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Schiedsrichterkritik - Dr. Markus Merk: "Ich bin für den Videobeweis!"

In einem Interview ließ der bekannte deutsche Schiedsrichter Dr. Markus Merk verlauten, dass er für den Videobeweis sei. Er beklagte sich darüber, dass seine Ideen zur technischen Überwachung keinen Anklang finden: "Meine Aussagen wurden verdammt".

Seine Idee: Beide Mannschaften sowie der Schiedsrichter haben seiner Idee nach dann pro Spiel maximal zweimal das Recht, den Videobeweis nach einer Entscheidung einzufordern.

Seiner Ansicht nach möchte man nicht mehr sehen, wie Frankreich nach einem verbotenen Handspiel zur WM fährt. Dr. Merk glaubt übrigens, dass Deutschland auch ohne die Fehlentscheidung des Schiedsrichters gegen England gewonnen hätte.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Sport, Schiedsrichter, Gespräch, Hintergrund, Videobeweis, Markus Merk
Quelle: www.faz.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2010 09:44 Uhr von KiLl3r
 
+6 | -8
 
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klar: hätten wir auch ohne die fehlentscheidung gegen england gewonnen ;)

vll wäre das spiel dann anders abgelaufen und am ende hätte es dann 5:2 gestanden... , man weiß es nich :)

zur idee vom schiedsrichter würde ich sagen so wie es jez is sollte es bleiben... shit happens ^^
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29.06.2010 09:45 Uhr von CiHO
 
+10 | -0
 
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Ideal: Find ich super die Idee mit 2x Recht auf Videobeweis.
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29.06.2010 09:46 Uhr von ROBKAYE
 
+7 | -18
 
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29.06.2010 09:55 Uhr von zimBow
 
+6 | -2
 
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warum auch nicht die: technischen Hilfsmittel benutzen, die zur Verfügung stehen würden?!? in der heutigen zeit is des ja fast ein Armutszeugnis wenn man die sachen nicht benutzt.
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29.06.2010 10:00 Uhr von iamrefused
 
+1 | -9
 
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ja genau: ihr pfosten

damit es genau wie in deutschland abgeht oder was?
alles nach plan!!! bürokraten draf man einfach kein fussball schauen lassen....

am besten holen wir noch adolf h. aus der reserve...

auch wenn man mal nen thema erwischt, bei dem man mitreden kann, kann man auch einfach mal die schnauze halten, ausser man weiss das es wirklich inkorrekt ist und muss dann die welt belehren. bah eure art kotzt mich an.
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29.06.2010 10:26 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -2
 
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Ich habe auch lange Zeit nicht verstanden warum sich die FIFA etc. so gegen diese Methoden sperrt.

Aber es ist tatsächlich so, wie ROBKAYE schreibt: Ohne diese Fehlentscheidungen oder nicht gesehenen Fouls wäre das Spiel zwar nicht unbedingt langweilig, aber die Diskussionen danach wären deutlich weniger. Und das ist es doch, was den Fußball so im Focus der Öffentlichkeit und der Medien hält. Hier geht es schlicht um Aufmerksamkeit und damit um Geld. Je mehr geredet und diskutiert wird, desto besser für alle.

Wie sagt man im Show-Business: Auch schlechte Publicity ist Publicity. Nur gar keine Publicity ist schlecht.
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29.06.2010 10:27 Uhr von fuxxa
 
+4 | -2
 
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Scheiss Videobeweis: dann sollen sich die Schiris nen anderen Job suchen. Die Schiris in der Kreisliga können darauf auch nicht zurückgreifen. Fußball muss einheitlich bleiben. Den Videobeweis nicht einzuführen ist eine der wenigen Entscheidungen der FIFA, die ich schätze
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29.06.2010 10:33 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -2
 
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@Robkaye: 60 Jahre hats keine Airbags und Anschnallgurte gebraucht. Ein richtiger Mann braucht das dann ja jetzt auch nicht.

Von wegen 60 Jahre hat man das nicht gebraucht. Vor 60 Jahren hätte man das bei Lattentor sehrwohl gut gebrauchen können. Denn bis heute weiss man nicht obs nun drin war oder nicht.

Dann wäre der Fußball einigermaßen Fair.
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29.06.2010 10:52 Uhr von opheltes
 
+3 | -3
 
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ich bin dagegen: Sport sollte unter Menschenskontrolle sein und nicht von irgendwelchen Kameras rofl

FIFA macht es richtig!
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29.06.2010 10:57 Uhr von MAD-Informant
 
+1 | -3
 
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Wenn man das dann aber weiterspinnt kommt man auch zu dem Schluß, dass es dann irgendwann mal so laufen wird: Spiel wird gespielt - ganz OHNE Schiedsrichter - und dann nachher per Video usw. ausgewertet...
Da jeder Spieler auch weiß, dass Alles haarklein auseinander genommen wird, erlaubt sich niemals jemand etwas "Regelwiedriges" und alle spielen starr vor sich hin.

Wo bleibt dann da die Spannung?

Grade im Sport MUSS NICHT immer alles korrekt sein - denn (Schieds-)Richter sind auch nur Menschen...

Somit schließe ich mich voll und ganz der Meinung von ROBKAYE an
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29.06.2010 11:01 Uhr von rolf.w
 
+4 | -0
 
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Naja: Videobeweis hin, mehr Kontrolle her, das einzige, was man ändern müsste, wäre, dass die Schiedsrichter mehr Arsch in der Hose haben und ihre Entscheidungen während des Spiels auch revidieren, wenn es nötig ist. ZB. Abseitstor Argentinien, das wurde ganz groß im Stadion auf der Videowand gezeigt, aber die Entscheidung blieb stehen. Warum? Oder das Tor von England, auch dort war sofort klar, dass es ein Fehlurteil war.
Es geht nicht darum, mit den Spielern eine Diskussionsrunde zu jedem Pfiff zu führen oder gar das Spiel erst nach 3 Tagen bis ins kleinste Detail auf Fehler zu untersuchen, es geht darum, den sofort zu erkennenden Fehler eben auch als solchen zu erkennen und entsprechend zu korrigieren.
Das ist die Kritik, die sich die FIFA gefallen lassen muss.
Die Technik dazu gibt es bereits zu genüge, nur einsetzen muss man sie noch.
Eigentlich müsste jede Mannschaft, die auf Grund eines Fehlurteils einen Vorteil hat, vor Scham im Boden versinken, es müsste gegen die Ehre eines jeden fairen Spielers gehen, aber leider steckt da zu viel Geld mit drin, als das die Ehre hier noch zählt.
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29.06.2010 11:06 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -0
 
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@Dracultepes: nicht wirklich...

;-)

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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29.06.2010 11:09 Uhr von nightfly85
 
+0 | -0
 
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Die Idee vom Merk finde ich auch super - die beiden Teams und das Refereegespann haben je zweimal pro Match ein Vetorecht, um brenzlige Situationen auf Video anzusehen. Dann kann es auch unter Fans zu Diskussionen kommen: "Wie, meine Mannschaft hat hier kein Videobeweis eingefordert? Na gut, dann war es wohl wirklich nichts!"...
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29.06.2010 12:00 Uhr von w0rkaholic
 
+1 | -0
 
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Die sollen an jedes Tor noch einen Stellen, der: nur aufpasst, ob der Ball jetzt drin war oder nicht! Ähnlich wie die Linienrichter zur Unterstützung. Die Kohle für die 2 wird auch noch drin sein und ein Videobeweis nervt einfach, dann gibts nur Diskussionen (falls man mal was eben nicht eindeutig erkennen kann) und das Spiel wird verzögert. Außerdem, dann hat man seine 2 Videobeweise eingefordert, dann passiert noch was und dann gehen die Diskussionen los, dass man doch 3 Videobeweise braucht, dann 4, dann 5 usw - am Ende dauert das Spiel dann 4 Stunden ohne Verlängerung und die ganze Zeit wird nur dumm rumgelabert ob´s jetzt Foul, Abseits, ein Tor oder eine Schwalbe war....
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29.06.2010 12:09 Uhr von Barracuda
 
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Ich habe neulich einen sehr schönen Kommentar gelesen:

Darin stand, dass der Fußball erst durch solche Dinge interessant wird. Fehlentscheidungen, Wembley-Tor, Diskussionen, usw.

Wäre der Fußball nicht so interessant, dann würde auch niemand darüber reden, keiner wäre noch mit Leidenschaft dabei, denn das Ergebnis steht ja ohnehin fest. Und ein Großteil der Fußballer und Vereine würde nicht mehr an den Millionen partizipieren, die erst fließen, weil Fußball eben aus Leidenschaft, Emotionen und nunmal auch manchmal Fehlentscheidungen besteht.

Außerdem hat man ja am Sonntag gesehen: "Man sieht sich immer zweimal im Leben" ... alles gleicht sich irgendwann aus!

Finger weg vom Videobeweis!
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29.06.2010 12:44 Uhr von Slaydom
 
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reicht doch wenn es einen 4ten schiedsrichter gibt, denn es jetzt schon gibt. Ansonsten braucht man keinen Technischen Hilfsmittel. Fußball wäre tot langweilig wenn wirklich alles perfektioniert werden würde.
@tattoozombie
solche Fehlentscheidungen hab es auch schon in der Bundesliga und acuh schon mal für meinen Lieblingsverein, natürlich regt man sich auf, aber ich bleibe dabei. Fußball darf nicht der totalen Kontrolle unterzogen werden.
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29.06.2010 18:15 Uhr von Bathut
 
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Nein zum Videobeweis! Ich finde diese Aufreger gehören einfach zum Fußball dazu. Ist es nicht toll auch Jahrzehnte nach dem Wembley-Tor noch immer darüber zu diskutieren?

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