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50 Millionen Euro Honorar für Karstadt-Insolvenzverwalter?

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet jetzt nach Angaben von Verhandlungsteilnehmern, dass der Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg wohl ein Honorar von ca. 50 Millionen Euro erhalten wird.

Der Insolvenzverwalter hatte den Fall Karstadt erst vor einem Jahr übernommen. Für Karstadt arbeiten 25.000 Mitarbeiter. Mit Investor Nicolas Berggruen wurde vor einiger Zeit ein Kaufvertrag ausgehandelt, der aber noch einen vorläufigen Charakter hat, denn die Mieten müssen noch verhandelt werden.

Görgs Sprecher sagte der "SZ" in einer Stellungnahme zur Höhe des Honorars: "Dazu sagen wir nichts. Außerdem ist es noch zu früh, um eine Rechnung aufzumachen".


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Karstadt, Honorar, Insolvenzverwalter
Quelle: de.news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2010 13:08 Uhr von Joker01
 
+17 | -2
 
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krank wer solche Verträge mit so einem Verwalter aushandelt, der hat es nicht anders verdient, abgezockt zu werden.
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29.06.2010 13:48 Uhr von strausbertigen
 
+16 | -0
 
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LOL: Wenn das nicht ein Absurdum oder Witz in sich schon ist :D Insolvenzverwalter bekommt Honorar von 50 Millionen...von einer kaputt gewirtschafteten Firma LOL
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29.06.2010 13:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -0
 
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Normales Gehalt von Insolvenzverwalter ich sprach mal einer Frau, die mit so einem Typen verlobt war - ihn später heiratete. Ihrer Aussage nach ist es normal, dass man einmal pro Woche kurz nach New York zum "shoppen" hinfliegt. 10.000 Euro monatliches Haushaltssgeld +Extras sei nicht zuviel verlangt. Alle die zu wenig verdienen um dies ihrer Frau zu gönnen - sind Fussvolk. Jahresgehalt von 500.000 bis 2 Mio . sind dort normal.
Weiss ich, weil mein letzter Arbeitgeber 2001 von einem Insolvenzverwalter abgewickelt wurde.
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29.06.2010 14:02 Uhr von PakToh
 
+13 | -0
 
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Traurig aber wahr dass es solche Gehälter für Insolvenzverwalter gibt!

Sicher sollen sie für ihre Aufwendungen bezahlt werden, aber dabei darf er nicht Unsummen kriegen, obwohl die Mitarbeiter wohl möglich noch auf ihr Geld warten (durchaus schon vor gekommen).

Es ist bekannt (wenn auch nicht vielen), dass es im Bereich der Insolvenzverwalter genug Personen gibt die seeeehhhr gut davon leben, ich will nicht von maifösen Strukturen sprechen, aber von Raubtierkapitalismus spreche ich da sehr gerne xD
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29.06.2010 14:11 Uhr von ROBKAYE
 
+6 | -0
 
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Waaaaaaaaaaaaaaaaaaas????

Wie scheisse ist das denn????

Schöne neue Welt, was?

@ThomasHambrecht:

Mit der hast dich wohl ein bisschen eingehender beschäftigt, was? So ein Insolvenzverwalter ist ja fast nie im Haus... *looool*

Scherz!

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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29.06.2010 14:38 Uhr von PakToh
 
+6 | -0
 
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@Joker01: Das sind keine Verträge die mit dem Insolvenzverwalter ausgehandelt werden, das ist seine Kostenrechnung nach offizieller Anwaltskostentabellenbla - Das ist vom Staat mehr oder weniger vorgegeben was die nehmen können/dürfen und da gehen sie an das Maximum des zulässigen, weil das Gesetz sagt ja dass es ihnen für die "schwere harte Arbeit" zusteht -.-

PS: Im Zweifel/bestimmten nicht zu weit her geholten Fällen können die selben Verwalter übrigens von Mitarbeitern die letzten drei Monatslöhne zurückverlangen - ganz nach Insolvenzrecht... Weil die Gläubiger wollen ja ihr Geld haben, leider kommt vor den Gläubigern aber das Gericht mit den Gerichtskosten und der Insolvenzverwalter mit seinen eigenen Kosten...


Früher nannte man sowas miese assoziale Scharotzer, heute sind das "Investmentbanker, Spitzenmanager , Wirtschaftsweisen oder aber Anwälte=>Insolvenzverwalter" ...

[ nachträglich editiert von PakToh ]
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29.06.2010 14:49 Uhr von Bruno2.0
 
+2 | -0
 
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Wenn: Das stimmt ist es echt eine Frechheit aber das zeigt einem dann auch wieder sehr schnell wieso die Insolvenz gegangen sind...


Ich weiß wer wenn das Stimmt bald kein Insolvenzverwalter mehr ist :D:D:D:D:D
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29.06.2010 15:12 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -0
 
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Wenn noch so viel Geld: Übrig war,wie kann Karstadt dann Insolvent( Zahlungsunfähig) sein ?
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29.06.2010 15:29 Uhr von esopherah
 
+2 | -0
 
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hahahaha: warum sollte sich der insolvenzverwalter nicht genaus bedienen wie die gesamten vorgänger? Von den verbrechern deren sittenwiedriege verträge heute noch unrecht ausgeht ist kein einziger bestraft sondern alle belohnt worden.
Um diese sog. elite wieder loszuwerden, werden mehr als rechtsstaatliche mittel gebraucht werden...
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29.06.2010 16:51 Uhr von wordbux
 
+2 | -0
 
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Honorar von ca. 50 Millionen Euro: Eine Sauerei³, und Arbeitnehmer bekommen keinen Lohn.
Der Staat bezahlt das Insolvenzgeld und diese fette Made wird immer fetter.
Hier gehört ein Limit gesetzt.
Ein Arschtritt für die Arbeitnehmer die mit Lohn/Urlaub/Weihnachsgeldverzicht den Konzern retten wollten.
Und dieser Insolvenzverwalter hat auch noch einen Sprecher ...
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29.06.2010 17:21 Uhr von d.greenleaf
 
+1 | -0
 
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scheint tatsächlich ein "normales" Honorar: in der Branche zu sein.

Kürzlich lief ein Bericht über eine Abwicklung bei dem der Insolvenzverwalter 4 Mio. Euro für 2 Monate Arbeitsaufwand kassiert hat. Besonders makaber in diesem Fall: viele Arbeitnehmer bekamen ihre letzten Gehälter nicht mehr ausbezahlt, teilweise 30.000 Euro. Schon bald werden sie in der Hartz4/SPD-GrünenGesocks Falle sitzen.
Suuuper gerecht.

Warum noch arbeiten, werden wir doch alle Insolvenzverwalter und wickeln diese Regierung ab.

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