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EU-Komission: 514 Millionen Euro Strafe für Stahl-Kartell

Nach der Rekordstrafe von 1,38 Milliarden Euro für das Kartell der Autoglasscheibenhersteller wurden nun auch 17 Stahlkonzerne bestraft, der Grund liegt wieder bei jahrelangen Preisabsprachen. Die Strafe beträgt insgesamt 514 Millionen Euro.

Den höchsten Anteil der Strafe muss der Stahlkonzern Arcelor/Mittal aus Luxemburg mit 276,5 Millionen Euro berappen, die zweithöchste Strafe erhielt WDI/Pampus aus Deutschland mit 56,1 Millionen. Die anderen bestraften Firmen sind GlobalSteelWire/Tycsa aus Spanien und Voestalpine aus Österreich.

Die EU-Komission forschte schon seit 2002 an dem Stahlkartell, die lange Dauer läßt sich durch die hohe Anzahl der beteiligten Firmen erklären. Die Strafe von Arcelor/Mittal wurde nur so hoch, weil der Konzern Wiederholungstäter ist.


WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strafe, Kartell, Stahl, EU-Komission
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2010 18:34 Uhr von andi15am20
 
+2 | -2
 
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Solche Strafen können nicht hoch genug sein, vor allem Arcelor/Mittal sollte viel stärker bestraft werden, denen tun die 276,5 Millionen doch gar nicht weh!
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30.06.2010 18:40 Uhr von COBHC888
 
+4 | -0
 
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tja muss man halt schon ein bischen mehr ausgeben so wie die ölmultis um bei der Kartellbehörde was zu reissen
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30.06.2010 21:11 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+2 | -1
 
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Was ist mit ThyssenKrupp? Die haben früher immer ganz vorn mitgemischt in Kartellen aller Branchen. Schwer vorstellbar, dass man sich plötzlich gebessert haben soll. Oder einfach nicht erwischt worden...

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