Gesundheitssystem: Gesetzlich Versicherte müssen mit höheren Kosten rechnen
Nach langem Hin und Her einigte sich die Koalition aus FDP und CDU auf die Gesundheitsreform. Diese gilt ab dem nächsten Jahr und soll die Krankenkassen finanziell unterstützen.
Anstelle von 7,9 Prozent müssen Arbeitnehmer nun 8,2 Prozent von ihrem Lohn an das Gesundheitssystem abgeben. Arbeitgeber kommen besser davon: für das kommende Jahr zahlen sie 7,3 Prozent - dieser Wert wird vorerst eingefroren. Der allgemeine Beitragssatz steigt von 14,9 auf 15,5 Prozent.
Philipp Rösler von der FDP erklärte den Beschluss als vollen Erfolg, Kritik kommt aber aus der Wirtschaft und von der Opposition. Grund für die Änderung im Gesundheitssystem ist ein erwartetes Defizit der gesetzlichen Krankenkassen von elf Milliarden Euro.