04.07.10 19:06 Uhr
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Konsumierte Getränke können durch Analyse der Haare zurückverfolgt werden

Ein Forscherteam um Lesley Chesson von der University of Utah in Salt Lake City untersucht zurzeit Haare auf Rückstände von verschiedenen konsumierten Getränken. Der Hintergrundgedanke besteht darin, dass man die Herkunft verschiedenster Getränke zurückverfolgen kann.

Die beim Trinken aufgenommenen Wasserstoff- und Sauerstoffatome werden in körpereigene Proteine umgewandelt werden. Da der Anteil von Wasser- und Sauerstoff im Grundwasser von Region zu Region unterschiedlich ist, kann man dadurch die Herkunft der Getränke zurückverfolgen.

Die Versuche wurden bis jetzt bei normalen Leitungswasser, Limonaden und Bier durchgeführt. Auffällig waren die hohen Werte bei Küstennahen Städten, desto weiter man ins Landesinnere kommt, desto mehr nehmen die Werte der Sauerstoff- und Wasserstoffatome ab.


WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Analyse, Haar, Getränk, Fingerabdruck, Landkarte
Quelle: www.wissenschaft.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2010 19:06 Uhr von andi15am20
 
+2 | -2
 
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Ich finde dass dies sehr interessante Forschungen sind, mit denen man auch wirklich etwas anfangen kann.
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04.07.2010 19:31 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -0
 
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Der zweite Absatz liest sich furchtbar.
"Die beim Trinken aufgenommenen Wasserstoff- und Sauerstoffatome werden in körpereigene Proteine umgewandelt werden." Die Formulierung "eingebaut" wäre besser als "umgewandelt"

"Da der Anteil von Wasser und Sauerstoff im Grundwasser von Region zu Region unterschiedlich ist, kann man dadurch die Herkunft der Getränke zurückverfolgen."
Es geht nicht um Anteile von Wasser und Sauerstoff sondern um die jeweiligen Isotopenverhältnisse 18O/16O bzw. 2H/1H. Die sind nämlich unterschiedlich.
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04.07.2010 19:58 Uhr von DaKarl
 
+5 | -0
 
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Der Anteil von Wasser im Grundwasser variiert also, ja? Interessante Erkenntnis ;D

Ne im Ernst, dass man die Meldung etwas kürzen muss ist klar, aber den Teil mit den Isotopenverhältnissen hätte man schon erwähnen müssen; so ergibt das ganze nämlich keinen Sinn.

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