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Karstadt: SPD-Chef Sigmar Gabriel kritisiert Wirtschaftsminister Rainer Brüderle

Bei der insolventen Warenhauskette Karstadt gibt es weiterhin einige Probleme. Sigmar Gabriel schimpft nun über Rainer Brüderle. Dieser gefährde laut Gabriels Ansicht 25.000 Arbeitsplätze. Zuvor hatte der Investor Nicolas Berggruen die Bundesregierung um Hilfe gebeten.

Brüderle lehnte dieses Ansinnen ab, Staatshilfen für Karstadt kämen für ihn nicht in Frage. Gabriel kann dieses Argument nicht verstehen, da es hier nur um eine Vermittlerrolle zwischen den Vermietern der Kaufhäuser und der neuen Firmenführung gehe.

Allerdings zeigt sich die Union in der Frage über Staatshilfe gespalten. Auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen wollte Hilfe nicht grundsätzlich ausschließen.


WebReporter: mr_gonzo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Insolvenz, Verhandlung, Karstadt, Sigmar Gabriel, Wirtschaftsminister, Rainer Brüderle, Nicolas Berggruen
Quelle: www.stern.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2010 13:26 Uhr von mr_gonzo
 
+1 | -1
 
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Das Drama geht in die nächste Runde und die Opfer sind einzig die verbliebenen Angestellten. Hier muss schnell eine Entscheidung her.
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06.07.2010 14:09 Uhr von borgworld2
 
+0 | -1
 
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Warum auch? Opel hat nix bekommen, warum sollte dann Karstadt was bekommen?
Gleiches Recht für alle, auch wenns weh tut.
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06.07.2010 14:55 Uhr von borgworld2
 
+1 | -0
 
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ImmerNurIch: Sicher in der heissen Phase letztes Jahr und das auch nur weil Opel selbst ja nichts dafür konnte, dass GM in den USA den Bach runter ging und Opel hier mitzog.

Der Fall Arcandor ist da ganz was anderes, das Problem ist eher hausgemacht.
Man wollte dies man wollte das, man hat sich selbst in die Scheisse geritten und dann soll der Staat etwas retten was momentan möglicherweise nicht mal zu retten ist.
Denn sorry wenns wirklich nur um die Vermittlung zwischen Mieter und Vermieter ginge würden die nicht so Theater drum machen.
Aber wahrscheinlich glaubt kaum einer, dass Karstadt in der Form wirklich dauerhaft bestehen bleibt.

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