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Online-Handel: Bei billigen Angeboten achten viele nicht mehr auf Datenschutz

Eine Feldstudie der TU Berlin in Zusammenarbeit mit der University of Cambridge kam zu dem Ergebnis, dass viele Nutzer, die online handeln, auf Datenschutz verzichten, wenn es darum geht, ein paar Euro zu sparen.

Die Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Aufgabe war es, eine DVD beim Online-Versandhaus Amazon zu erwerben. Für die eine Gruppe wurde das Angebot um einen Euro vergünstigt. Dafür mussten sie private Angaben machen, unter anderem das Einkommen der Käufer.

Bei Gruppe zwei gab es zwar keinen Händler mit Preisunterschied, trotzdem kauften noch etwa 50 Prozent bei dem neugierigen Verkäufer und gaben wahrheitsgemäß an, was sie verdienten. Bei Gruppe eins waren es sogar etwa 90 Prozent.


WebReporter: woodfox
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Test, Handel, Datenschutz
Quelle: www.teltarif.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2010 10:08 Uhr von woodfox
 
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Das hätte ich nicht gedacht. Im Internet gibt es zwar unzählige Variationen davon, aber eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die meisten einen "Hütchenspieler" erkennen, wenn sie ihn sehen. Aber dem ist ja offenbar nur so lange so, bis es gilt, einen (!) Euro zu sparen...
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05.07.2010 12:16 Uhr von dinexr
 
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Ich glaub umso mehr man mit Scheinchen wedelt, desto mehr schalten viele ihr Hirn ab.

Also gerade wenn einer so viel günstiger ist, als der Rest würd ich mir den seeeehr genau anschauen. In den seltensten Fällen is so ein Händler günstiger, nur weiler cool drauf is ;)

Und wenn z.B. beim Amazon MarketPlace sich die Händler von den Preisen her nicht groß unterscheiden, brauch man wegen 1-5€ auch kein großes Risiko eingehen und vom Händler des Vertrauens abweichen. Wer so geizig ist, ist selbst schuld, wenn er damit irgendwann mal auf die Schnute fliegt.

[ nachträglich editiert von dinexr ]

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