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Aktionsbündnis "Amoklauf Winnenden" fordert Killerspiel-Verbot vom Bundestag

Aufgabe des Aktionsbündnisses "Amoklauf Winnenden" ist die präventive Verhinderung von Gewalttaten an Schulen. Für das Bündnis wurde eine kirchliche Stiftung gegründet. Nun trat das Bündnis mit zwei Forderungen an den Bundestag heran.

Zum einen fordern die Mitglieder ein Verbot für Faustfeuerwaffen und großkalibrige Waffen für Privatpersonen. Darüber hinaus sollen auch, die als Killerspiele bezeichneten Videospiele, verboten werden.

Es gebe zwar viele Gründe für die vergangenen Amokläufe, aber dennoch sei es signifikant, dass Computerspiele und die Verfügbarkeit von Handfeuerwaffen Amokläufer im Schießen trainieren, und in ihrer verachtenden Auffassung über Mitmenschen unterstützen.


WebReporter: woodfox
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, Bundestag, Amoklauf, Winnenden, Killerspiel
Quelle: www.golem.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2010 10:59 Uhr von woodfox
 
+24 | -1
 
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Wie das Bündnis schon sagt, gibt es viele Gründe. Und nicht alle, meiner Meinung nach gar keins, lassen sich durch Verbote regulieren. Wichtig ist, dass Jugendliche nicht mit Medien allein gelassen werden sondern erste Erfahrungen mit Eltern oder anderen machen. Das hilft mehr als ein Waffen- oder Spieleverbot, durch die lediglich der Schwarzmarkt profitieren wird...
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05.07.2010 11:05 Uhr von borgworld2
 
+35 | -1
 
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Vielleicht: sollten sie mal Leute fragen die Ahnung von dem haben was sie da fordern.
Die Leute haben echt keinen Plan was sie machen.
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05.07.2010 11:09 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+22 | -1
 
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krank im Kopf: Wer anderen vorschreiben will wie er zu leben hat, ist einfach nur krank im Kopf... und zwar gehörig liebes Aktionsbündnis Amoklauf.

[ nachträglich editiert von Briefmarkenanlecker ]
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05.07.2010 11:19 Uhr von atrocity
 
+14 | -0
 
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Hier schön zusammengefasst: Wort zum Sonntag von Susanne Graf, Piratenpartei:

http://twitpic.com/...
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05.07.2010 11:42 Uhr von DichteBanane
 
+5 | -0
 
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und die nächsten die unsere Freiheit einschränken wollen danke und dann gewinne die mit 37 % ...... tolle demokratie :-)
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05.07.2010 11:58 Uhr von Zerebro
 
+23 | -0
 
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Tja
wenn mein Kind meinen Autoschlüssel nimmt, in mein Auto steigt und jemanden totfährt,
ist nicht das Auto, der Hersteller oder ähnliches Schuld
sonder ich alleine.
genauso bei "Ballerspielen".
Wenn mein 10 jähriges Kind ein Spiel zockt, dass ab 18 ist, kann der Hesteller nichrt dafür und auch nicht der Spieletyp.
Da sollten erst mal die Eltern konsequent sein.
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05.07.2010 12:04 Uhr von dasWombat
 
+8 | -0
 
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Man kann sich immer alles so drehen wie man will Stimmt, alle Jugendlichen "Amokläufer" (Schaut mal die Definition des Wortes nach. Von langer Hand geplante Morde, was anderes waren Erfurt und Winnenden nicht, fallen nicht darunter.) haben die bösen bösen Killerspiele gespielt. Genau wie sicher 80% der deutschen Jugend (zumindest bei den Jungen, wie hoch der Anteil bei Mädchen/Frauen ist, weiß ich nicht).

Außerdem ist es wohl eher so, das man sich Medien zu seinen Interessen sucht und nicht die Medien, die man Konsumiert die Interessen Festlegen. Wenn mich also Gewalt fasziniert, werde ich mir wohl "Gewaltmedien" suchen. Ob das nun ein Buch, ein Film, Musik oder ein Spiel ist, ist dabei wohl herzlich egal. Trotzdem hat, nach meinem Kenntnisstand, noch niemand versucht ein Buch Indizieren oder Beschlagnahmen zu lassen. Bedrucktes Papier ist in Deutschland ja heilig.

Alles in Allem nach wie vor Schwachsinnig. Außerdem gibts immer noch Internet - ganz davon abgesehen das dadurch auch noch jede Menge Steuereinnahmen verloren gingen...
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05.07.2010 12:13 Uhr von maretz
 
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sagen wir mal so: Warum "großkalibrige" Waffen (sofern die sowas darunter verstehen wie ich) in Privatbesitz sein müssen ist glaub ich durchaus zu überlegen. Selbst nen Jäger braucht zuhause nicht den Elefanten-Töter -> da es eher selten ist das hier die Elefanten im Wald durch die Gegend laufen...

Aber: Was hat das mit den Spielen auf sich? Klasse - ich spiel an der PS3 mit nem Gamepad (oder von mir aus auch der PC-Spieler mit Tastatur und Maus...). Ich habe aber noch nie gehört das nen Amok-Läufer "X...X....X....O....O.....X" brüllt - genausowenig wie er beim laufen immer "W....W.....WWhttp://WWW.....A.....S...A" brüllt... Und ich habe mir auch sagen lassen das ne echte Waffe sich etwas anders anfühlt, anders gehalten wird und nen anderen Rückschlag als nen PS3-Controller hat.

Und nebenbei: Klasse - in Deutschland sind einige Spiele indiziert bzw. sogar verboten. Und? Ist es bei den Leuten eigentlich angekommen das wir eine EU (noch) haben? Schon bestell ich das Spiel in Österreich - und das kostet nicht wesentlich mehr als hier in D. Dort bekomme ich dann die Uncut-Version... Schon klasse, oder? Weil dann eben die 19% (oder bald doch 25%) von 70 Euro nicht in D verbleiben. Aber hey, dafür ist es in Deutschland wenigstens verboten. Und ok, die paar Game-Shops die vermutlich dann auf dauer auch eingehen - wen kümmerts?

Achso - wie wäre es eigentlich mal die Nachrichten zu verbieten? Dort wird auch jeden Tag Gewalt gezeigt - und DA zeigt man wie Leute mit realen Waffen auf Reale Menschen schießen, schlagen, ... Und Action-Filme -> auch dort wird von realen Menschen auf reale Menschen geschlagen, geschossen,...

Hmm - wann kommt eigentlich das Gesetz das man nur noch zum Arbeiten aus dem Haus gehen darf? Wäre doch viel einfacher -> in ner Kneipe/öffentlichen Gebäude darf man nicht rauchen, Ballerspiele darf man nicht spielen -> hey, man könnte das umdrehen: Leute, ihr dürft arbeiten und euch zuhause vor ne weisse Wand setzen und die anstarren...

Naja - von mir aus sollen die das verbieten. Intressiert mich ehrlich gesagt nich die Bohne -> ich hol mir die Action-Spiele heute schon aus Österreich (die englische Version von spiele-nur.at). Da bekomm ich wenigstens gleich die Uncut-Version ohne den ganzen Kram wie in D... Ich hab einmal nen Ab-18-Spiel bei Amazon-Deutschland gekauft: Nie wieder... Amazon kann da ja nix für - aber nen Postbote der das Spiel den Kollegen in der Firma trotz vorhandenen Ausweis von mir und Erlaubniserklärung nicht geben will (darf nur persönlich übergeben werden...) ist dann doch zuviel. Ö liefert das sogar an ne Packstation :)
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05.07.2010 12:16 Uhr von DonFanucci
 
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Suuuper Idee!! Als nächstes würde ich dann die Auto-Rennspiele verbieten, dann passieren auch keine Verkehrsunfälle mehr...usw.

Dann würde ich für Erwachsene PC-Sex-Spiele fördern, damit wieder mehr Kinder in Deutschland geboren werden!

Vielleicht sollten aber einfach die Leute, die Verbrechen mit dem Verbot von Computerspielen bekämpfen wollen einfach mal Gehirnjogging-Games zocken.

Die Amoktäter sind einfach seelisch verkrüppelt, weil sie gemobbt wurden und sich mit dieser Last nicht an ihr funktionierendes Elternhaus wenden konnten. So einfach und so schwer ist es.

Man sollte lieber was gegen die Vernachlässigung von Jugendlichen und Kindern tun. Aber das ist wohl zu aufwendig.

[ nachträglich editiert von DonFanucci ]
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05.07.2010 12:19 Uhr von Lachendeswiesel
 
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Wen wundert so etwas? Das wir in Deutschland Verbände und Vereine für jede noch so kleine Sache haben ist ja schon Standart geworden. Ebenso ist Standart, dass die Leute die am wenigsten Ahnung haben, die höchsten Positionen besetzen und am meisten von sich geben (Nie jemandem etwas glauben, der etwas ganz genau weis ^^). Was mich an diesem Aktionsbündnis stört:
1. Es ist kirchlich (Ich teile dabei Bismarcks Ansichten, dass sich die Kirche aus staatlichen Dingen raushalten soll; siehe "Kulturkampf")
2. Man versucht ein Einzelereignis zu benutzen, um allgemeine Richtlinien durchzubringen
3. Killerspiele machen, nach meinen subjektiven Erfahrungen keine Killer (mental)
4. das Schießen mit der Maus ist KEIN Training für eine richtige Schusswaffe (ich bin Sportschütze)
5. Der Begriff "Killerspiel" wurde meines Wissens nach noch immer nicht definiert, deshalb dürften ja dann auch Spiele wie "Pokemon" etc darunter fallen, weil man ja was "tötet".
6. Meines Erachtens sind die Probleme im Bereich der Erziehung der Kinder zu suchen, aber was ist einfacher zu sagen: "Du erziehst deine Kinder Schei*e!" oder "Du machst alles komplett richtig, aber diese bösen, bösen, Killerspiele sind schuld"?
7. Das komplette Waffenverbot ist in meinen Augen eines der schlimmsten Dinge, die uns passieren können. Im Kampf gegen Napoleon wurde erstmals die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und die einfachen Leute haben sich darum gerissen zu kämpfen, um mehr Rechte zu erhalten. Der Kaiser war gezwungen diese Waffen auszugeben um Napoleon zu schlagen, aber er wusste auch, dass er einem bewaffneten Volk gegenüber steht, das nun Mittel gegen den Staat zur Verfügung hatte. Diese Waffen sind unser Schutz gegen unsere eigene Regierung. Man sieht, was für einen Unfug unsere Parteien momentan anstellen und da wäre eine Entwaffnung der Zivilbevölkerung nochmals eine Unterstützung dieser "Politik".
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05.07.2010 12:25 Uhr von PakToh
 
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Ich lese immer wieder was von "Killerspielen" und "Jugendlichen"...

1. Per Definition gibt es keine Killerspiele in Deutschland denn alle Filme und Spiele die gegen die Menschenrechte verstoßen sind per se Verboten, da sie gegen Artikel 1 GG verstoßen: "Die Würde des Menschen ist unantastbar".
Daher: Wer hört endlich mit diesem "Killerspiel"-Schwachsinn auf?!?

2. Seit wann ist "Jugendlichen" der Umgang mit Medien "ab 18" oder "ohne Jugendfreigabe" gestattet? - Die Eltern sollten lieber mal dafür sorgen, dass sie lesen was sie ihren Kindern kaufen! - Und ja es gibt mittel und Wege mit denen Jugendliche trotzdem dran kommen, aber wenn ein Jugendlicher mit 13 18er Spiele spielt sollte das den Eltern ja wohl mal auffallen, zumal man nicht nur mal 5 Minuten am Tag spielt. Erst Recht in den Fällen die dieses Bündnis anklagt geht es ja um Exzessiven Konsum diverser Spiele - von daher: Versagen der Eltern! - Und da diskutiere ich auch nicht und jedes Elternteil das meint "Ich kann das meinem Kind nicht verbieten" - Doch MUSS man sogar! - Pornos zeigt man den Kiddies ja auch nicht...
Und alle Eltern die meinen: "Was weiss ich was meine Kinder in der Freizeit machen" - Kümmert euch um Eure Balgen anstatt "Euch selbst verwirklichen" zu wollen. Wer meint nicht auf etwas verzichten zu können soll sich gar keine Kinder anschaffen und wenns ein "Unfall" war: Tja, Pech gehabt, kümmert euch um die Spätfolgen!

Für Verantwortungsvolle Eltern ist es selbstverständlich zu wissen was die Kinder ungefähr machen und mit ihnen reden zu können - sicher muss man sich auch mal gegen Pubertierende auch mal durchsetzen, aber mein Gott: Das gehört mit zum "Eltern sein".

Von daher sehe ich die Gefahr nur von Demagogen ausgehen welche mit Schaum vorm Mund "Killerspiele" keifen und von Eltern die ihre Kinder verwahrlosen lassen "Was machst du Kind? - "Ich knall Gegnerische Penner ab" - "Och schön, komm gleich zum Essen".

Sicher gibt es grenzwertige Spiele, dort greift die Beschlagnahmung der das Werbeverbot (Indizierung), teils sogar zu gut...
Und gegen Kranke Geister in den Köpfen ist eh kein Kraut gewachsen - Charles Manson, Ted Bundy und wie sie alle heißen sind nicht Irre wegen Computerspielen!
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05.07.2010 12:26 Uhr von kidneybohne
 
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Das ist ja aber toll: Die wurden wohl nie richtig gemobbt. Wer dauernd von, als beispiel, nur einer Person vollgelabert wird, baut Aggressionen auf und verliert die Kontrolle, das hat nichts mit Killerspielen zu tun. So ein Blödsinn.
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05.07.2010 12:28 Uhr von Glotzkowski
 
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Aktionsbündnis Amoklauf WInnenden: Waren das nicht die Leute, die riesige Container aufgestellt haben, damit die Leute da ihre bösen Spiele reinwerfen und damit ein Zeichen gegen Killerspiele setzen?
http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...
Tolle Sache und gleich so erfolgreich. :)
Am Ende des Tages warn nicht mal 10 Spiele in den Containern.
Dennoch blöde Diskussion über die "Killer"-Spiele.. Unsere tollen Politiker werden sicher nicht den Dialog mit den Spielern suchen, sondern die einfach irgendwie verbieten. Populismus pur.
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05.07.2010 13:27 Uhr von DeeRow
 
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Liebes Bündnis, zuerst: einmal euer Name... ich mache doch auch nicht ein Anti-Nazi-Bündnis und nenne es "Aktionsbündnis Judenvergasung Auschwitz". Wo ist euer Fingerspitzengefühl?

Und bei dem Wort SIGNIFIKANT wäre ich vorsichtig. Denn GAR NICHTS ist an der Geschichte mit den Ego-Shootern SIGNIFIKANT. Ich bin als Psychologe nunmal Statistik- und Faktoren-geschädigt, und daher weiss ich, was das bedeutet. Und ich kann sagen:

SIGNIFIKANT ist gleichermassen, dass die Amokläufer Mikrowellenessen gegessen haben, oder in die Schule gegangen sind.

Oder auch, liebes Aktionsbündnis, dass die Amokläufer:

- Aussenseiter waren / gehänselt wurden
- den Kontakt zu den Eltern verloren haben
- anscheinend inner Aggression dadurch aufbauten
- von den Risikofaktoren überrannt wurden
- keine Schutzfaktoren greifen konnten


Kümmert euch um die Eltern, um die Mitmenschen, nicht um "Killerspiele". Sucht euch einen Weg mit eurer Trauer fertig zu werden, denn Traueraktionismus blendet und bringt gar nichts.

Hochachtungsvoll,

D.Row

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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05.07.2010 13:36 Uhr von Dracultepes
 
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Wohl eher das Aktionsbündnis Tschilp Tschilp.
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05.07.2010 13:37 Uhr von Eras0r
 
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Verbietet Wasser!
Wieso?
Na ganz klar:
Es wurden schwerwiegende Zusammenhänge zwischen Wasser und Terroristen und Amokläufern, sowie Kinderschändern festgestellt! Sie sollen alle dieses "Wasser" konsumiert haben, viele auch MIT ZUSATZSTOFFEN! Unglaublich! Ich gründe demnächst auch ein Aktionsbündnis.

(/ironie off)
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05.07.2010 13:40 Uhr von SN_Spitfire
 
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Wenn: das durch geht mit dem Verbot, wird eben die 18er Version aus Amerika bestellt.
Ich lass mir nicht vorschreiben, was ich als mündiger Bürger zu spielen hab und was nicht.

Wäre sogar die Frage, ob man damit nicht bis nach Karlsruhe geht und das Oberlandesgericht entscheiden lässt. Dort scheinen sie nämlich noch objektiv denken zu können.
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05.07.2010 13:45 Uhr von DonFanucci
 
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Heißt das eigentlich im Umkehrschluss, dass es vor den "Killerspielen" in der Geschichte keine Tötungen, Massentötungen und Amokläufe mit Schusswaffen gab??

Was für einen Blödsinn hab ich da nur in der Schule gelernt!?

Ich persönlich glaube aber, dass die Computer-und Spieleindustrie viel zu wertvoll für unsere Wirtschaft ist und kaum ein Politiker wird sich da rantrauen.

In dem Falle-Gott sei dank!

[ nachträglich editiert von DonFanucci ]
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05.07.2010 13:56 Uhr von Gorli
 
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Dieser Verband beeindruckt mich immer wieder, mit welcher Geflissenheit er dutzende und aberdutzende völlig ergebnislose Studien ignoriert und stattdessen immer wieder mantraartig dasselbe Argument hervorbringt. Ich glaube die dortigen Verantworlichen hoffen einfach darauf, dass sie der Regierung das irgendwann sooft gehört hat, bis sie gleich einer Gehirnwäschen anfangen, selbst daran zu glauben.

Ich hoffe einfach mal darauf, dass die Regierung hier wie in enem Rechtsstaat handelt und die "Killerspiele" unschuldig bis zum Beweis der Schuld sind und nicht umgekehrt.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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05.07.2010 14:02 Uhr von Mathew595
 
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wie oft den noch: Ein gewaltspiel ist genau wie ein scharfes Messer keine MORDWAFFE, sofern es nicht missbraucht wird.

Verbietet alkokohl und zigaretten, das tötet menschen und unschuldige.

(der letzte satz ist mit ironie angehaucht, ohne bier könnte ich nicht leben)
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05.07.2010 14:05 Uhr von Maverick Zero
 
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Bei allem Verständnis Bei allem Verständnis für die Hinterbliebenen, aber die Anhänger dieses Aktionsbündnisses haben ne Meise.

Sicherlich ist es tragisch, dass Menschen zu Schaden gekommen sind. Aber jeder einzelne der dort mitmacht ist in meinen Augen ein scheinheiliger, vor Aktionswut strotzender Möchtegern.
Denn anstatt sich auch nur einmal zu fragen, WARUM überhaupt Menschen zu Schaden gekommen sind und wie man so etwas verhindern kann ist deren einziges Bestreben einen Sündenbock zu finden.
Geschätzte 90% aller männlicher Jugendlichen spielen
Computerspiele, darunter auch Egoshooter.
Dabei schiessen weniger als 1% der Spieler in der Schule oder am Arbeitsplatz mit scharfen Waffen um sich.
100% aller Amokläufer hatten ernste psychische Probleme, so dass man diesen Personen VOR ihrer Verzweiflungstat hätte helfen müssen.

Aber statt dass man sich nun einmal die Gesellschaft anschaut, in der Kinder groß werden, geht man auf das böse "Teufelszeug" los. Dass Hans in der Schule gemobbt, verprügelt und um sein Taschengeld geprellt ist, das ist egal. Dass Susi in ihrer Klasse die Wahl hat, zur Clique der hirnlosen Möchtegern-Barbie-Gaga-Verschnitte oder zu den "Ey-Lan-Alta"s zu gehören interessiert auch keinen. Und wenn die Noten mal nicht stimmen, dann wird nicht geholfen und unterstützt, sondern gedroht und drangsaliert. Wenn dann aber Hans oder Susi sagen "Ich will nicht mehr", versteht niemand was schiefgelaufen ist.
Beim Aufräumen ihrer Zimmer nach ihrem Tod werden dann aber böse(TM) Computerspiele, böse(TM) Musik und böse(TM) Tagebucheinträge gefunden.
Diesen Kindern muss GEHOLFEN werden! Wer seine Kinder solange vernächlässigt, bis sie zu derartigen Methoden greifen, der gehört bestraft! Kein Aktionsbündnis, kein Spieleverbot und kein Gejammere kann das Vernachlässigen eines Kindes oder einer ganzen Generation wieder gutmachen.

Es muss aber wirklich schön sein, mit einem derart einfach Weltbild zu leben: Was wir nicht kennen ist böse und muss verschwinden. Alle Probleme werden verschwinden, wenn wir etwas verbieten....

Meine Lieben Aktionsbündler, eine kleine Erinnerung an die Zeit des Rock n Roll, also eurer Kindheit oder knapp davor: Da hiess es doch im Ernst, dass Rock n Roll für die Menschen schlecht und sogar gefährlich sei, da diese treibenden Rythmen den Körper durcheinander brächten und die Leute auf Dauer dumm und antriebslos werden liesse.

Hört man sich solche Aussagen von heutigem Standpunkt an, so wird das niemand mehr ernst nehmen können. Das selbe Spiel werden wir in 20 Jahren mit Computerspielen (hoffentlich) haben, wenn die Menschen endliche ihre Angst vor dem unbekannten Neuen ablegen können.

Um es nochmals zusammenzufassen: Nicht die Technologie ist Schuld am Scheitern des Menschen. Der Mensch ist daran ganz alleine selbst schuld.
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05.07.2010 14:08 Uhr von leCauchemar
 
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Ich fordere das Verbot des Aktionsbündnisses "Amoklauf Winnenden".
Es ist eine Gruppierung, die das im Namen genannte Ereignis gezielt zur Hetze und Verschleierung der Tatsachen ausnutzt.
Dabei werden Erwachsene von wahren Einflussfaktoren psychisch instabiler Jugendlicher distanziert und ihre Aufmerksamkeit auf irrelevante Tatsachen gelenkt.
Dies begünstigt weitere Amokläufe an Schulen.

Wer mir zustimmt, schickt bitte eine Packung Kekse an folgende Adresse:
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05.07.2010 15:16 Uhr von Nebelfrost
 
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gab es nicht vor paar wochen erst die meldung, dass das verbot von "killerspielen" in deutschland ein für allemal vom tisch sei? offenbar ist das an den leuten von diesem aktionsbündnis irgendwie vorüber gegangen oder aber sie versuchen es in ihrem verblendeten wahn trotzdem immer wieder, das durchzubringen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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06.07.2010 13:39 Uhr von gmaster
 
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was für ein schwachsinn: spätestens bei der Bundeswehr kann man auch den Umgang mit Schießwaffen lernen.
Außerdem: Sollen die doch die "Killerspiele" verbieten, umso beliebter werden sie halt^^
Als ob man "Killerspiele" nicht mehr spielen kann, nur weil weil sie "verboten" sind, Schwachsinn. Das Internet macht sowieso alles möglich und jedes Kind weiß wie man Online Spiele downloadet oder per PayPal Online-Keys holt.
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12.07.2010 20:51 Uhr von froggerdirk
 
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Aktionismusbündnis amoklaufender Winnender+Freunde: Ach,wie einfach doch alles ist - verbieten und es wird gut.
Dann muß aber Tom & Jerry,dieser zur Gewalt aufrufende Zeichentrick,der schon Kleinstkinder zu seelenlosen Brutalos macht,ebenfalls weg!
Genau wie die (Wasser) Pumpguns,mit denen Jugendliche in aller Öffentlichkeit für den nächsten Amoklauf üben...das da niemand eingreift...

Es war schon immer leichter,mit Verboten zu kommen,als die wahren Probleme anzugehen.
Naja,jedem seine 5 Minuten Ruhm mit vermeintlich hilfreichen Gesetzen.

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