26.06.10 18:38 Uhr
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SPD will Spitzensteuersatz auf 50 Prozent erhöhen

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel will angesichts der Wirtschaftskrise den Spitzensteuersatz von derzeit 42 auf bis zu 50 Prozent erhöhen. Im Gegensatz soll dieser aber erst später beginnen, sodass wirklich nur die Höchstverdiener in diese Steuerstufe fallen würden.

Gabriel bezeichnet diesen Vorschlag als sozialen Patriotismus in dieser schwierigen Zeit. Da die Steuern für den Mittelstand nicht mehr erhöht werden können, sollen die Reichen mehr in Verantwortung gezogen werden.

Er forderte in seiner Rede auch, dass dieses zusätzliche Geld hauptsächlich für Investitionen in Bildung und Forschung verwendet werden soll und damit keine Löcher gestopft werden sollen.


WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Erhöhung, Spitzensteuersatz
Quelle: www.spiegel.de

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26.06.2010 18:38 Uhr von andi15am20
 
+10 | -2
 
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Ich finde die Idee grundsätzlich gut, auch bei uns in Österreich ist der Spitzensteuersatz schon bei 50%. Es sollten aber wirklich nur die Reichsten von diesen Maßnahmen betroffen sein.
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26.06.2010 19:25 Uhr von -Agitator-
 
+32 | -5
 
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Alles Heuchelei: Niemand glaubt doch wohl ernsthaft, dass die Parteien, die den Karren metertief in den Dreck gefahren haben, ihn auch wieder herausholen. Und daran war die SPD maßgeblich beteiligt! Aber leider werden sie mit ihren hohlen Phrasen (die nach der Wahl verschwunden sind!!!) wieder auf Anklang stoßen..........
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26.06.2010 19:28 Uhr von nostre2008
 
+18 | -3
 
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die können die Steuern erhöhen wie sie wollen: sollange das Steuersystem es erlaubt auf legalen Weg dies Wiederum umgehen zu können!
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26.06.2010 19:56 Uhr von strausbertigen
 
+14 | -6
 
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Erhöht nur: von mir aus sogar auf 100% es wird niemandem helfen. So lange idese Politik hier am Werk weiter dreht, wird sich nichts ändern. Die Probleme die wir in Deutschland dank diesen ekelhaften korrupten, verlogenen Parteien, egal wie die heissen mögen, haben...kann nicht mit Geld gelöst werden und schon 10 mal nicht wenn man nun die Spitzenverdienen angeht...die verlagern dann nämlich demnächst alle ihren Käse ins Ausland und dann hat sich der Fall.

WEG mit dieser Politik!!! und weg mit diesen Drecksparteien...entweder die, oder wir!!!
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26.06.2010 20:22 Uhr von alles.Gelogen
 
+20 | -2
 
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Die SPD: hat den doch erst gesenkt! Im gleichen Atemzug hat die SPD die Sozialhilfe abgeschafft und durch Hartz 4 ersetzt!

Deutschland ist ein Steuerparadies. Nicht für den Pöbel, sondern für Reiche. Man zahlt nur bis zu einem Einkommen von ca. 5000 € in die Sozialkassen. Der Rest ist frei. Also ein AN mit 1200 € Brutto drückt 25% seines Gehalts für doe Sozialkassen ab. Und ein AN der 50 000 im Monat Verdient? Rechnet selbst!

Die SPD hat den Midenstlohn übrigens schon seit 30 Jahren im Programm. Wenn abzusehen war, dass sie die Wahlen gewinnen, wurde er voher rausgenommen....

Jubelt weiter eurer Angie und anderen Konsorten zu.

[ nachträglich editiert von alles.Gelogen ]
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26.06.2010 21:15 Uhr von strausbertigen
 
+13 | -7
 
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stop stop: Zitat: "Also ein AN mit 1200 € Brutto drückt 25% seines Gehalts für doe Sozialkassen ab. Und ein AN der 50 000 im Monat Verdient? Rechnet selbst!"

Eben genau falsch gerechnet....wenn man alle Steuern etc. abzieht, dann löhnt ein AN der 50.000 im Monat verdient fast mehr als die Hälfte seiner Kohle!!! Also um die 25-25.000

So jetzt erzähl mal einem selbständigen Firmenchef der weiter ausbauen will, der Leute beschäftigt, der sein Leben seiner Firma, Aufgabe und Mitarbeitern gibt, dass er bald mehr als nur zu 50% für den Staat arbeitet....danach fast 20% beim Einkauf löhnen soll und bei den Betriebsfahrzeugen etc. für fast 75% Steuern an der Tanke lässt...absetzen hin oder her....aber rechnet nochmal nach und erzähl mir einer, dass sich arbeit noch lohnt.....das ohnt sich in diesem Land inzwischen weder für Reiche noch für Normalverdiener, weil die Leistung die erbracht wird, durch den Staat abgezockt wird, bis fast nichts mehr geht.

Was denkst du was passieren wird????

Diese Spitzensteuerdiskussionen sind für die doofen Bürger die glauben, dass es tatsächlich besser läuft in diesem Land, nach dem man sowas macht....und ich sage es auch nochmal.....egal wieviel Geld da mehr reinkommt, es wird keinem einzigen hier besser gehen.....es wird alles schlimmer werden und das was jetzt ist, ist erst der Anfang.
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26.06.2010 21:41 Uhr von Scarb.vis
 
+12 | -0
 
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"Er forderte in seiner Rede auch, dass dieses zusätzliche Geld hauptsächlich für Investitionen in Bildung und Forschung verwendet werden soll und damit keine Löcher gestopft werden sollen. "

HAHA

Siehe Ökosteuer, Siehe Maut, siehe.... Einfach lächerlich!
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26.06.2010 22:26 Uhr von claeuschen
 
+4 | -5
 
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guter Vorschlag: So weit ich informiert bin, fängt der derzeitige Spitzensteuersatz bereits bei einem Einkommen von 55.000 oder 60.000 Euro an.Hört sich erst einmal viel an, aber wer einmal als Durchschnittsverdiener seinen Dezember-Gehaltszettel näher betrachtet hat, wird geweint haben. Mit den ganzen Sozialabgaben, gehen fast zwei Drittel der Kohle an "Vatter Staat".

Wenn man den Spitzensteuersatz ab einem steuerpflichtigem Einkommen ab 100.000 oder 120.000 Euro ansetzt, gäbe es nichts auszusetzen. Vor allem der gefühlten Gerechtigkeit wäre genüge getan.

Allerdings Folgendes als Anmerkung:
1. Das daraus sich ergebende Steueraufkommen, dass sich durch die zusätzliche Besteuerung von Spitzenverdienern rechnen lässt, liegt weitaus geringer wie immer wieder vorgetragen.
2. Es gibt da so ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das eine solche Besteuerung im Grundsatz abgelehnt hat. Ist schon was länger her, ist aber trotzdem gültig.
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26.06.2010 23:55 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
+4 | -7
 
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Nur 50%? Wieso besteuern wir nicht gleich jeden Steuerzahler mit 100 Prozent? Neid wohin man blickt.
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27.06.2010 00:51 Uhr von iMike
 
+7 | -5
 
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hmm: Einige arbeiten richtig hart und haben viel getan, um viel zu verdienen. Warum soll denen dann das Geld weggenommen werden? Unfair.
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27.06.2010 01:29 Uhr von majorpain
 
+3 | -2
 
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hmm: Finde die sollen Sozialabgaben für Beamte einführen inkl. Einzahlung in die Rentenkassen natürlich Anpassung an die normale Rentenkassen. Kann doch nicht sein nix einzahlen und das Doppelte bekommen an Rente.
Die spitzensteuer auf 50% erhöhen da werden sowieso nur die gestraft wo etwas mehr schaffen um was zu erreichen oder etwas gespart.
Das Ganze System ist etwas korrupt und den Parteien glaub ich kein Wort mehr.


[ nachträglich editiert von majorpain ]
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27.06.2010 01:44 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -2
 
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richtige großverdiener: zieht es mitunter in die schweiz, wo je nach kanton gerade mal ein spitzensteuersatz von etwa 26% (kanton uri) pauschal anfällt.

von daher könnte man nur hoffen, das eine erhöhung des spitzensteuersatzes auch tatsächlich zu steuermehreinnahmen führt.

das das was die spd oder sigmar hastenichtgesehen gerne möchte, mal wieder an der realität vorbei rennt, und ihre wirtschaftliche inkompetenz erneut unter beweis stellt, dürfte für die meisten nichts neues sein.

an der stelle gehe ich sogar noch einen schritt weiter, und unterstelle der spd, aber auch andere unwählbare parteien, pure absicht.

eben weil es nicht sein kann das einerseits steuergerechtigkeit propagiert wird, und andererseits wieder scheunentor große schlupflöcher für steuerflüchtige großverdiener und multinationale konzerne geöffnet werden.
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27.06.2010 01:49 Uhr von mobock
 
+4 | -3
 
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Ich könnte ja noch was abgeben: von dem, was ich (meiner Meinung nach zuviel) verdiene.

So ca. die Hälfte von meinem Gehalt in Höhe von 4200,- Netto bleibt nach Abzug aller Kosten am Monatsende noch übrig. Dabei unterstütze ich auch nebenbei das örtliche Hartz4-Café regelmäßig mit einem freiwilligen Monatsbeitrag von 200 Euro.

Wohin also mit der Kohle? 500 Euronen könnte ich jeden Monat locker entbehren, ohne etwas zu bemerken.

[ nachträglich editiert von mobock ]
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27.06.2010 08:33 Uhr von opheltes
 
+1 | -1
 
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mhm Das ist alles uninteressant. Ich würde das Geldsystem wechseln, weil das jetztige kann man nicht beeinflussen.
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27.06.2010 09:05 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@mobock: Kinder kriegen, dann bleibt zwar im Monat eher ein Minus übrig, aber damit würdest du als Mittel- bis Gutverdiener wirklich was für Deutschland tun...
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27.06.2010 09:46 Uhr von dose89
 
+3 | -0
 
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Auch keine Lösung: Gabriel ist ein Idiot, auch wenn er zumindest ein bisschen linker ist als die Schröder-Riege.

Mit so nem pauschalen stumpfsinnigen Rumgelaber löst man aber keine Probleme. Schon gar nicht in der Opposition (die übrigens keinen Deut besser ist als die Regierung).

Die theoretisch vernünfigsten Maßnahmen in einer Rezession sind Steuersenkungen (zur Konjunkturbelebung) und LANGFRISTIG ausgerichtete Konjunkturprogramme. Das sollte theoretisch aus Rücklagen einer Konjunkturphase finanziert werden, aber wir hatten ja 16 Jahre Kohl.

Und die 14% für die FDP bei der BTW waren den Versprechen für Steuersenkungen geschuldet, was ja nicht verwerflich ist, aber wer sich davor mal kurz mit dem Wahlprogramm der FDP befasst hat, hat gemerkt, dass diese Versprechungen nur speziellen Kreisen galten und nicht der breiten Bevölkerung.

Naja, Pech gehabt, müssen wir halt bis 2013 mit leben.


Dieser "kompromisslos sparen"-Kurs, der jetzt eingeläutet wird, wird aber auch zu keiner Verbesserung der Situation führen.

Das offensichlichste Problem dieses Staates, das schlechte Bildungssystem, wird nicht beachtet, hier wären dringend Investitionen und wenn möglich eine Herauslösung aus dem föderalen System erforderlich.

Wenn das so weitergeht, werden wir in 20 Jahren sehen, was aus diesem Land geworden ist...
Und zwar nicht, weil es unabwendbar war, sondern weil die politische (Korruptions- und Bequemlichkeits-) "Elite" ganz andere Sorgen hatte, als das Schicksal seiner Bevölkerung.

Wäre schön, wenn es mal wieder Politiker mit Verantwortungsbewusstsein gäbe...
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27.06.2010 09:49 Uhr von httpkiller
 
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Ja recht so bestraft die erfolgreichen. Diese scheiß Bonzen haben es nicht anders verdient, mit ihren guten Schulabschlüssen und hoch bezahlten Jobs. Ja bluten sollen sie. Wie können sie es wagen so erfolgreich zu sein.
Wer den Sarkasmus findet, kann was auch immer damit machen....

Also dieser Sozialneid kotzt mich an. Viele die soviel verdienen haben dafür hart gearbeitet. Und wieso sollte man dafür bestraft werden. Wenn man viel verdient zahlt man auch viel Steuer, egal wie hoch der Spitzensteuersatz ist. Und solche Aktionen führen nur dazu, dass die großen Unternehmer abwandern in Länder in denen es ein gerechteres Steuersystem gibt. Selbst die USA ist in der Hinsicht besser.
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27.06.2010 11:18 Uhr von PenisHilton
 
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Was wollen diese Politiker eigentlich ? keinem sollte das Geld genommen werden, weder Reich noch arm.
wenn sie sparen wollen, dann sollen sie zuerst bei sich anfangen und aufhörten Milliarden von euro an andere Länder und kriegsgeräte zu verschenken!


Himmel
da kann einen In deutschland echt die Adern platzen
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27.06.2010 13:33 Uhr von marktwirtschaft
 
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Spitzensteuersatz: Ich wunder mich wirklich immer darüber wie selbstlos doch viele Menschen sind und besonders hier im Forum, von einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes, der unter Kohl einmal bei 56% war, nicht betroffen sein, aber dennoch dagegen. Keine Spur von Egoissmus. Besonders toll die auswendig gelernten Parolen, dann gehen alle weg, ungerecht, Leistung soll sich lohnen.

Ein Vorredner hat es treffend erkannt, heute zahlt insbesondere der besonders viel, prozentual, der vom Spitzensteuersatz nicht betroffen ist. Dieser wird nämlich erst ab einem Nettoeinkomen von ca. 55.000 fällig und das tolle ist, was hier, so wie viele schreiben keiner weiß, nicht auf 55.000 Euro sonder erst für den 1. Euro darüber fällig. Verdiene ich somit 55.001 Euro im Jahr zahle ich derzeit für den letzten Euro 0,42 Cent. Wenn ich jetzt 0,50 Cent zahlen müßte, also das wäre jetzt aber echt zu viel, dann würde ich sofort das Land verlassen.
Sozialabgaben zahl ich aber ab dem 1. Euro und nur bis ca. 3000 Euro Nettoeinkomen. Wenn ich drüber verdiene muß ich weder in die Renten noch in die Arbeitslosenversicherung einzahlen und Krankenversicherung kann ich mir aussuchen.
So daß ein normaler Arbeiter/Angestellter im durchschnitt durchaus mehr als 50% (MwSt. mal aussen vor) seines Einkommens an Steuern und Sozialabgaben zahlt. Ein Spitzensteuersatzzahler aber eben derzeit nur 42% auf Einkommen über ca. 55.000 Euro. Macht im Durchschnitt mit Steuern und freiwilligen Versicherungen ca. 35% seines Einkommens in der Klasse zwischen 60.000 - 120.000 Euro Nettoeinkommen. Ist doch total fair nicht, der der Mehr hat muß weniger ausgeben den Rest gibt der dazu der weniger hat, z.B. bei der Bankenrettung.

Ist doch garnicht so schwer zu verstehen oder doch?
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01.08.2010 18:30 Uhr von Tom1691
 
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Nein danke !!! Spitzensteuersatz, nein danke. Den Leistungsträgern noch die letzte Motivation nehmen, die Taugenichtse aller Kategorien zu unterstützen. Unser hart verdientes Geld möchte jeder haben, der Staat mit seinen "gemeinnützigen" Forderungen ist da nicht allein. Aber Gott sei Dank, ist Geld nicht immobil. Eine weitere Gefahr lauert unserem Geld auch noch im Geschäftsbankensystem.

http://url-zip.com/...

(Kopieren und in Browseradresszeile einfügen). Wirklich interessant !

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