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Chemienobelpreisträger behauptet, Erdöl sei regenerativer Natur

Die bisherige Lehrmeinung geht davon aus, dass Erdöl durch abgestorbenes biologisches Material, Druck und Hitze entsteht. Somit ist diese Energiequelle endlich. Der Nobelpreisträger Dudley Herschbach geht davon aus, dass Erdöl auch abiotisch, also ohne biologische Komponente, entstehen kann.

Einen Beweis für die abiotische Erdölentstehung fände man nicht nur auf der Erde. Auf dem Mars entstünde Methangas abiotischen Ursprungs. Weiter heißt es, die Entdeckung von Erdöl auf dem Mars sei laut dem Nobelpreisträger denkbar. Dies wäre der Beweis, dass Öl auf anderem Wege entstünde als angenommen.

In Russland gebe es weitere Beweise für die abiotische Ölentstehung. Ein aufgebrauchtes Ölvorkommen habe sich vollständig regeneriert. Zwar seien biologische Komponenten in der Zusammensetzung des "neuen" Öls entdeckt worden, doch könnten diese laut Herschbach nachträglich in das Erdöl gelangt sein.


WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Natur, Nobelpreisträger, Erdöl, Biologie, Regeneration
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2010 12:10 Uhr von Reflektion
 
+33 | -8
 
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Wenn es nun wirklich Öl auf dem Mars gäbe, wäre dies sensationell. Es wäre entweder der Beweis das der rote Planet voller Leben war und sich in Öl wandelte. Der Beweis für extraterrestrisches Leben wäre erbracht. Wäre dies nicht der Fall, müsste die andere These der nicht biologische Ölentstehung greifen. Öl wäre ein nachwachsender Rohstoff. Auf beiden Seiten einfach nur faszinierend.
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01.07.2010 12:16 Uhr von DirtySanchez
 
+23 | -77
 
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01.07.2010 12:27 Uhr von ZzaiH
 
+19 | -26
 
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weil das erdöl nicht endlich vorhanden ist, kann ja erstmal der preis wieder angehoben
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01.07.2010 12:36 Uhr von Amalek
 
+84 | -2
 
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na endlich sagt das mal ein Nobelpreisträger...
bisher wurden diese Theorien immer als Pseudowissenschaftlich verunglimpft...
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01.07.2010 12:55 Uhr von Loichtfoier
 
+2 | -12
 
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01.07.2010 12:56 Uhr von Amalek
 
+7 | -5
 
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@gugge01: ;-)


es wird nicht lange dauern bis hier SN´ler auftauchen die sich für schlauer halten... und auf die alten Denkverbote der Schulwissenschaft pochen..
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01.07.2010 13:02 Uhr von NewsJunky
 
+21 | -2
 
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Diesen Satz: "Ein aufgebrauchtes Ölvorkommen habe sich vollständig regeneriert"
will doch keiner in der Kapitalgesellschaft der Korrupten Politiker hören.

Was glaubt ihr was da los wäre wenn dies stimmt ?!?


[ nachträglich editiert von NewsJunky ]
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01.07.2010 13:04 Uhr von Reflektion
 
+19 | -2
 
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Es wäre der Zusammenbruch: für die Ölindustrie, für die gigantische Gewinnspanne. Aber ein Sieg für die Wissenschaft und für die Menscheit. Denn das Öl gehört uns.
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01.07.2010 13:06 Uhr von Doloro
 
+31 | -1
 
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Erdöl? Dann heißt das aber Marsöl^^
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01.07.2010 13:22 Uhr von HeinzHaraldGay
 
+21 | -2
 
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Wenn das stimmt, lesen wir in ein paar Monaten die News "Amerika findet Massenvernichtungswaffen auf dem Mars" oder so. :P

Nicht zu ernst nehmen, Leute! :)
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01.07.2010 13:26 Uhr von MrMaXiMo
 
+21 | -2
 
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Der Zentralrat der eingeÖLten ist empört! Alles nur Hetzpropagaqanda gegen die arme Ölindustrie!!

Wie war das noch gleich, dass es in 20 Jahren kein Öl mehr gibt...


Ich hab kürzlich eine sehr schöne Reportage über ein Ölfeld in Russland gesehen. Es ist eine sogenannte "Super-Elefanten-Quelle" die über 30 oder 40 Jahren ordendlich abgeschöpft wurde, als aufeinmal mitte-ende der 80er nur noch Wasser gekommen ist... Jetzt hat man vor einigen Jahren Testbohrungen gemacht und ratet mal was rausgekommen ist... Ein Öl dessen Qualität über dem des Weltmarktes gelegen ist mit wesentlich höherer Reinheit und entsprechender Inhalte...

Da frag ich mich nur weshalb das denn nicht öffentlich publiziert wird... Und vor allem weshalb wir immer noch fast 1.50 für nen Liter zahlen und in den Arabischen Ländern man für nen Liter Super-Plus 16 cent bezahlt... Wenn das alles steuern sind, dann müssten wir doch angesichts der abermillionen Autos auf unseren Straßen doch Milliarden über Milliarden übrig haben...


Aber solange uns die von der Chemie- und Ölindustrie Regierung weiter "diktiert" wird sich daran zumindest in Deutschland und weiten teilen Europas niemals etwas ändern.
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01.07.2010 13:27 Uhr von NoBurt
 
+16 | -3
 
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Leider: Leider beruht die "These" des fossilen Erdöls auf einer 100 Jahre alten Theorie eines russischen "Wissenschaftlers", die nie korrigiert wurde.

Wer glaubt wirklich allen Ernstes, dass riesige fossile Rückstände unter hohem Druck in tausenden Meter Tiefe zu Erdöl verflüssigt werden und sich dann auch noch wieder regenerieren? Wie viel Biomasse hätte sich dafür vorher erst WANN bilden müssen? Kohlevorkommen sehe ich ja ein, aber Öl?

Interessanter Weise sollten die Vorkommen ca. Jetzt alle sein. Wurde uns früher erzählt. Es werden jedoch immer mehr Felder gefunden - und dann auch noch in massiven Gesteinsschichten! Wie soll die Biomasse dort hin gekommen sein?

Egal. Wer´s glaubt … Der Weihnachtsmann besucht ja auch alle Kinder auf der Welt gleichzeitig.
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01.07.2010 13:55 Uhr von George Taylor
 
+1 | -2
 
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@Reflektion: Von welcher "gigantischen Gewinnspanne" redest du?
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01.07.2010 14:00 Uhr von chefcod2
 
+1 | -5
 
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Also ganz ehrlich: wer heute noch an eine biologische Erdölentstehung glaubt, ist meiner Ansicht nach entweder völlig verblödet oder einfach nur leichtgläubig
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01.07.2010 14:02 Uhr von Reflektion
 
+8 | -0
 
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@George Taylor: Ich rede von der künstlichen Erdölverknappung. Und die daraus gerechtfertigten Preise für das Erdöl. Wäre Öl in größeren Mengen zur verfügung. Wären die Preise auch nicht gerechtfertigt.
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01.07.2010 14:03 Uhr von iamrefused
 
+3 | -2
 
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was soll: man zu so einer schei** noch sagen? hä?
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01.07.2010 14:08 Uhr von souldrummer
 
+7 | -0
 
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naja auch wenn sich das "Blut der Welt " erneuern sollte....

bei steigendem Konsum isses trotzdem irgendwann mal alle.

oO und wenn wir dann vom Mars Öl holen wirds richtig teuer ^^
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01.07.2010 14:08 Uhr von cheetah181
 
+4 | -1
 
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naja: Würde das gerne aus einer neutraleren Quelle lesen. Die "Freie Allgemeine" ist nicht gerade bekannt für ihre Wissenschaftsnews und macht auch hier wieder Werbung für das Bezahl-Video-Portal "nexworld.tv", wo wir wiederum auch über "Die Geheimnisse der Alchemie" und ähnliches erfahren...wenn wir bezahlen.

Dass ein Teil des Öls abiotisch entsteht kann durchaus sein, nur bedeutet das noch lange nicht, dass es "unendlich" ist. Soviel ich weiß war die letzte Vermutung, dass es aus Methan entsteht. Und das ist logischerweise auch nicht unendlich vorhanden.

@gugge01:

"Aber he, in der Zwischenzeit hat das hinderhältige und verschlagen CO2 gelernt in die höhern Schichten der Atmosphäre auf zusteigen! Ich meine wir sollte immer offen sein für neue …… Witze"

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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01.07.2010 14:12 Uhr von NoBurt
 
+0 | -0
 
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@Klaus: Danke für die Info. Hab nicht nachgeschaut. War nur lange her, was ich noch wusste.
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01.07.2010 14:18 Uhr von Tleining
 
+12 | -1
 
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abiotisch=unendlich: ich finde diese Theorie schon sehr gefährlich. Es geht mir nicht darum ob sie wahr ist oder nicht, aber es wird der Eindruck erweckt, als wenn Öl in unendlichen Mengen und für alle Zeit zur Verfügung stehen würde. Egal wie Öl entsteht, es ist nicht unendlich. Der "Beweis" aus Russland zeigt das doch deutlich. Das Ölvorkommen wurde abgeschöpft, stillgelegt, und einige Jahre später war wieder Öl da. Hätte man jetzt wieder mit der Förderung angefangen, wie lange hätte das Vorkommen gereicht? Und das gleiche gilt für alle anderen Vorkommen. Wir verbrauchen Öl in gigantischen Mengen, ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass ein chemischer Prozess unseren aktuellen Bedarf decken könnte. Das Problem bleibt also bestehen, unsere Wirtschaft basiert auf Erdöl, ohne läuft nichts, und unser Verbrauch steigt ständig weiter an. Irgendwann erreichen wir den Punkt, an dem das System zusammenbricht. Öl würde zwar weiter gefördert werden können, wäre aber viel zu wertvoll um noch von allen genutzt werden zu können.

Nebenbei: Ein chemischer Prozess verbraucht Ressourcen. Möchte mir hier jemand erzählen, dass das Rohmaterial, dass dann zu Erdöl umgewandelt wird, in unendlichen Mengen in einem endlichem System (Planet Erde) vorhanden ist?
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01.07.2010 14:22 Uhr von FirstDarkchild
 
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Genau das: braucht die Welt. Irgendeinen deppen der sagt das öl nachwächst. Das motiviert dann natürlich ungemein nach alternativen Energien zu suchen und Konzerne wie BP versuchen garnicht erst ausfliessendes Öl daran zuhindern den Planeten weiter zu versauen, wozu auch gibt ja bald neues. Auch wenn das Kerlchen recht hätte, sollte man sich überlegen ob man es publizieren sollte, denn auch wenns sich regeneriert wird sich an den Preisen nichts ändern. Für die Opec und die gesamte Ölindustrie wäre es aber absolut genial, denn endlich hätte man die Eierlegende Wollmilchsau gefunden , die dabei die an ihre Grenzen gerät.

Gruss
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01.07.2010 14:22 Uhr von meisterthomas
 
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Chemienobelpreisträger behauptet Was ist die regenerative Natur eines Objektes? Doch wohl die Eigenschaft innerhalb einer definierten Zeit und Umwelt regenerierbar zu sein. Solange aber diese Eigenschaften nicht nachprüfbar sind bleibt auch Herschbachs Aussage bloße Spekulation, wenn nicht gar Provokation.

Falls diese definierte Zeit und Umwelt dann auch noch "unwirtschaftlich" sein sollte, z. Beispiel weil sie nur einige tausend Jahre beträgt, verliert auch diese regenerativen Natur unser öffentliches Interesse.

Wir unterscheiden in unserer öffentlichen Meinungsbildung kaum noch zwischen den leeren Theorie einer Hypothese und den verifizierbaren Theorien unserer Naturgesetze. Anders gesagt unser Realitätsbewußtsein löst sich auf.
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01.07.2010 14:23 Uhr von ckh
 
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@naja: Mag sein, dass es lustige Themen gibt auf diesem Internet-Sender. Aber es bleibt fakt, dass die diesen Chemie-Nobelpreisträger interviewt haben. Und dass der das eben gesagt hat.
Hey, die Privatsender bringen auch so einen Scheiß wie Gallileo Mystery. Und misstraust Du deren Nachrichtensendungen auch?

[ nachträglich editiert von ckh ]
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01.07.2010 14:42 Uhr von cheetah181
 
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ckh: Ich kann aber ohne zu bezahlen nicht nachvollziehen wie das Interview abgelaufen ist und was er überhaupt gesagt hat. Vielleicht hat man wiedermal (wie oft und natürlich nicht nur bei der Seite) ein Zitat völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

Aber guter Vergleich mit Galileo Mystery^^, entsprechend traue ich auch nicht den Nachrichten von Privatsendern.
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01.07.2010 14:43 Uhr von RULE23
 
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Neu ist die Theorie nicht. Die Russen glauben schon seit den 50ern nicht mehr an diese Theorie mit Erfolg. Im Gegensatz zum Westen, die Gründe kann man sich ja vorstellen.

http://www.erdoelquelle.com/...

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