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Radarsatellit "TanDEM-X" sendet seine ersten Aufnahmen in Rekordzeit

Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat der Radarsatellit "TanDEM-X" seine ersten Bilddaten in Rekordzeit geliefert. Nur drei Tage und 14 Stunden nach dem erfolgreichen Raketenstart schickte er Bilder von Madagaskar, der Ukraine und Moskau zur Kontrollstation des DLR.

Damit unterbietet er die Zeit seines Zwillingssatelliten "TerraSAR-X" um fast einen ganzen Tag. Die nun erstellten Aufnahmen lassen die korrekte Funktionsweise aller Instrumente und Kameras an Bord des Satelliten vermuten, der die Erde in der Entfernung von ungefähr 500 Kilometern umkreist.

Die Aufnahmen zeigen beispielsweise landwirtschaftlich genutzte Flächen in der Ukraine. Die Auflösung ist groß genug, um sogar einen fahrenden Zug erkennen zu können. Trotz dieses Erfolgs beginnt jetzt aber zunächst eine dreimonatige Kalibrierungsphase, in welcher der Satellit genau überprüft wird.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Satellit, Radar, TanDEM-X
Quelle: www.astronews.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2010 17:06 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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Beeindruckende Aufnahmen, und das in der "kurzen" Zeit. Wenn die Kalibrierungsphase abgeschlossen wurde, kann man bestimmt mit einer noch besseren Qualität der Bilder rechnen.
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29.06.2010 22:52 Uhr von snfreund
 
+1 | -0
 
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naja, dann könnte man noch genauer die subventionierten agrar anbauflächen der eu-länder unter die ,,lupe,, nehmen, ...
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29.06.2010 23:09 Uhr von alphanova
 
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@il_Jacito: Hier steht die Antwort:

http://www.dlr.de/...

unten auf das TanDEM-X-Höhenmodell klicken
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29.06.2010 23:19 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Ich vermute mal es ist ie bei einer neuen Kamera. Da schiesst man ja auch erstmal ein paar Schnappschüsse, die man eh gleich wieder löschen kann, um sich sozusagen einzuspielen, bevor man sich mit den vielen Möglichkeiten vertraut macht, die die Cam bietet.

Vielleicht haben sie das beim DLR auch gemacht. Einfach ein paar mal auf den Auslöser gedrückt um zu sehen, ob der Kasten da oben überhaupt macht, was er soll.
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30.06.2010 00:42 Uhr von Sneik
 
+0 | -1
 
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ich finde ja Forschung auch wahnsinnig interessant... aber können wir unser Geld nicht in Deutschland nutzen bis bei uns am Boden alles einigermaßen glatt läuft und DANN mit dem Weltall beginnen? :-/
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30.06.2010 08:59 Uhr von Shedao Shai
 
+0 | -0
 
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@Sneik: das geld wird mit so einem satelliten doch nicht verbrannt. der größte teil wird wohl an deutsche firmen für die bauteile und halt die entwicklung gegangen sein. gilt nebenbei für jede art forschung. könnte man quasi als subventionen ansehen und da haben wir ganz andere problemkinder, die das 100 fache an kohle^^ verschlingen.

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