8 | -0
 
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das besonders traurige ist doch dass wir mit unseren Steuergeldern über die EU den Ausbau der Infrastruktur und Bildung in armen Ländern finanzieren und unsere Unternehmen dann dorthin abwandern um billiger zu Produzieren.

Wir finanzieren also unseren eigenen Untergang und bezahlen dafür, dass unsere Konkurrenz stärker und besser wird.

Traurig, dass die Bürger das nicht erkennen und endlich umdenken beim Wählen.
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08.07.2010 15:27 Uhr von fresheko
 
+7 | -1
 
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Bilderberger Taktik: geht langsam aber sicher auf . Wer sich informieren will sollte die doku Endgame anschauen . Merkel, Westerwelle und viele mehr aus der deutschen Politik machen gemeinsame sache mit den Bilderbergern
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08.07.2010 15:45 Uhr von Flying-Ghost
 
+2 | -5
 
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Blablabla Brot; Spiele und Unterhaltung für das Volk. Man, seit ihr dumm.

Aber fleißig Minus klicken. Na herzlichen Glückwunsch.
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08.07.2010 17:53 Uhr von Mario1985
 
+2 | -2
 
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Opferlamm????? ich würde es eher mit einer Melkkuh vergleichen die 5mal am tag gemolken wird, damit ja keine milch verkommen kann.....
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08.07.2010 20:45 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -3
 
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Wer bitte ist: Prof. Wilhelm Hankel?
Irgendwelche Hinterwaldgelehrte meinen anscheinend immer eine "Weltuntergangsstimmung" generieren zu müssen. Als der Euro zum $ bei 86 Cent war (kurz nach der Einführung) kam das Geschrei der weichen Währung. Vor kurzer Zeit war der Euro bei 1,51 - wieder Geschrei - macht den Export kaputt.
Und das Geschrei nach der DM ist noch viel nerviger - was wäre wenn wir unsere DM noch hätten?
Der Diesel bei 2,38 DM/Liter und der Kasten Bier bei 30-35 DM. Oder glaubt hier irgendjemand das die DM Preise nicht gestiegen wären - rechnet doch einfach mal die durchschnittliche Inflation der DM von 1992 - 2001 weiter - was glaubt ihr kommt dann raus?

Nachsatz: Nachdem die Regierungen die Gelder für Bildung gekürzt haben isrt das dumme Volk nicht mehr in der Lage den Weitblick der Regierende (kommt regieren eigentlich von Gier?) zu erkennen!
Nachsatz 2 - Wer in Nachsatz 1 Ironie gefunden hat darf sie behalten.
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08.07.2010 21:16 Uhr von phal0r
 
+8 | -4
 
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Deutschland zahlt nicht am meisten ein, weil: uns keiner leiden kann, sondern weil wir mit Abstand die stärkste Wirtschaft haben und der Beitragssatz ergibt sich prozentual aus der Wirtschaftsleistung. Wieviel wir zahlen, lässt sich in jeder Statistikbehörde einsehen. Was ihr wieder überseht, ist, dass Deutschland auch Subventionen aus der EU zurückbekommt, z.b. für strukturschwache Regionen oder Landwirtschaft. Das geht auch wieder in die Milliarden. Es bleibt zwar trotzdem negativ für uns in dieser Hinsicht, aber man muss auch bedenken, was eine gemeinsame Währung für extreme Vorteile für eine exportorientierte Nation, wie die unsere, bringt. Schließlich gehen 40% der Exporte in die EU und das Fehlen der Zollschranken und Währungsschwankungen trägt stark dazu bei. Und 40% von rund 900 Mrd € Exportvolumen (Quelle: wikipedia) sind stolze 360 Mrd. €, die einer Einzahlung von 12 Mrd. oda so gegenüberstehen. In den 12 Mrd sind noch nicht die von mir erwähnten Subventionen abgezogen.

Die Einführung der DM würde unsere Stellung in Europa radikal verschlechtern und uns isolieren, da bin ich mir sicher.

Meiner Meinung nach sind viele Probleme der Privatisierung und dem schlechten Finanzsystem zuzuschreiben. Die Banken verspekulieren sich und der Staat muss einspringen, Geld reinmpumpen, denn wenn die Banken pleite gehen, bekommen die Bürger kein Geld mehr von ihren Konten. Da sieht man doch mehr als deutlich, wie der Staat seine Macht leichtfertig abgegeben hat und zugucken muss, wie die Firmen sich Milliardengewinne einstecken, während die Löhne sinken/stagnieren.
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08.07.2010 21:27 Uhr von Bloowater
 
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Exponentiell @Shan_sn: Seit wann ist denn das Schuldenwachstum exponentiell?
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09.07.2010 06:29 Uhr von shathh
 
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Dieses "DM zurück"-Geschwafel: bringt uns nicht weiter.
Die Mark war mal und kommt nicht wieder.

Der Euro ist grundsätzlich eine gute Sache - auch und vorallem für die Verbraucher.

Wir müssen hier differenzieren zwischen der allgemeinen wirtschaftlichen Misslage der EU und dem Euro ansich.
Hätten wir die DM behalten, dann hätten wir jetzt trotzdem in die Röhre geschaut. Warum?
Weil unsere Nachbarn unsere Kunden sind. Und wenn unsere Kunden kein Geld haben, dann sehen wir auch nichts vom Zaster.

Trotzdem wurde und wird vieles in der EU falsch gemacht - Wirtschaftlich und politisch.
Daran ist aber nun nicht der Euro Schuld ;-)
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09.07.2010 07:50 Uhr von Flying-Ghost
 
+0 | -3
 
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Blablabla... die Dritte: Brot; Spiele und Unterhaltung für das Volk. Man, seit ihr dumm.

Aber fleißig Minus klicken. Na herzlichen Glückwunsch.


Und beim 1. Posting, wird ´Man, was seit ihr dumm.´ zensiert. Und beim 2. nicht. Ihr bestätigt doch nur Eure Dummheit. Also die, die sich gerade den Schuh angezogen haben. Man, man man...
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09.07.2010 08:49 Uhr von miyoko
 
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Soviel Dummheit und Populismus hier, das ist unglaublich.

Natürlich zahlt Deutschland viel an die EU. Wir zahlen in vielen Dingen deutlich mehr als andere. Aber sehr euch mal unsere Wirtschaftsleistung an. Wir waren bis vor 2 Jahren noch Exportweltmeister!
Wir Deutschen sind nicht nur das bevölkerungsreichste Land in der EU, sondern auch das reichste. Und damit haben wir auch den anderen EU-Bürgern gegenüber eine gewisste Verantwortung.

Und glaubt ihr mit der D-Mark wäre die Finanzkrise an uns vorbei gegangen? Sie hätte uns genauso erwischt, sogar viel schlimmer. So haben wir jetzt wenigstens eine halbwegs stabile Währung. Die D-Mark wäre sowas von in den Keller gerutscht.

Wir jammern auf sehr sehr hohem Niveau.
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09.07.2010 09:45 Uhr von opheltes
 
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korrekt: Zinszahlungen ist das Zauberwort.
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09.07.2010 12:00 Uhr von Bloodhead
 
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Sie machens ja nun auch denkbar falsch.
Wenn man in den guten Zeiten alles investiert, hat man in den schlechten Zeiten kein GEld mehr, die Wirtschaft anzukurbeln, also zu investieren.
Intelligenter wäre es nunmal, dann, wenn man grad mal wirtschaftlich stark ist, zu sparen, damit man in einer Rezession investieren kann, um eben dieser entgegen zu wirken....

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