30.06.10 16:22 Uhr
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Atomwaffen könnten gegen Asteroiden schützen

Seit Langem streiten Wissenschaftler darüber, wie im Falle eines Falles ein Asteroid abgewehrt werden könnte. An und für sich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Zerstören oder Ablenken. In Forscherkreisen gilt Ablenken als die elegantere Methode.

Allerdings ist dies wesentlich komplizierter, weshalb immer wieder über die Variante des Zerstörens mit einer Atombombe debattiert wird.

Physiker am Lawrence Livermore National Laboratory haben jetzt den Einsatz von Atomwaffen simuliert. Entscheidend sei immer die Zusammensetzung, so die Forscher. Daher sollte die Menschheit, wenn noch 30 Jahre bis zu einem Crash Zeit wäre, vor einer Sprengung eine Erkundung durchführen.


WebReporter: mr_gonzo
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bombe, Asteroid, Atomwaffe
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2010 16:22 Uhr von mr_gonzo
 
+4 | -5
 
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Ich bin gespannt ob so ein Asteroiden Szenario je Realität wird ... ich denk bevor wir Atombomben gegen Gesteinsbrocken einsetzen löschen wir uns eher selbst mit diesen Waffen aus.
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30.06.2010 16:54 Uhr von eternalguilty
 
+4 | -0
 
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Hmm Kennt ihr noch den Physiker von Armageddon, der behauptet hat, wenn man einen Böller ausserhalb des Handes zündet nicht viel passiert, aber wenn man es in die Hand nimmt und zündet schon mehr ausmacht?
Ich würde es mit ablenken versuchen.
Besser als, wenn nach der Zerstörung gleich tausende Trümmerteile verschiedene Teile der Erde treffen würden.
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30.06.2010 17:05 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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30 Jahre? Na dann Augen auf!
Wobei sowohl Ablenken als auch Sprengen im Vakuum etwas schwierig werden dürfte. Ab einer gewissen Größe ist´s dann wohl eh egal...
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30.06.2010 17:13 Uhr von PuerNoctis
 
+7 | -0
 
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"Allerdings ist dies wesentlich komplizierter, weshalb immer wieder über die Variante des Zerstörens mit deiner Atombombe debattiert wird."

Huch, die News werden ja richtig persönlich heutzutage. Aber woher wusste der Autor dass ich..... naja, egal, ein schöner kleiner Rechtschreibfehler finde ich :)
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30.06.2010 17:48 Uhr von Leeson
 
+0 | -7
 
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heißt es nicht "... vor Asteroiden schützen" ????

Hab gestern ein Vidoe von Lesch gesehen, wo er die Corioliskraft erklärt hat.
Er meinte, dass jedes Objekt, dass sich auf ein rotierendes Objekt hinzu bewegt, automatisch auf eine Kreisbahn um das Objekt gelenkt wird.
Da frag ich mich, wie ein Asteroid auf der Erde einschlagen kann.
Gut die Dinger sind schnell und vllt. greift der Effekt nicht so schnell :)
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30.06.2010 18:30 Uhr von Marius2007
 
+1 | -1
 
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Man muss beachten: Das je nach Härte des Asteroiden eine erhöhte Sprengkraft benötigt wird , man muss wissen das der Asteroid wirklich vollständig pulversiert werden muss , zu beachten ist auch das "man" dann die Raketen schon frühzeitig los schicken müsste weil sonst der Radius der Detonation zur Erde zu hoch ist oder bei ungünstiger Lage könnte der Mond auch noch was abbekommen was eventuell fatale Auswirkungen auf die Anziehungen zwischen Erde und Mond hat.

Viel intelligenter wäre meiner Meinung nach eine gezielte Detonation einer Atombombe im Umkreis des Asteroiden so das die Stoßwelle den Asteroiden von der Umlaufbahn abbringt.
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30.06.2010 19:10 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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@uka88: Und Abstoßen tut sich die Druckwelle dann vom Beckenrand...
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30.06.2010 20:39 Uhr von Odino
 
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mal an alle, die meinen, es würden mehrere Teile auf die Erde stürzen, wenn man einen Meteorit "beschießt":

Ihr habt schon davon gehört, dass beim Eindringen in die Erdathmosphäre das meißte verglüht? Also warum nicht aus einen großen 1000 Kleine machen, die dann in der Atmosphäre verglühen....
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30.06.2010 20:58 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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@uka88: Hast du auch den Rest des Foreneintrags gelesen den du "zitiert" hast?
http://forum.worldofplayers.de/...
LOL
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30.06.2010 21:53 Uhr von Bleifuss88
 
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Als letzte Möglichkeit: wäre es sicherlich eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit, aber vorher sollte man wirklich bessere Möglichkeiten austesten. Aber man muss aufpassen, denn schon ein "Near Miss" kann durch die Gravitation Auswirkungen haben, zum Beispiel auf die Tide in den Meeren.

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