Jeder kann einen "Welttag" bei der UN ins Leben rufen
Der Fuß, der Kuss, Nelson Mandela - die Anlässe zum Feiern wollen nicht enden. "Welttage" sind nicht die Ausnahme, sondern zur Regel geworden. Schuld sind vor allem die Vereinten Nationen. Von den "Welttagen" verspricht sich die Organisation verstärkte Aufmerksamkeit für den Anlass.
Die UN hatte vor über 60 Jahren als allerersten "Welttag" den Tag der Menschenrechte aufgerufen. Seitdem kommt fast jährlich ein neuer "Welttag" hinzu.
Natürlich kann jeder, wie auch Unternehmen, einen "Welttag" ins Leben rufen, aber für einen von der UN anerkannten Gedenktag mit einem offiziellen Sonderbeauftragten bedarf es einen offiziellen Antrag, der von der Generalversammlung bestätigt werden muss.