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Frankfurt/Main: Bislang unbekanntes Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner entdeckt

Der Kurator des Städel-Museums in Frankfurt am Main, Felix Krämer, hat kürzlich durch Zufall ein bisher unbekanntes Werk von Ernst Ludwig Kirchner im hauseigenen Depot entdeckt. Das Bild des expressionistischen Künstlers zeigt auf der Vorderseite eine "Szene im Wald (Moritzburger Teiche)".

Kirchner (1880- 1938) bemalte bei nahezu jedem Zehnten seiner Bilder außerdem die Rückseite, so auch bei dem neu entdeckten Gemälde: Sie zeigt eines seiner typischen Frauenakte, "Akt im Atelier". Der Entstehungszeitraum beider Werke wird von Kirchner-Experten auf das Jahr 1910 geschätzt.

Das Motiv der Vorderseite wurde auch von Erich Heckel und Max Pechstein benutzt. Man wusste zwar, dass Kirchner die beiden Künstler begleitet hatte, jedoch fehlte dafür ein Beweis. Nach der Restauration soll das mit vier Millionen Euro versicherte Werk ab dem Herbst 2011 im Museum ausgestellt werden.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frankfurt, Museum, Gemälde, Ernst Ludwig Kirchner, Szene im Wald
Quelle: www.zeit.de
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07.07.2010 13:05 Uhr von alphanova
 
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Ich will nicht wissen, welche "Schätze" in den Museen der Welt noch unentdeckt ihr Dasein fristen. Oft spielt der Kunstliebhaber "Reiner Zufall" eine entscheidende Rolle beim Auffinden von alten Kunstgegenständen.

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