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EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso strebt gemeinsame Wirtschaftsregierung an

Um in Zukunft effizientere Regeln innerhalb der EU durchsetzen zu können, hat José Manuel Durão Barroso am heutigen Dienstag eine starke EU-Wirtschaftsregierung gefordert.

Zum Einen, um Regeln des Wirtschafts- und Stabilitätspaktes besser zu kontrollieren und zum Anderen, um Anreize zu bieten, die wirtschaftliche Lage zu verbessern, solle diese langjährige Forderung der Kommission umgesetzt werden.

Des Weiteren soll es auch möglich werden, EU-Subventionen zu streichen, sollte ein Staat auf Dauer gegen EU-Regeln verstoßen.


WebReporter: mr_gonzo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, EU-Kommission, Wirtschaftsregierung, José Manuel Durão Barroso
Quelle: orf.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2010 17:23 Uhr von mr_gonzo
 
+2 | -0
 
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Mit dem Vorschlag wird er sich durch die momentane EU-Skepsis sicher nicht mehr Freunde machen. Die Forderung halte ich im Moment für nicht umsetzbar.
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06.07.2010 17:29 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -0
 
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Tja: Was zu erwarten war.
Wenn viele ihr eigenes Süppchen kochen kann man halt keine gemeinsamme Küche betreiben.
Also entweder Europa als Förderation (und keine komplett selbstständige Staaten mehr) oder das Kartenhaus Europa bricht zusammen.
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06.07.2010 18:28 Uhr von Blackybd2
 
+3 | -1
 
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Und somit, liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, befinden wir uns auf dem Weg zur EU-Zentralregierung.
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06.07.2010 18:33 Uhr von TrangleC
 
+1 | -1
 
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Tja, alle Experten sagen dass nur eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik auch eine gemeinsame Währungspolitik ermöglichen.

Die Frage ist aber wie das konkret aussehen soll. Solche Vorschläge wie dass Deutschland seine Konkurrenzfähigkeit vermindern muss damit die anderen besser mitkommen, wie sie aus Frankreich und anderen Ländern kommen, sind wohl kaum sinnvoll.
Wir konkurrieren schliesslich nicht nur mit dem Rest von Europa, sondern auch mit China, Japan und Indien.

Die europäische Wirtschaft kann sich eben nicht mit dem Tempo des langsamsten Mitgliedes fortbewegen, das ist einfach nicht gut genug im weltweiten Vergleich.
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06.07.2010 19:55 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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die idee an sich ist sinnvoll: es wäre ja ebenso lächerlich, wenn in deutschland jedes bundesland einzeln machen könnte, was es wollte und somit teilweise sogar gegeneinander arbeiten würden.

allerdings ist es in der jetztigen form und beschaffenheit der eu eine sehr dumme idee.

es gibt viel zu viele mitglieder. viel zu viele arme kerlchen, die wir mit durchfüttern sollen, die aber anstatt danke zu sagen nur rummeckern und dummdreist immer mehr verlangen.

eben diese durchgeknallte politische expansion der eu ist schuld an den jetztigen problemen. anstatt auf wirtschaftswissenschaftler zu hören haben die politiker in totaler machtgeilheit aus der blühenden eu einen misthaufen gebastelt auf dem sie wie notgeile hähne stehen und krähen.

herrlich...

was wir brauchen ist eine rückbesinnung auf die eu als wirtschaftsunion und eben nach solchen UND NUR NACH SOLCHEN kriterien muss man das umsetzen.
d.h. im endeffekt:
- streichung aller bisherigen subventionen bzw. mindestens mal überprüfung aller bisherigen subventionen nach effizienz durch unabhängige sachverständige
- bildung einer kernunion, die in wirtschaftsfragen näher zusammenarbeit, am besten bestehend aus den nördlichen ländern + benelux + fr + d + uk + österreich (eventuell italien und spanien, wenn sie ihre finanzprobleme in den griff kriegen)
- in dieser kernunion alle fragen, aufgaben und rechte und ziele grundlegend überdenken, überarbeiten und neu aufsetzen.
- erst wenn das alles stabil, sicher und unveränderlich feststeht ohne lücken und löcher für ausnutzer, erst dann kann man über die erweiterung nachdenken. bis dahin sollte man aber auch eine effiziente und gerecht verteilte lastenteilung vornehmen, nach dem motto: wer zahlt, der bestimmt.

aber all das wird wohl nur passieren, wenn alles zusammenbricht, den vorher haben die politiker gar keine motivation etwas zu ändern. also noch mind. 10 jahre warten...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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06.07.2010 23:06 Uhr von aknobelix
 
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schauts euch mal nigel farage an und ihr wißt was sache ist.

http://www.youtube.com/...

auch die anderen redebeiträge sind sehens bzw lesenswert.

edit:den link musste ich jetzt noch anhängen.

http://www.youtube.com/...

danach hatte er einen unfall mit dem flugzeug...

viel spaß

[ nachträglich editiert von aknobelix ]

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