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Neues P-Konto: Kosten-Überblick von zahlreichen Banken

Bei vielen Banken müssen Kunden nicht mit zusätzlichen Kosten für das neue Pfändungsschutzkonto, das auch als P-Konto bezeichnet wird, rechnen.

So verlangt die Commerzbank von ihren Kunden keine Zusatzkosten für das P-Konto. Auch für die Umwandlung des Girokontos in ein P-Konto werden keine Gebühren fällig. Ähnliches gilt auch für die Targobank, Berliner Sparkasse und Berliner Volksbank.

Am 1. Juli 2010 wurde das neue Pfändungsschutzkonto eingeführt. Das Konto verbessert den Schutz für Schuldner, wie ShortNews bereits berichtete.


WebReporter: stern2008
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Konto, Überblick, Pfändungsschutz
Quelle: www.geld-kompakt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2010 12:49 Uhr von Remosch
 
+6 | -0
 
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habe ich in den letzten tagen gepennt, oder ist die nun ?offizielle? Einführung des P-Kontos ab dem 1.7.10 beschlossene und bei den Banken praktizierte Tatsache? Mir ist zwar bekannt, dass es zum 1.7. anlaufen sollte und habe in den letzten Tagen in den Medien verschärft danach Ausschau gehalten, aber so wirklich wurde das meiner Meinung nach nicht so wirklich unters Volk gebracht.
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02.07.2010 13:03 Uhr von stern2008
 
+2 | -1
 
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@Remosch: da hast wohl echt geschlafen...
"Ab Juli 2010: P-Konto bringt mehr Schutz für Schuldner"
"Gute Nachricht für alle Schuldner: Ab dem 1. Juli 2010 kann man bei seiner Bank das Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto, das sogenannte P-Konto, umwandeln lassen...." Zitat von http://www.forium.de/...
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02.07.2010 14:10 Uhr von handyandy
 
+2 | -1
 
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alles schön und gut: aber das wird doch ganz sicher gesondert bei der Schufa geführt, oder etwa nicht!?
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02.07.2010 14:25 Uhr von Dracultepes
 
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@handyandy: Ja, weil sie es nicht in ihren Berechnungen einbeziehen darf. Es dient nur dazu das Banken nachfragen können ob nicht jemand 2 P Konten hat.
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02.07.2010 15:41 Uhr von phiro80
 
+0 | -0
 
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weitere Gebühren: unter http://www.sozialleistungen.info/... finden sich die Gebühren weiterer Banken.
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02.07.2010 17:44 Uhr von PeterKamasu
 
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PKonto bei der Postbank: Ich versuche mittlerweile, da Gefahr einer Pfändung besteht, mein normales GiroKonto umzuwandeln. Seit sage und schreibe 5 Tagen (hatte bereits vor dem 1.Juli Antrag gestellt) werden mir laufend Steine in den Weg gelegt, eine Hand dort weiss nicht, was die andere tut. Laufend erhalten ich Infos über das PKonto - die ich bereits hatte. Hab mich schon beschwert und harre der Dinge, die da kommen.

Gruss aus Berlin und von einem enttäuschten Postbank Kunden.
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02.07.2010 22:13 Uhr von superhy
 
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super Einfach nur gut geschrieben ! Kurz, kompakt ! Inhaltlich richtig ! Super ! sogar mit Beispielen !

Und... Kollege von mir hat sich das heute einrichten lassen !

( Berliner Sparkasse ! ) Also gibts das wohl wirklich... ;)


@ vorposter: Ging wohl bei der Spasskasse innerhalb von 10 Minuten ! ( Ausweis + Bankkarte und 3 Unterschriften haben gereicht ! )

[ nachträglich editiert von superhy ]
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02.07.2010 23:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -6
 
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Das wird so nicht funktionieren spätestens wenn der Gläubiger sein Geld aufgrund der Pfändungsgrenze nicht bekommt, stellt er Antrag auf die eidestattliche Erklärung. Dann darf der Schuldner im Büro des Gerichtsvollziehers seine Taschen ausleeren, seinen Hausrat angeben und einen Formularkrieg ausfüllen. Mein Kumpel ist Gerichtsvollzieher, die prüfen genau. Die schleppen dann halt alle Gegenstände aus der Wohnung die Geld bringen. Und seine Erfahrung zeigt, dass das verbleibende Geld eben nicht für 3 rückständige Mieten, 4 rückständige Strom- und Telefonrechnungen reicht.
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03.07.2010 01:15 Uhr von Power-Fox
 
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@ThomasHambrecht: was wollen die denn für gegenstände rausschleppen die geld bringen ein schuldner hat oft nichts das man zu geld machen kann
TV & Radio sind nicht Pfändbar (sofern der TV nicht grade ein 2m Flat ist ) und Radio ist auch nicht pfändbar ein vorhandener computer wird i.d.r nicht geüfändert da er nichts einbringt und auch kein luxus artikel ist (der pfändbar währe) und das bett bzw mobilar wird /darf sowieso nicht gepfändet werden somit wird da nicht viel über bleiben und der GVZ kommt zu einem und nicht der schuldner ins büro...

[ nachträglich editiert von Power-Fox ]
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03.07.2010 01:22 Uhr von Remosch
 
+3 | -0
 
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also da muss ich mal (Thomas) widersprechen, denn wenn man eine Pfändung zugestellt bekommt ist entweder ist der Gerichtsvollzieher bereits da gewesen und man hat die Eidesstat abgegeben (im Regelfall eine Vorstufe vor der Einleitung der Pfändung Seitens des Gläubigers[und ja, Ausnahmen bestätigen die Regel]), oder aber der Gläubiger stellt die Pfändungsantrag. der dann zugestellt wird und da braucht man nicht mal mehr beim GV seine Taschen leeren zu machen, weil die Pfändung gleich vom Gläubiger gestellt wurde.
Das schöne dabei ist, der GV kann diese Pfändung ohne vollständige Begleichung der Gesamtsumme nicht mal zurück nehmen, sondern man muss sich direckt mit dem Gläubiger in Verbindung setzen bzw. seinem Rechtsverdreher was im Regelfall nicht der GV ist, um diese Pfändung evtl. wieder los zu werden.

[ nachträglich editiert von Remosch ]
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03.07.2010 08:29 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -6
 
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"Das Konto verbessert den Schutz für Schuldner"

in welchen land leben wir eigentlich? -.-

naja egal, sinnvoller is es eh mit inkasso aufzukreuzen oder eben "sich selbst der sache annehmen"
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03.07.2010 12:26 Uhr von jobr
 
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@Alice_undergrounD: Dein Beitrag spricht echt von Unwissenheit :-D

In Deutschland gibt es zum Glück unpfändbare Beträge. Und um Kosten und Aufwand für alle Beteiligten (Konto sperren, Konto wieder freigeben lassen usw.) zu sparen gibt es halt nun das P-Konto. Das Ergebnis ist das gleiche nur der Aufwand dorthin ist geringer.

Was willst du denn mit "Inkasso" gegen einen Schuldner machen? Gericht umgehen? ;-)

Darf ich das "sich selbst der sache annehmen" als Aufruf bzw. Anstiftung von Straftaten auffassen?
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03.07.2010 13:35 Uhr von jobr
 
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@PapiEinerTochter: Was sie hier ständig schreien ist mir eigentlich ziemlich egal. Ich tue das zumindest nicht.

Was mir nicht egal ist, dass jeder Mensch noch ein Existenzminimum zum Leben haben sollte weswegen ich unpfändbare Beträge sehr gut finde. Niemandem ist geholfen wenn der Schuldner kein Strom mehr hat, seine Wohnung verliert und komplett auf den Staat angewiesen ist nur damit irgendjemand noch den letzten Cent von ihm bekommen hat.

An den unpfändbaren Beträgen hat sich mit dem P-Konto nichts geändert. Die einzige Änderung ist, dass der Schuldner nicht bei jedem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zum Gericht rennen muss und die sowieso unpfändbaren Beträge vom Gericht wieder freigeben lassen muss. Das spart Aufwand und Kosten für den Schuldner, die Bank, das Gericht usw. Also wo ist das Problem? Wo ist die "Ungerechtigkeit"?

Jemand der seinen alten Handyanbieter nicht bezahlt hat wird keinen neuen Vertrag bekommen und auch Firmen wie Otto und Neckermann haben die Möglichkeit sich über das Zahlungsverhalten einer Person zu informieren.

Ich habe mich im Rahmen meines Studiums und meiner Tätigkeit umfassend mit dem deutschen Recht beschäftigen müssen und muss kein Schuldner sein um zu wissen wie dieses funktioniert.

Was Alice angeht ist zu sagen, dass eine Inkassofirma zum Glück nicht mehr Rechte hat als ein Gericht und der Gerichtsvollzieher ;-) und dass ein "sich selbst der Sache annehmen" unter Umgehung eines ordentlichen Gerichts im Allgmeinen strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. :-)
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03.07.2010 16:01 Uhr von jobr
 
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@PapiEinerTochter siehst du dich als Schuldner, der mit Absicht Schulden macht weil er weiß, dass die Gläubiger ihr Geld nie sehen?

Ich habe auch schon viel Geld an Kunden verloren, die nicht mehr zahlen konnten. Dennoch würde ich nicht sagen, dass sie deshalb ihr "normales" Leben verwirkt haben. Insbesondere würde ich nicht sagen, dass man bei den aktuellen Pfändungsgrenzen ein "normales" Leben führen kann...
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03.07.2010 20:03 Uhr von jobr
 
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@PapiEinerTochter: Die Frage ist, ob du für immer H4-Empfänger bleiben willst...

Nein, ich denke nicht, dass ich wegen solchen Leuten "Pleite gehe".

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