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Depressionen sind bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch

Jugendforscher Heiner Keupp von der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat festgestellt, dass Depressionen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den letzten Jahren gehäuft auftreten.

Inzwischen rechnet der Forscher mit einer Rate von 20 Prozent körperlich oder psychisch erkrankten jungen Patienten. Die Dunkelziffer kann auch höher ausfallen, da Jugendliche ihre Probleme häufig für sich behalten. Bis vor Kurzem hatte man Depressionen eher bei älteren Menschen diagnostiziert.

Gerade Kinder aus ärmeren oder eingewanderten Familien schlagen sich mit depressiven Gedanken herum. Die Häufigkeit der psychisch erkrankten Jungen hat sich inzwischen der Anzahl der erkrankten Mädchen angeglichen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jugend, Krankheit, Depression
Quelle: www.welt.de

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01.07.2010 08:18 Uhr von Raptor667
 
+22 | -4
 
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ich bin eher der meinung das es bislang todgeschwiegen wurde bzw Depressionen nicht richtig als Krankheit anerkannt wurde. Kann mich noch erinnern als bei mir die Depressionen durchbrachen das man mir immer sagte ich solle mich nicht so anstellen und alles wird wieder gut *kotz*
Deshalb liebe Eltern, merkt ihr das es euren Kindern nicht gut geht, geht lieber gleich zu einem guten Psychologen bevor es zu spät ist.

[ nachträglich editiert von Raptor667 ]
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01.07.2010 08:35 Uhr von xlibellexx
 
+26 | -1
 
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Dieses Thema hatten wir auch: letztens in der Schule (Elternversammlung )

ich Persönlich habe sehr engen Kontakt zur fast allen Eltern , da die Kinder sich meistens von der Kindergartenzeit sich kennen! und immer noch Kontakt haben .
Und mir ist bei den Kindern aufgefallen , die Kinder desen Muttis zuhause sind , sind ruhiger und gelassener , verspielter ,und Kinder desen Muttis arbeiten mussten einschliesslich der Papa auch (Wander-Schlüsselkinder) waren nicht so ! diesen Aspekt haben wir besprochen ! und die meisten Muttis haben gesagt das Sie lieber daheim wären aber leider nicht können da das Geld hinten und vorne nicht reichen würde !
Auch die Männer bzw. die Papas haben gesagt , das Sie es lieber sehen würden das wenn die Frau es könnte zu Hause bleibe ! weil einfach der ganze Stress nicht mehr so leicht zu bewältigen ist ....
Dieses andauernde Organisieren , wo bleibt der Kleine , wo kommt es unter , dann der Druck seitens Arbeitgeber ! dann die Zeiten des Hortes , Kindergarten , meistens hätten Sie das gefühl das Sie sich den Zeiten und Systemen dem ganzen fügen müssen , das einem die Luft weg bleibe , immer dieses hin und her und rennerei , dann muss der kleine pünktlich abgeholt werden usw... aber das Klassische schema wird gerne wieder erwünscht , nur unter dem Aspekt das die Frau besser unterstützt werden sollte ! wie mit einem Taschengeld oder Haushaltsgeld ! Elternerziehungsgeld, es wurde auch mit dem Aspekt gebracht , das der Mann dies auch in Anspruch nehmen könnte . Aber wie es immer so ist , war dann es so das wir alle festgestellt haben , wir stehen mit unserem Problem alleine da ........

[ nachträglich editiert von xlibellexx ]
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01.07.2010 09:15 Uhr von xlibellexx
 
+22 | -6
 
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du über mir: dein Nick gefällt mir nicht !
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01.07.2010 09:35 Uhr von iamrefused
 
+3 | -11
 
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ja genau leute: wenn ihr denkt dass psychologen euren kindern weiterhelfen können, dann soltet ihr euch selbst lieber auf die couch legen...

versteht hier irgendjemand überhaupt noch was???? hiiilllfffeeeeeeeeeee

ich hab hier schon oft genug was dazu geschrieben. deshalb gibts nichts produktives von mir. ich wünsch euch sogar dass eure kinder und ihr selbst krank werdet. vielleicht geht euch dann ein licht auf. was ich nicht glaube :P
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01.07.2010 09:41 Uhr von Lachendeswiesel
 
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@ Raptor: Mit dem Totschweigen kann ich dir nur Recht geben. Wir hatten damals in Psycho das Thema "Psychische Krankheiten", bei dem wir auch über Depressionen etc. geredet haben. Wenn ihr wüsstet, wie viele junge Menschen sich bei uns vom Leben frühzeitig verabschieden, würdet ihr Augen machen. Die Presse hat in diesem Punkt scheinbar eine moralische Seite (was mich bei der Sensationsgeilheit wundert) und verschweigt fast alle dieser Selbstmorde um Nachahmungstäter zu verhindern.
Ich selbst war auch in meiner Schulzeit depressiv, bin aber aus eigener Kraft wieder aus diesem "Loch" gekommen, indem ich rein rational gehandelt habe und Emotionen in dieser Zeit stark zurückgefahren habe.
Abschließend noch ein kleiner Tipp, falls ein depressiver Schüler das lesen sollte: Alkohol, Zigaretten, etc. bringen euch nichts gegen die Depressionen, sie verschlimmern sie nur. Versucht einfach mal euch hinzusetzen, euch zu überlegen was in eurem Leben nicht optimal läuft und dann diese Probleme aus der Welt zu schaffen (mit Worten kann man viel erreichen). Falls es euch unmöglich ist dieses Problem aus der Welt zu schaffen, dann kann ich euch nur raten: Macht euren Schulabschluss und versucht euer eigenes Leben so aufzubauen, wie ihr es wollt, nur macht euren Schulabschluss, sonst habt ihr kaum noch Aussichtsmöglichkeiten einen Neuanfang zu erreichen. Ich bin kein Psychologe, aber dennoch glaube ich, dass diese Eigenerfahrungen dem ein oder anderen helfen können.
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01.07.2010 10:24 Uhr von Vitus121
 
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Boah: Is nicht wahr!(staun) Ich habe ungefahr 15 Depressive mitschüler in meiner klasse(brüll) und ich gehöre nicht dazu:)
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01.07.2010 12:44 Uhr von Fitzman
 
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@H311dr1v0r

Nur weil du es nicht verstehst, heißt es nicht, dass das Problem nicht vorhanden ist. Es gibt weitaus mehr Situationen die jemanden psychisch krank machen können. Jeder ist da verschieden und reagiert anders auf alle möglichen Umstände.
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01.07.2010 13:59 Uhr von Alice_undergrounD
 
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natrülich gibt es: auch passend dazu ein neues medikament extra für jugendliche, das abhilfe schafft, oder ;)
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01.07.2010 15:01 Uhr von Mittelextremist
 
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Die CDU/FDP/SPD/GRÜNE sind an der miserablen und jugendfeindlichen Politik schuld. Anstatt jetzt mal was gutes für die Jugendlichen zu tun werden sie als krank diskriminiert, kein Wunder, dass es immer mehr gewaltbereite Demonstranten gibt.
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01.07.2010 19:12 Uhr von Lachendeswiesel
 
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@ H311dr1v0r: Tja, Depressionen kann man nicht nur durch die, von dir geschilderten Phänomene bekommen. Meine Depressionen kamen durch die Scheidung meiner Eltern zustande. Mein Vater war Millionär und ich bin in einer intakten Familie aufgewachsen (das perfekte Leben, wenn man so will). Als es meinem Vater wirtschaftlich schlechter ging (ein Danke an das deutsche "unschuldige" Beamtentum), sind wir umgezogen (Verlust der Freunde), meine Mutter ist abgehauen mit meiner kleinen Schwester und ich war meist alleine, da mein Vater noch arbeitete. Mit 12 Jahren bemerkten dann manche Lehrer, dass ich mich abkapsle, schlechte Schulnoten hatte und ich sehr schnell emotional reagierte. Ich selbst hatte immer wieder Schuldgefühle und Selbstmordgedanken. Heutzutage lebe ich immer noch bei meinem Vater, fange bald zu studieren an und habe einen Nebenjob, damit wir über die Runden kommen. Ich hoffe mal das reicht dir als Grund für Depressionen....
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02.07.2010 02:57 Uhr von p-o-d
 
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In Teilen gebe ich Pinderkorno recht. Allerdings ist die Schuld m.A.n. zum Großteil nicht im Internet / den Medien selbst zu suchen, sondern unserem Umgang damit.

Ich sehe klassische Medien und v.A. Internet eher als eine Begleiterscheinung, eine Möglichkeit sich aus der Realität zu flüchten. Depressiv-verstimmten Phasen dürften auch viele Jugendliche vor 50 Jahren erlebt haben, der Umgang damit war jedoch ein anderer. Vielen Heranwachsenden fehlt das Auffangbecken "Familie" oder ist zumindest schwächer geworden. Das liegt m.E. auch daran dass Eltern, gerade in den genannten Gruppen (Immigranten, ärmere Familien), den dort Heranwachsenden eben nicht die Möglichkeit bieten können, ihren Kids all das zu ermöglichen was in unserer Zeit als wichtig angesehen wird (z.B. materieller Status). Diese Entwicklung hin zur immer stärker werdenden Konsumgesellschaft ist fragwürdig, sorgt sie bei den "Risikogruppen" doch zu immer stärkerer Ausgrenzung.
Wenn bei den Eltern noch zusätzlich eine Perspektivlosigkeit herrscht und/oder aufgrund der gestiegenen beruflichen Anforderungen(qualitativ als auch quantitativ) Zeit und v.A. Nerven fehlen, färbt das natürlich auch auf die Sprösslinge im Haushalt ab. Wie soll man sich in der Jugend glücklich festigen, wenn der sichere Hafen "Familie" immer mehr vergiftet wird? Und in Zukunft wird das sicherlich nicht besser, wenn die Prioritäten im Leben weiterhin so gesetzt werden(müssen?), wie es aktuell der Fall ist. Der klassische Arbeitsmarkt, bei dem einfache Tätigkeiten zunehmend durch Automatisierung verdrängt werden, erfordert ein Umdenken in unserer Gesellschaft. Wenn man sich an das marode System des "Arbeit muss sich lohnen bei genug Arbeitsstellen für alle Personen" auf Teufel komm raus klammert, steigt der Stress mangels der Durchführbarkeit dieses Gedankens bei ohnehin schlecht situierten Familien natürlich immer weiter an.
Dieses Problem lässt sich mit Unterstützung durch finanzielle Zuschüsse der Erziehenden auch nur hinauszögern, wobei die zum Platzen bestimmte Blase dabei leider noch weiter anwächst. Eine (realistische) Patentlösung hierfür gibt es wohl leider nicht; in der Vergangenheit regulierten sich derartige Missstände in der Gesellschaft meist durch einen großen Knall...
Wir sind einfach zu verschieden und der gesteigerte Egoismus, was den Erhalt des engeren Umfelds angeht, tut sein übriges zur allgemeinen Unzufriedenheit.

Nun geht der Mensch leider häufig den leichtesten Weg und sucht nicht nach den Ursachen dieser Entwicklung von resignierten Jugendichen um daran zu arbeiten - bei all dem Druck in unserer "Wohlstandsgesellschaft" voller gravierender sozialen Missständen fehlt nachvollziehbarerweise oft der Weitblick und die Fähigkeit zur Selbstreflexion mit Ziel einer Veränderung. Allerdings betrachte ich den Trend, dass solche Folgen eines sozialen Problems als "ominöse psychische Krankheit" stilisiert werden, sehr sehr kritisch...
Während Nicht-Betroffene durch diese "Mystifizierung" oft einen großen emotionalen Abstand zum Thema haben, da die Lösung für dieses Problem, diese "Krankheit" ja eindeutig der Psychologe, fehlendes Geld oder sonsteine "Symptombehandlung" ist, sind die Betroffenen noch unsicherer. Das Problem wird einfach nicht bei der Wurzel gepackt, was leichter gesagt als getan ist...!

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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02.07.2010 07:22 Uhr von Fischgesicht
 
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ich glaub heutzutage hat: jeder depressionen. kein wunder bei der leistungsgesellschaft und wachsenden medientrummel internet etc.
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02.07.2010 11:31 Uhr von -canibal-
 
+3 | -5
 
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an den Poster über dem zweiten: Beitrag von xlibellexx....

mir auch nicht...!

Kinderpornographie ist einer der schlimmsten Missbräuche, die Mensch - Mensch antun kann...und sich mit diesem kranken Thema einen "Witzelnick" zu basteln halte ich persönlich für absolut geschmack- und gefühllos.

ich möchte dich bitten, deinen "Namen" zu ändern. Wenn er nochmal hier auftaucht und ich es bemerke, werde ich sofort Meldung machen.

:-I
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02.07.2010 13:46 Uhr von Loxy
 
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@ canibal aber Menschen fressen ist in Ordnung oder was. An dir ist ein guter Blockwart und Faschist verloren gegangen... wenn ich jetzt mal nur Deinen Kommentar betrachte.

Der Begriff "Kinderporno" ist doch mittlerweile schon total entwertet, und wegen seiner widerlichen Assoziation total instrumentalisiert und vereinnahmt von einer Presse, die damit Meinung macht, von Politikern, die damit Politik machen und den Begriff verwässern indem sie auch geschlechtsreife Jugendliche, die einvernehmlichen Sex haben da mit reinmischt...

"Pinderkorno" ist somit ein Destillat dieses ganzen hysterischen, widerlichen Medienrummels und könnte auch kritisch gemeint sein.

[ nachträglich editiert von Loxy ]
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02.07.2010 14:58 Uhr von syndikatM
 
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sehr gut. in der sozialen marktwirtschaft an der wir uns auf dem markt durchsetzen müssen um mehr zu erreichen, ist der misserfolg jeglicher konkurrenten nur von vorteil.

je mehr depressive, um so besser für den rest.
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02.07.2010 22:13 Uhr von snfreund
 
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in einer ,,Kühe geben H-Milch und die Sonne geht im Norden auf, familie würde ich auch depressiv werden, vor allem wenn nicht deutsch gesprochen wird und auch niemand von den eltern reguläre arbeit hat, vatern sein quantum alk und zigaretten braucht, muttern feste mit vatern trinkt, naja, schade um die kinder...
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03.07.2010 00:29 Uhr von Bruder Mathias
 
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@ Lachendeswiesel: >>Heutzutage lebe ich immer noch bei meinem Vater, fange bald zu studieren an und habe einen Nebenjob, damit wir über die Runden kommen. Ich hoffe mal das reicht dir als Grund für Depressionen.... <<

Für mich sind das keine Depressionen sondern Selbstmitleid!

Genauso leicht machen es diejenigen die der Politik Schuld an Depressionen geben.

Klar ist es nicht einfach Kinder groß zuziehen, wenn man nicht dazu in der Lage ist dies auch wirtschaftlich durch zu stehen.
Aber sollte man sich dann nicht vorher überlegen ob man Kinder unter diesen Umständen auch haben möchte?
Ich kaufe mir doch auch kein Auto wenn ich es mir nicht leisten kann.

Hier in Deutschland ist es inzwische Mode die Schuld am eigenen Versagen bei anderen zu suchen und so die Verantwortung >scheinbar< abzuwälzen.
Es sind entweder die Lehrer Schuld, oder die Arbeitgeber, die mir nicht genug Freizeit gewähren oder halt die Parteien; immerhin von uns allen gewält oder zumindest wegen der Wahlverweigerung nicht verhindert worden; die gerade in der Regierung sitzen.

Wer sich aber liebevoll mit seinem Nachwuchs beschäftigt, hat keine Probleme mit den sogenannten Depressionen der Kleinen.

GzG
BM
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03.07.2010 02:42 Uhr von Lachendeswiesel
 
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@ Bruder Mathias: Du verwechselst hier etwas: Ich bin KEIN Vater und genau aus dem Grund, dass ich mir kein Kind leisten kann. Ich wurde in einer intakten Familie geboren die auseinander gefallen ist und habe aus eigener Kraft das beste versucht aus der Sache zu machen. Zu deiner Planungsgeschichte: Es gibt etwas das nennt sich Zufall, dh du hast eine Operation mit einer 99% Wahrscheinlichkeit zu gelingen nicht überstanden. Ich kann auf mein jetziges Leben zurückschauen und sagen, dass ich etwas erreicht habe, nämlich mir nicht die Kugel gegeben zu haben (bzw in unseren Fluss gesprungen zu sein) und ein Abitur in Händen halten zu können. Zu unserer jetzigen Politik: Meine Pläne sind mein Studium abzuschließen und aus Deutschland abzuhauen. Um den "Abhauen-kann-jeder"- und "Bildungsschmarotzer"-Rednern vorweg zu kommen kann ich nur sagen:
1. Deutschland geht den Bach runter (wer es nicht sieht, oder besser gesagt, sehen will ist selber schuld!)
2. Ich bin realistisch veranlagt (Die Wahrscheinlichkeit, unsere alte Stammwählerschaft von ihren alteingesessenen Parteien loszubekommen, ist äußerst gering, wenn man nicht die finanziellen Mittel für genug Marketing hat)
3. Selbst wenn man diese alten Eliten auf offiziellem Wege abwählen würde, wäre fraglich was passiert (Wir leben nicht mehr in einer Gewaltenteilung, aufgeteilt in Legislative, Exekutive und Judikative, sondern auch andere Faktoren, wie Wirtschaft, die EU, etc haben Einfluss auf unsere Politik)

Diese ganze Auflistung ist meine subjektive Meinung, falls jemand Kritik oder Erweiterungen anbieten kann, bin ich dafür dankbar, solange sie nicht aus geflame besteht.


Abschließend noch ein paar Fragen an dich: War deine Familie intakt? Hattest du schon mehrmals Selbstmordgedanken? Hattest du schonmal einen Zeitpunkt, an dem dein gesamtes Lebenswerk in Gefahr war einzustürzen?
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03.07.2010 08:13 Uhr von Bruder Mathias
 
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Hallo Lachendeswiesel: >>Abschließend noch ein paar Fragen an dich: War deine Familie intakt?<<

Ja - meine Eltern waren bis zum Tod meines Vaters fasst 54 Jahre miteinander verheiratet und haben nebenbei 5 Kinder glücklich erzogen.

>> Hattest du schon mehrmals Selbstmordgedanken?<<

Natürlich - Diese Gedanken gehören in der Entwicklung vom Kind/Jugendlichen zum "erwachsenen" Menschen zum Reifungsprozess.

>> Hattest du schonmal einen Zeitpunkt, an dem dein gesamtes Lebenswerk in Gefahr war einzustürzen? <<

Nein - Denn der die Frage ist was für ein Lebenswerk will ich hinterlassen.
Will ich mir schnöden Mammon auf Erden anhäufen, den ich beim Wechsel in die nächste Ebene des Daseins zurück lassen muss?
Dafür ist das Gastspiel unter den "lebenden" Menschen viel zu kurz und zu kostbar.
Der Sinn auf dieser Existenzebene sollte vielmehr darin zu sehen sein, was kann ich persönlich dazu beitragen diese Ebene für die nachfolgenden und derzeit hier lebenden Wesen zu erhalten und zu verbessern.
Nenne es von mir aus Schicksal oder auch Ungerechtigkeit, aber die kleinen Prüfungen die manch einen hier aus der Bahn werfen sind doch nur Hilfen, die unseren Geist stark machen für die nächste Ebene der Existenz.
Was sind schon 75 Jahre "Mensch" im Vergleich zur Unendlichkeit die unsere Seele zur Verfügung hat.

mit freundlichen Gruß
Bruder Mathias

[ nachträglich editiert von Bruder Mathias ]
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03.07.2010 15:33 Uhr von Lachendeswiesel
 
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@ Bruder Mathias: Meine Ansicht eines Lebenswerks ist es, etwas getan zu haben um meinen Nachkommen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das sollte meiner Meinung nach der Sinn des Lebens sein. Deine theologische Auffassung entspricht nicht meinem Weltbild, da ich den Menschen als "Naturwissenschaftliches Experiment" sehe, welches durch Zufall entstanden ist und auf den Naturwissenschaften beruht und für mich daher etwas wie ein "Himmel" oder ein "Reich der Toten" nicht existiert. Mein Leben existiert hier und jetzt, was Folgen auf die Gegenwart und die Zukunft hat. Die Gegenwart ist mir gegeben, die Zukunft kann ich versuchen zu lenken. Ich respektiere deine Meinung, da dies dein eigenes Weltbild darstellt und es keinem Menschen zusteht, dies in Frage zu stellen. Falls mir noch eine Frage gestattet ist: Wenn du kein Lebenswerk hast, was ist dann dein Ziel im Leben?

mfg Lachendeswiesel
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03.07.2010 18:46 Uhr von Bruder Mathias
 
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Hallo Lachendeswiesel: >>Meine Ansicht eines Lebenswerks ist es, etwas getan zu haben um meinen Nachkommen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das sollte meiner Meinung nach der Sinn des Lebens sein.<<

Da liegen wir doch gar nicht so weit auseinander, ich zitiere mal mich:
>>Der Sinn auf dieser Existenzebene sollte vielmehr darin zu sehen sein, was kann ich persönlich dazu beitragen diese Ebene für die nachfolgenden und derzeit hier lebenden Wesen zu erhalten und zu verbessern.<<
Auf dieser Ebene gibt es so vieles was ich oder Du machen können, und das ohne dass es durch Neider oder andere Individuen zunichte gemacht werden kann.
Das größte Hindernis dabei ist man immer noch selber.
Überleg einfach mal wie viel Zeit man selber damit vergeudet hat, dass man sich unnötig über Kleinigkeiten aufregt. Dass man mit seinem Schicksal hadert anstatt auf zu stehen und es einfach nochmal zu probieren.
Bei mir hat es auch lange gedauert, bis mir bewusst wurde wie kurz unser Leben eigentlich ist, aber wem erst mal geliebte Menschen von der Seite gerissen wurden erkennt die kurze Zeitspanne sehr schnell.
Mfg
Bruder Mathias
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03.07.2010 20:44 Uhr von Lachendeswiesel
 
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An Bruder Mathias: Es hat mich gefreut einmal wieder einem Menschen zu begegnen, der in der Lage ist zu argumentieren ohne ausfallend zu werden (eigentlich ein Zeichen des erwachsenen Menschens). Was haben wir daraus gelernt: unsere Weltanschauungen sind verschieden, aber unsere Ziele die gleichen. Ich habe einen Einblick in dein Leben bekommen und du in meins. Ich weis nicht was passiert wäre, wenn meine Kindheit mehr oder weniger "normal" abgelaufen wäre, genauso wie du nicht weist was passiert wäre, wenn dein Leben so... chaotisch gewesen wäre.
Wie zu Anfang gesagt: Es hat mich gefreut und ich hoffe man findet sich vielleicht erneut mal in einem SN-Thema wieder.
mfg Lachendeswiesel

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