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Bundespräsidentenwahl: Auch nach zweitem Wahlgang noch keine Entscheidung

Auch im zweiten Wahlgang der Wahl zum deutschen Bundespräsidenten gab es keinen Sieger. Der Favorit, der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, verpasste wieder eine absolute Mehrheit.

Der Favorit von Union und FDP erhielt im zweiten Wahlgang 615 Stimmen. Joachim Gauck, der Kandidat von SPD und Grüne, konnte 490 Stimmen von 1.238 gültigen Stimmen auf sich vereinigen.

Der erste Wahlgang hatte ohne eine absolute Mehrheit für einen der Kandidaten geendet: Wulff vereinigte 600 Stimmen der insgesamt 1.242 Wahlleute (644 von schwarz-gelb) auf sich. Luc Jochimsen bekam 126 Stimmen und Gauck 499 Stimmen. Frank Rennicke bekam drei Stimmen, 13 Personen enthielten sich.


WebReporter: Truman82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entscheidung, Bundespräsidentenwahl, Wahlgang
Quelle: www.dnews.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2010 17:25 Uhr von fallobst
 
+16 | -4
 
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immer dieses geschacher: zumindest gibt es noch ein paar abweichler bei schwarz/gelb.
aber ohne die linken gibt das keinen. die wiederum können aber anscheinend keinen ddr- und stasi-kritiker dulden...

ziemlich bezeichnend.
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30.06.2010 17:41 Uhr von GuruRoach
 
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Anscheinend gibt es immer noch ein paar in der Union, die einen profillosen Schosshund als Präsidenten ungeeignet sehen, allerdings zuwenige. Und wenn sich die Linke nicht im Interesse ALLER bewegt haben wir eh keine Chance... Andererseits könnten sich die Unions-Abweichler durch einen Umschwung der Linken provoziert fühlen und dann im Endeffekt doch für Wulff stimmen... man wird sehen. Auf jeden Fall ist heute etwas passiert... Der Putz der Koalition wieder etwas abgebröckelt, das Ansehen des Bundespräsidentenamtes könnte nur noch mit einem Gewinn Gaucks gerettet werden ( ansonsten hat dieser Tag das Amt mehr beschädigt als Köhler es je hätte tun können wenn er nicht zurückgetreten wäre ), die Linke macht sich entweder mal wieder völlig zum Esel oder beweist überraschenderweise doch etwas Hirn im dritten Wahlgang... Ich bin gespannt.

[ nachträglich editiert von GuruRoach ]
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30.06.2010 17:43 Uhr von marcometer
 
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knapp: 615 von 1238... da haben ihm ja dann doch nur 5 gefehlt.
Aber wie schon gesagt wurde: im 3. Wahlgang ist die Sache klar.
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30.06.2010 18:29 Uhr von BillyBoy1290
 
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@GuruRoach: Die Linken bewegen sich NIE im Interesse aller, weil es Demokratiefeinde sind, die eigentlich nicht mal die Möglichkeit haben sollten, wählen zu dürfen. Traurig, dass so viele Leute verblendet sind und diese Partei gewählt wird.
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30.06.2010 18:40 Uhr von geilsterTypDerWelt
 
+2 | -2
 
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man wählt solange bis Wulffy gewinnt: 1. Wahlgang reicht doch vollkommen aus. Wenn ich eine Meinung und einen Kandidaten habe, den ich wählen will, dann bleibe ich dabei. Mein Kandidat und meine Meinung würde sich im 2. oder 3. Wahlgang nicht ändern, deshalb verstehe ich nicht wie diese unterschiedlichen Stimmen zu Stande kommen. So nach dem Motto "ach gerade im 1.Wahlgang habe ich mein Kreuz dem Gauck gegeben, aber jetzt hat mich die Merkel so nett angelächelt, ach ich wähle jetzt mal zur Abwechselung und um der netten Angie nen Gefallen zu tun, mal den Wulff" ^^
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30.06.2010 18:49 Uhr von Treibeis
 
+11 | -0
 
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Ein Sprecher bei RTL hatte schon die richtigen: Worte. Sollte es zum 3. Wahlgang kommen, zeigt dies die gerissen- äh zerrissenheit innerhalb der Koalition.. Ein passender Freudscher Versprecher ,finde ich.
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30.06.2010 19:01 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Wenn Tante Luc im 3. noch dabei ist sagt das eigentlich schon alles über die Linken aus, das man wissen muss.
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30.06.2010 19:08 Uhr von Near
 
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Sicher Schwarzgelb wählen natürlich den CDU-Bonzen der ihre Regierung und ihren "Machtanspruch" mit Müh´ und Not am Leben erhalten soll und verschwenden keinen Gedanken an die Bedürfnisse des Volkes... Ich wäre dafür, dass der Wahlberechtigte Bürger den Bundespräsidenten Wählt...
Gauck würde den Sauhaufen bestimmt mal ordentlich aufmischen.
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30.06.2010 19:29 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Wie war das noch grade?
Bleiben aber wahrscheinlich noch genügend Linke die sich enthalten werden, weil sie das Prinzip des kleineren Übels nicht verstehen und sich stattdessen von ihrem Ego leiten lassen werden.
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30.06.2010 19:30 Uhr von Azureon
 
+1 | -0
 
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Gut dass wir als Fußvolk nur zusehen dürfen was für ein Schwachmat uns zukünftig repräsentieren soll....
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30.06.2010 19:33 Uhr von xjv8
 
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Das deutsche: Volk will Gauck, Merkel und ihre Pfeifen wollen Wulf.
Merkel -- "Wir sind das VOLK!"
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30.06.2010 19:34 Uhr von strausbertigen
 
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Nicht gewählt: ist auch gewählt und wenns unentschieden ausgeht weil alle Scheisse sind, dann macht man das Spiel eben so lange weiter bis einer der beschissenen Kandidaten doch noch "gewählt" wurde.

Wählen so lange bis ein passendes Ergebnis da ist...was soll das bitte für eine Wahl sein?
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30.06.2010 19:45 Uhr von Gandalf_1
 
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Heuchler: Was für sinnfreie Kommentare hier manche wieder abgeben.

1. Der Bundespräsident Deutschlands hat quasi keine Macht und ist tatsächlich nur ein repräsant. Warum sollte er vom Volk gewählt werden? Denkt ihr, dass sich dann einer aus dem Volk hinstellt? Nein, dann werden es erst recht parteilinientreue Kandidaten sein.

2. Wenn eine Partei zu einer Sache steht und diese letztendlich dann fallen lässt bzw. sogar das Gegenteil tut, regt ihr euch auf und redet von Volksverrätern etc. pp., bleibt sie ihre Linie treu wie in diesem Fall die Linken ist es auch wieder nicht richtig.

Egal wie das ganze geschachere ausgeht. Das es überhaupt zu einem 3. Wahlgang kommt setzt ein zeichen und das die Linken ihrer Überzeugung treu bleiben macht sie in meinen Augen glaubwürdiger als wenn sie jetzt plötzlich doch Gauck wählen.
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30.06.2010 19:50 Uhr von Treibeis
 
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Also: sofern ich das richtig verstanden habe, wären die ersten 2 Wahlgänge jeweils mit einer "absoluten Mehrheit" der Stimmen abgeschlossen gewesen. Der Bundestagssprecher (?) kündigte aber an, das im 3. Wahlgang nun der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnen wird.
Daher fand ich meinen Kommentar von eben auch so passend.

[ nachträglich editiert von Treibeis ]
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30.06.2010 19:54 Uhr von tutnix
 
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es gibt kein kleineres übel: sowohl wulf wie auch gauck sind konservativ und neoliberal eingestellt. ihre politischen ansichten sind dieselben, beide befürworten beispielsweise sozialabbau und kriegseinsätze. das solche leute nicht von den linken gewählt werden, sollte klar sein.
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30.06.2010 20:10 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Gandalf_1: "Das es überhaupt zu einem 3. Wahlgang kommt setzt ein zeichen und das die Linken ihrer Überzeugung treu bleiben macht sie in meinen Augen glaubwürdiger als wenn sie jetzt plötzlich doch Gauck wählen."

Habe gerade gelesen dass die Linke nun die Wahl freigegeben haben, d.h. ihre Mitglieder dürfen nun auch jemand anderen wählen ohne sich damit (verdeckt) gegen ihre Parteimeinung zu richten. Bin also gespannt wie es nun im dritten Wahlgang aussieht, wenn jeder wählen darf wen er wählen will...
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30.06.2010 20:10 Uhr von Gandalf_1
 
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Übrigens: Genau genommen war die Aufstellung von Gauck eine taktische Meisterleistung. Es war und ist eigentlich klar, dass ein Kandidat der SPD und Grünen, ob nun mit oder ohne absprache mit den Linken, keine Chance hat gewählt zu werden.

Hätte man sich jetzt aber dennoch einen eher Linksgerichteten Kandidat ausgesucht wäre die Wahl vermutlich klar im ersten Wahlgang gegen diesen ausgegangen. Also hat man sich einen eher konservativen Menschen gesucht welcher auch ein Kandidat der CDU/FDP hätte sein können.

So war es möglich ein Zeichen zu setzen. Würde dieser Kandidat nun gewählt würde das womöglich zu Neuwahlen führen. Man hätte dann aber bei einer möglichen neuen Regierungsverantwortung von SPD und Grünen auch einen möglicherweise unbequemen Präsidenten. Da man aber realistisch betrachtet davon ausgehen kann, dass das nicht passiert, war das Risiko ggü. dem Nutzen relativ gering.

Mit anderen Worten, ich denke der Plan war von Anfang an auf einen dritten Wahlgang ausgerichtet. Das Zeichen ist mit diesem mehr als genug gesetzt.

Die Linken waren und sind nach meiner Meinung für diesen Plan nicht nötig gewesen und vieleicht ist es sogar eher im Sinne der Spd und Grünen wenn Gauck aufgrund der Linken nicht gewählt wird. So haben sie einen Buhmann und brauchen sich nicht zu rechtfertigen warum sie einen Menschen ins Präsidenteamt gebracht haben der einige Ziele von SPD und Grünen ganz klar nicht unterstützt!
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30.06.2010 20:16 Uhr von Gandalf_1
 
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@derNameIstProgramm: Ich vermute, der eine Teil der Linken (vermutlich der östliche) wird sich größtenteils enthalten während sich der andere (möglicherweise der westdeutsche) wohl doch eher auf Gauck einigen wird. Ich glaube aber am ergebnis wird das nicht viel ändern. Wulf wird der neue Bundespräsident, da brauchen wir uns glaub ich keiner illusion hingeben.
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30.06.2010 20:24 Uhr von fuxxa
 
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@gandalf: "Genau genommen war die Aufstellung von Gauck eine taktische Meisterleistung."

So siehts aus. Wenn Gauk gewinnt sind Gabriel und Co die großen Sieger. Wenn Wulff mit den Stimmen der Linken gewinnen sollte, wird die SPD das der CDU/FDP für ne ganze Zeit vorhalten können und das Argument der CDU, dass die SPD zusammen mit den Linken gemeinsame Sache macht zieht erstmal nicht mehr so richtig, da sie ja diesmal selbst von den Linken profitiert hätten.
Verlierer ist die Koalition und die Linke eigentlich jetzt schon.
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30.06.2010 20:24 Uhr von fallobst
 
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@ gandalf1: du hast recht mit den intentionen von spd/grünen, aber linientreue ist eben nicht immer was positives. ich bin positiv überrascht, dass so viele leute von schwarz/gelb der meinung von mama merkel abgewichen sind.

dass die linken gauck von anfang an ablehnen und stattdessen so eine witzfigur wählen ist doch schon sehr bezeichnend für diese partei. verbohrte ddr-nostalgiker mit der geschlossenheit der damaligen parteikader.

keiner der linken politiker hat sich öffentlich (oder bei der geheimen wahl wie man vorhin gesehen hat) getraut für gauck einzutreten.
selbst fdp-politiker hatten dafür den mumm....


aber dass die bürger selbst als sieger mit gauck als gewünschtem präsidenten aus der wahl hervorgehen könnten ist ja nicht relevant für die politiker

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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30.06.2010 20:40 Uhr von Gandalf_1
 
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@fallobst: Ist doch klar, ich wöllte das auch nicht. Die Wahl zeigt einem genau das politische Verständniss der einzelnen Parteien und das ist irgendwo erschreckend. Sicher ist Linientreue nicht immer gut und ich kenne selbst eine paar linke Politiker aus meiner heimatstadt die der meinung sind Gauck wäre zumindest das kleiner Übel aber es ist nunmal so, dass das Amt des Bundespräsidenten ein politisches ist und die Wahl deshalb von politischen Denken bestimmt ist. Für mich ist eine Partei glaubwürdiger wenn sie begründet zu ihrer Denkweise hält als das sie einfach etwas macht um den anderen etwas auszuwischen.

Das Problem ist aus meiner Sicht dieses Rumgeschachere.
Wie gesagt, die aufstellung Gaucks war nach meiner meinung eine politische Taktik die nichts mit dem Amt des Bundespräsidenten zu tun hatte.

Übrigens, die Künast hat den Linken gerade fehlendes Demokratieverständnis vorgeworfen weil sie NICHT die Kandidaten der anderen parteien akzeptieren wollten. Sorry, das entbehrt jeglicher Logik.

Was den Bürger an sich betrifft glaube ich, dass die wenigsten genau wissen wofür gauck steht. Er ist eben a) Charismatischer und b) NICHT der Kandidat der ungeliebten Regierung.

Hier haben die Medien einen erheblichen Teil dazu beigetragen. Genau das wäre dann auch ein Problem bei einer Direktwahl. Nicht vergessen, der Präsident ist bei uns im Grunde nichts weiter als eine Galionsfigur. Diesen durch das Volk direkt wählen zu lassen wäre auch nur wieder Augenwischerei. Das Volk glaubt es hätte was zu sagen.

[ nachträglich editiert von Gandalf_1 ]
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30.06.2010 21:07 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Was juckt es das Volk wen die sich als Präsidenten wählen. Was hab ich als Bürger damit zu tun?

Verdammte Parteiendiktatur * kotz
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30.06.2010 21:15 Uhr von nospam007
 
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Wulff ist der neue Bundespräsident.

Dies wurde soeben von der dpa berichtet.
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30.06.2010 21:18 Uhr von SpEeDy235
 
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die linken: haben es nicht geschafft mit der vergangenheit schluss zu machen. sie hatten es heute in der hand und haben kläglich versagt.
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30.06.2010 21:19 Uhr von JustRegistered
 
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die wahl war keine ohrfeige für merkel: sondern eine schallende fürs volk. niemand will den wulff im schafspelz.

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