Uni Frankfurt sucht Hypochonder für eine Studie
Wenn die Angst vor einer Krankheit zur Krankheit wird, dann nennt man das Hypochondrie. Diese Krankheit kann man inzwischen gut behandeln. Jetzt will die Goethe Universität in Frankfurt zwei Verhaltenstherapien miteinander vergleichen.
In dieser Studie, für die noch Teilnehmer gesucht werden, wird den Patienten nicht nur eine Verhaltenstherapie beigebracht, sondern sie werden auch umfassend über das Entstehen ihrer Krankheit aufgeklärt. Die eine Verhaltenstherapie wird die Patienten mit ihren Ängsten konfrontieren.
Die andere Verhaltenstherapie zielt darauf ab, die Patienten für ihre körperlichen Empfinden und Veränderungen zu sensibilisieren. Hypochonder versuchen auf ihrem Leidensweg oft ihre Ängste durch ein Sammeln von Informationen über ihre vermeintliche Erkrankung zu besiegen, was aber kaum Hilfe bringt.