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Fußball-WM 2010: Pannen-Schiedsrichter werden nach Hause geschickt

Nach den katastrophalen Schiedsrichterleistungen bei der WM in Südafrika werden jetzt die ersten Konsequenzen gezogen. Für die beiden Schiedsrichter Roberto Rosetti und Jorge Larrionda ist die Weltmeisterschaft nun zu Ende.

Jorge Larrionda aus Uruguay wurde das Spiel Deutschland gegen England zum Verhängniss, in dieser Partie wurde ein glasklarer Treffer von Frank Lampard nicht gegeben, obwohl der Ball ca. 40 cm über der Torlinie war.

Der Grund für Roberto Rosettis Heimreise liegt in der Partie Argentinien gegen Mexiko, Rosetti ließ ein deutliches Abseitstor vom Argentinier Carlos Tevez für regelkonform erklären. Durch diese Fehlentscheidungen wurde auch die Diskussion um den Videobeweis wieder angefacht.


WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Südafrika, Schiedsrichter, FIFA, Fußball-WM 2010
Quelle: www.spiegel.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2010 21:28 Uhr von andi15am20
 
+25 | -5
 
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Ich persönlich finde dass es wirklich Zeit für den Videobeweis ist, und dass die Schiedsrichter bei dieser Spielgeschwindigkeit wirklich überfordert wirken.
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29.06.2010 22:06 Uhr von Ribbity
 
+17 | -11
 
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Schiedsrichterarbeit: Hier mal ein sehr interessantes Video über den Stress beim Schiedsrichten

http://www.myvideo.de/...


Fußball lebt von Fehlentscheidungen und den daraus resultierenden Emotionen.. ein Spiel bei dem jeder noch so kleine Fehler direkt geahndet wird ist langweilig !

Ihr habt selbst gesehen wie langweilig die zweite Hälfte von Deutschland gegen Serbien war weil die Spieler sich absolut nichts mehr getraut haben aus Angst vor einer direkten gelben Karte!
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29.06.2010 22:47 Uhr von anderschd
 
+5 | -5
 
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Was mich viel mehr anstinkt ist, dieses ewige Gelaber der Reporter usw. :
Da muß man Gelb ziehen, das muß er sehen und und und gerad auch wieder bei Spanien. Nach der x-ten super duper high hdtv digital slomo sieht man das Abseits. Muß das sein?
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29.06.2010 23:03 Uhr von Susi222
 
+5 | -1
 
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Ich glaub: beim Videobeweis sollte man zwischen subjektiven Entscheidungen der Schiedsrichter und Entscheidungen unterscheiden, die eindeutig geregelt sind. Ich meine, ob ein Schiedsrichter nach einem Foul eine gelbe oder eine Rote Karte zieht, hängt meiner Meinung nach oft von mehreren Faktoren ab und sollte nicht von außer zerredet werden... Ob ein Ball im Tor war oder nicht, aber schon.
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29.06.2010 23:49 Uhr von LhJ
 
+2 | -3
 
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Ich finde im Falle des nicht gewerteten Tors für England sollten eher die Linienrichter dran glauben, als der Schiri auf dem Feld.
Denn die Jungs laufen immer auf Höhe des Balls mit und wenigstens einer von beiden hätte das sehen müssen.
Noch dazu haben die zig andere Dinge ebenso verpennt, Ball im Aus, Einwurf für falsche Mannschaft und und und.
Das Spiel war echt durchzogen von Schiedsrichterfehlern.
Die meisten haben aber die beiden Schlaftabletten an den Außenlinien gemacht.
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30.06.2010 00:06 Uhr von Zylon
 
+2 | -0
 
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LhJ: Gut, dass du Ahnung von der Arbeit der Schiedsrichter hast. Jeder Linienrichter ist nur für "seine" Hälfte zuständig. "...einer von beiden hätte das sehen müssen" ist also Unfug.

Der Stress, dem die Referees ausgesetzt sind, ist immens hoch. Und ebenso wie selbst ein Messi oder Robben mal einen Fehler machen, dürfen sich meiner Meinung nach auch die Schiedsrichter mal einen Schnitzer erlauben.

Hinterher ist man nämlich immer schlauer...

@Ribbitiy: Sehr guter Link, das zeigt einmal mehr, unter welchem Druck die Unparteiischen dort stehen.

[ nachträglich editiert von Zylon ]
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30.06.2010 00:09 Uhr von DarkInvader
 
+2 | -0
 
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@LhJ: Wenn der Linienrichter "dran glaubt", dann tut es der Schiri auf dem Feld auch, da die beiden Linienrichter, mit dem Feldschiri, ein Gespann bilden, dass zusammen zur WM fährt und auch nur zusammen dort auftritt... Sollte einer "dran glauben", kann der andere auch nicht mehr pfeifen ;)
Außerdem laufen die Linienrichter nicht auf der Höhe des Balls, sondern auf der Höhe des letzten Verteidigers, um die Abseitslinie und stehen damit in den meisten Fällen auf der Abseitslinie, um selber die Situation klar erkennen zu können.
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30.06.2010 00:13 Uhr von shotty
 
+3 | -1
 
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@ 3 vorposter: gibt es nicht sogar einen "torlinienrichter"?
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30.06.2010 00:16 Uhr von DarkInvader
 
+1 | -0
 
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@shotty: Eigentlich noch nicht :D Ist aber wieder ein großes Thema, dass man den einführen sollte...
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30.06.2010 00:38 Uhr von Druckerpatrone
 
+1 | -5
 
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hmm: Ohne fehlentscheidungen würde Fußball keinen Spaß machen.
Würde es sonst die Hand Gottes von Maradona geben? ^^

Ich bin defenitiv gegen technische Unterstützung
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30.06.2010 09:18 Uhr von Migg
 
+3 | -0
 
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@Ribbity: Wenn Fussball von Fehlentscheidungen lebt, läuft was gehörig schief. Warum sollte man überhaupt antreten, wenn man eh weiß, dass nicht die eigene Leistung, sondern die des Schiedsrichters ausschlaggebend ist?
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30.06.2010 09:34 Uhr von Azureon
 
+2 | -0
 
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Ist es heutzutage nicht möglich die Tore so zu modifizieren dass sie selbstständig signalisieren ob ein Ball drin war oder nicht? Ich meine wir fliegen zum Mond, bauen riesige Maschinen um Atome auf kleinstem Raum kollidieren zu lassen aber sind zu blöd dafür ein simples Fußballtor korrekt auszuwerten?

Alles andere kann ja bleiben wie es ist, aber ein Tor ist Tor wenn der Ball hinter die Linie kommt (natürlich je nach Abseits etc.).

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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30.06.2010 09:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Ein Tor ist ein Tor und da gehts schon los, das Problem.
Technik reicht dazu schon nicht mehr aus um zu erkennen ob der Ball hinter der Linie ein korrektes Tor ist oder nicht.

Der Videobeweis ist zwar der sicherste, aber auch der langwierigste. Bei jeder strittigen Entscheidung muß das Spiel unterbrochen werden und das Video analysiert werden. Das ist beim Fußball eher unpraktisch, das Spiel zieht sich in die Länge, aber besonders der Spielfluß wird unterbrochen.

Meiner Meinung nach wäre jeweils ein zusätzlicher Torrichter die beste Lösung. Der sieht Tore, aber auch Fouls im 16er. Der Linienrichter kann sich somit mehr aufs Abseits konzentrieren.

@LhJ:
Die Linienrichter laufen NICHT immer auf Höhe des Balles, sondern müssen die Abseitsstellung überwachen. Deshalb war der Linienrichter beim Lampard-Tor nicht auf Höhe der Grundlinie, wo er gar nicht hingehört, sondern viel weiter vorne. Sein Blickwinkel und der des Schiris bei dem Fernschuß war sehr flach, zumindest nicht so gut wie der von uns Fernsehzuschauern. Da werden aus diesen 40cm optisch schnell mal ein paar Milimeter.

Und weil es in bestimmten Situationen schwierig ist eine Entscheidung zu treffen, muß man den Herren entsprechende technische oder menschliche Hilfe zur Hand geben...sieht auch die FIFA langsam ein.
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30.06.2010 11:17 Uhr von CroNeo
 
+1 | -0
 
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@shotty: Ja, es gibt Torrichter, aber nicht bei der FIFA. Bei der UEFA testen die das gerade mit den Torrichtern (z.B. vergangene Saison in der Europa- und Champions League).

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