05.07.10 18:11 Uhr
 240
 

Weltraumteleskop "Planck" komplettiert erste Mikrowellen-Himmelskarte

Das von der Europäischen Weltraumorganisation ESA betriebene Weltraumobservatorium "Planck" hat seine erste Aufgabe erfolgreich ausgeführt: Es registriert die kosmische Strahlung im Mikrowellenbereich und erstellte aus diesen Informationen eine sehr detaillierte Karte des gesamten Himmels.

Technisch gesehen stellt die Karte minimale Unterschiede in der Dichte und der Temperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung dar. Auf dem Bild sind unter anderem die nächstgelegenen Regionen der Milchstraße zu erkennen, welche sich als auffallend heller Streifen durch die Bildmitte ziehen.

Planck registriert aber auch die Mikrowellenstrahlung, die kurz nach dem Urknall abgegeben wurde. Das Weltraumteleskop wird seine Beobachtungsmission noch bis zum Jahr 2012 fortführen, wovon sich die Wissenschaftler bahnbrechende neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Universums versprechen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Karte, Himmel, Teleskop, Weltraumteleskop
Quelle: www.esa.int

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nanobots können ohne Nebenwirkungen Tumore verkleinern
Mikroplastik in Mineralwasser gefunden
US-Studie zur Erderwärmung: Meeresspiegel steigt deutlich schneller

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.07.2010 18:11 Uhr von alphanova
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
In der Quelle befinden sich auch downloadbare Videos, die veranschaulichen, wie diese Karte erstellt wurde.
Kommentar ansehen
05.07.2010 18:39 Uhr von Earaendil
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
sehr interessant: aber : was soll uns das bringen...?
um aufklärung wird gebeten..
Kommentar ansehen
05.07.2010 19:38 Uhr von Hannoveraner89
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
beeindruckend und wenn schon jemand erklärt was das alles bringen soll kann er/sie dann doch bitte gleich mal erzählen wie zum teufel strahlung vom urknall messbar sein kann? o_O
Kommentar ansehen
05.07.2010 22:18 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
planck: erstmal sollte man klar sagen, dass es sich hierbei um grundlagenforschung handelt und dass man mit diesen erkenntnissen warscheinlich nie irgendwas produktives anfangen kann.
kurz nach dem urknall war das universum noch so heiß, dass die atome vollständig ionisiert waren (plasma). 300.000 jahre nach dem urknall ist die temperatur des universums durch seine immer weiter gehende ausdehung jedoch soweit gesunken, dass sich stabile atome bilden konnten. zu diesem zeitpunkt wurde das universum transparent und strahlung konnte sich ungehindert ausbreiten. da sich das universum bis heute ausdehnt und mit ihm auch alles andere incl. der wellenlänge des lichtes ist die anfangs hochenergetische strahlung heute nur noch als mikrowellenstrahlung vorhanden. das ganze verhält sich wie ein ballon auf den man eine welle malt. pustet man den ballon auf wird die wellenlänge immer größer.
naja vielleicht hilft das ja schon ein wenig zum verständnis.
Kommentar ansehen
06.07.2010 00:11 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Urknall: Beim Urknall war ja die gesammte Masse des Universums in einer Singularität "gepresst" es entstand Hitze wie bei einer Explosion.
Eine Ausdehnung durch den plötzlichen Druck und je mehr sich "unser Universum" ausdehnte, desto kühler wurde es.
Eine Explosion stoppt dann und es gibt keinen Druck mehr für die Ausdehnung.
Warum sollte sich also unser Universum noch ausdehnen?

[ nachträglich editiert von Leeson ]
Kommentar ansehen
06.07.2010 07:23 Uhr von Shedao Shai
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Leeson: der druck einer explosion entsteht durch den impuls der reagierenden moleküle. im vakuum gibt es aber keine gegenkraft zu diesem impuls, sodass die teilchen auf ewig auseinanderfliegen. das universum verhält sich analog, nur dass es eine gegenkraft gibt. die gravitation. man kann jedoch beobachten, dass sie zu schwach ist um die expansion aufzuhalten.
Kommentar ansehen
06.07.2010 12:45 Uhr von Il_Ducatista
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
o weh o weh: die kosmische Hintergrundstrahlung ist ein rest des "Urknalls" wie auch immer der wirklich ablief. das bedeutet dass die Hintergrundstrahlung ziemlich isotrop in den raum verteilt wurde.
bei genauerem betrachten derr karte fällt jedoch auf dass es gewisse löcher mit durchmesser von millionen lichtjahren gibt in denen diese strahlung nicht da - also dichte der teilchen null - ist.
Damit liegt die vorstellung nahe dass dort die teilchen in höhere oder zusätzliche dimensionen verschwunden sind. die idee dass in riesigen raumgebieten sich die strahlungsteilchen vollständig ausgelöscht haben funktioniert einfach net.
nachsehen bei Paula Dyson und Lisa Randall.
Kommentar ansehen
06.07.2010 14:34 Uhr von Shedao Shai
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Il_Ducatista: "bei genauerem betrachten derr karte fällt jedoch auf dass es gewisse löcher mit durchmesser von millionen lichtjahren gibt in denen diese strahlung nicht da - also dichte der teilchen null - ist."
die temperaturschwankungen in der hintergrundstrahlung (die von dir angesprochenen löcher) betragen nur 0,001%. die strahlung ist also wirklich überall.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kurden bitten Assad um Hilfe
Nanobots können ohne Nebenwirkungen Tumore verkleinern
Fahranfänger gestoppt: 18-Jähriger rast mit fast 200 km/h durch Berlin


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?