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05.07.10 11:21 Uhr
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Maritime Arsenvergiftung als Folge der Ölpest im Golf von Mexiko

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Mark Sephton vom Imperial College in London hat festgestellt, dass dem Golf von Mexiko als Folge der Ölpest nun auch eine Arsenvergiftung droht. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler durch laborgestützte Experimente mit erdölhaltigem Meerwasser.

Im Normalfall wird das giftige Arsen durch bestimmte Sedimentgesteine gefiltert beziehungsweise gebunden. Sephton analysierte im Labor die natürliche Filterfunktion des Sediments "Goethit" indem er dessen Bindungsfähigkeit maß, welche auf geringen Unterschieden in der elektrischen Ladung basiert.

Es zeigte sich, dass das Erdöl eine schwer durchdringbare Schicht auf den Sedimenten bildet. Zusätzlich gleicht es die zur Bindung notwendigen Ladungsunterschiede aus. Als Folge der Ölpest droht daher eine Anreicherung von Arsen im betroffenen Gebiet und damit auch die Kontamination der Nahrungskette.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Ölpest, Golf von Mexiko, Arsen
Quelle: www.scinexx.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Als ob das noch nicht genug wäre, befinden sich auch im Erdöl selbst bedenkliche Mengen Arsen, die nach und nach freigesetzt werden. Diese Prozesse finden aber nicht nur im Golf von Mexiko statt, sondern überall, wo Erdöl ins Meer gelangt.
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05.07.2010 12:05 Uhr von gugge01
Bei der Momentanen Entwicklung am Golf von Mexiko dürfte diese spezielle Problematik so weit hinten auf Liste stehen wie der CO2 Ausstoß der Rettungsfahrzeuge nach dem Atombombenabwurf auf Hiroschima!

Die Sorgen um Arsen belasteten Fisch im Golf dürfe nur eine akademische Luftnummer sein den in den Fragliche Gebieten wird in 12 Monaten wohl kaum noch etwas überlebt haben.

Viel katastrophaler werden die Auswirkungen in den nächsten 24 Monaten für die Fischbestände im Atlantik/Nordsee sein! Denn diese werden von diesem Arsen-Problem voll getroffen!

Aber wie gesagt, die richtige Katastrophe am Golf von Mexiko steht immer noch aus!
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05.07.2010 17:34 Uhr von Earaendil
als ob das jetzt ne schlimme bedrohung darstellt im vergeleich zu den millionen von litern , die da ins meer fliessen....was wissenschaftler nicht alles können....prognosen für die nächsten jahre aufstellen,aber ein loch im erdboden nicht stopfen können...
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07.07.2010 23:20 Uhr von Ing.Tro
Wissenschaftler können ja nicht mal mit 100%iger Sicherheit das morgige Wetter vorhersagen!!!!

Und das Loch könnten sie stopfen, jedoch wäre es dann verlohren. Nachdem sie sich zu anfang dagegen entschieden haben, müssen sie es nun retten, um dem finanziellen Ruin zu entkommen, was jedoch genauso scheitern wird.

@all: Oder glaubt von euch noch einer irgendwas was in den Medien kommt?

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