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Hamburg: Videoüberwachung senkte Kriminalitätsrate nicht - Delikte stiegen sogar an

An der Hamburger Reeperbahn ist seit 2006 eine Videokamera installiert. Jetzt wurde eine Bilanz gezogen, bei der sich herausstellte, dass der Einsatz von Videokameras die Straftaten nicht senken konnte.

Das Gegenteil war der Fall: Seitdem die Kameras installiert wurden, hat die Anzahl der Verbrechen um 32 Prozent zugelegt. Am stärksten sind die Körperverletzungsdelikte gestiegen.

Für Johannes Caspar, Datenschutzbeauftragter aus Hamburg, dürften das gute Nachrichten sein: Er wirft der Polizei vor, mit der Videoüberwachung die Rechte der Anwohner zu schädigen.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Verbrechen, Delikt, Reeperbahn, Videoüberwachung
Quelle: winfuture.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2010 16:46 Uhr von Jolly.Roger
 
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Die gleiche Erfahrung hat man auch schon in England gemacht.
und dort ging es nicht um eine Kamera, die haben dort die höchste Kameradichte überhaupt. Trotzdem konnte die Verbrechensrate nicht gesenkt werden. Die Verbrechen finden nur an anderen Orten statt...
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06.07.2010 16:49 Uhr von nightfly85
 
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@Jolly: Dann müsste man also in jeder noch so kleinsten Ecke eine Kamera anbringen - sehr unrealistisch. Dann suchen sich die Täter, wie du schon richtig sagst, lieber andere Ecken aus.
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06.07.2010 16:51 Uhr von betafab
 
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tja wenn man sich auf die künstliche sicherheit durch kameras verlässt und dann personal einspart bzw abzieht kann man nur sagen: war zu erwarten.

[ nachträglich editiert von betafab ]
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06.07.2010 16:56 Uhr von nightfly85
 
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@tonybender: Natürlich handelt es sich bei solchen Gewerben um Ausnahmen - aber es geht ja ums Prinzip. Stell mal ein, zwei Videokameras auf den Alexanderplatz - außer einer großen Protestaktion wird da im Bezug auf die Kriminalitätsrate nichts passieren!
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06.07.2010 17:06 Uhr von quade34
 
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Die Kriminalitätsrate steigt: ständig, die Kameras können das nicht bremsen, aber die Aufklärungsrate wird durch díe Aufnahmen positiv beeinflusst. Einige schwere Straftaten wurden dadurch schon aufgeklärt.
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06.07.2010 17:39 Uhr von Jolly.Roger
 
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Aufklärungsrate: "Dann müsste man also in jeder noch so kleinsten Ecke eine Kamera anbringen - sehr unrealistisch"

Ich hoffe es, nightfly, ich hoffe es....


"die Aufklärungsrate wird durch díe Aufnahmen positiv beeinflusst"

In der ersten Zeit ja.
Allerdings hat sich in England auch herausgestellt, daß sich die Kriminellen auch daran anpassen. Das ist die örtliche Verschiebung, die ich meinte. Außerdem nehmen die Kriminellen mehr Rücksicht auf die Kameras, passen besser auf ob man ihr Gesicht, Kleidung etc. sieht. Aber es gibt natürlich immer Fälle, die damit zumindest im Nachhinein aufgeklärt werden können. Hilft dem Opfer aber nicht immer. Und es war ja immer davon die Rede, daß die Kameras Verbrecher abschrecken. Das ist aber nachweislich falsch.

Ein anderes Problem ist zumindest in England die Datenflut. Die Suche nach dem richtigen Video erfordert Unmengen an Zeit und menschlichen Resourcen. Das soll zwar in Zukunft vom Computer übernommen werden, aber das dauert wohl noch, bis das "marktreif" ist.
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07.07.2010 12:31 Uhr von Chris9988
 
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ist doch ok mit den Kameras,
das Gejammere, das es nichts bringt und sich die Verbrecher dahin verziehen wo keine Kameras sind, sollte dann doch den zu denken geben.

Zumindest die aufklärungsrate der Verbrechen sollte dadurch besser sein.

Und wie heißt es so schön, Verbrecher gehen immer den Weg des geringsten wiederstandes.

Heißt also, Derjenige der unter beobachtung einer Cam steht hat weniger Chance verprügelt oder ausgeraubt zu werden als der der sich in dunklen Ecken herum treibt ;-) ...... vorrausgesetzt das ganze wird auch richtig eingesetzt und nicht wie in England, zur belustigung der Beamten die den Leuten so gern beim Pop.... zugucken.

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