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Ist Microsoft bei Programmierern nicht mehr angesagt?

Tim O’Reilly hat sich einen Namen durch einen IT-Verlag gemacht - nun behauptet er, dass besonders junge Programmierer und Entwickler sich nicht mehr für Microsoft interessieren würden. Dies liegt laut O´Reilly daran, dass Informatikstudenten mit kostenfreier und quelloffener Software gelehrt werden.

Zum Anderen sieht O´Reilly Microsoft nicht als frisches Ziel junger, moderner Programmierer: Microsoft befinde sich bei den Entwicklern nicht mehr auf dem "Radar der coolen, hippen und vorwärtstreibenden Software-Entwickler".

O´Reilly findet, dass die mobilen Plattformen Apple und Android bei den Entwicklern zurzeit im Vordergrund stehen.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Entwickler, Tim O’Reilly
Quelle: winfuture.de

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08.07.2010 08:47 Uhr von nightfly85
 
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08.07.2010 09:37 Uhr von PakToh
 
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@Autor: Das Nonpusultra?

Sorry, .NET ist nur die logische Weiterentwicklung von JAVA, allerdigns nicht Plattformunabhängig, daher für UNIX-Server ungeeignet.

Die Mobile-Plattform, mit der aktuell durchaus Geld zu verdienen, dort hat Microsoft die Entwickler seit Jahren Stück für Stück in den Arsch getreten! - Erst musste man immer höhere Versionen von Visual Studio kaufen bis die Plattform komplett eingestampft wurde (mit VS2010 gibt es keine .NET Compact - Entwicklung mehr)
Jetzt wollen sie für Windows Mobile 7 alles neu machen mit Widgets, aber kaum ein Entwickler kann sich jetzt noch drauf verlassen dass er das Know-How dass er sich aneignen muss länger als 1 - 1,5 Jahre einsetzen kann und für Independant Software Developer ist die Entwicklungszeit von Anwendungen damit zu hoch im Vergleich zu Rahmen in dem man Geld verdienen kann.
Sicher Entwickeln sich bei Apple und Google/Android die API´s weiter, aber das sind geringfügige Migrationsaufwände und die Grundstrukturen/Techniken bleiben erhalten.

Was MSSQL angeht: Nimm entweder ne Oracle oder ne MySQL/Postgres oder im aktuellen Web-Zeitalter ne NoSQL Datenbank, wenn es sich anbietet. - Der einzige Vorteil eines MSSQL ist die Integration in die Microsoftumgebung, die aber auf Servern nun mal starke Konkurrenz von UNIXoiden Systemen hat.

MySQL wird gerne gelehrt und eingesetzt weil es eine geringe Einarbeitung erfordert dann aber schon recht mächtig ist und man noch in Details sich vertiefen kann.
Oracle ist der Platzhirsch und neben DB2 DIE Datenbank schlechthin, wenns um Performance geht und die Kohle stimmt ist Oracle die DB der Wahl, egal welches System drunter liegt.

Von daher;: Was hat Microsoft zu bieten außer überteuerte Software, die man nach dem Studium dann selber zahlen muss und wo es im Studium größtenteils nichtmal Vorlesungen zu gibt? - Denn dort arbeitet man entweder mit OpenSource Lösungen (Apache, Mysql und Java oder C/C++) oder man arbeitet mit den richtig großen Teilen wie Oracle, um die Studenten an den Einsatz in großen Firmen vorzubereiten / Die Wartung der eigenen Datenbanken zu übernehmen.

Alles in Allem bietet Microsoft aber NICHTS, was einen Entwickler interessieren könnte, außer XNA, um auf der Xbox360 zu entwickeln und ggf. die Express Versionen von VS, aber naja, die geben sie auch nur raus, weil sie sonst zu viel Boden verlieren würden...
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08.07.2010 10:07 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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nun ja: So fehlt der Aussage in meinen Augen etwas.. er vergisst dabei den Punkt des Geldes.. die Plattformen bringen Geld ein mal eben ne Applikation bei Apple im Store haben und es läuft und läuft klar Mic. ist nicht mehr cool aber die Software ist teilweise solide (sind ja auch nur Weiterentwicklungen davon müssen sie allerdings weg) auch wenn ich Opensource Software bevorzuge (kein wunder ich benutze Linux) gibt es ein paar gute Software Stücke selbst .net kann man mit Mono auch für UNIX Server nutzen


Mysql/Postgres sind nicht schlecht aber Mssql ist auch nicht von schlechten Eltern und kann es mit Mysql und Co aufnehmen (allerdings spielt SAP und Oracle noch in einer ganz anderen Liga) ich würde allerdings nicht so weit gehen und sagen das Oracle die DB der Wahl ist wobei ich hier auch sage das es Geschmackssache und Projektsache ist welche DB man nimmt

Naja da drüber kann man sich jetzt auch wieder streiten bis zum abwinken ich bin selbst kein freund von Microsoft und ich hasse es wenn ich Kunden habe die irgendwas in .net für ihren iis haben wollen da ist mir Apache/Php/Mysql um einiges lieber trotzdem kann man bei Mic. zur zeit eine Änderung beobachten sie drehen ihre Fahne neu man wird offener für Opensource und ist nicht mehr ganz so versteift es gibt gute Änderungen (siehe windows7 das OS taugt echt was)

ist zwar noch ein langer weg zur alten stärke und ich glaube selber nicht das sie diese wiedererlangen werden ABER ich denke schon das Microsoft wieder einen stand erarbeiten wird und auch akzeptiert wird insbesondere weil sie nicht mehr an der Spitze hängen

was man aber auch ganz ehrlich sagen muss dieses ewige rumgehacke auf Microsoft ist genau wie bei Apple .. wer im Gespräch ist der hat auch viele Menschen die gegen ihn sprechen egal ob sie wissen was sie sagen oder nicht
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08.07.2010 10:21 Uhr von Didatus
 
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Für Microsoft Systeme programmieren? Erstmal finde ich persönlich, dass es ein Krampf ist für Microsoft Systeme zu programmieren. Allerdings ist das wohl Geschmackssache. Allerdings ist eines im Moment sicher. Mit der Programmierung auf iOS/Android Platform lässt sich defintiv mehr Geld verdienen, als sonst wo. Selbst wenn ich für den Mac programmiere, habe ich schneller mehr Geld verdient als für irgendeine Microsoft Platform. Anders sieht das denke ich für große Firmen aus, die mit ganz anderen Verkaufszahlen arbeiten. Aber für den "kleinen" Programmierer lohnt sich Microsoft kaum. Ich verdiene zumindest gut im Bereich Mobile und Mac. Für Microsoft Systeme habe ich schonseit zwei Jahren nichts mehr gemacht, weil es einfach nichts brachte,
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08.07.2010 10:23 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Das Problem ist die Software: Würden Adobe Produkte und Computerspiele einwandfrei unter linux laufen, würde ich nurnoch linux verwenden.

So bin ich auf ein paralleles system angewiesen.
Microsoft hängt damit quasi von den Entwicklern anderer Software ab.
Sonst würd microsoft in windeseile ein grosser kundenkreis wegbrechen und damit auch die Programmierung von Software.

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
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08.07.2010 10:29 Uhr von PakToh
 
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@schwarzerSchlump: Sicher muss man das ganze deutlich Differenzierter sehen, aber ich muss definitiv sagen, dass MSSQL keinen aber auch wirklich keinen MEHRWERT in meinen Augen hat:

Es schlägt sich gut gegen Mysql und PostgreSQL - super! Eine Software die um die 10.000 Euronen kostet hält sich gut gegen OpenSource, das ist ein Argument! ;)
Sicher kostet bei MYsql und PostgreSQL der Support etwas, sofern man ihn braucht, so dass man nicht mit +/- 0 rechnen darf, aber private Entwickler ider einzelne Entwickler warten ihre Systeme auch selber und haben auch für die eigene Wartung weniger Kosten, zumal man dort keinen Servicevertrag braucht.
Und Firmen setzen meines erachtens nur dann auf MSSQL, wenn sie eh schon alles von Microsoft haben und es entweder die Firmenpolitik vorschreibt oder es einfach aus der Intergration Sinn macht, aber Technische Beweggründe sehe ich da keine.
Wenn man in kommerzielle Systeme rein geht hängt MSSQL nun mal Oracle, DB2 und (danke für den Hinweis) SAP hinterher... - Da diese Systeme den Markt fast unter sich aufteilen und in Segmente aufteilen wo sie Spitzenreiter sind, außer eben bei Homogenen Microsoft-Umgebungen wo Microsoft-Experten eh rumlaufen, dort macht MSSQL sicherlich Sinn und ist günstiger in der Wartung, als ein Produkt eines Drittanbieters.

Was Entwicklungsumgebugnen angeht - .NET war sicherlich der richtige Schritt, aber die Jungs haben es in den Sand gesetzt: Früher verstand es Microsoft Werbung zu machen, die Meisten Menschen glauben ja bis Heute, dass Word oder Excel von Microsoft entwickelt worden wäre *g*. (Microsoft hat nur die Firmen aufgekauft die diese Programme geschrieben haben und es dann weiter entwickelt) - die Leistung von Microsoft war es, wenn überhaupt, alles zusammen zu setze und als "Office" heraus zu bringen. - Diese Leistung(en) hat sich aber ausgezahlt und den Namen Microsoft geprägt.

Es geht in meinen Augen nichtmal um Innovationen als eher um die Tatsache, dass Microsoft sich mehr in andere Plattformen integrieren müsste. Hier fängt man an OpenSource in die eigenen Produkte zu integrieren, aber das sollte eher umgekehrt gehen: man sollte die eigenen Produkte an OpenSource heranführen und offene Standards (mit) unterstützen.
ODT ist ein hervorragender Standard, aber MS musste OOXML durchbringen... - Die Arbeit hätte man lieber nutzen sollen, um ODF zu integrieren und OOXML besser zu machen, dass man sagen kann: Wir können den Standard, aber unser Format ist besser! - Mit sowas würde Microsoft seine alte Stellung - meiner bescheidenen Meinung nach - deutlich eher wieder zurückerlangen und wieder deutlich Marktführer werden können.
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08.07.2010 10:30 Uhr von ProSiebenX3
 
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naja Microsoft allgemein ist nicht mehr angesagt

[ nachträglich editiert von ProSiebenX3 ]
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08.07.2010 10:51 Uhr von zeed
 
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stimmt schon: auch in meinem Studium kam nur Unix und Linux, MySQL, OpenOffice und was weiß ich nicht, und für die Entwicklung größtenteils Java zum Einsatz. Kam in der Betriebssysteme-Vorlesung mal eine Frage zu Windows, gab es eher einen angeekelten Blick des Professors.

So haben wir Studenten schon aus Gewohnheit bald kein MS mehr benutzt, es war einfach "uncool". Vor allem hat man dann aber mal gemerkt, dass man fast alles kostenlos haben kann, was man braucht, und das immer noch mit sehr guter Qualität. Wenn das auch in Zukunft im Studium so bleibt, hat MS auf Dauer ein Problem.

[ nachträglich editiert von zeed ]
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08.07.2010 12:12 Uhr von dinexr
 
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Kann ich bestätigen. Wir kriegen von der Uni einiges an kostenpflichtiger Software gesponsort, aber gearbeitet wird meist trotzdem mit openSource-Software. Das hat sich in den meisten Fällen doch als die bessere Wahl herausgestellt.

Und so wie ich dass sehe, liegt in openSource auch die Zukunft - in Patenten und Lizenzen eher die Stagnation. Und so wie wir Microsoft kennen, hätten dies wohl am liebsten, wenn sie allein die ganze IT bestimmen - womit diese Welt dann tot wäre (Sowas ähnliches hat Bill Gates selber mal gesagt und damit hat er vollkommen Recht).
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08.07.2010 12:28 Uhr von Floppy77
 
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@zeed: Mit dem Strom zu schwimmen um sich "cool" vorzukommen ist äußerst uncool :p

"Dies liegt laut O´Reilly daran, dass Informatikstudenten mit kostenfreier und quelloffener Software gelehrt werden."

"O´Reilly findet, dass die mobilen Plattformen Apple und Android bei den Entwicklern zurzeit im Vordergrund stehen."

Apple ist kostenfrei und quelloffen? Letztenendes muss jeder Programmierer auch sich und notfalls eine Familie ernähren. Möchte mal sehen wie weit man da mit kostenloser Software kommt.
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08.07.2010 12:38 Uhr von Dracultepes
 
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Ich will keine Programme von coolen und hippen Programmierern. Die sehen dann gut aus und können nichts. Apple und so.
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08.07.2010 13:28 Uhr von a_gentle_user
 
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zu diesem thema passend: http://www.youtube.com/...
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08.07.2010 13:28 Uhr von dermuedejoe
 
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So ein Schmarrn: Also man muss das schon differenzierter sehen. Nur weil Unis nicht erkannt haben was für ein Potential in .NET und vor allem Plattformen wie WPF stecken soll es Müll sein?

Sorry aber da muss echt sagen ihr habt KEINE Ahnung wovon ihr redet in eurem Open Source - C - Elfenbeintrum. Es erfordert Eigeninitiative und intellektuelles Vermögen, sich selbstständig in eine komplexe Plattform wie .NET einzuarbeiten (wenn es an der Uni nicht gelehrt wird) und daran mangelt es gerade Informatik-Studenten besonders häufig. Und um diese Schwachstelle zu vertuschen versteckt man die eigenen Defizite gerne hinter dem üblichen, inhaltslosen "Microsoft-ist-sch..."-Gelaber.

Um .NET zu verstehen muss man sich einarbeiten. Das ist nicht einfach, aber dank kostenloser Versionen von Visual Studio, SQL Server etc. für jeden jederzeit möglich. Also sind Kosten KEIN Argument gegen Microsoft. Und echten Software-Firmen sind die Kosten für ein MSDN-Abo mit VS egal, spielen bei größeren Projekten keinerlei Rolle. Und Hardwareanforderungen sind kein Argument, für den neuesten Ego-Shooter motzt ihr euren Rechner auch bis in den Irrsin auf. Genauso ist das bei größeren Firmen kein Argument gegen .NET, kenne unzählige Beispiele.

Und keiner, der sich erfolgreich in .NET eingearbeitet hat und erkannt hat welche enorme Produktivität und Einfachheit damit möglich ist will ASP.NET wieder gegen das PHP-/MySQL Gefrickel tauschen. Das wollen nur die, deren Fähigkeiten als Informatiker einfach nicht ausreichen, .NET zu verstehen und anwenden zu können. Und Leute, ihr geht von falschen Voraussetzungen aus! Für die Klausurnotenverwaltung oder den Mini-Blog, den ihr im Uni-Semiar entwickelt reichen MySQL und PHP aber das sind KEINE Enterprise-Anwendungen! Wenn ihr mal mit richtig großen Datenbanken, mit vielen Tabellen, großen Datenmengen, ausgeklügelten Stored Procedures etc. arbeiten würdet und dazu noch nicht nur 5 sondern 5000 parallele Zugriffe habt, werdet ihr mit MySQL schnell am Ende sein.

Also, wer keine Ahnung hat und keine Kenntnisse/Erfahrungen (und das heisst nicht sich mal kurz VS Express heruntergeladen und durchgeklickt zu haben) kann sich auch keinerlei Urteil über MS und .NET erlauben und sollte besser mal ruhig sein wenn darüber gesprochen wird, um sich nicht selbst zu blamieren.
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08.07.2010 13:53 Uhr von dermuedejoe
 
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Nachtrag: Meiner Meinung nach trieft dieser Artikel von massiver Inkompetenz. Es wird in diesem Artikel der grundsätzliche Fehler gemacht, die Entwicklung von Enterprise-Anwendungen zur Abbildung komplexer Geschäftsprozesse für große Firmen überhaupt erst ein mal mit der Entwicklung von irgendwelchen Funny-Gimmick-"Apps" für Apple oder Android zu vergleichen, da beides komplett unterschiedliche Baustellen sind und nicht miteinander verglichen werden können. Ein Entwickler, dessen -einziges- Können die Entwicklung von "Apps" für Apple oder Google sind ist für die Entwicklung von kritischen Geschäftsprozess-Anwendungen für große Unternehmen völlig ungeeignet und unqualifiziert (genauso umgekehrt natürlich), da die Anforderungen und Elemente der Entwicklung komplett verschieden sind (Äpfel und Birnen).

Und das so hinzustellen, dass alle, die ernsthafte Software-Entwicklung beherrschen Dinosaurier auf dem Abstellgleis wären und die Leute, die "Apps" hinfrickeln die Genies der Zukunft sind zeugt von Kenntnis auf Bild-Zeitungs-Niveau.

Man stelle sich vor ich gehe zu unseren besten Kunden und sage "nee wir entwickeln nicht mehr für .NET und JEE, da Apple und Stasi-Google´s Android viel cooler sind weil der O´Reilly das sagt", dann wäre ich in wenigen Tagen arbeitslos und unser tolles, großes Team genauso, und das zurecht (so wie bei den Simpsons beim Radioactive Man - Dreh "Sie sind entlassen!" Antwort: "Und das aus gutem Grund!"). Und meine Erfahrung ist dass man mit .NET/JEE weitaus genug Geld verdient, ein Umstieg auf eine kurzzeitige Hype-Plattform lohnt sich definitiv nicht.


Und außerdem... die hier zitierten "coolen und hippen" Programmierer sind meist Blender, die keine Ahnung von Algorithmen und Datenstrukturen haben, sondern aus der HTML- oder (für die ganz cleveren) Flash-Ecke irgendwie ans "echte Programmieren" hingestolpert sind und sich jetzt einbilden, die echten Programmierer, die den harten Weg über Grundlagen von Algorithmen, effizientem Engineering etc. gegangen sind seien alle veraltete Idioten die keine Ahnung haben, man selber sei da viel hipper etc. Naja, das reicht vielleicht um eine gute Bewertung für Forumsbeiträge zu bekommen aber bei anspruchsvollen Software-Projekten würden diese Leute komplett zusammenbrechen.

Sehr schwacher Artikel, Bild-Zeitungs-Niveau.
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08.07.2010 13:56 Uhr von Arktuss
 
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@ dermuedejoe: [...]Software-Firmen sind die Kosten für ein MSDN-Abo mit VS egal[...]

Sehr schön, vor nichtmal zwei Stunden wurden uns Entwickler im Unternehmen mitgeteilt das wir in Zukunft 2010er Express Editions einsetzen werden und das nachdem die Einschränkungen beim Umstieg von 2005 Prof auf 2008 Standard schon extrem waren... Ich bin immer noch am überlegen ob ich kündigen soll.
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08.07.2010 13:56 Uhr von nightfly85
 
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@dermuedejoe: Irgendwann werden dann vielleicht auch die Apple-Jünger merken, dass man mit "hippen" Apps keinen Alltrag bestreiten kann.
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08.07.2010 14:27 Uhr von Todtenhausen
 
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@Arktuss: Gab es da nicht irgendwelche lizenzseitigen Einschränkungen, was das Erstellen von kommerzieller Software mittels der Express Editionen angeht?
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08.07.2010 15:11 Uhr von iamrefused
 
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lol: @paktoh

.net ist die weiterentwicklung von vb :P

schon mal javacode und .net code gesehen?
unterscheiden sich für profis wie tag und nacht... :P

zusätzlich ist .net compilerabhängig und in einem rutsch compiliert,
java apps werden in einer vm zur laufzeit ausgeführt :P

java ist eine ganz eingenständige programmiersprache mit ähnlichem syntax und semantik wie bei c++, aber mit grossen unterschieden.

nur damit wir hier bei der wahrheit bleiben!

ah... verstehe du willst auf die beiden frameworks hinaus!! :D
die haben aber nur sinngemäss was miteinander zu tun...


fazi: JAVA und .net(VB (> V6.0)) haben rein gar nichts mit einander zu tun.


achja beschäftigt euch mal mit nativen hochsprachen!!!
sonst lernt ihr es nie!!! :P

am besten fangt ihr alle nochmal mit assembler an.

den reden und wissen von wovon man redet gehört zum geilen abstylen :P

[ nachträglich editiert von iamrefused ]
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08.07.2010 15:17 Uhr von iamrefused
 
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achja und die notation ist auch komplett anders!
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08.07.2010 15:19 Uhr von Arktuss
 
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@Todtenhausen: Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, unsere Rechtsabteilung hat das aber ausgiebig geprüft und wird somit schon seine Richtigkeit haben. Was Firmen nicht alles tun um rund 700 Euro pro Arbeitsplatz zu sparen und das sogar noch alle 2-3 Jahre...
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08.07.2010 15:25 Uhr von cyrus2k1
 
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@dermuedejoe: Was für ein Schwachsinn, du weißt schon das Facebook auf PHP läuft. Sowie diverse andere Websites und Systeme von "Fortune 500" Firmen...
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08.07.2010 19:06 Uhr von Rosettenfett
 
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@iamrefused: schon beachtlich was du hier für halbwahrheiten verbreitest...

1. .net ist keine weiterentwicklung von vb. es ist eine weiterentwickling der mfc.. wie du auf das schmale brett kommst würd mich interessieren..

2. ".net code" gibt es nicht.. .net ist ein framework welches mit unterschiedlichen Sprachen genutzt werden kann.

3. wenn du dir java code und c# code ansiehst wirst du mehr ähnlichkeiten als unterschiede feststellen.

4. .net applikationen werden nicht wie du behauptest in einem rutsch kompiliert, vielmehr liegen sie in einem executable-object format vor welches zur laufzeit von einem jit-compiler compiliert werden.

alles in allem zeigt es, dass du a: von der entwicklung für microsoft keine ahnung hast und b: du auch so ein opensource-nazi bist der nichts anderes in seiner kleinen welt gelten lassen kann.

alle echten coder und pros mit denen ich zusammengearbeitet hab sehen es, genau wie ich, dass es von der situation abhängt mit welchen mitteln man am besten zum ziel kommt. egal ob da jetzt ms, oracle, microsoft oder sonstwas draufsteht. gottseidank gibt es diese vielfalt und gottseidank können wir nach wie vor für jeden "kampf" die richtigen "waffen" wählen. wer den segen in der heterogenität der verschiedenen systeme nicht zu schätzen weis sollte sich gründlich überlegen ob er nicht besser leberkaassemmeln verkauft und dafür leute ans ruder lässt die sich auskennen...

deine einzig richtige aussage, welche viele die hier posten betrifft ist: "am besten fangt ihr alle nochmal mit assembler an." gilt aber scheinbar auch für dich..
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08.07.2010 19:45 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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@rosettenfett: opensource-nazi ist schon ein knaller sorry aber das war ein griff ins klo

irgendwer schrieb hier unis haben .net nicht begriffen.. nochmal zum mitschreiben mono und schwups klappt auch .net auf unix systemen wobei ich jetzt nicht weiss wie die implementierung zur zeit ist

microsoft hat bei .net einen fehler gemacht, hätten sie es direkt für jedes os lauffähig gemacht hätte sich das framework durchgesetzt denn schlecht ist es nicht allerdings immer diese eigenbrödlerei um die eigenen produkte voran zu treiben schränkt eben ziemlich ein

oder um es in rosettenfetts worten zu schreiben: so bleibt es halt in der kleinen microsoft welt

viele kommentare sind echt schwachsinn und zeugen davonw ie wenig ahnung einige haben die sich aber trotzdem eine meinung erlauben

ich sagte es schon und stimme rosettenfett zu 100% zu gut das wir unsere waffen wählen können.. nicht der programmierer bestimmt was er nutzt nein das projekt bestimmt es
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08.07.2010 20:34 Uhr von oocx
 
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Quelle falsch: Tim O´Reilly hat nie behauptet, Microsoft wäre nicht mehr angesagt. Das meiste, was er laut dem Quellartikel angeblich gesagt hat, hat er gar nicht gesagt. Das schreibt er jedenfalls in seinem Blog: http://www.google.com/...
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08.07.2010 22:41 Uhr von Rosettenfett
 
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@ schwarzer Schlumpf: um deine ausführungen zu .net noch etwas zu erweitern:
.net ist nichts anderes als die microsoft-implementierung des common language interface (CLI) welches einen ISO/IEC/ECMA standard darstellt und von daher betrachte ich dies mal nicht als eigenbrödelei microsofts.
außer mono gibt es noch weitere cli-implementierungen wie z.b. rotor (ebenfalls ein microsoft produkt für, man höre und staune, BSD-systeme), Portable.NET (für unix,linux,mac).

mono bildet derzeit den umfang von .net 2.0 ohne wpf ab.

@topic:
wer behauptet (zu mindest nicht mr. o´reilly..) das mirosoft out wäre, der befleißige seinen blick mal über den tellerrand der typischen anwendungen linuxoider/unixoider betriebssysteme hinweg. ich kann aus eigener erfahrung versichern, dass im microsoft-bereich der rubel nach wie vor rollt, und das nicht zu knapp. anwendungen im enterprise-bereich werden von ms dominiert, nicht weil es nichts anderes gäbe, sondern weil ms hier einfach mit die besten lösungen anbietet. desweiteren möge man sich mal den ganzen bereich industrieautomation und fertigungslogistik, sowie den finanzdienstleistungssektor ansehen. für coder und admins die mit "richtiger" it zu tun haben ist das nix neues, für diejenigen, die meinen mit ihrem gemieteten rootserver auf dem sie ein LAMP laufen lassen den olymp der it-superhelden erklommen zu haben, sind das natürlich alles böhmische dörfer. versteht mich nicht falsch, ich bin kein ms-anhänger und gewiss kein ms-mitarbeiter aber ich kann das ms gebashe einfach nicht mehr hören..

[ nachträglich editiert von Rosettenfett ]

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