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Studie: Kopfpauschale würde den Staat um 4,5 Milliarden Euro entlasten

Einer Studie des unternehmerfreundlichen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge würde die Einführung einer Kopfpauschale im Gesundheitssystem den Staat um 4,5 Milliarden Euro entlasten. Trotzdem wäre diese Form der Gesundheitsfinanzierung gerecht, wenn jeder 250 Euro im Monat bezahlt.

Laut IW-Direktor Michael Hüther wären Kinder beitragsfrei. Bei einer Überschreitung von 16,5 Prozent des Einkommens müsste der Staat einen Ausgleich zahlen. Das wäre circa bei 38 Prozent der Haushalte der Fall und würde 26,6 Milliarden Euro Steuergelder kosten.

Dadurch dass besser Verdienende weniger Prämie zahlen als jetzt, würde das zu versteuernde Einkommen steigen. Das würde 15,4 Milliarden Euro zusätzlich bringen. Also bräuchte der Staat nur noch 11,2 Milliarden Euro aufbringen. Zurzeit sind es 15,7 Milliarden Euro. Ersparnis: 4,5 Milliarden Euro.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Staat, Entlastung, Gesundheitssystem, Kopfpauschale
Quelle: www.open-report.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2010 15:41 Uhr von Hannoveraner89
 
+27 | -0
 
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und wie wäre es wenn die Damen und Herren mal gegen die Pharmy-Lobby unternehmen? Damit unsere Medikamente nicht abartig überteuert verkauft werden oder einfach mal nur 1-2% des Wirkstoffes enthalten sind und der Rest "Füllmittel" ist ... o_O dann könnten bestimmt mehr als 4,5 Mrd. eingespart werden aber naja Lobbyismus ist ja nicht erlaubt oder wie war das?
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28.06.2010 16:00 Uhr von Andreas-Kiel
 
+17 | -1
 
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Wie bitte???? Besserverdienende zahlen damit WENIGER Krankenversicherung und damit erhöht sich ihr zu versteuendes Einkommen und sie zahlen mehr Steuern.

Mit der gleichen Logik könnte man ja ALLE Krankenversicherungsbeiträge von Versicherungspflichtigen auf Null setzen. Die hätten dann auch alle mehr Geld und würden damit mehr Steuern zahlen.

So ein Schwachsinn, die Kopfpauschale ist doch nur ein Vorteil für Besserverdienende und alle Anderen schauen (wieder Mal) in die Röhre!

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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28.06.2010 16:19 Uhr von U.R.Wankers
 
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Studie: würden die Banken die Stützkredite: zurückzahlen, wären 300 Milliarden pluis Zinsen mehr in der Kasse. Aber wir sparen ja bei Peanuts.

@ Siel

ich sage es nur zwar nur ungern: du hast leider Recht.
Leider verschont einen die Falsch- Nichtwählerschicht mit Gejammer und Geflenne.

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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28.06.2010 16:35 Uhr von capgeti
 
+7 | -1
 
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ne kopfpauschale? das ist der größte schwachfug überhaupt. sowas dämlisches.
ich zahl doch keine 250€ im monat obwohl ich gar net krank bin.

borh scheiß hitze heut....
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28.06.2010 16:36 Uhr von KingPiKe
 
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Oh ja - Fußballfans wieder schuld: Jetzt sind wieder die Fußbalfans schuld, weil sie alle 2 Jahre mal ein Monat für die Deutsche Nationalelf fiebern. Daran wirds liegen Leute :rolleyes:
Was ist nur aber mit den 23 Montaten wo keine WM/EM ist?
Mhhh komisch...
Schon doof, dass sich nicht jeder Bürgenr 24/7 mit Politik befasst. Was erlaubt er sich eigentlich, auch spaß im Leben haben zu wollen??? Unerhört sowas!!
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28.06.2010 16:37 Uhr von Noseman
 
+7 | -0
 
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Ja, ganz toll: Alle Arbeitslosen erschiessen und das Geld den superreichen geben würde den Staat auch entlasten.

Das ist wahrscheinlich so ungefähr das, was dem IW vorschweben würde; diesem Verbrecherverein.
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28.06.2010 16:40 Uhr von Leeson
 
+4 | -0
 
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Wenn: jeder sein Einkommen komplett dem Staat geben würde, wäre er noch mehr entlastet...

WAS SOLL DAS?!
Die sollen mal intern die Kosten senken und nicht immer uns zu Kasse bitten.
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28.06.2010 17:26 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -0
 
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Das Kopfgeld für die CDU/CSU nur 4, 5 Milliarden? Die Kopfpauschale würde den Staat kaum etwas bringen (4,5 Mrd), aber letztlich die Sozialversicherung nebst Solidaritätsprinzip kippen, dass heißt die s. g. Besserverdienenden entlasten.
Und genau das meint scheinbar die Regierung mit intelligentem Sparen, jedenfalls geht dieses ganz sicher nicht zu lasten der Kapitalmärkte und Spekulanten.
Ist die Kopfpauschale erst einmal mehrheitsfähig, bleiben Arbeitslosen- und Rentenversicherung auch nicht mehr lange verschont.

Die Kopfpauschale würde der Krankenversicherung vielleicht 4,5 Milliarden bringen, aber der CDU/CSU würde es letztlich den Kopf kosten, Erhards Sozialversicherung zu demontieren.
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28.06.2010 17:27 Uhr von strausbertigen
 
+6 | -0
 
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Korrupte Affen: Wären diese ganzen PArteien endlich für den BEtrug an 80 Millionen MEnschen im Knast wo sie hingehören, könnte dieses Land wieder aufatmen und weit mehr entlasten als 4.5 Milliarden und vor allem würde es jedem Bürger besser gehen weil wir wieder eine demokratische Chance hätten. Weg mit dieser Lobby und Parteiendiktatur.
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28.06.2010 18:48 Uhr von kotffluegel
 
+0 | -0
 
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ab 1500euro: laut adamriese

250 euro -16,5 % -> 1516 €

also wenn man mehr verdient... kommt man doch besser weg als bei den 16,5 % ... ok 1516 euro brutto muss man erstmal verdienen im monat... aber ab dann ist es schon ne feine sache...

und wenn man soviel verdient, ist man ja kein auch kein besserverdiener...

nur den kurzen haben halt studenten z.b. gezogen ...kein einkommen und 250 euro abgezwackt bekommen ist schon dreist
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29.06.2010 07:42 Uhr von halloechen
 
+0 | -1
 
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ALLE: Alles gesetzlichen Kassen Abschaffen und nur private Krankenkassen zulassen.

Ich zahle soviel Geld für nichts bei der Krankenversicherung. Ich war das letzte mal vor 4-5 Jahren beim Arzt und wurde sage und schreibe 3 Tage krank geschrieben, danach bin ich wieder arbeiten gegangen. Von dem Geld was ich in die Vorstandsetagen der Krankenversicherung geschoben habe könnte ich mir ein sehr schönes Leben machen.
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25.10.2010 08:16 Uhr von SaxenPaule
 
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@halloechen: Wie hat der Pispers gesagt: Versicherungen überforden den Deutschen :p.
Da zahlt man Jahrelang und bekommt nichts raus?

Sei froh, dass du nicht krank warst und hoffe, dass du es nicht wirst. Eine Krekserkrankung oder ein schwerer Unfall und sähest ohne Krankversicherung ganz schön alt aus. Sei froh, dass wir so ein System haben.
In den USA gibts auch nur private Krankenkassen (übers ganz neue System bin ich nicht informiert), da haben die Wenig-Verdiener erst recht nichts zu lachen.

Trotzdem ließe sich hier natürlich einiges verbessern, was die Kosten angeht und das natürlich im bisherigen Solidarsystem. Und so lange es hier die 2-Klassen-Medizin gibt, kann mans eh vergessen.

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